Hecken

Progenie-Behandlung bei Kind (6J)

Mein Sohn ist 6 Jahre alt und hat Progenie diagnostiziert bekommen. Kieferstellung ist optisch von außen unauffällig, aber seine unteren Zähne sind vor den oberen. Bis auf die zwei unteren Schneidezähne hat er noch alle Milchzähne. Die Zähne stehen nicht eng.

Zur Behandlung wurde meinem Sohn eine Art Spange auf die Kaufläche der oberen Backenzähne geklebt. Diese geklebten Teile werden im Gaumen durch eine Metallkonstruktion mit Stellschraube verbunden. Nachts wird diese Konstruktion mit zwei Gummiringen an einer Gesichtsmaske befestigt und nach vorne gezogen. Geplante Behandlungsdauer 3-6 Monate.

Wir haben vor einer Woche die Behandlung angefangen und zweifeln an der Richtigkeit der Entscheidung.

  1. Die Information über die Behandlung war völlig unzureichend. Wir erhielten nur ein allg. Informationsblatt, das sich allgemein auf Spangen bezog. a) Wir wussten nicht, daß unser Sohn am Beissen gehindert wird. Er spricht auch nur noch schwer verständlich. Müssen wir das einfach hinnehmen? B) Alternativen wurden explizit ausgeschlossen ("Kiefer aufmeisseln mit 18 Jahren")
  2. Er kann nicht mehr normal beissen/kauen - beeinträchtigt das sein Kiefergelenk nicht?
  3. Die Schneidezähne schliessen nicht mehr - hat das einen negativen Einfluß auf die oberen Milchzähne, die keinen Widerstand mehr erfahren?
  4. Ich bin aufgefordert, täglich die Stellschrauben weiter zu drehen. Verursacht das eine Gaumennaht-Erweiterung? (Davon war nie die Rede)
  5. Laut Vorabauskunft wird nur eine Kraft auf den Kiefer ausgeübt. Das stimmt natürlich nicht: die Kraft wird auf die Backenzähne ausgeübt und auf den Kiefer übertragen. Ist das wirklich unkritisch für die Milch-Backenzähne und ihre Nachfolger?
  6. Links in diesem Forum (http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=12 und weiter www.sanfte-zahnklammern.de) weisen darauf hin, daß die Kieferveränderung aktiv über die Muskulatur statt passiv mechanisch erfolgen könnte/sollte. Das erscheint mir naturwissenschaftlich plausibel - gibt es dazu mehr Infos, Erfahrungen und Bewertungen?

Ich frage mich jetzt - nachdem ich mich nicht seriös informiert fühle - ob die Entscheidung für die Behandlung überhaupt richtig war. In den Nebensätzen kam laufend vor, was man anschließend alles machen kann/soll... Ist das wirklich gut für die Gesundheit meines Kindes oder nur für die behandelnde Ärztin?

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Hallo,

mein Sohn ist auch 6 Jahre alt und ich habe noch bevor ich mit ihm beim KFO war mit der Betreiberin von Sanfte Zahnklammern im regen Kontakt gestanden.

Von daher hätte ich das was Ihr gerade macht höchstwahrscheinlich nie und nimmer gemacht, sondern nach Alternativen gefragt und die wird es mit Sicherheit auch geben.

Ich rate Dir, Dich an die Betreiberin der Sanften Zahnklammern zu wenden. Sie kann Dir auch in Deiner Nähe geeignete Kieferorthopäden nennen und Dir Tips geben. Aber vorsicht, auch da ist die Wirkung mancher Dinge lt. Web umstritten (zB. Kaukraft-Kiefer-Former). Andererseits zeigt sie auch viele, m.M. nach logische, Alternativen um die man als Eltern unbedingt wissen sollte.

Meiner Meinung nach gibt es fast immer irgendwelche Alternativen.

Ich hatte Glück, dass mein Arzt an der Leipziger Uni sowieso eher der vorsichtige Typ war und meinem Sohn noch nichts verpasst hat. Erst sollen wenigstens mal alle Schneidezähne kommen. Und es sieht wohl auch gar nicht so übel aus, als dass er überhaupt jemals eine Zahnspange benötigen wird. Zum Logopäden gehen wir aber.

Ich muß allerdings auch sagen, dass ich meinem Arzt lieber Löcher in den Bauch frage noch BEVOR er da was einbaut. Also WAS soll gemacht werden, WAS bewirkt das GENAU und giebt es Einschränkungen irgendwelcher Art! Ich bin in meinen Fragen sehr bestimmt und standfest und habe mich daher auch immer gut beraten gefühlt, weil der Arzt mich immer ernst genommen hat, bzw ich generell durch mein Auftreten ernst genommen werde.

Liebe Grüße.

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