KaiStabel

Zahnspange mit 21.

Hallo zusammen.

ich bin grad sehr niedergeschlagen :( Hoffe jemand kann mir helfen.

Ich war mein leben lang regelmäßig beim Zahnarzt. Vor etwa 4 Jahren hat mein Zahnarzt bemerkt, das mein Eckzahn links oben noch ein Milchzahn sei. (Habe das selbst nicht gemerkt). Mit der flappsigen Bemerkung "dem geb ich noch höchstens 5 Jahre" hat er mich wieder heimgeschickt. (Obwohl dieser Zahl schon wackelte). Nun gut.

Jetzt war ich letztes Jahr im Sommer wieder beim gleichen Arzt zur Routineuntersuchung. Und da der Schok: der richtige Zahn wächst hinter dem Milchzahn heraus und verschiebt alle anderen Zähne, mehr oder weniger, im Oberkiefer - da muss dringend was gemacht werden.

Dann bin ich zum Kieferorthopäden. "Sie brauchen dringend Zahnspange".

Der neue Zahn findet keinen Platz in der Lücke, die der Milchzahn hinterlassen würde. (Das kann ich nicht wirklich nachvollziehen, da mir die lücke groß genug scheint). Nun müsste diese Lücke mit einer Zanspange gedehnt und der neue Zahn, der Zahnreihe eingeführt werden. Durch diese ganzen Verschiebungen im Mundraum, passt die Zähne des Ober- und Unterkiefers nicht mehr zusammen.

Fazit: Zahnspange notwendig über 2 Jahre.

Nun habe ich mir einen Kostenvoranschlag erstellen lassen für folgende Zahnspangenvarianten:

  • "Metall"-Zahnspange = 4000€
  • Durchsichtige Zahnspange = 5000€
  • Innenliegen (nicht sichtbare) Zahnspange = 7000€

Da hab ich erstmal geschluckt.

Dann hab ich das ganze mal an die Krankenkasse weitergegeben.

Da ich regelmäßig beim Zahnarzt war, konnte ich das nicht einsehen, diese Kosten zu tragen, da ich immer alles für meine Zähne getan habe.

Heute kam das schreiben der KK zurück > ich bin über 18 - Krankenkasse übernimmt nicht einen Euro. Und diese Info gab mir heute den Rest :(

Hätte mein Zahnarzt das nicht mit 18 schon Merken müssen, dass meine Kiefer nicht mehr richtig aufeinandersitzen? Dass der neue Zahn nicht gerade kommt?

Punkt ist .. ich kann so viel Geld nicht aufbringen. Keine Chance.

Ich fühl mich einfall total hilflos. Gibt es da keinen anderen Weg?

Ist da eine Zahnspange unumgänglich? Sind das realistische Kosten?

Muss ich wirklich selbst dafür aufkommen?

Ich bin um jede Hilfe dankbar.

Gruß,

Kai

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Muss ich wirklich selbst dafür aufkommen?

Leider ja, über 18 hast du nur eine Möglichkeit wenn eine Kiefer OP noch anstehen würde, aber danach sieht es ja bei dir nicht aus.

Sind das realistische Kosten?

Hole dir auf jeden Fall mehrer Meinungen und Preise ein bei mir war die Differenz mal locker 10000€, also vergleichen lohnt.

Ist da eine Zahnspange unumgänglich?

Das kann dir nur ein KFO ernsthaft beantworten, rein von deiner Erzählung her würde ich zu ja tendieren, aber ich habe deine Zähne noch nie gesehen, also am besten mehrer KFO aufsuchen.

Gibt es da keinen anderen Weg?

Damit so leben !!!!!! Es kann dich keiner zur KFO Behandlung zwingen, wenn du so damit klar kommst und keine Probleme hast.

Um das Problem wirklich zu beheben bleibt wohl nur der Weg zum KFO.

Wegen deinem Zahnarzt, du schreibst ja selbst das du dort sehr regelmässig hingegangen bist und nun erst vor 1 Jahr der Zahnarzt was sagte, ich denke wenn der Zahn vor 3 Jahren schon am rauskommen gewesen wäre hätte er wohl gehandelt oder sofort eine KFO vorgeschlagen, aber scheinbar war das wohl nicht der Fall, oder zumindest sollte man jetzt zum Wohle des Zahnarztes mal davon ausgehen das er seinen Job richtig macht und dich sofern das Problem schon vorher bestand dich darauf aufmerksam gemacht hätte. Also kann weder der Zahnarzt noch die KK was dafür und es gibt halt blöderweise nunmal diese Regeln. In meinem Fall sehr ähnlich, ich bin auch über 18 und hatte einen einseitigen Kreuzbiss der als Kind oder Jugendlich sofort bezahlt worden wäre, über 18 auf einmal nicht mehr, warum ? Ich habe auch in den sauren Apfel gebissen und zahle alles selbst, da mir meine Zahngesundheit schon am Herzen liegt.

Im übrigen bieten die meisten KFO auch Ratenzahlung an.

Ansonsten wenn du eine Zahnklinik mit KFO in deiner Nähe hast geh mal dort hin, sind meistens günstiger und sehr ehrlich, also kein Intersse an Abzocke, da sie ein festes Gehalt haben und nicht in die eigene Tasche wirtschaften.

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@Kai:

Leider kann ich dir dazu nicht so viel sagen, aber meine KFO hatte mir mal gesagt, dass meine Behandlung (wenn die Krankenkasse nicht gezahlt hätte), so um die 5000 Euro gekostet hätte. Ich denke also, dass die Preise realistisch sind. An deiner Stelle würd ich mich aber auch mal an einer Uniklinik erkundigen, die sind oft günstiger.

Ich kann auch verstehen, dass du dich ungerecht behandelt fühlst, es sieht ja wirklich danach aus, also hätte dein Arzt da einen Fehler gemacht. Trotzdem ist es wohl nach Einschätzung der Krankenkasse ein kosmetisches Problem, und deshalb zahlen sie nicht...Die sind da nicht zimperlich...

@Sarah:

Hab mich gerade gewundert, warum du deine Behandlung selbst zahlen musst... Laut Indikationsgruppe übernimmt doch die KK bei einem Kreuzbiss die Kosten, dachte ich immer?

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@Sarah:

Hab mich gerade gewundert, warum du deine Behandlung selbst zahlen musst... Laut Indikationsgruppe übernimmt doch die KK bei einem Kreuzbiss die Kosten, dachte ich immer?

Nein, schön wäre es, wird nur bis 18 Jahre bezahlt, klar bin ich vom KIG her sehr hoch eingestuft, aber trotzdem gilt die Regel ohne OP kein Geld und da ich "nur" als Hauptproblem meinen einseitigen Kreuzbiss hatte muss ich alles selbst bezahlen und ich hatte mich bei der KK informiert, aber auch alle KFO`s bei denen ich war hatten mir dies bestätigt, KIG alleine reicht nicht aus.

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Hol dir eine zweite Meinung und dann muss DIR klar sein, was DU willst.

Fakt ist, es ist nicht billig – nur man zahlt es immer Quartalweise so wie die Kosten anfallen und nicht in einer Summe. Es soll auch Ärzte geben, die Ratenzahlungen machen – mach dich mal in allen Richtungen schlau.

Gebe nicht auf und finde deinen Weg und dann gehe ihn.

VG Sumi

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Hätte mein Zahnarzt das nicht mit 18 schon Merken müssen, dass meine Kiefer nicht mehr richtig aufeinandersitzen? Dass der neue Zahn nicht gerade kommt?

Hi Kai,

Und ersteinmal Herzlich willkommen hier im Forum!

So jetzt moment, zum mitschreiben...

Ist das ein Zahnproblem welches du hast, oder ein Kieferproblem???

Wenn das Kieferchirurgisch angegangen wird, zahlt die kasse in der regel ja auch.

Wer hat denn Antrag gestellt? Ein KFO oder dein Zahnarzt?

Bei mir war dass SO:

Selber unzufrieden gewessen, zum Kfo gedackelt, die war total nett, nur die unbesämftigte ansage das sie nen kieferbruch vorschlägt (im erstgespräch schon) hat mir mental mal voll eine reingehauen, bin deshalb dann erstmal zu meiner schwester und hab geheult wie nen schoshund...

Die hat dann die anträge eingetütet, da war noch netmal nen kfc involviert, und das dinge wurde mit der kasse eingedost, und die zahlen ihren teil.

--

Wenn das nun natürlich eine rein kieferorthopädische sache ist, dann wird das schon nicht mehr möglich sein... (dass die kasse zahlt)

Ich war kurz nach einsetzen der spange bei meinem alten Chef, mal wieder besuchen und mir die neue Praxis angucken :-)

Der war höchst erstaunt darüber das die kasse zahlt, und meine KFO das so problemlos eingetütet hat, zitat von ihm:

"Die haben das eingetütet, Respekt, grüß die KFO's mal schön von mir"

--

Variante 2:

gibt fast immer die möglichkeit in raten zu zahlen, ich habe das zu meinem Ärgernis auch so vereinbart, leider gibt es damit momentan ein par kleinere probleme weil meine Bank scheinbar nicht versteht wieso ein arzt regelmässig zugriff auf mein konto nimmt, aber das ist ja eine andere geschichte, hätte damals mal direkt in bar zahlen sollen, oder meine visa bei denen durch den schlitz ziehen sollen, aber wie gesagt anderes thema.

Essenziell an der sache ist ja, du kannst eine ratenzahlung vereinbaren, und dann in raten, meinetwegen 70 euro im monat zinsfrei das ganze zahlen, dann ist das ja für dich stressfrei.

4000 Euro gesammtkosten, sind ja auch ganz flappsig gesagt nicht so viel, ich habe ja schon fast 3000 an eigenleistung drin, okay das is wiederum ne ganz menge, aber das is mir wert, und ich will jetzt auch keinen hören der so sachen sagt wie: "hättste auch günstiger haben können" JA hätte, wollte ich aber nicht!!!

Also Kai, DU und nur DU musst dir überlegen was DU für DICH möchtest, und ob du in deine Zähne investierts, klar sind die 4000 euro am ende wech, ob in raten, bar, oder sonst wie, aber das lohnt sich in dem moment wo du nicht mit 40 schon die dritten brauchst ;-)

Es wurde schon gesagt, aber gehe doch noch zu einem anderen 2. KFO oder wenn soweit kommt auch zu einem 3. oder 4., hol dir ne andere meinung, vill ist ein anderer KFO ganz anderer meinung, und schick dementsprechend auch den Antrag in einem ganz anderen Format zur Krankenkassen.

Herzliche Grüße

Chris

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Hallo Kai!

Bin heute 24 und habe scheinbar eine ähnliche Geschichte

wie du. Relativ später Zahnwechsel und ein Eckzahn war

verlagert. Zudem kamen noch 2 Weisheitszähne die auf die

anderen Wurzeln gedrückt haben.

Also kleinere OP - Weisheitszähne raus, Eckzahn ziehen (Milchzahn),

und den anderen im Oberkiefer freilegen und dann die KFO Behandlung!

Ich dachte anfangs auch die Lücke wäre groß genug, aber da hab

ich mich getäuscht - die Zähne brauchen doch ordentlich Platz!

Meine Kosten liegen bei ca. 3000,- und dauern tut die Behandlung

nun 1,5 Jahre und ein Ende ist in Sicht.

Was aber denke ich noch wichtiger ist als der optische Aspekt ist

der richtige Biss der durch die Behandlung hergestellt wird, du willst

ja später keine Probleme beim kauen essen usw. haben!

LG

Barbara

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hallöchen,

ich habe meine zahnspange auch mit 21 bekommen. nun folgte vor genau 6 wochen die kieferopartion, da ich eine starke fehlstellung im OK und UK hatte!ich musste 6 wochen lang einen slint im OK tragen, der gestern zum glück entfernt wurde.

jetzt ist meine frage, ob ich vom kieferorthpäden nochmal eine aufbissschiene eingesetzt bekomme oder der sich jetzt nur noch um die feineinstellung meiner zähne kümmert??

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also nach meiner op hatte ich meinen splint auch eine weile tragen müssen ich glaub 4-5 wochen.. aber danach hab ich von meiner KFO keine schiene oder etwasin der art bekommen sie kümmert sich nur noch um die feineinstellung meiner zähne... das einzige was ich immer noch habe das ich rechts und links jeweils einen gummi spannen muss die den kiefer noch etwas halten und stabilisieren....

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danke für deine antwort. da bin ich schon mal beruihgt, denn dieser splint war nicht sehr angenehm und auf ne schiene oder ähnliches habe ich gar keine lust mehr...

bis dann

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Hallo soviel wie ich weiß übernimmt die KK nur die Kosten in Verbidung mit einer OP !! Ich hab meine Spange mit 24 bekommen und bin nun 25 ja ich dachte auch das wär ein Problem aber ist es gar nicht.

Ich hatt Angst da ich in einer Grundschule arbeite das die Kinde mich fertig machen aber das Gegenteil war der Fall !!

Ich hab Kunstoffbrackets aber nur vorne inm Sichtbarem Teil Oben und Unten das kostete ca. 200 Euro aber das war es mir wert.

Ich wollte auch ne Innenliegende Spange aber der Arzt meinte das ginge nicht da die nach der OP die Spange draussen zum schnüren brauchen.

Was ich schlimm fand ist, das ich immer beim Zahnarzt war und mir nie mal einer schon früher so ne Behandlung vorgeschlagen hat... Ich hab mich selber Informiert was da so geht.

ERFREUT war ich nicht. Nun ist es am 30. so weit und ich kann es noch nicht realisieren.

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Hi! Hab auch erst seit ein paar Monaten meine Spange und bin 24 Jahre alt. Ich muss auch alles aus der eigenen Tasche zahlen. Der Kostenvoranschlag lag bei etwas über 4000€ - für Spange mit Kunststoffbrackets. Jetzt ist im ersten Quartal sehr viel kaputt gegangen u.a., weil der KFO gar keine Erfahrung mit diesem Bracketsystem hatte...Die erste Rechnung belief sich auf fast 800€ - ich haoofe nur, dass das nicht so weiter geht. So kann ich das jedenfalls nicht übernehmen.

ALso stell dich darauf ein, dass es auch mehr kosten kann und nicht bei den 4000€ bleibt. - Plane also nicht zu knapp!

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