Nadinchen

Was lindert die Beschwerden eines Offenen Bisses bei Erwachsenen?

Hallo,

ich habe seit ich cirka 10 Jahre alt bin einen frontal offenen Biss (Das Milchgebiss war normal).

Mit 10 Jahren wurden mir 4 gesunde Zähne aufgr. des Platzmangels "ausreguliert". Auch die Weisheitszähne hatten später keinen Platz.

Der Unterkiefer ist viel zu klein und zu weit hinten, die Zähne und die Zunge viel zu groß. Trotz 10 jähriger Behandlung mit Zahnspangen stehen die Zähne wie Kraut und Rüben, sind umgekippt, verdreht...

3227627471_2f42dea445_o.jpg3227637657_f11b03f1ef_o.jpg3227637625_39086c47e3_o.jpg

Meine Kaumuskeln verspannen sich oft, ich habe nur mit den Backenzähnen Kontakt beim Kauen. Die Kiefergelenke knacken und tun oft weh. Kopfweh....Ein Arzt meinte noch, ich würde mit den Zähnen knirschen.

Als einzige Behandlungsmöglichkeit wurde mir von mehreren Kieferorthopäden eine OP genannt.

Zugleich hat man mir von der Op abgeraten, da bei den meisten Patienten der Unterkiefer nach einiger Zeit wieder in die alte Position zurückrutschen soll.

Und das wars dann mit der Behandlung.

Nach einiger Zeit habe ich einen Zahnarzt gefunden, der mir über mehrere Monate hinweg vier Backenzähne abgeschliffen hat. Nach dieser schmerzhaften Prozedur bekam ich Kronen über die abgeschliffenen Backenzähne.

Seitdem greifen wenigstens diese beim Kauen ineinander.

Ein Versuch, mir bei dem bekannten Kieferchirurgen mit K eine Meinung zu holen, scheiterte leider an einer akuten Rückenerkrankung.

Ein OP kommt für mich derzeit nicht in Frage (mein Bedarf ist von der großen Rückenoperation noch gedeckt...)

Gibt es irgendetwas, das ich noch im nicht-operativen Bereich tun kann, um eine Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung zu erreichen?

Und stimmt es, dass bei einem nicht operativ korrigierten Offenen Biss alle Zähne vorzeitig ausfallen können?

LG, Nadinchen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Oder können die Beschwerden wirklich nur durch eine Op gebessert werden?

Stimmt das denn, dass der UK meistens wieder in die alte Lage zurückrutscht?

LG, Nadine

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

mal ganz ehrlich, wenn ich Deine Zähne so von der Seite sehe, erinnern die mich sehr an meine eigenen. :-D

Bei mir steht aber in der Diagnose: "Leichte Tendenz zum offenen Biss".

Anhand Deiner Fotos würde ich auch von "Überbiss" sprechen. Bin aber nur Laie!!! (Den Überbiss habe ich auch, sieht man zum Glück nicht so dolle)

Jedenfalls denke ich, dass es relativ normal ist, wenn man beim Kauen nur mit den Backenzähnen Kontakt hat. Das sind ja auch die sog. "Mahlzähne". :confused: (Ist bei mir auch so und stört mich jetzt nicht.)

Wie groß ist denn der Überbiss?

Und ja, es kann gut möglich sein, dass Dir nur eine OP wirklich hilft. Und ja auch dazu, dass die Zähne allgemein dazu neigen sich wieder in ihre alte Position zurückzubewegen. Aber dazu trägt man ja nach der Behandlung einen festen Retentionsdraht bzw. eine lose Klammer/Schiene (in der Nacht). Damit verhindert man einen "Rückfall".

Was man ansonsten tun kann um die Schmerzen zu lindern, kann ich leider nicht genau sagen. Ich laß hier von jemandem der einen sog. "Bionator" nachts trug und somit den Schmerz bekämpfen konnte. Jedoch ist das keine Veränderung der Ursache, sondern immer nur ein "Aushalten" und "Herumdoktern" an den Sympthomen. Außer irgendwelchen "Aufbissplatten" oder "Schienen" kann ich persönlich mir jetzt nix vorstellen was man da sonst machen könnte. Solche Schienen beeinträchtigen einen aber schon.

Vielleicht antwortet noch mal jemand kompetenteres. :-D

Am besten Du läßt Dich mal bei einem KFO beraten und schreibst Dir vorher alle Deine Fragen auf.

LG!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo q-tip,

vielen Dank für deine Antwort! :-D

Der offene Biss ist von 2 KFOs und 2 Zahnärzten diagnostiziert worden.

Außerdem aber noch was mit dem Biss (könnte Deckbiss gewesen sein, ich kann mich leider nicht mehr genau erinnern. Meine letzten KFO-Besuche liegen etwas zurück und haben nichts gebracht, siehe meine Vorstellung).

Mein Mund macht beim Öffnen einen beträchtlichen "Schlenker".

Und der UK ist so klein wie bei einem achtjährigen Mädchen (lt. KFO).

Wie groß der offene Biss ist weiß ich leider auch nicht mehr. Wie wird das denn gemessen?

Jedenfalls denke ich, dass es relativ normal ist, wenn man beim Kauen nur mit den Backenzähnen Kontakt hat. Das sind ja auch die sog. "Mahlzähne". (Ist bei mir auch so und stört mich jetzt nicht.)

Stimmt, nur wenn du überhaupt keinen Kontakt hast mit den Schneidezähnen und Eckzähnen, dann kannst du schlichtweg nichts abbeißen...ich habe dabei Probleme.

Letztlich beiße ich vom Brötchen seitlich mit den 4 Backenzähnen ab, mit denen ich alles kaue....normal ist das eher nicht, oder? Wenn ich versuche mit den Frontzähnen abzubeißen, dann geht das nicht: ich muß am Brötchen ziehen, um es zu schaffen.

Und wenn ich das mache, hab ich Schmerzen im Kiefer und den Gelenken...

Und ja, es kann gut möglich sein, dass Dir nur eine OP wirklich hilft. Und ja auch dazu, dass die Zähne allgemein dazu neigen sich wieder in ihre alte Position zurückzubewegen. Aber dazu trägt man ja nach der Behandlung einen festen Retentionsdraht bzw. eine lose Klammer/Schiene (in der Nacht). Damit verhindert man einen "Rückfall".

Hmm..das habe ich nicht gemeint. Es ging mir darum, dass angeblich der vorverlagerte Unterkiefer in die alte Position zu weit hinten zurückrutschen soll?

Bionator sagt mir gar nichts...ich gebe es mal bei google ein.

Meine damalige Doppelzahnspange wurde kurzerhand zur "Aufbissschiene" erklärt.

Leider habe ich darauf mit extremer Zahnfleischentzündung reagiert, so dass das auch nicht mehr ging.

Danke für den Tipp, einen weitern KFO zu besuchen.

Aber zu einem KFO vor Ort werde ich sicher nicht mehr gehen, denn sie konnten mir ja vor 10 Jahren schon nicht helfen.

Inzwischen bin ich auch noch PP, da ist man für manche Ärzte nichts als ein Euro auf zwei Beinen.

Also werde ich mir sehr gut überlegen, zu wem ich gehe.

Kannst du mir denn jemanden empfehlen, der sich mit Dysgnathien auskennt? Oder eine Klinik?

LG, Nadine

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

Diese "Doppelzahnspange" ist sicher so ein Bionator. Und wenn Du ein schlechtes Gefühl hast, dann ist das auch nicht normal. Ich verstehe das schon. Und allein von Fotos darauf zu schließen was wirklich ist, ist ja auch unmöglich.

Ich lese hier immer wieder, dass Bad Homburg gut sein soll. Ich selber gehe an eine Uni Klinik (Leipzig) und kann die Uni´s eigentlich nur empfehlen. Ich würde sicher lieber nicht zu einem niedergelassenen KFO gehen und habe in einer Uni einfach ein besseres Gefühl.

Vielleicht kommen hier aber noch gute Tips von guten KFO´s in Deiner Nähe. Aber ne Uni-Klinik gibts doch sicher in der Nähe.

Davon, dass der Kiefer komplett wieder zurückfallen kann, habe ich noch nie was gehört und dann wären hier ja alle operierten (und das sind ne Menge) eventuell total sinnlos operiert worden. Also ich glaube das nicht. Der Unterkiefer wird ja komplett getrennt, verschoben und wieder neu fixiert.

Ansonsten kann ich nur von mir reden. Ich nehm den Unterkiefer zum abbeißen vor, weil ich ja auch einen Überbiss habe. Und seitdem meine Schneidezähne so langsam fast perfekt stehen, kann ich trotz des Überbisses wieder toll abbeißen.

Ich weiß, dass hilft Dir jetzt gar nix. Sorry.

Wie gesagt, ich würde eine Uni empfehlen.

Edit: Was mir noch einfällt, mein KFO hat das mit einem, ich habe es im Studium "Messschieber" genannt, gemessen (Also den Überbiss). War mit Sicherheit irgendein KFO-Spezialwerkzeug, aber so sah es in etwa aus.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Guten Morgen g-tip,

gestern habe ich noch nach dem Bionator gegoogelt und habe tatsächlich einen KFO gefunden, der diese auf seiner HP anbietet.

Nein, meine Doppelzahspange hatte ich damals (Anfang 20) schon seit ich cirka 13 war...immer die selbe. Ich mußte mit solchen Schlüsseln daran drehen, um sie jeden Monat enger zu stellen. Ein Bionator war das, nach allem was ich bisher darüber gelesen habe, eher nicht.

Theoretisch könnte ich bei diesem KFO fürs erste mal einen Termin machen.

Nur die Kosten werden von der Beihilfe nur dann übernommen, wenn eine skelettale Dysgnathie vorliegt, die einer kombinierten kieferorthopädischen und kieferchirurgischen Behandlung bedarf....:oops::-?

Nur um zu einer Diagnose zu kommen, muß er ja erst mal untersuchen- auch hier entstehen Kosten.

Und wenn er einen Bericht schreibt, in dem steht "OP angeraten" und ich diese ablehne- wird es dann trotzdem von der Beihilfe bezahlt?

Es ist wirklich nicht einfach!

Auf jeden Fall werde ich nicht warten, bis ich die tollste Entzündung habe!

Hat jemand eine Ahnung, was so ein Bionator kosten würde, wenn ich ihn selber bezahlen würde? Einen Teil müßte meine PKV ja noch erstatten...

Mit dem Arzt in Bad Homburg hatte ich schon Email-Kontakt...Die männliche Katze ist sehr nett und kompetent. Allerdings meinte er, nach 2 Wochen Krankenhaus wäre alles vorbei und nach 4 -6 Wochen wäre ich wieder arbeitsfähig.

Kommt das denn in etwa hin, oder ist seine Einschätzung doch etwas optimistisch? :mrgreen:

LG, Nadine

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

ich habe mal auf einer Seite im Netz gesehen dass ein Bionator ca 400 Euro kostet. Aber das war nur EIN Anbieter und da gibt es sicher enrome Unterschiede.

Ja die Kasse zahlt nur eine Kombi zw. chirurgischen Eingriff und nicht chirurg. Eingriff. Egal ob das im Bericht steht. Nur wenn die OP gemacht wird, dann zahlt die Kasse etwas dazu. Aber auch wenn die Kasse zahlt, hast Du teilweise noch hohe zusätzliche Kosten. ZB fürs Planen der OP (zumindest in Bad Homburg).

Ließ Dir mal die ganzen OP Berichte durch.

6 Wochen sind schon realistisch aber die ganze "Feineinstellung" nimmt oft noch viel zeit in Anspruch. Einfach mal durchlesen, da wird vieles klar.

LG!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Q-Tip,

€ 400 wäre ja noch im Rahmen...

Meine PKV würde es übernehmen, aber wie gesagt die Beihilfe ist das Problem.

Übrigens komme ich gerade vom Orthopäden.

Ich habe mich heute mal getraut, ihn zu fragen, ob meine ewigen HWS-Probleme auch durch Kiefergelenksprobleme beeinflusst sein könnten?

Beides ist rechts, die Stelle unter dem Ohr (so etwa C2/3) halsseits ist immer geschwollen und schmerzhaft. Ein Wirbel bei C6 war wieder blockiert.

Er meinte ja!

Dann hat er so eine Art Test gemacht: ich mußte auf einen Spatel beißen und mich dabei aufsetzen. Offenbar gab es da beim rechten und linken Draufbeißen einen deutlichen Unterschied. Rechts war es beim Draufbeißen schmerzhafter, links mehr im unteren Rücken.

Er hat mir einen der wenige Zahnärzte empfohlen, die auch Schienen machen können. Dann müßte die Beihilfe zahlen. Leider wußte er den Namen nicht mehr genau...

Wäre echt toll, wenn einer der Ärzte hier noch was dazu sagen könnte?

Ja, ich werde mich mal durch die Op-Berichte durchlesen.

LG, Nadine

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Nadinchen,

ich habe auch einen Überbiss und einen zurückliegenden Unterkiefer.

Bei mir machen sich die Beschwerden durch ständige Verspannungen im Nacken und Kieferbereich bemerkbar. Dadurch bekomme ich auch oft heftige Kopfschmerzen.

Ich wusste lange nicht, dass dies vom der Kieferfehlstellung kommen kann.

Meine KFO hat mich damals zuerst zur Manuellen Therapie geschickt. Dort wurden die Kiefermuskeln gedehnt und durch bestimmte Übungen entlastet bzw. traniert. Danach bekam ich eine Aufbissschiene im UK. Das alles zusammen hat schon sehr viel gebracht. Mein Biss war viel entspannter und ich hatte weniger Schmerzen.

Im Prinzip war somit klar, dass die Beschwerden unter anderem von der Fehlstellung kommen.

Eine solchen Schiene und evtl. eine manuelle Therapie kann Dir da bestimmt Linderung verschaffen, aber das ursächliche Problem ist damit nicht behoben.

Deswegen habe ich mich auch für eine kombinierte Behandlung (Zahnspange + OP) entschieden.

Ich würde mich da an Deiner Stelle bei einem KFO oder KFC nochmal ausführlich beraten lassen.

Woher aus BaWü kommst Du denn? Ich komme aus der Nähe von Heidelberg. Vielleicht kann ich Dir da ja meine KFO empfehlen.

Viele Grüße

Katharina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Hallo,

ich habe seit ich cirka 10 Jahre alt bin einen frontal offenen Biss (Das Milchgebiss war normal).

hallo!

einen offenen biss sehe ich nicht. der sieht so aus:

http://www.praxishaenggi.ch/offenerBiss.jpg/offenerBiss-full;init:.jpg

höchstens tendenz dazu, das ist auf fotos schwierig zu sehen. deckbiss kann's nicht gewesen sein, das ist das gegenteil vom offenen biss.

du hast einen überbiss, d.h. unterkieferrücklage. dass du einen "schlenker" beim öffnen machst spricht ausserdem dafür dass die unterkieferrücklage seitenungleich ist, auf einer seite stärker als auf der anderen (ich hab das auch).

bei mir haben versuche mit zahnspange alleine und auch etwas bionator-ähnlichem (aktivator) nichts gebracht. anderen im forum hat's wohl geholfen.

egal ob bionator, aufbisschiene oder was auch immer, damit behandelt man symptome alleine. das wirkt nicht dauerhaft. aber bei einigen hat es wohl die symptome eliminiert wenn sie's jede nacht tragen.

wenn du sowas noch probieren willst ist dr. k. wahrscheinlich keine große entscheidungshilfe.

ich würde darauf wetten, dass er dir eine OP empfiehlt. weil du ein relativ typischer fall für sowas bist. wenn er dir abraten würde, würde er fast niemanden mehr operieren.

er wird dir wahrscheinlich auch zur vorverlagerung beider kiefer raten, aber das ist auf fotos etwas schwerer zu sehen und ich bin auch nur laie.

du schreibst gar nichts auf aufbissschienen/knirscherschienen. hat das noch niemand versucht? das ist in der regel das erste was probiert wird und wird relativ häufig gemacht.

z.b. mein zahnarzt, der sonst keinen plan von irgendwas hat, wusste darüber bescheid und konnte mir jemanden empfehlen.

also wenn du ÜBER die OP was erfahren willst ist ein termin beim kieferchirurgen sicher nützlich. aber da wirst du mit ziemlicher sicherheit auch hören, dass du um die OP nicht herumkommst.

wenn das für dich nicht in frage kommt musst du woanders hin, da kann ich aber niemanden empfehlen.

Zugleich hat man mir von der Op abgeraten, da bei den meisten Patienten der Unterkiefer nach einiger Zeit wieder in die alte Position zurückrutschen soll.

das kommt vor, aber bei weitem nicht bei den meisten patienten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Kaddas und relative,

vielen Dank für eure Antworten!

Langsam seh ich ein bißchen klarer!

@Kaddas

Ja, ich habe auch erst jetzt gemerkt, dass es einen Zusammenhang gibt!

Meine KFO hat mich damals zuerst zur Manuellen Therapie geschickt. Dort wurden die Kiefermuskeln gedehnt und durch bestimmte Übungen entlastet bzw. traniert. Danach bekam ich eine Aufbissschiene im UK. Das alles zusammen hat schon sehr viel gebracht. Mein Biss war viel entspannter und ich hatte weniger Schmerzen.

Das wäre super! Physiotherapie für den Kiefer habe ich natürlich auch noch nicht bekommen!

Aber wird denn eine OP auch angeraten, wenn man nicht erst einmal alles Konservative ausgeschöpft wird?

Oder kann das Krankheitsbild auch so schlimm sein, dass direkt die OPvon den KFCs empfohlen wird?

Heidelberg ist zwar ein Stück von mir entfernt, aber nicht so weit wie Dr. Männliche Katze!

Ich komme aus dem Bodenseesraum (Nähe Ravensburg).

Bei wem warst du denn?

LG, Nadinchen

@relative

Ich hatte der männl. Katze auch Fotos geschickt. Er sagte per mail anhand der Fotos auch offener Biss plus mandibuläre Retrognathie. Die Rede war dann tatsächlich von UK vorversetzen und noch irgendwas am Ok machen und UK möglicherweise verbreitern. Er wollte sich aber natürlich ohne genaue Befunde und Untersuchung nicht festlegen..logo.

Also keine Ahnung, ich bin kein FKO oder KFC, aber anhand der zunehmenden Schmerzsymptomatik kann ich schon sagen: so kann es nicht bleiben!

Wie du schon sagst wäre es mir auch am liebsten, mir von einem KFC/KFO eine Meinung einzuholen.

Weißt du zufällig, ob ich auch komplett ohne Vorbefunde zu der männlichen Katze kommen könnte?

Oder muß man da Rö und Gebißmodell und Bericht mitbringen?

Wobei die Kostenfrage hier immer noch nicht geklärt ist *seufz

Ich meine, ich kann mich ja nicht zu einer OP entscheiden, bevor ich die aktuellen Befunde habe, und evt. nochmal eine zweite Meinung, oder?

Zahnspangen haben nichts gebracht. Mein damaliger KFO bei dem ich gute 10 Jahre in Behandlung war, hat sich eben auf herausnehmbare Zahnspangen beschränkt und alle paar Monate per Röntgen vermessen, dass mein UK mal wieder 1 mm nach hinten oder unten gewachsen ist.

Er ist satte 10 Jahre keinen einzigen mm nach vorne gewachsen!

Auf mein Feststellung, dass man da doch was unternehmen müsse, sagte er nur schulterzuckend, er könne als KFO nur die Zähne verändern, nicht aber die Kiefer...ich solle mich halt operieren lassen.

Mit 10 Jahren hab ich das zum ersten Mal gehört. Mir wurde um die Ohren geknallt du kannst nicht richtig abbeißen, kauen, schlucken und die Zunge liegt falsch und ist zu groß......eigentlich alles ganz banale Dinge, die man sonst automatisch macht. Ich bin heulend nach Hause, kam mir vor wie der letzte Idiot und war ein paar Wochen völlig durcheinander- schließlich wollte ich dem Arzt nur das knackende Kiefergelenk zeigen, was damals neu war. :confused::|

Fakt ist auch, er hat mir keine einzige Adresse nennen können, wer das operiert. Damals gabs auch noch kaum Internet....Als ich 18 war, wollte er Kontakt zu einer operierten Patientin herstellen. Wir hatten schon einen Termin ausgemacht, den sie aber absagen mußte, weil es ihr so schlecht ging.

Das wars dann, es ist im Sande verlaufen, weil ich über 18 war...dh. kein Geld mehr für den armen Doc! :twisted:

So war es auch mit der Aufbissschiene: es hiess mit 18 plötzlich, ich würde mit den Zähnen knirschen, weil die Verspannungen und Schmerzen sich arg gesteigert hatten. Da gäbe es spezielle Schienen. Ich wollte natürlich eine haben, aber es hieß dann nein, Wie haben ja eine Zahnspange, dann nehmen Sie die!!!:(

Also ich hab in jungen Jahren nix bekommen, weil der Arzt so lang gewartet hat, bis ich zu alt war für eine Kostenübernahme und heute bekomme ich nix mehr, weil ich über 18 bin :evil: :evil:

Schöne Sch.......:-| :-| :-|

LG, Nadinchen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Weißt du zufällig, ob ich auch komplett ohne Vorbefunde zu der männlichen Katze kommen könnte?

Oder muß man da Rö und Gebißmodell und Bericht mitbringen?

Ich meine, ich kann mich ja nicht zu einer OP entscheiden, bevor ich die aktuellen Befunde habe, und evt. nochmal eine zweite Meinung, oder?

ich meinte nicht dass du dich jetzt zu einer OP entscheiden solltest, sondern ein kieferchirurg meistens zur OP rät und bei der entscheidung dich eher kieferorthopäden beraten können.

du kannst trotzdem ohne KFO und unterlagen zu einem KFC zur beratung. wie im anderen thread schon geschrieben ist das sogar besser, weil dann das röntgen kostenlos ist.

du findest sicher auch einen kieferorthopäden, der dir eine behandlung ohne OP anbietet. die eine einzige "schulmeinung" gibt es hier nicht. ich habe auch einen "gefunden" (hab eigentlich nach KFO gesucht der die von KFC empfohlene behandlung durchführt)

ich halte davon inzwischen aber nicht mehr viel nachdem reine KFO-behandlung und anschließend aktivator nichts gebracht hat. anderen ging's damit wohl besser.

aber theoretisch kann man das sein leben lang weiter machen, irgendeine alternative behandlung findet man immer.

Ich komme aus dem Bodenseesraum (Nähe Ravensburg).

wenn du dich mal bei einem kieferchirurgen informieren willst, es gibt auch in stuttgart zwei kliniken die für kiefer-OPs bekannt sind.

findst du auch ihr im forum über die suchfunktion einiges dazu, marienhospital und katharinenhospital.

dazu noch in nürnberg, münchen und ich glaube auch in augsburg. der süden ist was KFCs angeht sehr dicht besiedelt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Das wäre super! Physiotherapie für den Kiefer habe ich natürlich auch noch nicht bekommen!

Aber wird denn eine OP auch angeraten, wenn man nicht erst einmal alles Konservative ausgeschöpft wird?

Oder kann das Krankheitsbild auch so schlimm sein, dass direkt die OPvon den KFCs empfohlen wird?

Naja, 1x manuelle Therapie wird wahrscheinlich nicht reichen. Ich schätze mal man müsste da dann immer wieder mal hin, da die Ursache ja nicht behoben ist. Außerdem kann eine solche Kieferfehlstellung leider auch einige Folgeschäden hervorrufen und die Kiefergelenke schädigen.

Und da ich bei meiner Mutter sehe was sie inzwischen für Schwierigkeiten mit Ihrem Kiefergelenk hat, habe ich mich eben für die OP entschieden.

Heidelberg ist zwar ein Stück von mir entfernt, aber nicht so weit wie Dr. Männliche Katze!

Ich komme aus dem Bodenseesraum (Nähe Ravensburg).

Bei wem warst du denn?

In Heidelberg kann ich Dir nur eine KFO empfehlen. Aber da solltest Du schon lieber bei Dir in der Nähe suchen. Da muss man ja während der Behandlung relativ oft hin.

Mein KFC ist Dr. K in Bad Homburg. Ist von Heidelberg nochmal ca. 1 Stunde entfernt.

Viele Grüße

Katharina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Kaddas,

auch einige Folgeschäden hervorrufen und die Kiefergelenke schädigen.

Ich befürchte, diese Folgeschäden habe ich schon- zumindest auf der einen Seite. :oops:

Außerdem habe ich eben die 4 Kronen und eine Brücke- muß das alles für die kieferchirurgische Behandlung rausgerissen werden?

Klaro müßte ich öfter zur Physio. Aber da ich dort aufgrund meiner chronischen Wirbelsäulenerkrankung sowieso Dauergast bin, würde das in einem gehen.

LG, Nadinchen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Als einzige Behandlungsmöglichkeit wurde mir von mehreren Kieferorthopäden eine OP genannt.

Zugleich hat man mir von der Op abgeraten, da bei den meisten Patienten der Unterkiefer nach einiger Zeit wieder in die alte Position zurückrutschen soll.

Und das wars dann mit der Behandlung.

Hallo Nadine,

Dein Profil sieht auch meinem ziemlich ähnlich, mit geschlossenem Mund könntest Du mein Zwilling sein ;-) Jedoch haben sich meine Zähne im Laufe der Jahre selbst aneinander angepasst. Meine OK-Schneidezähne sind extrem nach hinten gekippt und überdecken so die UK-Zähne. Das Ergebnis ist auch bei mir eine schmerzhafte Dauerverspannung der Kau- und Nackenmuskeln. Ich war nie bei einem KFO, obwohl mein Engstand trotz Entfernung der Weisheitszähne extrem ist und ich einen einseitigen Kreuzbiss habe.

Vor ca. 1/2 Jahr habe ich durch zufällige Recherchen im Netz mein eigentliches Problem erkannt (nämlich die Kieferrücklage) und strebe eine Behandlung an. Im Gegensatz zu Dir hatte ich bisher nur KFOs, die bei mir alles rein kieferorthopädisch behandeln wollen (bin auch privatversichert, muss wohl daran liegen).

Bei der männlichen Katze war ich daher auch ohne irgendwelche Unterlagen oder Diagnosen von KFOs, das geht problemlos. Er rät zu einer Dekompensation der Zahnstellung, wodurch ich vor der OP auch einen frontal offenen Biss bekommen würde, und natürlich einer OP (Bimax).

Auch mein Zahnarzt hat mir dazu geraten, dass ich eine wirklich objektive Meinung wohl am besten an einer Uniklinik bekommen werde. Die sind wohl alle recht fortschrittlich und haben KFOs und KFCs zusammen an Bord.

Zu Deiner Frage mit dem Rezidiv:

Ich habe hier im Forum gelesen, dass manchmal nach einer UK-VV die Muskeln unter dem Kinn (weiß jetzt den Fachbegriff nicht) den UK wieder zurück ziehen. Der UK schrumpft also nicht nach der OP, aber er kann nach hinten rutschen. Mit Hilfe von entsprechender Physiotherapie und Streckübungen zuhause kann man diesem Phänomen entgegenwirken. Damit soll man wohl schon vor der OP anfangen. Ich habe auch etwas vom Durchtrennen dieser Muskeln gehört, um das Rezidiv zu verhindern. Aber da müsstest Du wirklich mal mit einem Fachmann reden.

LG Angel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Hallo Nadine,

Zu Deiner Frage mit dem Rezidiv:

Ich habe hier im Forum gelesen, dass manchmal nach einer UK-VV die Muskeln unter dem Kinn (weiß jetzt den Fachbegriff nicht) den UK wieder zurück ziehen. Der UK schrumpft also nicht nach der OP, aber er kann nach hinten rutschen. Mit Hilfe von entsprechender Physiotherapie und Streckübungen zuhause kann man diesem Phänomen entgegenwirken. Damit soll man wohl schon vor der OP anfangen. Ich habe auch etwas vom Durchtrennen dieser Muskeln gehört, um das Rezidiv zu verhindern. Aber da müsstest Du wirklich mal mit einem Fachmann reden.

mundbodenmuskulatur. durchtrennt wird da nix, das hat man nur bei seehr großen verlagerungen gemacht weil das viele nachteile hat.

ich hab gelesen, dass man versucht wurde, mit botox die muskulatur zu schwächen und damit gute erfolge hatte. ich weiß aber noch nicht ob sich das auch in normalfällen durchgesetzt hat oder wieder nur bei sehr großen VVs. werd ich mal nachfragen wenn ich die injektionen wegen zu groß gewordener kaumuskulatur kriege.

lippi hat auch erzählt dass sie während der OP in verschiedene muskeln botox gespritzt bekommen hat. vielleicht war das das.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Mein damaliger KFO bei dem ich gute 10 Jahre in Behandlung war, hat sich eben auf herausnehmbare Zahnspangen beschränkt und alle paar Monate per Röntgen vermessen, dass mein UK mal wieder 1 mm nach hinten oder unten gewachsen ist.

Er ist satte 10 Jahre keinen einzigen mm nach vorne gewachsen!

Ich dachte, dir wurden 4 Zähne gezogen wie hier steht:

Mit 10 Jahren wurden mir 4 gesunde Zähne aufgr. des Platzmangels "ausreguliert". Auch die Weisheitszähne hatten später keinen Platz.

Wie hat der KFO deine Lücken zu bekommen wenn er nur mit herausnehmbaren Spangen gearbeitet hat? Warum wundert er sich, dass deine Kiefer nicht wachsen, wenn er Zähne gezogen hat????

Gruß

FrauHolle

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Huhu Frau Holle :-D

die 4 Zähne hat noch mein damaliger Kinderzahnarzt gezogen. Ob der sich mit dem KFO abgesprochen hat, weiss ich nicht mehr.

Die Lücken sind bis heute nicht alle richtig zu. Einige ja, bei einigen habe ich noch mehr oder minder große Spalten.

Ich habe vor kurzem gelesen, dass ein so frühes Ziehen gesunder Zänhen den Wachstumsimpuls des Kiefers schwächt?

Und ja, ich hatte mein Lebtag noch nie eine feste Spange. So mit 12 war das schick unter meinen Klassenkameraden, und ich wollte auch eine haben. :mrgreen: Aber der KFO wollte nicht..

Also meinst du auch, dass die Zähnezieherei mit schuld ist?

LG, Nadinchen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden