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olga21de

Kiefergelenkspezialist - Pfusch

Hallo,

was kann ich machen, wenn ein Kiefergelenkspezialist gepfuscht hat? Er hat mir eine Aufbissschiene angefertigt (bei der Diskusverlagerung), die zu dick vorne war. Am nächsten Tag nach dem Einsetzen war mein UK plötzlich "eingefallen", also zurückgegangen um 8 mm! Lt. "Spezialist" alles OK, muss wohl so sein. Am nächsten Tag will er mich auch nicht sehen, hat ja bald Urlaub und nimmt nur die "ersten Patienten" an. In der Ambulanz und bei einem Kieferchirugen hat man mir gesagt, die Schiene war falsch, was ich auch vermutet habe, also zu dick, und hat den Rückgang des UK ausgelöst.

Nachdem ich einen Antrag auf Nachforschung bei Behandlungsfehlern bei der KK gestellt habe, haben die beiden Ärzte wo ich mit meinem Notfall war, die Aussage verweigert, bzw. schriftlich ganz was anderes bestätigt. Als wäre ich ängstlich und hätte mir alles eingebildet. Wobei als ich damals dort war, hieß es, die Schiene ist falsch, der Arzt muss es abändern.

Folge: der erste "Spezialist" hat sich die Hände gewaschen, hat durch seine Helferin mir ausrichten lassen, dass er gemacht hat was er kann und möchte keine Aussage treffen. Es hat ihn aber nicht gestört, mir trotzdem eine Rechnung über 400 EUR zu schicken und die "Behandlung" zu berechnen. Ich habe nochmal versucht mit ihm zu sprechen und zumindest mein Geld zurück zu bekommen. Die Antwort: Sie haben ja die schiene bekommen, was wollen Sie? Von der Anpassung oder Weiterbehandlung keine Rede.

Mittlerweile habe steht mein UK wieder richtig, hat mir zwar dreifach so viel gekostet, aber Hauptsache es ist jetzt ok. Nur kann ich nicht vergessen, wie der blöde "Spezialist" mit mir umgegangen ist: er hat mich verletzt, mir dafür noch das Geld abgenommen und praktiziert ruhig weiter. Ich habe rund 1.500 für die Behebung seines Fehlers investiert. Was kann ich da tun? Habe eine Rechtschutzversicherung.

Für jenen Rat wäre ich dankbar.

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Hallo Olga,

ein Arzt schuldet einem Patienten weder eine richtige Diagnose noch einen Behandlungserfolg.

Alles, wofür er gerade stehen muss ist eine medizinisch angemessene Behandlung.

In deinem Fall war das die Schiene..so argumentiert er ja auch:

Sie haben ja die schiene bekommen, was wollen Sie?

So ist (leider) die Rechtslage.

(google mal unter "Patientenrechte", "Arztrecht" usw.

Da die Beweispflicht, daß die Schiene medizinischer Quatsch war bei dir liegt, müßtest du nicht nur deinen Rechtsschutz mobilisieren, sondern noch eigene medizinische Gutachten vorlegen usw.

Da du aber schreibst, dass der Fehler inzwischen von einem anderen Arzt behoben wurde, dürfte das sehr schwierig werden.

Überleg dir, ob du so viel Zeit, Geld, Kraft und Nerven in die Sache investieren willst.

Ich hatte ähnlichen Ärger mit einer anderen Erkrankung und habs aufgegeben 8)

LG, Nadinchen

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