SteffiLi

Bimax in Köln mit Höhen und Tiefen überstanden

Hallo zusammen,

auch ich möchte euch an meiner Erfahrung teilhaben lassen. Aber vorsicht: Ziemlich lang und nicht immer sehr aufbauend für all die, die es noch vor sich haben.

Kurze Anamnesedarstellung: :wink:

Dysgnathie aufgrund einer kondylären Hyperplasie des rechten Kiefergelenks

(d.h. die Wachstumszone des Gelenks war noch aktiv >aufgrund eines gutartigen Tumors, so dass der rechte Teil langsam aber stetig immer weiter wuchs. Folglich kam es zur Dysgnathie).

Im März letzten Jahres fand eine Operation statt, bei der die Wachstumsfuge entfernt wurde, um das Wachstum zu stoppen (Hohe Kondylektomie).

Nun stand also die bimaxilläre Umstellungsosteotomie an. (Op am 15. Januar)

Tag vor der OP (Aufnahme)

-9 Uhr Aufnahme, anmelden im Case-Management, Zimmerzuteilung (Einzelzimmer, was ich als sehr angenehm empfand, da ich so weniger Rücksicht auf Mitpatienten nehmen musste) und dann zu den Anästhesisten.

Da alles recht schnell ging, erkundete ich nochmal mit meiner Mutter die Umgebung. Man versuchte sich möglichst abzulenken. Am nächsten Tag sollte ich die Erste sein, die operiert werden soll, angedacht war 7.30 Uhr. Abends ging ich nochmal ausgiebig mit meinen Eltern und meinem Freund essen.

Tag der Operation

Seit 5 Uhr lag ich wach und wartete auf 7 Uhr, denn dann wollte meine Mutter bei mir sein.Endlich. Es folgte die Schwester und brachte Op-Hemd & Co. sowie die Beruhigungstablette. Op-Tracht angezogen, ins Bett gelegt und gewartet und gewartet. Um 8 Uhr kam wieder eine Schwester und meinte, es gäbe gerade Probleme mit dem reservierten Bett auf der Intensivstation. Es sei ein Notfall zwischen gekommen.

Ich döste vor mich hin und wollte einfach nur, dass ich schnell dran komme...

Die Schwester, die mir -wohlbemerkt-zuvor die Beruhigungstablette brachte, erkundigte sich was für ein operativer Eingriff geplant sei. Ihre Reaktion: Waaaaaaaaaas? Oh mein Gott, das ist ja ganz schrecklich, ganz schrecklich. Da werden Sie aber leiden wie ein Hund, starke Schmerzen haben, nichts essen können... Oh Gott oh Gott, Sie Ärmste. *Mööööööööp* Genau DAS wollte ich in dem Moment hören. Die Versuche meiner Mutter sie davon abzuhalten mich weiter verrückt zu machen, indem sie sagte: Sie hatte ja schon eine Operation hier und weiß was sie uungefähr erwartet, führte zu: Jaaaaaa, ach das ist kein Vergleich. Das hier wird alles viel viel schlimmer! Super.

So, dann ging´s endlich (um 09.30 Uhr) los. Im Op Vorbereitungsraum empfing mich eine sehr nette, empathische Op-Schwester, die mich beruhigte. Die Elektroden wurden angebracht und dann kam schon der Anästhesist, der mir dann mitteilte, dass ich auf jeden Fall mindestens einen Tag im künstlichen Koma liegen würde. O_o Ok, wird wohl besser sein, dachte und sagte ich.

(Zuvor sagte mir der operierende Professor nur, dass ich 1 Tag auf Intensivstation zur Überwachung bleiben werde)

Dann gab´s auch schon die Narkose und * zack* weg war ich endlich.

1. Tag postop.

So, jetzt muss ich also einen Tag überspringen, da ich nach der Op eine Nacht im künstlichen Koma auf der Intensivstation lag und am darauffolgenden Tag erst wach wurde. (Lieber hätte ich weitergeschlafen) Denn jetzt folgten die schlimmsten Momente. Ich war sehr benebelt und an gefühlten 12355 Geräten angeschlossen und bekam irgendwie keine Luft. Dann merkte ich weshalb. In einem Nasenloch steckte ein Beatmungsschlauch, der durch den Rachen zur Lunge ging. Durch das andere Nasenloch hatte man mir eine Magensonde gelegt und mit einer Tamponade befestigt. So und damit sollte ich also atmen. Den Mund komplett fixiert mit Drähten, Gummibändern und Splint, sowie mit 2 Drainagen an der unteren Zahnreihe versehen , die Nase zu mit Sonde und Tamponade. Entsprechend schwer fiel es mir zu atmen und ich hatte wirklich Panik. Zudem bekam ich ständig Morphium und war auch aufgrund dessen total neben mir. Später hatte ich sogar Halluzinationen und Albträume... Dazu nachher mehr. Ach übrigens nicht zu vergessen: Einen Katheter hatte ich auch. VOR der Op sagte ich noch zu meiner Mutter, dass ich bloß keinen Katheter haben wolle. NACH der Op war ich aber froh einen zu haben und diesen empfand ich auch nicht als unangenehm.

Ich wollte einfach diese schlimme Sonde loswerden, die mich nicht richtig atmen ließ. Meine Mutter war bei mir und ich versuchte ihr mitzuteilen, dass das Dingen auf und in meiner Nase (und im Hals> dort war sie nämlich auch schmerzhaft) endlich weg müsse. Ich konnte ja nicht reden und versuchte mein Anliegen aufzuschreiben. Das klappte natürlich noch nicht richtig, aber meine Mutter wusste dann was ich meine und erkundigte sich bei den Ärzten, ob man diese entfernen könne. Es hieß leider, dass dies die MKG-Chirurgen auf der Station entscheiden müssen.

Da ständig Blut in meinem Mund war, wurde dies von meiner betreuenden Schwester immer wieder abgesaugt.

Ich sollte dann von dem Bett in mein Stationsbett klettern und dabei war mir plötzlich so übel, dass ich 2 x Blut erbrechen musste. Das war ziemlich ziemlich blöde, wie ihr euch denken könnt.

Nach ein paar weiteren Stunden kam ich dann endlich auf mein Zimmer.

Ich versuchte erneut aufzuschreiben, dass die Sonde auf meiner Nase unbedingt weg müsse. In dem Moment kam einer der Operateure zu mir und meine Mutter leitete mein Anliegen direkt weiter. Nach einem kritischen „ Na, essen Sie denn dann bald auch genug Suppe?“ (ich nickte heftig, gleichzeitig denkend * nee, bestimmt nicht, aber lieber hungern, als ersticken* ) zog er mir die Sonde. * freu *

Aber irgendwie bekam ich dennoch schlecht Luft, auch als dann die Tamponade entfernt wurde.

Mal nachgefühlt, merkte ich, dass meine Nase (innen & außen) mit vielen blutigen Krusten versehen war. Mama schmierte diese dann fürsorglich mit Bepanthen Salbe ein.^^

Ich bekam noch immer wenig Luft, aber immerhin schon ein bisschen mehr.

An diesem Tag lag ich nur apathisch im Bett. Alle 4 Stunden bekam ich eine Infusion mit Analgetika. (Novalgin) Meine Eltern und mein Freund saßen bei mir am Bett.

Wirklich schlafen konnte ich nicht. Immer wenn ich eindöste und kurz vor dem Einschlafen war, zuckte ich zusammen und hatte schlimme Gedanken. So „träumte“ ich jedesmal, dass mir nun die Giftspritze gegeben werde, wenn ich eine Infusion bekam und hatte totale Todesangst. Auch hatte ich Angst zu ersticken. Derartiges hatte ich zuvor nie erlebt. Meinen Eltern konnte ich diese Ängste erst am nächsten Tag mitteilen. Diese Nacht habe ich nie fest geschlafen, (Konnte wegen der 2 Drainagen nicht auf der Seite wie sonst liegen und hatte Angst die Drainagen irgendwie rauszureißen. Also döste ich die ganze Nacht nur oberflächlich vor mich hin. Irgendwann guckte ich zur Seite und hörte jemanden ganz nah an meinem Ohr sagen: Sooo, los! (Oder so ähnlich) Ich dachte erst ich hätte irgendwie geträumt, aber es war wahrhaftig da. Im Rahmen meiner Ausbildung und meines Studiums habe ich einiges über Halluzinationen gelernt und konnte mir nie vorstellen wie das ist. Jetzt weiß ich es.

Mir lief ständig Speichel aus dem Mund, sowie teilweise noch Blut. Eine Nierenschale und Taschentücher aus der Box boten Abhilfe. Meine Lippen waren sehr dick und eben diese waren extrem spröde und aufgerissen. Ebenso meine Mundwinkel. Aber das war zu diesem Zeitpunkt nun wirklich das kleinste Übel.

2. Tag p.o.

Um 7 Uhr ging endlich die Tür meines Zimmers auf und meine Mutter war da.

Der zweite Tag verlief genauso wie der erste.

Schmerzen, Infusionen, Spucken, apathisch sein, Atemnot und alles als anstrengend empfinden.

Allerdings stand nun das Ziehen der Drainagen bevor. Im Schneckentempo und in Begleitung meiner Mutter ging es mit den Drainagenflaschen im „Gepäck“ zu den Drs., die mich von den Drainagen befreien sollten. Ein Arzt erschien und schaute sich den Kladeradatsch in meinem Mund an. Er schien soweit zufrieden. Dann ging das Ziehen los. Mit seinen Instrumenten durchtrennte der Arzt nun zunächst die Fäden an denen die Schläuche befestigt waren. Es ziepte etwas, war aber gut auszuhalten. Dann versuchte er den im Zahnfleisch verankerten Schlauch zu ziehen. Da dieser ein ganzes Stück unter dem Zahnfleisch lag, tat es doch ziemlich weh, als er diesen rauszog. Das gleiche dann auf der anderen Seite und erlöst war ich endlich. Das war wirklich eine Befreiung. Zunächst hatte ich immer noch das Gefühl da seien noch Schläuche in meinem Mund. Auch im Bett legte ich mich automatisch in drainagefreundliche Positionen. Irgendwann war mir dann bewusst, dass diese nun wirklich entfernt sind. So konnte ich an diesem Abend das erste mal meiner seitlichen Schlafposition näher kommen.Von da an, heilten auch meine eingerissenen Mundwinkel zunehmend ab. Allerdings schmierte ich auch alle 15 Minuten Bepanthen (Augen-, und Nasensalbe = sehr zu empfehlen) drauf und hatte fast einen Tagesverbrauch von einer Tube.

3. Tag ff.

Ab nun ging ich täglich morgens zu den Ärzten und es wurde in meinen Mund geschaut, der dann meist etwas gereinigt wurde. Die Ärzte waren immer so erstaunt, wie gut mein Mund doch gepflegt sei. Dass ich so gut wie nichts gegessen hatte, verschwieg ich ihnen.

Meine Nahrungsaufnahme beschränkte sich auf Flüssigkeiten (Tee, Wasser, selten Cola oder Milch), sowie verdünnte Hipp-Gläschen, die ich mit Hilfe einer 20 ml Einmalspritze zu mir nahm.

Die Krankenhaussuppen verweigerte ich. Wenige probierte ich, aber sie waren wirklich ungenießbar. Ich hatte das Gefühl, dass sie zwar immer anders rochen, aber dennoch fast alle gleich schmeckten. Identifizieren konnte ich sie auch nur am beigelegten Zettel.

Ein Versuch die Schmerzmittelgabe von intravenös auf oral umzustellen scheiterte, da ich darauf mit heftigen Magenproblemen reagierte. Also gab es bis zum vorletzten Tag weiterhin regelmäßig Infusionen. Die Abstände dieser wurden jedoch immer länger, die Schmerzen also weniger.

Als besonders unangenehm empfand ich in dieser Zeit,dass mir nach wie vor ständig Speichel, Blut (wenn auch eher weniger) und Mundsekret aus dem Mund lief. Noch schlimmer war, wenn diese Absonderungen in den Rachen liefen, da ein Abhusten nicht möglich war und ich aufgrund der Schwellung im Rachen Probleme beim Schlucken hatte. Dies wurde aber von Tag zu Tag besser.

Auch insgesamt wurde mein Befinden ab nun täglich deutlich besser.

In Begleitung ging ich den Stationsflur auf und ab, zugegeben, meist nur wenige Minuten, da ich sehr schlapp war. Ich konnte mich nun auch verbal halbwegs verständigen und nicht nur via zahlreicher Zettelchen und freute mich über außerfamiliären Besuch. Am Geschehen um mich herum konnte ich nun endlich wieder anteilnehmen.

7 Tage nach der Operation durfte ich dann eeeendlich nach Hause.

(Eigentlich war angedacht mich erst am darauffolgenden Tag zu entlassen, aber ich ließ den Arzt spüren, dass ich doch sehr gerne Heim wolle und so gab er nach)

Die meisten Gummibänder und einige Drähte wurden entfernt, so dass der Mund nun etwa 3 mm geöffnet werden kann. Öffne ich den Mund und schließe ihn vorsichtig, so passt das alles irgendwie noch nicht ganz aneinander. :confused: An einer Stelle hängt es immer. Ich hoffe dies liegt am Splint und nicht an einer fehlerhaften Zahnstellung. O_o

Fazit: Die ersten 3 Tage waren der Horror, aber es gibt wohl dennoch Schlimmeres.

Viele Grüße und alles Gute besonders denen, die die Bimax noch vor sich haben. (Sorry, wenn mein Bericht nicht gerade zur Angstreduktion beiträgt...:| Aber so eine Bimax ist ja immer ganz individuell und bei mir handelte es sich nach Ansicht der Ärzte eh um einen schwierigen Fall...)

Steffi

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Hey Steffi,

hoffe dir gehts seitdem besser?

Jetzt hast du es ja überstanden, was :-D

Wünsche dir weiterhin gute Besserung und alles liebe.

LG Sandra

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Hallo Sandra,

das ist ja schön, dass sich doch noch wer erbarmte den Bericht zu lesen. ;-)

Ja, mittlerweile gehts echt wesentlich besser. War heute zur Nachkontrolle und der Splint ist immerhin schonmal draußen. Direkt ein ganz anderes Gefühl. :-)

LG,

Steffi

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Hehe, geht mir auch so.

Ich glaube mein Bericht ist irgendwie etwas zu lang und langweilig geraten.

Soweit gehts mir aber wieder gut.

Habe nur noch manchmal Schmerzen.

Na, da hab ich ja glück, ich habe gar keinen Splint drin gehabt =)

LG Sandra

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Hey Sandra, wo genau wurdest Du denn in Köln operiert? Und was macht Deine Genesung?

Musste das eigentlich mit dem Morphium wirklich sein?

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Hey Steffi,

Ich hoffe dir geht es den Umständen entsprechend gut. Dein Bericht ist wirklich interessant. Eins interessierrt mich aber noch: warum lagst du einen Tag im küstlichen Koma? Wären die Schmerzen nicht augehalten zu wesen?

Lg steffi

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@ Amazone: Du meintest sicher mich (Steffi)

Ich wurde in der Kölner Uniklinik von dem Chefarzt der MKG operiert. Mittlerweile geht es mir wieder recht gut. Die Fixation nervt ein wenig, aber das ist alles auszuhalten. Ob das mit dem Morphium wirklich sein musste, habe ich mich auch schon gefragt... Es gibt ja schließlich zahlreiche andere Analgetika. Allerdings reagiert man ja auch andererseits sehr unterschiedlich und vielen bleiben diese Nebenwirkungen erspart. Spätestens bei der nächsten Operation werde ich dies auf jeden Fall ansprechen.

@ Steffi:

Danke! Es geht mir wie gesagt nun echt wieder recht gut. Das künstliche Koma diente wohl in erster Linie, wie du schon sagst, dazu mir die ersten Schmerzen zu ersparen, aber wohl auch zu einer besseren Kontrolle und Beatmung, soweit ich das richtig verstanden habe. Da der Körper sonst mit schädlichen Abwehrreaktionen reagieren könnte.

LG,

Steffi :-)

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Liebe Steffi

Ja, ich meinte Dich.

Ich bin sehr erstaunt über Deinen Bericht. Morphium, künstliches Koma usw. Die Uniklinik braucht wohl Geld. :confused::twisted:

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Hallo,erstmal alles Gute das du es überstanden hast,ich finde deinen Bericht sehr gut weil du nichts verschönigst....ich habe zwar keine Bimax vor mir aber eine Oberkieferverschiebung und glaube das das auch sehr schmerzhaft wird...was mich aber interresiert ist wie du mit deinem Aussehen zufrieden bist sofern deine Schwellungen schon weg sind..was mich besonders beschäftigt ist das mit dem Katheter...stell mir das bei einem Mann als SEHR unangenehm vor..bekommt man den vor der OP oder wenn man schon in -narkose ist???:confused:

Naja...dann ...hoffe auf eine Antwort von Dir...und alles GUTE!!

LG Andi

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Dankeschön. Ich überlegte auch erst, ob ich diesen Bericht schreibe oder nicht. Aber dann dachte ich mir, dass ich auch froh war, andere nicht beschönigte Berichte und Erfahrungen zu lesen...

Zum Punkt Aussehen kann ich noch gar nicht so viel sagen, da die Schwellung, wenn auch nur noch minimal, vorhanden ist. Mein Gesicht wirkt wesentlich breiter als vorher (ich kann noch nicht einschätzen, ob das anders ist, wenn die Schwellung vollständig weg ist). Vorher hatte ich irgendwie höhere Wangenknochen, was mir eigentlich besser gefiel. :-/ Meine Zahnreihe ist nun allerdings gerade und mein Gesicht insgesamt scheinbar symmetrischer als vorher. Das optische Endergebnis wird erst nach der nächsten Operation erreicht sein. Da wird ein Teil des zu stark gewachsenen Kieferknochens (rechts) abgetragen und das Kinn reduziert. Ich halte dich/euch auf dem Laufenden.

Ich hatte auch Angst vor einem Katheter. Ich bekam ihn gelegt, als ich noch narkotisiert war. (Gott sei Dank) Das Ziehen (direkt als ich auf mein normales Zimmer kam) war eine Sache von 3 Sekunden und tat überhaupt nicht weh. Habe echt nichts gemerkt. Allerdings weiß ich natürlich nicht, wie das schmerzenstechnisch beim männlichen Geschlecht ist. ^^

Dir auch alles Gute! Übrigens hat es mir in der Zeit im Krankenhaus immer wieder geholfen, mir vorzustellen, dass soooo viele andere (ihr hier im Forum) auch diesen Weg gehen und das gleiche mitmachen werden oder schon mitgemacht haben. Das hat mich echt jedesmal aufgebaut...

LG,

Steffi

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hallo steffi,

toll dass du es überstanden hast. was mich mal interessieren würde: ist es üblich dort bei so einer op die patienten einen tag lang in ein künstliches koma zu versetzen oder war das nur in deinem speziellen fall so????

ich würde auch durchdrehen wenn ich keine luft bekomme. habe sowieso schon immer beklemmungen und ganz dolle probleme durch die nase luft zu bekommen. :-?

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Danke für deine Antwort........wäre schön wenn du weiter schreiben würdest....naja das mit dem katheter....vielleicht kann mir das ein Mann beantworten der das schon erlebt hat..weiterhin gute genesung und vielleicht kannst du mal ein par Bilder reinstellen...

Lg Andi

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@ q-tip: Das mit dem künstlichen Koma wird wohl scheinbar von Fall zu Fall entschieden. Bei mir war es aufgrund des recht komplexen Eingriffes notwendig, ist aber durchaus nicht obligat bei einer Bimax.

Ja, keine Luft zu bekommen ist so oder so immer eine nervige Angelegenheit...Das stimmt...

@ andi: Ich glaube um den Katheter musst du dich gar nicht so viel sorgen. Wenn er einmal gelegt ist, spürst du ihn quasi nicht und das Ziehen geht wie gesagt sehr schnell... Hmm, ja Fotos... Da bin ich noch ein wenig im Zwiespalt. Irgendwie ein komisches Gefühl diese so ins Internet zu stellen. Andererseits gebe ich genug davon (+ Daten) im StudiVZ preis... ^^ Ich werd mal drüber nachdenken. ;-)

Übrigens bekommen wohl viel mehr Patienten Morphium, als man annimmt. Die wenigsten haben allerdings derartige Nebenwirkungen und die wenigsten wissen, dass sie überhaupt Morphium bekommen. (So sagte es eine befreundete Ärztin)

LG,

Steffi

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Entschuldige, aber es muss doch vorher alles besprochen werden und auf welche Medikamente man zum Beispiel auch allergisch ist. Gerade die Gabe von Morphium sollte man mit dem Patienten besprechen. Schließlich sind die Nebenwirkungen enorm. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass dass nicht von den Ärzten angesprochen wird.

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Ich kann nur von meinem Fall reden und hier war es halt leider so. Zuvor wurde (wie üblich) erfragt, ob ich auf bestimmte Medikamente allergisch reagiere. (Was nicht der Fall ist und damit war der Punkt wohl geklärt) Die Gabe von Morphium wurde nicht thematisiert. Als mir auf der Intensivstation Schmerzmittel gegeben wurden, erkundigte sich meine Mutter bei der Schwester um was es sich handele... und so haben wir dann erst davon erfahren.

LG

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