Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Bazooka

Zuzahlung Kieferorthopädie

Hallo!

Ich stehe kurz vor Behandlungsbeginn nach einer Behandlungspause. Es folgen jetzt etwa 2 Monate KFO, dann eine UK-Vorverlagerung, anschließend noch die KFO-Feineinstellungen. Alles in allem etwa 9-12 Monate Behandlung.

Mein neuer KFO hat mir einen Kostenplan für seine Zusatzleistungen gegeben, dies beeinhaltet eine Funktionsanalyse, eine Bracketumfeldversiegelung und den UK-Retainer zur späteren Stabilisierung. Dieses "Grundpaket" soll 900,- € kosten. Mir erscheint das unverhältnismäßig viel, zumal ich beim vorherigen KFO nichts dazubezahlt habe bzw. lediglich die Keramikbrackets, die ich ja selbst gewünscht habe.

Ich bin nun, ehrlich gesagt, nicht gewillt, für so eine kurze Behandlungsdauer so viel Geld dazuzuzahlen, zumal ich dachte, dass die Funktionsanalyse nur notwendig ist, um herauszufinden, woher Kieferknacken oder andere Störungen des Kauapparates kommen. Bei mir liegt es aber ja ganz klar an der UK-Rücklage, wozu also die Funktionsanalyse?

Was meint ihr denn dazu? Ich überlege, ob ich mir nicht doch noch kurz vor Beginn einen anderen (günstigeren) KFO suche, falls dieser nun auf seiner hohen Zuzahlung besteht...

LG,

Bazooka

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Ich habe auch ein Knacken wenn ich esse spreche oder gähnen möchte in der rechten seite..

aber dazu noch der kreuzbiss der das verursacht hat.. wenn da was knackt dann bedeutet das das die zähne falsch benutzt werden und die seite falsch belasstet wird..

und wenn man nix dran macht können schwerwiegende folgen in laufe der jahre auftreten da die zähne ja falsch benutzt werden.. also so hat meine KFO mir das erzählt oder so in etwa..dann kann das sein das die zähne sich gegenseitig abschleifen und dann hat man keine mehr.. weil sie sich gegenseitig kaputt machen..

und ich muss nur 20% dazu zahlen weil sowas zahlt doch die kasse .. versteh ich nicht..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nicht durcheinander bringen: die im Eröffnungspost beschriebenen Artikel gehören zu den sog. nichtvertraglichen Leistungen, die die Kasse nicht übernimmt.

Die 20% Eigenanteil der Behandlungskosten haben damit nichts zu tun, denn das sind 20% der vertraglichen Leistungen, die der Patient bis zum Abschluss der Behandlung vorstrecken muss und dann (zu 100%) erstattet bekommt.

Zeitgemäß finde ich das Maß der Kostenübernahme durch die Kassen auch nicht. Andererseits kann man natürlich froh sein, dass sie überhaupt etwas übernehmen im Erwachsenenalter.

Warum die Versiegelung und ein Retainer zB nicht standardmäßig als "ausreichend/wichtig" erachtet werden, erschließt sich mir nicht. Beide haben doch eine wirklich sinnvolle Präventiv-Funktion. Dasselbe gilt meiner Meinung nach für die Funktionsanalyse. Vermutlich wurde bei der Entscheidung dazu auch im Interesse der behandelnden Ärzte entschieden, denn nichtvertragliche Leistungen werden wie man hier oft liest sehr "variabel" berechnet.

Dass "luxuriöse" Brackets, HighTech Bögen etc. nicht dazu zählen können, ist mir klar...

Es ist eine grundsätzliche Problematik, wenn man zunächst liest "die Kk übernimmt die Behandlung zu 100%", aber nahezu jeder Patient dann doch vierstellig dazu zahlen muss. Wer verzichtet zB freiwillig auf die Modell-OP des Chirurgen, Splint etc.? Sind ja auch nochmal 800€.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ich habe mir aber auch speed brackets ausgesucht und muss trotzdem nur 20% bezahlen..also nur als beisspiel was da noch alles ist keine ahnung aber ich muss nur 20% bezahlen.. aber verstehe das alles auch noch nicht so ganz vielleicht steige ich in nem halben jahr mal dahinter..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dass die KK diese Kosten nicht übernimmt, ist mir schon klar, ebenso dass der KFO seine Kasse ein wenig mit den nichtvertraglichen Leistungen aufbessern will.

Allerdings würde ich mir diese Leistungen dann doch gerne selbst aussuchen, zumal ich sie ja privat tragen muss - in diesem Fall aber habe ich irgendwie das Gefühl, "erpresst" zu werden. (Entweder zahlen oder keine Behandlung?)

Die 900,- € sind übrigens inkl. Standard-Kassenbrackets, Mini-Brackets würden nochmal 350,- € extra kosten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn Du wirklich das Gefühl hast, mit dem Rücken an der Wand zu stehen, solltest Du nach einem anderen Arzt Ausschau halten und beim ersten Gespräch gleich sagen, zu was Du finanziell bereit bist, bzw. in der Lage.

edit: ich sehe 900€ mit Kassenbrackets. Was ist sonst alles enthalten in dem Paket? Besonders hoch ist es nicht, habe bei mir nachgesehen. Da komme ich ohne die "Sonderbrackets" auch auf 8xx€

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Mein neuer KFO hat mir einen Kostenplan für seine Zusatzleistungen gegeben, dies beeinhaltet eine Funktionsanalyse, eine Bracketumfeldversiegelung und den UK-Retainer zur späteren Stabilisierung.

Mag sein, dass das Verhältnis Kosten-Leistung vielleicht passt, aber ich möchte diese zusätzlichen Leistungen ja eigentlich gar nicht. Wie gesagt, ich war ja bereits in Behandlung, da wurden diese Leistungen als nicht notwendig bezeichnet und demnach habe ich das auch nicht bezahlt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Naja zwingen kann Dich keiner, das zu bezahlen. Auch bei dem besagten KFO niemand. Was hat er eigentlich dazu gesagt?

Ansonsten schaue Dich wirklich nach einer Alternative um, KFO gibt es nun wirklich genug in D. ich weiß nicht, ob es etwas bringt, aber erwähn es gleich bei der Terminvereinbarung, dass Du eine reine Kassenbehandlung wünscht.

Uu erkennst Du schon an der Reaktion, ob es überhaupt Sinn macht, sich dort in den Stuhl zu setzen. Problem ist, Du wirst den Arzt selbst nur schwer an den Hörer kriegen, oder gar nicht.

ps: ob Du wirklich auf einen Langzeit-Retainer zur Stabilisierung/Sicherung nach der Behandlung verzichten willst, würde ich mir sehr gut überlegen. Das ist nun nicht der dickste Brocken in der Kalk und ich würde mich schwarz ärgern, wenn nach einigen Jahren und Behandlung sich meine Front wieder öffnen würde.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Naja, den Retainer möchte ich schon haben. Aber der ist ja der kleinste Posten - ich trage derzeit auch oben und unten einen (von mir gewünschte Privatleistung), hat je ca. 130,- € gekostet. Trotzdem hat sich im letzten Jahr der Biss geöffnet, das wäre vielleicht mit (Kassenleistung-)Doppelvorschubplatte nicht passiert...:???:

Ach ja, der KFO hat mir übrigens die 900,- € so verkaufen wollen: "Die Kasse zahlt leider nicht mehr die ganze Behandlung, Sie müssten 25,-€ im Monat zuzahlen."

Okay, 25,- € x 12 Monate dachte ich, geht ja noch. Beim letzten mal hat er mir dann aber einen Vertrag über 900,- in die Hand gedrückt, zahlbar in 36 (!) Monatsraten á 25,- €. Da kam ich mir schon ein bißchen über den Tisch gezogen vor.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0