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chrisisdrin

Nasenbluten / Notfallschere

Hey Leute!

Die ist mein 3. Eintrag hier im Forum. Kurz und knapp noch einmal das wichtige: Bin 27 Jahre, Bimax am 03.2. (nun 10 Tage post-op).

Als ich aus der Narkose aufwachte, fragte mich der Operateuer, ob ich häufiger Leiden mit Nasenbluten hatte, weil ich während der OP "unheimlich viel Blut verloren" hätte. Konnte diese Frage verneinen, denn ich hatte noch nie zuvor in meinem Leben Nasenbluten gehabt. Hab dieses Thema seit der OP damit auch abgehakt, denn ich hatte ja post-op ganz viele andere Sorgen.

Heute Nacht (13.02.) wurde ich im Schlaf äußerst unsanft geweckt.

Um 3 Uhr heute früh wachte ich auf und bemerkte, dass eine Flüssigkeit aus meiner Nase lief. Zunächst hochgezogen, denn "Schnäuzeln" darf ich ja nicht, dann gemerkt, dass es ein wenig mehr wird, dann Hand drunter gehalten. Als es dort überlief, hab ich meine Freundin geweckt und sie gebeten mir ein Handtuch zu holen (und das Licht im Schlaftzimmer nicht anzuschalten). Als die Freundin unterwegs zum Handtuch war, hab ich hinterhergerufen, dass sie doch bitte den Notarzt rufen solle - da das Blut nicht tropfte und nicht lief, sondern rannte. Und da ich selbst noch nie zuvor Nasenbluten hatte, bin ich natürlich ein wenig in Panik geraten, denn das war ne Menge Blut. Meine Freundin, die natürlich ebenso in Panik geriet, schaltete entgegen meiner Bitte das Licht im Schlafzimmer an, sah mich und viel erst einmal in Ohnmacht.

Zack, schnell selbst den Notarzt gerufen, im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses runtergeheizt und die Haustür aufgeschlossen und dann die Treppen wieder hochgeschleppt, die Wohnungstür aufgelassen und erst einmal in den Flur gelegt um jetzt selber ohnmächtig zu werden. Die Jungs von 112 waren schnell da, haben mich in KKH gebracht und dort wurde ich erst einmal vom HNO durchgecheckt. Diagnose: "Nasenbluten! :confused: Ich muss Ihnen sagen, dass es nicht auszuschließen ist, dass es wieder passiert! Alles klar, wenn´s wieder passiert,... Sie können jetzt nach Hause!"

Mit dem Taxi bin ich jetzt aus dem KKH nicht mehr zur Freundin, denn die hat das ganze noch nicht so ganz verpackt, sondern in die eigene Wohnung. In weiser Voraussicht leg ich mir dort neben das Bette schonmal n rotes Handtuch. Um Punkt 7 (also 4 Stunden nach dem ersten Mal) geht´s wieder los: Genauso heftig, genauso viel, genauso ununterbrochen. Aber ich bin´s ja jetzt gewohnt und weiß, mit der Situation umzugehen...

Bin ich jetzt chronischer Nasenbluter, oder ist das normal? Was kann da während der OP schief gegangen sein?

Ich bitte um Reaktionen!

Viele Grüße

Chris

P.S.

Dass im Topic die "Notfallschere" steht bedarf einer gesonderten Würdigung. Ich habe diese ziemlich halbherzig akzeptiert, wurde aber im KKH auch nicht ausreichend über die Risiken informiert. Kurz und knapp: Ich hatte keine Notfallschere. Das wäre mir beinahe zum Verhängnis geworden heute Nacht!

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Hallo!

Dein Bericht liest sich ja wie eine Horrorgeschichte!

Ich kann zu dem Thema leider nichts beitragen und bin mal gespannt ob es hier noch mehr solcher Fälle gibt. Aber ich wünsche dir gute Besserung und dass das Bluten bald für immer aufhört.

LG, Iris, die am 03.02. ihre UK-VV hatte

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Hallo Chris,

deine Geschichte klingt ja furchtbar, das reinste Blutbad!

Vor der Bimax wurde ich über gelegentliches Nasenbluten aufgeklärt: Während der OP sammelt sich Blut in den Nebenhöhlen und läuft später wieder raus.

Aber soviel wie in deinem Bericht kann das nicht sein!

Hast du vor der OP (ca. 1 Woche) vielleicht Aspirin oder sowas genommen, das die Blutgerinnung hemmt? Das würde auch die starken Blutungen während der OP erklären.

Gute Besserung!!!

Margret

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mensch das hört sich ja echt schlimm an .. eine bimax op ist doch ober- und unterkiefer korrektur, oder? sowas bekomm ich auch .. mir hat man auch schon gesagt das es danach ein wenig nasenbluten geben kann, aber jetzt hab ich echt angst! :cry:

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oooooh schulligung, so schlimm wollte ich das gar nicht darstellen :o(

also ich selbst war ja noch halbwegs bei laune, gar nicht umgehen konnte mit der situation halt meine freundin. und - so sperrt die ohren weit auf - heute habe ich von meinem kieferorthopäden erfahren, wie es zu diesen blutungen kommen konnte... die kurzfassung:

in meinem rechten nasenloch befand sich die ernährungssonde, demnach hab ich schonmal folgerichtig vermutet, dass ins linke nasenloch der "beatmungsschlauch" eingeführt wurde. beim einführen des schlauches wurde die nasenschleimhaut an beschädigt und -wie ich verstanden habe- zudem noch irgendeine art membran. das war der grund, warum es bei mir bereits während der op zu starken blutungen gekommen ist. nun ja und heute ist der 10. tag post-op, der intervall indem sich üblicherweise (wenn ich es richtig verstanden habe) die schleimhäute erneuern. und so kam es zu den krassen blutungen.

ich möchte mich entschuldigen, dass ich scheinbar mit meinen schilderungen leute beängstigt habe. lasst mich ein kurzes resumé ziehen:

die zähne sind verschnürrt, eine nacht mit krassen nasenblutungen habe ich hinter mir, mein gesicht ist immer noch stark angeschwollen und von den erlebnissen im krankenhaus mag ich jetzt mal gar nicht berichten. dennoch bin ich im moment absolut glücklich mit meiner entscheidung FÜR die op. ich merke wie ich von tag zu tag immer mehr fortschritte mache und wenn ich unter den noch leicht geschwollenen und tauben lippen mein neues lächeln sehe, freue ich mich auf die tage, die noch kommen!

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pui na dann ist ja gut .. hoffentlich bekomm ich nicht so eine magensonde .. sowas hat mir noch keiner erzählt und das wo ich doch schon drei mal im krankenhaus zur voruntersuchung war .. nur halt das mit dem nasenbluten! aber ich bin trotzdem ne bange buxse, weil ich nämlich eigentlich kein blut sehen kann und mir recht schnell übel wird .. drum hab ich eigentlich mehr angst vom blutabnehmen vorher als vor der op .. verrückt oder ?? naja was soll ich denn machen .. kann ja nichts dafür das ich son schwachen kreislauf hab

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Hallo chrisisdrin,

das klingt nicht so schön bei dir. An deiner Stelle würde ich die nächsten Tage nicht unbedingt alleine schlafen ..es kann ja z.b. heute nacht wieder losgehen.

Und den Zwischenfall kleinreden würde ich auch nicht, du hättest auch ohnmächtig werden können bevor du den Notarzt rufen konntest.

Sorry wenn das jetzt negativ klingt.. ich verweise ungern auch diesen Thread: http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=718&highlight=koma (auch wenn man das jetzt nach deiner Diagnose nicht unbedingt vergleichen sollte)

Auf jeden Fall wünsch ich dir ne gute Besserung! (habe meine Bimax noch vor mir)

Nico

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Yep. Und den Kieferchirurgen kontaktieren, damit er dir sagen kann, wie du im Notfall reagieren sollst, bzw. dir weitere Verhaltensregeln auf den Weg geben kann, mit denen du die Situation etwas besser unter Kontrolle bekommst (z.B. weitere Blutungen weitestgehend vermeiden kannst).

Es gibt hier einen Thread von der Mutter eines Mädels aus Frankfurt, das nach der OP auch Nasenbluten hatte, es ließ sich nicht kontrollieren und sie hat ein paar Bluttransfusionen bekommen.

Wenn ich ihn gefunden habe, verlinke ich ihn.

Ansonsten Glückwunsch zur überstandenen OP und weiterhin gutes Abschwellen (hoffentlich ohne weiteres Nasenbluten!),

Anna

PS: Okay, da ist der Link:

http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=1280&highlight=Landes

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also leute, gestern abend ist es (wie von meinem kieferorthopäden prognostiziert) wieder passiert. diesmal allerdings in wesentlich reduzierter form und ich bin auch ganz cool geblieben, da ich diesmal ja sogar drauf vorbereitet war. habe mir heute nacht vorsichtshalber die notfallschere ans bett gelegt. bei meiner freundin wollte / konnte ich nicht übernachten, da ich für sie definitiv den notarzt hätte bestellen müssen. bei der ansicht von blut bekommt sie die krassesten panikattacken...

zum thema magensonde möchte ich denjenigen, die die op noch vor sich haben, folgendes mit auf den weg geben: ich war zunächst auch strikt gegen die sonde, habe dies im vorfeld auch dem operateur gegenüber geäußert. er bat mich drum, mich dafür aufzuschließen und es zunächst einmal einfach zu versuchen. wird ja während der narkose verlegt und kann dann jederzeit gezogen werden. ich hatte sie während des gesamten krankenhausaufenthaltes drin und war im nachhiniein sehr zufrieden mit dieser entscheidung. ihr müsst ja davon ausgehen, dass ok und uk durch gummis verzurrt sind und dann fragt euch doch mal bitte, wie nahrung in den magen gelangen soll! jedes mal öffnen, dann essen, dann reinigen, dann wieder verschließen würde ich (gerade in den ersten tagen post-op) als ziemliche tortour betrachten. also lange rede, kurzer sinn: die magensonde ist schon top!

ferner zu meiner entwicklung 11 tage post-bimax-op: gerade in den letzten 3 tagen sind die äußeren schwellungen sehr stark zurückgegangen. langsam kommt das gefühl im gaumen bzw inneren ok-bereich zurück und es lässt sich wieder mimik ins gesicht zaubern. ein lächeln ist wieder drin und mit etwas mühe kriegt man auch einen lockeren kuss-mund hin. an den schlafrythmus könnte ich mich gewöhnen - wer um 7 aufsteht, hat wenigstens was vom tag. ach und thema essen: da hab ich es ja besonders toll, denn meine mum ist eine ausgezeichnete köchin. sie bereitet alles so zu, wie bei einer normalen mahlzeit, püriert alles klein (wichtig: immer getrennt von einenander) und legt einen kleinen klecks von dem essen, wie es normal aussehen sollte, zusätzlich mit auf den teller. das geeeeeht :o)

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den beatmungsschlauch bekommt man bei kieferop's immer, beatmung während der op unter vollnarkose is nun mal notwendig. sollte euch der anästhesist auch sagen. mir wurde nun 2x mal durch die nase ein beamtungsschlauch eingeführt und beide male ist nichts passiert. die beatmungen durch den hals bei meinen anderen op's waren unangenehmer wg. halsschmerzen und heiserkeit. außerdem hatte ich auch beide male (gne und bimax) ne magensonde während der op um das blut abzusaugen, was - wenn sie das nicht tun würden - später probleme machen würde, weil wir nun mal keine vampire sind und das blut nicht verdauen können. die magensonde und auch der beatmungsschlauch wurde bei mir allerdings jedes mal gezogen bevor ich das wirklich mitbekommen hätte, kann mich daran überhaupt nicht erinnern.

man stellt sich meistens alles viel schlimmer vor, als es dann tatsächlich ist. op's sind gelegenheiten, zu denen phantasie nicht sehr hilfreich ist ;-)

@chrisisdrin

schade, dass du so starkes nasenbluten hattest, ist bestimmt ziemlich schockierend, wenn einem nach ner op blut aus der nase läuft wie nix. bin froh, dass du trotzdem alles relativ gut überstanden hast und zufrieden bist.

lg und alles gute (und weiter frohes abschwellen)

janet

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sagt mal, hat denn sonst niemand schwierigkeiten mit nasenbluten post bimax?! heute ist der 14. tag nach op und ich hatte in den vergangenen 5 nächten mindestens einmal schweres nasenbluten!

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