Sternchen23

GNE am 27.01.2009 und Weißheitszahnentfernung 38

Meine GNE is schon 14 Tage her aber ich möchte trotzdem berichten für die, die es noch vor sich haben. :-D Bei mir wurde noch zusätzlich der Weißheitszahn unten links entfernt da er "quer liegend" gewachsen ist.

Am 22.02.2009 beim KFO - meine Hyraxspange wurde mit Müh und Not angepasst, Abdruck gemacht und dann Separierbänder eingesetzt. (hat über 2h gedauert) Am nächsten Vormittag sollte meine Hyraxspange eingesetzt werden - leider hat diese nicht gepasst und das Spiel von gestern noch einmal: :evil: Bänder einsetzten, Abdruck und hoffen das die Hyraxspange nachmittags fertig ist denn am Montag soll es zur GNE-OP nach Chemnitz!!

Und zum Glück konnte mir die Hyrax ohne Probleme eingesetzt werden.

... der Termin ist schon seit langem geplant und mit dem Arbeitgeber abgesprochen (durfte trotzdem die letzten zwei Wochen durcharbeiten) und am Montag den 26.01.2009 ging es zeitig los - ins Klinikum Chemnitz.

Zuerst 9Uhr in die Stationäre Aufnahme zur Anmeldung und dem Kampf mit dem Papierkrieg und dann durfte ich schon auf die Station 053 in der 5.Etage.

Beim Anästhesisten war ich schon in der Woche zuvor, Jetzt hab ich einen schönen "Laufzettel" bekommen und durfte durchs ganze Klinikum laufen zum EKG, Blutentnahme und Röntgen. (war gar nicht so einfach alles zu finden)

Als ich wieder auf Station war durfte ich gleich in mein Zimmer 113 - Super Aussicht auf Chemnitz! Es war ein 2-Bettzimmer und ich war allein!! :351:

Dann kam schon die Stationsärztin zum Aufnehmen und dann noch eine Schwester. Dann war schon alles erledigt für heute und gammeln war angesagt. Zum Glück gibts hier TV...

27.01.2009 OP-Tag

6.30Uhr wurde ich geweckt. Ich bin erst gegen Mittag zur OP dran.

Habe mich geduscht und Zähne geputzt, dieses erotische OP-Hemd und Strümpfe angezogen. Nur noch LMAA-Tablette nehmen und warten...

... 11.45Uhr wurde ich mit Bett in den OP gefahren, noch rüber auf die OP-Liege springen, Mützchen auf und dann kam die Narkoseschwester hat mich an den Überwachungsmonitor angeschlossen, dann in den OP gefahren und hier einen Venenzugang gelegt. Dann kam noch der Narkosearzt, hat mir alles nochmal erklärt. Ca 12.15Uhr - die Schwester hat mir was in die Vene gespritzt-das hat gebrannt. Dann kam die Maske auf Mund und Nase - der Arzt sagte noch ich soll an was Schönes denken und schon war ich weg!

14.30Uhr bin ich im Aufwachraum aufgewacht. Ich wurde von der Oberärztin operiert.(Dörre) Ich hatte in der linken Nase noch einen Sauerstoffschlauch aber mir ging es gut. Keine Übelkeit, keine Schmerzen. Nur ein Tauheitsgefül um Mund und Nase herum.

Leider musste ich dringend aufs WC - da gibts aber nur den Schieber - da hab ichs verkniffen bis ich auf Station war. :-D

16.00Uhr wurde ich endlich auf Station gebracht. Beim Aufstehen/Aufsetzten hatte ich leichtes Nasenbluten aber das wäre normal. Den Rest des Tages hab ich mit Tee trinken, schlafen und kühlen verbracht.

Abends wurden die Schmerzen Stärker. Da habe ich 18.00Uhr Perfalgan i.v. erhalten. Kurzzeitig hat dies geholfen aber 21.00Uhr wurden die Schmerzen wieder stärker (aber erträglich). Ich hatte trotzdem gefragt ob ich noch etwas bekommen könnte und hab 2ml Dipiperon s.c. erhalten. (das spritzen tat am meisten weh :mrgreen: )

Abends gab es dann noch Antibiotika. (Cefuroxim 1500 i.v.)

28.01.2009 - 1.post-operativer Tag:

Geschlafen hab ich nicht gut, ständig kommt ´ne Schwester rein ins Zimmer. Schmerzen hab ich keine, nur ein Druckgefühl im Oberkiefer und im Unterkiefer wo mein Zahn einmal war ... :-D Das Taubheitsgefühl ist soweit weg, nur die linke Nasenhälfte hat noch kein Gefühl - Mir wurde gesagt das gibt sich noch, das kommt davon weil der Tubus während der OP durch die Nase geht.

Hab wieder Antibiotika erhalten, zum Frühstück (Schokopudding) und ´ne Schmerztablette (Ibuprofen 800) . Bis jetzt schmeckts noch.

Vormittags musste ich ins Behandlungszimmer-meine Wunden wurden desinfiziert (schmeckt eklig - glaube Betaisodonalösung) - der Arzt ist zufrieden. Den ganzen Tag mit Kühlakku herumlaufen und langweilen.

Abends wieder Ibuprofen und Antibiotika (Cefuroxim 500 als Tablette weil sich meine Flexüle verabschiedet hat).

29.01.2009 - 2.post-op. Tag:

Kaum geschlafen. Taubheitsgefühl unverändert.

kühlen, kühlen, kühlen.

Frühstück - Vanillepudding. bäh

Ab heute wird an der Hyraxschraube gedreht. vormittags 2mal von der Schwester und ab abends durfte ich selbst Hand anlegen - Heut noch unter Arztkontrolle - er meinte niemand hat solches Geschick wie ich - nach 1 Minute war ich schon fertig damit. :-D Leichtes Druckgefühl im OK, sonst alles i.O. Ab heute soll ich täglich 2mal früh und 2mal abends drehen. (= eine ganze Umdrehung pro Tag)

Der Arzt sagte ich darf morgen schon Entlassen werden. Leider kam heute ein Zugang in mein Zimmer - Eine 85jährige Frau. Sie war ganz nett aber naja.

30.01.2009 - 3.post-op. Tag - Entlassung

Heut nochmal Frühstücken - wenn man Erdbeersuppe so nennen kann.

Noch auf die Visite warten, dann noch auf´n Arztbrief und dann endlich Heim!!! Gleich noch zu meinem KFO den K-Schein abholen.

31.01.2009

Das Taubheitsgefühl meiner Nase hat etwas nachgelassen. Weiterhin täglich 2mal 2 Drehungen der Hyraxschraube.

05.02.2009

Heute wieder zum KFO. Meine Gaumendehnung ist ausreichend und ich darf aufhören mit drehen. (hab insgesamt 31 mal an der Schraube gedreht) Meine Zahnlücke hat ihr Maximum von 7mm erreicht. Heute sollen auch alle Fäden gezogen werden, dazu musste ich zu dem KFC ,der im gleichen Gebäude ist wie mein KFO, da dieser es nicht macht. Das Fäden ziehen ist nicht gerade angenehm, vor allen ohne Betäubung oder so, es ziept ganz schön und hat leicht geblutet. ZuHause angekommen merke ich das der Dr. nur im OK die Fäden entfernt hat und die im UK hab ich noch drin. :-x

06.02.2009

Da ich nicht Ewigkeiten bei diesem KFC verbringen wollte, bin ich zu meiner Zahnärztin gefahren. Ich hatte sie gebeten das sie mir die restlichen Fäden noch enfernt - was sie auch tat (sie hat die Stelle auch vorher vereist). Sie und ihre Schwestern wollten noch alles über die OP wissen und wie das so ist mit der Hyrax, alle sagten das sie sich das nie zutrauen würden...:-D

09.02.2009

Heute wurden mir meine Brackets an den OK geklebt und der Bogen eingesetzt. (sind Metallbrackets aber viel kleiner als die die die KK bezahlt) Ist schon ein komisches Gefühl mit soviel Metall im Mund. Aber ist ja nicht ewig und irgendwann ist alles wieder vergessen ...

ab Mittwoch (11.02.) gehe ich wieder arbeiten - mal sehen wie die anderen reagieren. Wahrscheinlich werden mir beim nächsten KFO-Besuch am UK die Brackets noch geklebt. Ich werde berichten wenn sich bei mir etwas tut.

Liebe Grüße - ich wollte eigentlich nicht soviel schreiben. 8)

Fotos siehe unten 1 vor der Behandlung

2 Hyrax

3 3.postop. Tag

4 13. postop. Tag

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