Coco1981

Kostenrückerstattung durch OP

Hallo zusamen,

ich ärgere mich gerade ganz schön über meine KK. Fühle mich ungerecht behandelt, wie es einige wahrscheinlich kennen.

2005 entschied ich mich, zu einer kieferorthopädischen Behandlung (meine Schneidezähne standen nach innen). Ich ließ mich beraten und fragte auch bei der KK wegen der Kostenübernahme nach. Da ich bereits über 18 war und bei mir kein "schwerwiegender Fall" vorlag, wurden die Kosten nicht übernommen. Damals ärgerte ich mich schon sehr, weil mich die schlechte Zahnstellung schon seit der Pubertät beschäftigte und ich damals auch oft den Zahnarzt nach einer möglichen Korrektur fragte. Die Aussage damals: "Das kann man nicht korrigieren". Na ja, jetzt kann man ja und so ließ ich es nun auf eigene Kosten machen. Bei der KK habe ich nochmal Widerspruch eingelegt, aber auch das brachte nichts.

Nach einer Weile in kieferorthopädischer Behandlung stellte mein KFO fest, dass er allein es nun doch nicht korrigieren kann. Im Dezember 2008 folgte dann also eine OP, die von der KK gezahlt wurde. Mein KFO sagte nun, ich solle mich nochmal an die KK wenden, da es nun doch eine kombinierte Behandlung ist. Das tat ich naürlich!

Nun hat gerade ein Herr von der Krankenkasse angerufen und sagte, sie würden nichts zurückerstatten. Er bezog sich auf die Auskunft des KFO, die er vor der Behandlung abgegeben hat. Außerdem hätte wegen des Einspruches ja auch das Sozialgericht den Antrag geprüft und abgelehnt. Daher würden sie auch nichts zurückerstatten. Er ging gar nicht darauf ein, dass ich sagte, das sich mein "Schweregrad" ja im Laufe der Behandlung änderte und dass die OP anfangs nicht abzusehen war.

Muss ich jetzt dafür büßen, dass mein KFO die Behandlung vor deren Beginn falsch eingeschätzt hat? Das kann doch nicht sein!!! Die Behandlung ist natürlich auch viel teurer und länger geworden als anfangs geplant (+ 1500€ und + 1 Jahr). Meine Reserven sind langsam aufgebraucht, aber man hört ja nicht mittendrin auf.

Außerdem bin ich jetzt völlig verunsichert, wie es mit der Nachbehandlung jetzt beim KFO ist. Muss ich die auch zahlen? Das kann doch nicht sein.

Kennt sich jemand damit aus? Gibt es solche Fälle öfter, dass die Notwendigkeit einer OP erst später erkannt wurde?

Ich hoffe jemand kann mir von sienen positiven Erfahrungen berichten, so dass ich wieder Hoffnung schöpfe!

Gruß Coco

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Dann solltest Du alle Unterlagen zusammen suchen und den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) aufsuchen und Dir bei denen ein Gutachten erstellen lassen. Am besten Behandlungsplan, ALLE Röntgenbilder vor und nach OP mitnehmen und wenn's geht Befunde und einfach alles was Du hast.

Du hattest damals Widerspruch eingelegt, war das bevor oder nachdem die OP abzusehen war? Wenn es davor war, dann war das ja nun andere Umstände. Lass Dich nicht von denen einfach abwimmeln. Leg nochmal Widerspruch ein und ambesten Du machst alles nur noch schriftlich.

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Hallo,

danke für deine Antwort! Ja, aufgeben werde ich noch nicht! Morgen hab ich auch einen Termin bei meinem KFO mit dem ich mich nochmal besprechen werde.

Das Problem ist, dass der Behandlungsplan ja noch keine OP vorsieht. Und ich hab ja nur den alten! Röntgenbillder hab ich gar nicht. Die sind im Krankenhaus geblieben. Kann man sich die dort einfach abholen?

Noch eine Frage: Wo genau findet man den medizinischen Dienst der Krankenkasse? Hat das jede Kasse oder ist das eine zentralle Stelle für alle Kassen? Kenn mich da nicht aus, aber ich finde es ist ne gute Idee mal mit denen zu reden. Der Sachbearbeiter, der bei mir angerufen hat, hat nämlich einfach nicht verstanden was ich möchte!

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Hallo,

ich ärgere mich immernoch mit der Kasse rum.

Mein KFO versteht das ganze überhaupt nicht, für ihn steht fest, es ist jetzt eine kombinierte Behandlung und daher muss die Kasse zahlen. Nur meine Kasse sieht das nicht so. Sie beruft sich daruaf, dass ich damals ja nur in die KIG 2 eingestufft wurde und daher die Behandlung selber tragen musste.

Kann es sein, dass man in KIG 2 ist, die KFO-Behandlung selber zahlt und dann eine OP stattfindet, die von der Kasse gezahlt wird??? Hat da jemand ähnliche Problemme und kann mir nen Tipp geben, wie ich vorgehn soll?

Ich dachte, wenn man nur in die KIG 2 eingestuft wird, ist keine OP erforderlich. Nun wurde ich aber ja operiert und das hat die Kasse gezahlt! Zahlt sie etwa eine OP für KIG 2 Patienten und die KFO-Behandlung vorher und nachher nicht? Das macht doch keinen Sinn!!! :confused:

Vor allem würd ich gern wissen, wer die Nachbehandlung jetzt zahlt. Noch hab ich keine Rechnung bekommen, aber mir wäre natürlich leib, wenn die an die Kasse geht. Mein KFO war allerdings schlecht drauf gestern, daher hat er meine Fragen nicht wirklich beantwortet. Passiert mir ständig, dass ich beim Arzt rauskomme und nicht klüger bin. Die können einen gut mit Floskeln abspeisen, lernen die das im Studium.... :?

Also wäre ich nett, wenn jemand von ähnlichen Erfahrung berichten kann. Oder Ahnung hat, wie das mit den KIG genau ist.

Gruß Coco

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