Fee

Beratung/Befunderhebung/Behandlungsplan - wer bezahlt das?

Ich überleg mir ja gerade, doch noch mal den Schritt zu wagen, mich wenigstens von einem Kieferorthopäden (hier wäre die Uniklinik am naheliegendsten) beraten zu lassen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für diese Beratung/Befunderhebung/Behandlungsplan?

Bzw. was genau übernimmt die KK?

Mir wurde nämlich vor 7 (?) Jahren hier an der Uniklinik gesagt, wenn Abdrücke/Röntgenbilder etc. gemacht würden und ein genauer Behandlungsplan erstellt würde, müßte ich das erst mal selber zahlen. Falls die KK die Behandlung dann übernehmen würde, bekäme ich die Kosten (ca. 400 € damals) zurückerstattet.

Ist das wirklich so?

Hat sich das inzwischen geändert?

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ich habe 200 euro bezahlt und da war alles dabei. also röntgenbilder, abdrücke, arztkosten usw....das ganze pi pa po.

das hätte ich auch nur zurückbekommen wenn ich einer op zugestimmt hätte. 400 euro erscheint mir zu hoch. vielleicht waren das dm? naja egal.

hier zahlen/zahlten die meisten zw. 150 und 200 euro.

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Ich habe in keinem Fall etwas bar/direkt/selbst bezahlen müssen.

In einer ersten Quartalsrechnung des Arztes #1 musste ich 20% für Labor, Planungen und Analysen zahlen.

Das betraf Abdrücke, Laborkosten (Modellerstellung), Analyse Kiefermodelle, Analyse Schädel, Fotos, Erstellung Behandlungsplan und Zahnarzthonorar. Unterm Strich waren das knapp 40€.

Nicht dazu gehörten Krankheits-/Befundbericht, Röntgendiagonstik, die weiteren Aufnahmen und die Untersuchung vor Ort, dazu stand in der Rechnung "kein Versichertenanteil". Vermutlich ging der KFO selbstverständlich davon aus, dass ich die Behandlung bei ihm beginne. Vielleicht ist das ein entscheidendes Kriterium, ob man privat zahlen muss. Tu' erstmal so, als würdest Du auf jeden Fall die Behandlung dort beginnen wollen. ;)

Der KFO #2, bei dem ich die Behandlung machen werde, hat mir gar nichts berechnet, der Termin lag im selben Quartal.

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Hallo Fee ,

wie geht es Dir jetzt ? Warst Du beim KFO ? Ich selbst (40+) bin an der Uniklinik in Rostock in Behandlung . Als ich mich endlich entschlossen hatte etwas gegen meine Fehlstellung zu unternehmen ,konnte es mir nicht schnell genug gehen . Ich fühlte mich dort wohl und ließ gleich beim 1. Termin Abdrücke ,Röntgenbilder und Fotos machen damit es schnell losgehen kann und weil ich auch jedes Mal 60 km pro Strecke zu fahren habe . Man sagte mir damals , dass mein Entschluss auch wirklich fest stehen müsste , denn für den Fall , dass ich meine Meinung ändere und keine Behandlung machen lasse , ich für die entstandenen Kosten aufkommen müsse . Es war keine Rede davon ,dass die Kasse ableht und ich dann bezahlen soll . Meine Fehlstellung war auch sehr extrem , ich denke mit der Erfahrung einer Uni-Klinik werden die schon einschätzen können , bevor sie Abdrücke machen ,ob die Kasse zustimmen wird.

Laß mal wieder von Dir hören . Ich bin froh , dass ich das gemacht habe und hatte im Job nur positive Resonanzen .

LG Ostseeperle

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wie geht es Dir jetzt ? Warst Du beim KFO ?

Mir geht's ziemlich schlecht, nicht nur wegen der Kiefer-Geschichte.

Ich bin halt immer noch arbeitslos, das Geld wird knapp, ich werde immer depressiver, ziehe mich immer mehr zurück. :(

Nein, ich war nicht beim KFO.

Ich hab mich einfach nicht getraut.

Dafür war ich Ende März bei meiner Zahnärztin, die ich auf das Problem angesprochen habe (sie hat es von sich aus nicht angesprochen, weil sie das Gefühl hatte, ich bin eh schon so am Boden, und wenn sie dann auch noch damit komme...). Sie hat mir geraten, mir einen Termin in der Zahn- und Kieferklinik hier an der Uni geben zu lassen. Niedergelassene KFO hält sie mit dem Problem für überfordert.

Ich laufe mindestens 2x pro Woche an dieser Klinik vorbei, weil sie auf dem Weg zu was anderem liegt. Jedesmal kriege ich Panik, Herzrasen, Übelkeit.

Ich denke inzwischen praktisch jede wache Minute über mein Problem nach, nachts träume ich davon. Alpträume.

Aber ich schaff das einfach nicht allein.

Ich hab vor allem Angst davor, daß die mir bestätigen, wie schlimm es ist und mir vorhalten, ich hätte schon als Jugendliche was tun sollen, und warum ich denn nicht mit dem Daumenlutschen aufgehört habe. :(

Das schlimmste ist, daß ich inzwischen auch einen Sprachfehler entwickelt habe. Ich bin nicht sicher, ob die Fehlstellung wirklich schlimmer geworden ist. Es könnte auch daran liegen, daß ich mit meinem Unterkiefer total "schwimme" (er paßt in keiner Lage auf meinen Oberkiefer) und ich mir deshalb angewöhnt habe, ihn irgendwie vorzuschieben und mit muskulärer Anstrenung dort festzuhalten. Ich denke, dadurch haben sich a) meine Gesichtsmuskeln total verspannt und B) ist die Zunge irritiert, was dann zu diesem seltsamen Sprachfehler führt. Dazu kommt, daß ich immer das Gefühl habe, alle schauen mir nur auf den Mund.

Ich weiß nicht mehr, wie viel davon ich mir einbilde...

Helfen würde mir, wenn jemand mich zum ersten Termin begleiten würde, am besten jemand, der sich mit dem Problem auskennt - aber ich hab inzwischen kaum noch soziale Kontakte, und die Leute, die ich kenne, kann ich mir als Begleitung nicht vorstellen. Eine Bekannte sagte neulich mal: "Na und, dann hast Du halt für'n Jahr 'ne Zahnspange, aber das hatte ich auch, damit kann man leben!" - aber sie hat keine Ahnung, was eine GNE ist oder eine Bimax, und daß das was anderes ist als "nur eine Zahnspange".

Ach Mensch. :(

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Ich kann verstehen was du meinst.Es ist immer besser jemanden dabei zu haben der sich auskennt und zu einem steht.Dumme Sprüche von Leuten die keine ahnung haben helfen einem überhaupt nicht.Das gefühl angst zu haben wenn man nur daran denkt kenne ich.Ich hatte das alles schon hinter mir und durch das können des Arztes kann ich nochmal alles durchmachen.Man fühlt sich allein und hilflos.Aber ich lasse mich nicht unterkriegen und werde den Rest auch noch schaffen.Wo kommst du denn her und um welche klinik geht es denn?Wenn du magst kannst du mir auch gern ne pn schicken wenn du nicht alles hier besprechen möchtest gruss Eva

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Ich laufe mindestens 2x pro Woche an dieser Klinik vorbei, weil sie auf dem Weg zu was anderem liegt. Jedesmal kriege ich Panik, Herzrasen, Übelkeit.

geh doch mal rein. eine größere klinik hat cafes und parks. da sind so viele leute und besucher, da fällst du gar nicht auf.

ein paar tage später könntest du in die praxis gehen und dir da einen termin geben lassen, weil du sowieso gerade in der nähe warst.

so bist du bei deinem termin nicht das erste mal in der praxis und kennst schon alles.

Ich hab vor allem Angst davor, daß die mir bestätigen, wie schlimm es ist und mir vorhalten, ich hätte schon als Jugendliche was tun sollen, und warum ich denn nicht mit dem Daumenlutschen aufgehört habe. :(

das machen die nicht. ich hab eine "vorgeschichte" die deutlich weniger weit zurückreicht (eine falschbehandlung von einem anderen arzt) und selbst das hat sie nicht interessiert. die schauen wie es jetzt ist und wie sie es behandeln können. wie es dazu kam interessiert die nicht.

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vielleicht magst du ja mal sagen, um welche unistadt es geht. hier sind ja auch viele, die in unikliniken sind, vielleicht findet sich jemand, der auch dort in behandlung ist und würde mit dir hingehen - dann hast du jemanden, der sich in der praxis dann schon bestens auskennt...

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Hallo Fee ,

tut mir leid , dass es Dir so schlecht geht . Würde Dir gerne helfen . Wo kommst Du denn her ?

Ich kann Dich total verstehen ,hatte auch immer Angst vor Vorhaltungen .

Glaub mir , die sind unbegründet . Keiner wird Dir Vorhaltungn machen , denn

Daumenlutschen ist nicht der einzige Grund für solche Fehlstellungen . Ich selbst habe als Kind nie am Daumen gelutsch oder lange einen Schnuller benutzt. Es gibt einfach genetische Veranlagungen und das wissen die KFO am Besten.Die wollen doch nur helfen !

Bei mir kam dann zu der Genetik noch die Tatsache , daß ich als pubertierende Jugendliche oft bei Aufregung auf der Unterlippe gekaut habe und auch mit der Zunge gegen die oberen Schneidezähne gedrückt habe .

Die Gründe sind also sehr vielfältig .

Du mußt unbedingt etwas unternehmen , dann wird es Dir besser gehen . Ich habe vorher auch sehr gelitten und im nachhinein viel zu lange gewartet .Aber besser spät als nie , nur Mut ! Man entwickelt irgendwie auch ein viel grösseres Selbstbewußtsein und vielleicht klappt es dann auch mit dem Job besser .Einigeln hilt nicht .

Viel Glück und liebe Grüsse sendet Astrid

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vielleicht magst du ja mal sagen, um welche unistadt es geht. hier sind ja auch viele, die in unikliniken sind, vielleicht findet sich jemand, der auch dort in behandlung ist und würde mit dir hingehen - dann hast du jemanden, der sich in der praxis dann schon bestens auskennt...

[edit]

Ich wäre echt froh, wenn ich hier ein paar Leute kennenlernen könnte, die aus meiner Gegend kommen und vielleicht auch bereit wären, sich mal mit mir zu treffen, auch einfach mal so, ohne KFO-Besuch.

bearbeitet von Fee

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Wir können uns gerne mal treffen, wenn ich Semesterferien habe =).

Wäre Stuttgart für dich okay?

Liebe Grüße, Anna

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