Ceylon

Deckbissbehandlung- Front heben

28 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

heute war ich erstmals bei einer Kieferorthopädin.

Wie erwartet hat sie mir zur Behebung meines Deckbisses entweder eine OP (UKVV oder sogar Bimax, war sich nicht sicher), oder die Extraktion von 14 und 24 vorgeschlagen.

Aus der Tatsache, dass sie sich nicht sicher war, ob die KK die OP-Kosten übernehmen würde, schließe ich, dass sie auch nicht unbedingt notwendig ist.

Ich habe keine ausgeprägte Rücklage (edit: hab mal ein Benutzerbild geladen, was meint Ihr- ist die Rücklage doch ausgeprägt?) und außerdem mag ich mein Profil eigentlich ganz gern.

Meine Frage ist aber nun die: Ich habe das Internet nach zahlreichen Beispielen zur Deckbissbehebung durchforstet und habe es so verstanden, dass die Front zunächst aufgestellt, aber auch angehoben wird.

Bei der KFO habe ich das aber so verstanden, dass das Anheben gar nicht möglich sei. Das hat sie damit begründet, dass man die Frontzähne nicht so weit in den Knochen hineinschieben könnte.

Ich möchte nicht ausschließen, dass ich sie einfach falsch verstanden habe. Aber würde man ihrem Vorschlag entsprechend die Prämolaren ziehen, um die Front nach hinten zu holen, wäre das Problem ja gar nicht behoben, weil die Zähne immernoch zu tief stünden :confused:

Sieht man deutlich, weil ab den Eckzähnen nach vorne hin alles nach unten wandert.

Jetzt weiß ich auch nicht... kann mir das jemand erklären? Wieso sollte man die Front nicht nach oben ziehen können? Habe ich mir da falsche Hoffnungen gemacht?

Liebe Grüße

Lisa

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Hallo,

Profilfragen sind trotz aller Bemühungen der Objektivierung und Messungen auch immer eine subjektive Sache. Ich jedenfalls finde dein Profil gut. Ich gehe mal davon aus, dass du beim Foto nicht den Unterkiefer nach vorne geschoben hast.

grüße Peter

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also ich hab auch deckbiss ( und tiefbiss). bei mir musste weder was operiert werden noch mussten zähne raus. der kfo hat einfach mittels ganz normalen brackets die zähne nach vorn gekippt (schneidezähne). bisshebung verlief vor der festen spange zum teil mit einer aufbissschiene und während der spange mithilfe von gummizügen. ich muss sagen ich bin sehr zufrieden. eine op wäre zwar grundsätzlich möglich gewesen, aber erstens hätte es die kasse nicht bezahlt, weils eben nicht unbedingt nötig war. zweitens wäre der mehr-erfolg den eine op bringt nicht gerechtfertigt bei den entstehenden risiken.

gehts dir nur ums aussehen, oder hast du noch andre probleme durch den deckbiss (kieferbeschwerden etc)??

lg corne

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Vielen Dank für Eure Antworten!

Ausschließlich der Optik wegen würde ich nix machen, die Hebung der Front wäre aber optisch auf jeden Fall ein Nebeneffekt, für den ich ganz dankbar wäre. Man sieht doch recht viel Zahnfleisch beim lachen.

Die Situation ist eigentlich ziemlich klassisch, würde ich mal behaupten:

Kiefergelenksbeschwerden rechts, knacken und hin und wieder Sperre.

Frontzähne im UK ziemlich abgeschliffen, entsprechend die Rückseite der Front im OK sowie der linke Eckzahn.

Das Problem ist vor allem, dass die steil stehende Front bewirkt, dass der Unterkiefer beim Zubeißen stark nach hinten gedrängt wird (auf dem Benutzerbild hängt er entspannt). Erst dadurch entsteht der falsche Aufbiss und entsprechende Muskelverspannungen, die auch in Ruhe schwer zu lösen sind.

Momentan habe ich für nachts eine Aufbissschiene, um weitere Abrasionen zu verhindern. Wenn jetzt nur OP oder Extraktion zur Auswahl stünden, würde ich es auch einfach dabei belassen. Wobei die Schiene natürlich dafür sorgt, dass der UK noch weiter nach hinten geschoben wird, weil ich im Schlaf doch sehr die Zähne zusammenbeiße.

Lässt es sich anders lösen, Herbst, Pendulum oder Wilson o.ä., je nach dem wie die Vorgehensweise wäre, würde ich es auf jeden Fall in Angriff nehmen.

Meine Mutter hat scheinbar etwas Ausgleichsarbeit geleistet, der UK meines Vaters steht deutlich weiter zurück mit wenig Kinnsubstanz und er hat seit bestimmt 30 Jahren vorne Kronen drin.

Das wäre also wohl die Perspektive. Insofern würde ich schon gerne jetzt was unternehmen. Aber die vorgeschlagenen Möglichkeiten erscheinen mir zum jetzigen Zeitpunkt, als wollte man mit Kanonen auf Spatzen schießen. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass sich das Problem anders beheben lässt, im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich mache mal Fotos die Tage, würde mich brennend interessieren, ob Ihr mir in meiner Einschätzung zustimmt.

@Corne: Hast Du Fotos eingestellt? Würde gerne gucken, um vielleicht vergleichen zu können. Woher kommst Du denn?

Morgen suche ich mir noch eine Handvoll KFOs raus, bei denen ich mich mal beraten lasse.

Liebe Grüße

Lisa

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also ich finde du hast ein sehr harmonisches Profil, eine OP würde ich bei diesem Profil nicht als notwendig sehen. Mit Extraktionen wäre ich übrigens vorsichtig, habe gehört, dass man das bei Deckbissen möglichst nicht machen sollte, sie können ausserdem ein Gesicht ganz schön verändern. Die Behebung des Deckbisses solltest du jedenfalls bald machen lassen. Ich habe ebenfalls einen Deckbiss und meine Zähne sind im Laufe der Zeit immer weiter nach innen gekippt. Beginne jetzt gerade mit einer KFO Behandlung. Meine KFO und KFC besprechen derzeit gerade das Thema und die Notwendigkeit einer OP. Meine KFO meinte, dass sich das Profil bei rein kieferorthopädischer Behandlung eher wenig verändert, wohl aber die Lippenfülle kann sich sichtbar verändern. Vielleicht stelle ich demnächst mal ein Profilbild von mir ein, würde auch gerne mal andere Meinungen dazu hören. Liebe Grüsse...

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Mit Extraktionen wäre ich übrigens vorsichtig, habe gehört, dass man das bei Deckbissen möglichst nicht machen sollte, sie können ausserdem ein Gesicht ganz schön verändern.

Habe ich auch mehrfach gelesen. Nicht nur hinsichtlich der Profilveränderung, sondern insbesondere auch hinsichtlich der Rückbewegungsgefahr, Knochenabbau etc...

Abgesehen davon freue ich mich, dass meine Zähne so gesund sind, ich möchte sie nicht einfach so ziehen lassen.

@all: Habe Bilder in die KFO-Ecke gestellt, würde mich freuen wenn Ihr mit beratschlagt, was man machen könnte! :-D

http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=5367

Liebe Grüße

Lisa

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hi lisa.

entschuldige bitte meine späte antwort =)

nein ich habe keine bilder eingestellt. hm.. hab auch noch keine von mir gemacht, kann mich aber auf besonderen wunsch mal ins zeug legen =) allerdings muss ich dazu sagen, dass ende märz meine spange schon wieder rauskommt, vom ürsprünglichen zustand ist also nicht mehr soooviel zu sehen (soll ja auch so sein =)

ich komme im übrigen aus oelsnitz im vogtland, liegt im dreiländereck sachsen-bayern-böhmen.

lg corne

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Ausschließlich der Optik wegen würde ich nix machen, die Hebung der Front wäre aber optisch auf jeden Fall ein Nebeneffekt, für den ich ganz dankbar wäre. Man sieht doch recht viel Zahnfleisch beim lachen.
Wenn das der Fall ist, ist es wahrscheinlich auch möglich die Front entsprechend anzuheben. Natürlich muss der KFO das auch wollen. Techniken, mit denen das gut und kontrolliert (ohna Abgabe zu großer Kräfte -> Risikoreduktion für Wurzelschäden) möglich ist, sind relativ aufwändig und lassen sich in einer Massenabfertigungspraxis, wie sie von zunehmend mehr KFOs betrieben wird, kaum realisieren. (Natürlich will ich das deinem KFO nicht unterstellen, da ich ihn gar nicht kenne. Ich möchte nur zu einem Einblick in eine theoretisch mögliche Argumentation eines Kieferorthopäden geben. Die besten Möglichkeiten, sind nicht selten auch die aufwändigsten sind, und werden zugunsten ungünstigerer Lösungen [zB.
z.b. kann man, um für die kippung der UK-front platz zu haben wie bei corne, die OK-front nach vorne schieben. und damit erscheint die UK-rücklage im profil größer.
], die einfach zu realisieren sind, oftmals nicht angewandt.)

Ich habe mir deine Fotos einmal angesehen und bin mir sicher, dass man unter Verwendung geeigneter Techniken (Segement-Bogen-Technik), sowie geringe Bisshebung durch Verlängerung der Backenzähne (diese ergibt sich oftmals ohnehin als "Nebenwirkung" der Anhebung der Front) eine erhebliche Verbesserung erzielen kann.

Vielleicht ist es sinnvoll eine Zweitberatung einzuholen. Frag einen zweiten KFO wie stark er die Front anheben kann.

Fazit: Die Sache ist heikel. Bei einer für den KFO "Billiglösung" einer Tiefbissbehandlung (Pseudobehandlung) muss mit einer erheblichen Verschlechterung des Lippenschlusses gerechnet werden und auch die Optik kann darunter leiden.

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@ Corne- ja, mach doch mal Bilder! Wäre doch sehr interessant zu sehen, was so machbar ist. Vielleicht hast Du noch einen Abdruck von vor der Behandlung, da würde man ja sehen, wie´s mal war.

@Caesiaflava- vielen Dank für Deine hilfreichen Ausführungen.

Ich habe ja eigentlich noch gar keinen KFO, die erste bei der ich war, hat mir überhaupt nicht zugesagt. Ich habe demnächst zwei weitere Beratungsgespräche bei KFOs. Deprimierender als das letzte können de schonmal nicht mehr werden 8)

Ich freue mich ungemein, dass Ihr mich darin bestärkt habt, weiter nach dem richtigen KFO zu suchen und meine Einschätzung, dass mein Gebiss fernab von OP und Extraktionen "heilbar" ist, teilt.

Eine Frage fällt mir da noch ein: Ihr kennt vielleicht die Pendulum-Apparatur. Wie ich das verstanden habe, kann man damit die Molaren distalisieren, um Extraktionen zu umgehen. Was sind also die Voraussetzungen für den Einsatz dieser Technik?

Käme doch durchaus infrage, wenn die Front nicht nur aufgestellt werden soll.

Liebe Grüße

Lisa

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Hallo Lisa,

mein Gebiss sah am Anfang meiner Behandlung Deinem ziemlich ähnlich.

Bei mir wurden die 4er leider schon im Kindesalter gezogen. Habe dann aber leider die Behandlung damals abgebrochen.

Der Zustand war nun nach Jahren der, dass sich auch bei mir im OK wieder ein Engstand gebildet hat und die oberen Frontzähne sehr steil standen. Wie eben bei Dir auch.

Zähne ziehen kam bei mir natürlich nicht mehr in Frage. Mir fehlen ja schon ein paar. :(

Aber schon alleine durch das Aufrichten der Frontzähne entsteht schon eine ganze Menge Platz und der Rest der dann noch fehlt (sollte minimal sein) wird durch Abschleifen von Zahnschmelz geschaffen. Die Zähne werden damit einfach ein bischen kleiner gemacht. Natürlich nur im Millimeter-Bereich.

Vielleicht würde das bei Dir auch funktionieren.

Du kannst Dir ja mal meine Bilder anschauen in meiner Zahnspangengeschichte (Link siehe Signatur). Bei den letzten Bildern die ich gemacht habe stehen die Schneidezähne schon fast nebeneinander und das nur durch das Aufrichten der Zähne.

Wegen dem Deckbiss, da bin ich mir leider nicht sicher. Das was bei Dir im OK gemacht werden müsste, muss bei mir im UK gemacht werden. Die Frontzähne werden intrudiert und die Molaren werden extrudiert. Was kein Problem darstellt und mit der Spange funktionieren sollte.

Eine OP ist bei mir leider trotzdem angesagt, da mein UK zu weit hinten liegt und mir eine optimale Verzahnung wichtig ist, werde ich das auch durchziehen.

Ich hoffe Dir ein wenig geholfen zu haben. Aber am Besten kann Dir immer noch ein Besuch bei meheren KFO's helfen, denke ich.

Viele Grüße

Katharina

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Hallo Katharina,

Deine Geschichte hab ich mir mal angeschaut- in der Tat recht ähnlich! Dass Du die OP durchziehst, finde ich wie bei allen anderen auch echt mutig und konsequent.

Vielleicht ist dafür bei mir der Leidensdruck noch nicht groß genug :neutral:

Was das Thema Platz angeht: Die KFO hat gesagt, dass es schon allein durch die Ausformung der Bögen recht eng werden würde, daher unbedingt wenigstens Zähne ziehen!

Mit dem Anschleifen, das wär ja auch schonmal was. Momentan habe ich aber btw keine Engstände, eigentlich stehen alle Zähne ganz anständig aufgereiht und ich komm überall gut mit Zahnseide rein. Nur zum verschieben ist halt kein Platz.

Was wäre bei Dir die Alternative gewesen? Einfach nur aufrichten und / oder intrudieren?

LG Lisa

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hi lisa.

ok ich mach bilder, aber ich werde vor mittwoch abend nicht dazukommen.

abdruck habe ich nur einen vom unterkiefer, den hatte ich damals mit meiner aufbissschiene mitbekommen (die hatte ich vom za vor der kfo-behandlung bekommen). ich melde mich wieder =)

wo bist du eigentlich her??

lg corne

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Momentan habe ich aber btw keine Engstände... Nur zum verschieben ist halt kein Platz.

Das verstehe ich nicht, wenn keine Engstände da sind, dann sollte das Aufrichten der Zähne doch erst recht reichen. Bei mir war ja dann noch viel weniger Platz. Also ich würde da nochmal nachhaken.

Was wäre bei Dir die Alternative gewesen? Einfach nur aufrichten und / oder intrudieren?

Alternative wäre eigentlich nur das Aufrichten gewesen. Den UK hätte man so gelassen wie er ist. Wegen der UK Rücklage, würde sich der Biss bei "nur" optimal ausgeformten Zahnbögen leider verschlechtern. Deshalb muss hinterher einfach eine OP den Biss korrigieren.

Viele Grüße

Katharina

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@Corne

Komme aus der Nähe von Stuttgart.

Keine Eile mit den Fotos, aber wenn´s keine Umstände macht- her damit ;)

Das verstehe ich nicht, wenn keine Engstände da sind, dann sollte das Aufrichten der Zähne doch erst recht reichen. Bei mir war ja dann noch viel weniger Platz. Also ich würde da nochmal nachhaken.

Jo, eigentlich schon. Man müsste halt sehen, wie weit der UK tatsächlich von selbst nach vorne kommt, wenn er den Platz dazu hat. Und wie dann die Zähne zueinander stehen. Und was mein Profil dazu sagt :)

Aber wie gesagt, ich fand auch, dass OP oder Ziehen einfach maßlos übertrieben ist.

Heute hat mich übrigens netterweise ein KFO zurückgerufen. Der ist 3,5 Stunden von mir entfernt, leider. Aber von ihm weiß ich schonmal, dass er auf jeden Fall gute Lösungen parat hätte für mich. Wir haben heute also ein längeres Telefonat geführt (allein das ist doch schonmal toll!).

Ich habe einen guten Eindruck und wenn die nächsten zwei KFO auch doof sind, dann geh ich zu ihm.

Macht mir auf jeden Fall schonmal Mut :)

Liebe Grüße

Lisa

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soooo nun endlich die bilder auf vielfachen wunsch einer einzelnen person =)

wie gesagt bin schon kurz vorm ende der behandlung. was noch nicht ganz fertig ist ist die bisshebung. bei den backenzähnen sieht man noch bisschen die zwischenräume zwischen den kiefern.

ansonsten habe ich im unterkiefer noch einen milchzahn. da das eine nichtanlage ist haben wir ihn sozusagend "in ruhe" gelassen. mein deckbiss war in etwas so stark wie deiner. es wurden die schneidezähne etwas nach vorn gekippt, die bögen ausgeformt und dann der biss gehoben. dafür hab ich noch n paar gummizüge. hoffe die bilder helfen dir etwas =)

lg corne

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Wenn du aus der Nähe von Stuttgart kommst, warum versuchst du es nicht mal an der Zahnklinik in Ulm - dort behandelt Prof. Dr. Sander. Sollte ein Begriff sein.

Lg

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soooo nun endlich die bilder auf vielfachen wunsch einer einzelnen person =)

:mrgreen: Ganz herzlichen Dank- kaum zu glauben, aber man sieht ja eigentlich überhaupt nichts mehr!

Ich grüble immernoch, warum die KFO behauptet hat, das ließe sich nicht anheben :confused:

Hast Du denn eigentlich auch eine leichte UK-Rücklage?

Montag und Mittwoch hab ich neue Termine.

@Abraxas: Danke für den Tipp mit Ulm (nein, ist kein Begriff- bin ja neu im Geschäft)!

Ich komm drauf zurück -warst Du selbst dort in Behandlung?

LG Lisa

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hi lisa.

nein uk-rücklage habe ich nicht. zumindest hat der kfo nichts davon gesagt. ich hatte zusätzlich zum deckbiss noch einen starken tiefbiss, d.h. meine schneidezähne standen zu senkrecht. dadurch wurde mein uk aber beim zusammenbeissen nach hinten geschoben, und zwar ziemlich weit, weil zwischen den backenzähnen oben und unten soviel platz war. ich hab auch immer richtig viel kraft gebraucht, um bis "hinten" richtig zusammenzubeissen. das letzte jahr vor der behandlung hatte ich dann auch hin und wieder schmerzen in den kiefergelenken bzw. starkes stechen bis in die ohren. konnte manchmal nichts essen.

behandlungsplan sah dann so aus, dass die schneidezähne leicht nach vorn gekippt und etwas extrudiert wurden und dann halt bisshebung an den backenzähnen. naja die is eben noch nicht ganz abgeschlossen. hab am dienstag nochmal termin, dies sollte aber eigentlich schon der letzte termin vorm entfernen der brackets sein. bin ja mal gespannt....

erzähl mal bitte, was bei deinen terminen morgen und am mittwoch so rauskommt =)

lg corne

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Hallo,

wie vorhergesagt: Drei Ärzte, drei Meinungen 8)

Der KFO bei dem ich Montag war hat einen guten Eindruck gemacht. Er war konzentriert bei der Sache und hat sich Gedanken gemacht.

Sein Vorschlag (unter Vorbehalt, weil ja noch keine Röntgenbilder und Abdruck): 2 Jahre feste Behandlung OK und UK, Backenzähne etwas heraus, Fronten hinein, damit sich der Biss in der optimalen Kieferlage schließt. Das Ganze für ca. 4000 Euronen.

Darüber hinaus hat er sich als einziger bis jetzt wirklich bemüht zu sehen, wie die natürliche Stellung meines UK ist.

KFO heute: Behandlung 7 Monate fest OK und UK, aber nur um die Front im OK aufzustellen und die Front im UK twas nach hinten zu kippen, damit die Zähne aneinander vorbei beißen und nicht wie jetzt aufeinander stoßen, während der UK nach hinten geschoben wird.

Das dann für 6-7 Tsd. Euro.

Abgesehen vom Preisunterschied scheint mir das keine so sorgfältige Lösung zu sein, was meint Ihr? Wenn die Fronten dann gänzlich aneinander vorbeibeißen, endet das nicht mit Druckstellen im Gaumen? :confused:

Und Corne, wann kommtse ab?

Was passiert danach? Schiene, lose Klammer, Retainer?

Lg Lisa

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hi lisa.

also ich an deiner stelle würde zu dem zweiten kfo vom montag gehen. klingt meines erachtens vernünftig was er vorgeschlagen hat und geldmässig ist das auch im rahmen. ich bezahle insg. 3200 euro für 1,5 brackets ok u. uk und nachbehandlung, und wenns bei dir bisschen länger dauert, kommt der preis denk ich auch hin.

der letzte is definitiv zu teuer! wenn er die front im uk nach hinten kippt, dann wird schnell ein tiefbiss draus und deine zähne scheuern sich ab, unten werden sie kürzer, oben dünner und können an den kanten leicht ausbrechen. keine wirklich intelligente lösung bei dem preis!

was bei mir herausgekommen ist? nuja.. wir haben noch bisschen feineinstellungen und noch nen kontrolltermin in 14tagen gemacht. bin echt gespannt ob bis dahin dann alles wird, ansonsten müssen wir mal schauen, wie es weitergeht. laut plan bekommt ich im uk retainer und oben schiene. bin schon ganz gespannt =) auf jeden fall kann ich dir sagen, das die spangenzeit schneller vorbei sein wird, als du denkst. die anderthalb jahre jetzt waren echt rum wie nix.

also denn viel erfolg beim entscheidungen fällen =) und lg

corne

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also ich an deiner stelle würde zu dem zweiten kfo vom montag gehen. klingt meines erachtens vernünftig was er vorgeschlagen hat und geldmässig ist das auch im rahmen. ich bezahle insg. 3200 euro für 1,5 brackets ok u. uk und nachbehandlung, und wenns bei dir bisschen länger dauert, kommt der preis denk ich auch hin.

der letzte is definitiv zu teuer! wenn er die front im uk nach hinten kippt, dann wird schnell ein tiefbiss draus und deine zähne scheuern sich ab, unten werden sie kürzer, oben dünner und können an den kanten leicht ausbrechen. keine wirklich intelligente lösung bei dem preis!

Da kann ich nur voll zustimmen. Die Behandlung ähnelt meiner sehr und ich zahle auch ca. 4300,- €. Habe allerdings 12 Keramikbrackets für den sichtbaren Bereich.

Die zweite Lösung klingt sehr nach einem Kompromiss und das bei dem Preis. :???:

Viele Grüße

Katharina

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Ok, ich denke auch, der KFO von Montag war gut. Mir hat gefallen, dass er sich gründliche Gedanken gemacht hat, mehrmals reingeguckt, Kiefer vor und zurück und so weiter. Bei den anderen kam "die Lösung" sofort wie aus der Pistole geschossen. Das muss nichts schlechtes heißen, aber irgendwie fand ich, sie haben sich nicht so viel Mühe gegeben und die Vorschläge waren ja eher nicht so doll.

Nächsten Freitag hab ich noch einen Termin bei einem weiteren KFO. Das soll dann mal der letzte sein, vorerst :) Ich bin gespannt was er vorschlägt.. und ob er den Montags-KFO noch irgendwie toppen kann!

Übrigens wäre das bei mir dann auch so nach der Behandlung: Unten Retainer, oben Schiene. Warum eigentlich nicht auch oben Retainer?

LG Lisa

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und lisa was hat der kfo gesagt?? erzähl mal...

weisst du schon wie du dich entscheiden wirst?

ich hab am dienstag nochmal kontrolle und dann am 27. hoffentlich brackets ab. bin schon ganz hippelig =)

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