marley

Kombiosteotomie (UK RV + OK VV) am 03. 02. 2009 in Salzburg!

VORGESCHICHTE:

Bereits im Alter von sieben Jahren bekam ich eine herausnehmbare Zahnspange (in glitzerblau *gg*), weil meine unteren Zähne ganz leicht über die oberen standen. Da dies nicht wirklich half, bekam ich mit zehn Jahren meine erste festsitzende Zahnspange verpasst (wobei ich das in diesem Alter noch relativ cool fand). Nach drei Jahren wurde sie entfernt und alles schien gut zu sein. Knapp ein halbes Jahr später verschob sich mein UK wieder nach vorne… Man sagte mir schon damals, dass ich mich wahrscheinlich einmal operieren lassen müsse, sobald ich ausgewachsen bin.

OP-VORBEREITUNG:

Es vergingen viele Jahre des Wachstums (wobei das UK natürlich kräftig mit wuchs und immer weiter nach vorne kam) und nach zwei exakt gleichen Bildern (jährliches Röntgen, um den Wachstum mitzuverfolgen) war es also so weit. Ich war 18/19 und hatte in diesem Jahr Matura, also wurde es wieder um ein Jahr verschoben. Im Alter von 20 Jahren konnte dann endlich mit der Vorbereitung für die OP begonnen werden.

Zuerst wurden alle vier Weisheitszähne gezogen. Danach bekam ich eine festsitzende Zahnspange verpasst und zwei weitere Zähne im OK wurden gezogen. Ich machte ein Jahr lang das volle Programm mit: Gummis einhängen, Gaumenbügel, Spiralen, …

Durch die kieferorthopädische Behandlung wurde meine Kieferfehlstellung auch noch verstärkt, denn das OK wurde zurückgesetzt, um nach der OP optimal mit dem UK zusammenzupassen. Die Differenz meines offenen Bisses betrug nun schon einen ganzen Zentimeter, was sich natürlich negativ auf mein Aussehen und die Artikulation auswirkte…

MEIN ERFAHRUNGSBERICHT

VORTAG – Stationäre Aufnahme im Krankenhaus

Um 7.30 Uhr musste ich im Krankenhaus auf der Station der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie sein und es wurden noch einige Untersuchungen durchgeführt (Chirurg, Narkosearzt, etliche Formulare ausfüllen, etc.) und um 16 Uhr durfte ich das Krankenhaus noch einmal für kurze Zeit verlassen. Ich fuhr mit meiner Mama ins Einkaufszentrum und wir gingen noch einmal so richtig ordentlich essen! (danach war mir schlecht *gg*) ;-)

Als ich zurück ins KH kam, bekam ich gleich eine Anti-Thrombose-Spritze (so wie folglich jeden Tag) und eine Schlaftablette, da ich in meiner Aufregung sonst sicher kein Auge zugetan hätte…

TAG DER OP

Um 5.30 Uhr wurde ich geweckt und ging duschen. Ich zog mir das OP-Hemd an und quälte mich in die super sexy Thrombose-Strümpfe. Danach bekam ich eine Tablette verabreicht und die Schwester sagte noch, dass ich danach nicht mehr aufstehen sollte, weil mir eventuell schwindlig werden könnte. Also lag ich im Bett und löste ein Kreuzworträtsel (und ich war sogar erstaunlich gut darin *g*).

Plötzlich wurde ich abgeholt und mit dem Bett in den OP geschoben. Da ich weder Brille aufhatte, noch die Kontaktlinsen drinnen, habe ich sehr schlecht gesehen. Aber ich glaube ausschlaggebend war, dass die Tablette eine so starke Wirkung hatte, dass ich gar nichts mehr mitbekam… Ich verlor völlig die Kontrolle über meinen Körper und hatte eine absolut verzehrte Wahrnehmung. Ich bekam im OP-Bereich nicht einmal noch mit, dass sie mir die Injektionsnadel in den Handrücken stachen, geschweige denn die Narkose verabreichten. Sehr eigenartig diese eine Tablette… !?

Bei der OP wurde mein UK links und rechts gebrochen, einiges an Knochen herausgenommen und wieder verschraubt. Auch von außen (unter dem Kinn, Richtung Hals) arbeiteten sie zwei Schrauben ein (das sind zwei so winzige Narben, dass man sie später mal gar nicht mehr sehen wird).

Das OK wurde vollständig abgetrennt und zwischen den beiden Schneidezähnen wurde durchgeschnitten inkl. Gaumen. So entstand ein Spalt, den sie mit Knochenmasse vom UK wieder füllten und somit den Gaumen erweiterten. Auch hier wurde wieder alles vernäht und mit Schrauben verbunden. Weiters bekam ich auf den Gaumen eine

Metallplatte, die die „einzelnen Teile“ des OK fixieren soll (die bekomme ich sechs Wochen nach der OP bei einer örtlichen Betäubung wieder heraus).

Jedenfalls dauerte die OP selbst 7,5 Stunden und war eine echte Herausforderung für den Chirurgen und sein Team, obwohl diese darauf spezialisiert sind…

Nach der extrem langen Narkose wachte ich im Aufwachraum auf und mein KFC kam und berichtete mir, dass die OP bestens verlaufen sei, er sehr zufrieden damit ist und sie keinen Knochen vom Beckenkamm transplantieren mussten (hätten sie zuvor nämlich geplant). Nach dieser positiven Nachricht schlief ich wieder weiter…

Irgendwann kam meine Familie, wobei meine Schwester bei meinem Anblick fast umgekippt wäre und erst mal von der Krankenschwester versorgt werden musste… Recht viel bekam ich von diesem Besuch aber leider nicht mit, weil ich immer wieder eingeschlafen bin.

Irgendwann in der Nacht wachte ich auf und fing an zu weinen… und das ziemlich stark, was ganz schön weh tat, weil man dabei ja auch die Kiefermuskulatur beansprucht. Die Krankenschwester stand mir bei und sagte, es sei normal nach so einer langen Narkose. Erst nach einer Schlaftablette fiel ich dann wieder in einen sehr unruhigen Schlaf. Fix und fertig wachte ich immer wieder auf, weil ich an so viele Geräte und Kabel angeschlossen war, die meine Körperfunktionen überprüften. Über das Gesicht hatte ich eine Kühlmaske, die automatisch immer wieder auf eine gewisse Temperatur abkühlte, um einer allzu großen Schwellung vorzubeugen.

1. TAG NACH DER OP

Früh am Morgen wurde ich von den vielen Kabeln befreit und der Harnkatheter wurde gezogen. Sie brachten mich in meinem Bett zurück auf mein Zimmer und ich fühlte mich so elend wie noch nie…

Ich lag den ganzen Tag im Bett und Infusionen sorgten dafür, dass die Schmerzen gelindert wurden und ich genügend Flüssigkeit zu mir nahm. 3x musste ich aufs WC, was sich als ziemliche Prozedur herausstellte. Das Aufstehen fiel mir so schwer, mein Kreislauf war am Nullpunkt und außerdem musste jemand die Beutel für mich tragen, die durch Schläuche in meinem Hals ermöglichten, dass das restliche Blut und Wundsekret noch ablaufen konnte. Ich vermied den Blick in den Spiegel, denn anscheinend sah ich alles andere als gut aus. Meine Eltern machten ein Foto von mir für später *gg* (das war mein Wunsch). Psychisch ging’s mir an diesem Tag auch gar nicht gut. Am Abend wurde dann noch festgestellt, dass ich etwas Fieber bekommen hatte…

2. TAG NACH DER OP

Ich wurde (so wie folglich jeden Tag) um 5.30 Uhr geweckt. Die Krankenschwester hat mich dazu „gezwungen“ zu trinken (mit viel Verschütten war es sogar schon möglich) und ich löffelte sogar ein paar Löffel Dani+Sahne, was so funktionierte: Ich schob mir den Löffel in den Mund (was kaum möglich war, da ich den Mund nur einen winzigen Spalt breit öffnen konnte), erwischte kaum was, denn das meiste blieb außerhalb meiner Lippen hängen. Aber dazu gibt’s ja Servietten und immerhin habe ich was zu mir genommen…

Nach der Visite hatte ich einen Termin im Verbandszimmer und die Drainagen aus dem Hals wurden entfernt! Danach ging es mir schon viiiieel besser… Überhaupt hatte ich in der Genesung einen gewaltigen Sprung gemacht, kaum zu glauben, was für ein Unterschied zum Vortag bestand! Reden ging jetzt auch schon so halbwegs…

An diesem Tag wagte ich auch den ersten Blick in den Spiegel und eine völlig fremde Person starrte mich an. Ich konnte kaum glauben, dass ich das bin… Die Schwellungen waren so stark – sie reichten hinauf bis zu den Augen. Die Haut spannte auch ziemlich, was kein Wunder ist, wenn man plötzlich so prall gefüllt ist.

Zu Mittag habe ich ein paar Teelöffel Lauchcremesuppe gegessen, danach war mir schlecht. Aber um wieder zu Kräften zu kommen, musste das einfach sein.

Danach hatte ich einen Termin zum Röntgen, um zu kontrollieren, ob bei der OP auch wirklich alles so gut gelaufen ist (oh Gott, was wäre, wenn nicht??). Hat aber eh alles gepasst und es war interessant zu sehen, wo ich denn jetzt überall Schrauben in meinen Kieferknochen habe…

Am Nachmittag kamen dann schon die ersten Besucher, was mich sehr freute und ablenkte (auch wenn es ziemlich anstrengend war).

Meine Augen tränten und brannten so stark (kommt oft vor nach einer so langen Narkose). Also musste ich in die Augenambulanz, letztendlich hatte aber alles wieder gepasst.

Am Abend aß ich wieder etwa 5 Löffel Kümmelcremesuppe (igitt!!!).

Außerdem ging ich zum ersten Mal nach der OP duschen und das Gefühl danach war einfach wunderbar!!

3. TAG NACH DER OP

Die Schwellungen waren noch immer sehr stark, doch im Gegensatz zu den beiden Vortagen, wurde es schon ein kleines bisschen weniger (sagte man mir zumindest – ich selber hatte irgendwie jegliches Gefühl für mein Gesicht und deren Formen verloren…). Grüne Flecken anstelle von roten Wangen machten sich bemerkbar und wurden mit der Zeit intensiver. Naja, lieber grün als blau *gg*

Gegessen habe ich wieder so gut wie gar nichts…

Am Nachmittag bekam ich wieder sehr viel Besuch – es war ein Kommen und Gehen – und als am Abend die letzten weg waren, tat mir mein ganzes Kiefer vom Reden schon ziemlich weh…

4. TAG NACH DER OP

Dieser Tag verlief wie der Vortag und mit meiner Genesung ging es jeden Tag ein Stückchen mehr bergauf!!

Besonders gefreut und aufgebaut haben mich die vielen lieben Besuche!! ;-)

Mein großes Problem war aber immer noch das Essen. Mein Körper gewöhnte sich viel zu schnell daran, mit so wenig auszukommen und ich hatte überhaupt nie Hunger (was absolut untypisch ist für mich). Die drei Mahlzeiten täglich im KH belasteten mich direkt, ich wollte nicht mal noch das Essen sehen, so sehr graute mir davor. Ein Glas Leitungswasser als Nahrungsmittel empfand ich irgendwie schon als ausreichend… Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits 5kg abgenommen…

5. TAG NACH DER OP – TAG DER ENTLASSUNG!!

Heute durfte ich endlich nach Hause! Ich glaube, dem Oberarzt war es nicht ganz so recht, aber durch ein bisschen Schleimen meinerseits hat er mich dann doch gehen lassen… Blöd herumliegen kann man schließlich zuhause genau so!! ;-)

Davor wurden noch die Fäden von den beiden kleinen Stichen im Hals gezogen und eine Kontrolle durchgeführt.

Endlich zuhause angekommen, war ich ziemlich k.o. Man darf nicht unterschätzen, wie sehr einen so eine OP schwächt… Aber es war ein so schönes Gefühl, wieder im vertrauten Umfeld zu sein! =)

Gegen Abend fingen meine Lippen an zu brennen wie Feuer und es machte sich eine schlimme Entzündung bemerkbar…

6. TAG NACH DER OP

Die Entzündung ist schlimmer geworden – ich musste wieder ins Krankenhaus. Dort sagten sie mir gleich, dass sie mir Infusionen geben wollen und ich wieder über Nacht bleiben müsse. Weiters musste ich noch auf die Station der Dermatologie, die dort verschiedenste Gewebeproben aus meinem Mund entnahmen und ins Labor brachten. Nach dem Ergebnis durfte ich abends dann doch wieder heim. GLÜCK GEHABT!!

7. TAG NACH DER OP

An diesem Tag kehrte endlich mein Appetit wieder zurück!! Alle (inkl. mir) sind sehr beruhigt darüber, dass ich wieder ein Hungergefühl entwickelte. Naja, aber es packte mich nun auch der Futterneid. Brei steht einem halt auch ziemlich schnell mal zum Hals raus… Ich würde alles für ein deftiges Leberkässemmerl, einen Burger bei Mc Donalds, etc. geben *gg* Aber auch mit einem knackigen Salat oder Gemüse wär ich schon mehr als zufrieden…

Ich ging an diesem Tag zum ersten Mal spazieren (nur ganz kurz und langsam) und war danach fertig, als wäre ich joggen gewesen...

8. TAG NACH DER OP

Lymphdrainage:

Meine Kieferorthopäden haben mir empfohlen, mich mit einer Lymphdrainage behandeln zu lassen.

Ich kam mit etwas mulmigem Gefühl hin, da man durch so eine OP auch ziemliche Berührungsängste entwickelt. Meine Bedenken waren aber völlig umsonst, denn die Behandlung war absolut angenehm und entspannend. Die Therapeutin massierte mir ganz sanft und behutsam das gesamte Gesicht und stellte fest, dass die Schwellungen bereits während der Behandlung ein Stückchen zurückgegangen sind. Kann ich also nur weiterempfehlen!!

ALLGEMEINES

Abschließend muss ich erwähnen, dass es mit meiner Genesung jeden Tag ein kleines Stückchen mehr bergauf geht. Anfangs waren die Schritte natürlich größer und jetzt geht’s ein bisschen langsamer voran, aber immerhin… Ich bin noch immer relativ schwach, aber das wird wohl mit der Zeit werden. Der Körper braucht einfach eine gewisse Zeit, um sich von der Narkose und der OP zu erholen und die sollte man ihm auch geben…

Mit dem Essen geht’s auch schon ziemlich gut und auch das Reden bereitet mir kaum noch Probleme (na gut, mal abgesehen, dass ich noch ziemlich undeutlich spreche). Die Abstände, in denen ich eine Schmerztablette nehmen muss werden auch immer länger. Die Schwellungen gehen täglich ein bisschen mehr zurück und ich bekomme viel positive Rückmeldung über mein jetziges Aussehen von meiner Familie und meinen Freunden, die es sich alle schon viel besser vorstellen können, als ich selbst. Auch das taube Gefühl in meinem Kinn kommt mir schon etwas gelindert vor – vielleicht ist das aber auch nur Einbildung…

Ich bin froh, dass ich während dieser letzten schwierigen Tage (und natürlich auch schon vorher) von meinen Liebsten so tatkräftig unterstützt und motiviert wurde, anders hätte ich es wohl kaum so gut überstanden!!!

DANKE!!!

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Hallo Marley,

erstmal herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP!

Hört sich alles nach einer ziemlichen Prozedur an, die mir leider auch in 9 Tagen in Linz bevorsteht *zitter*

Was war dann eigentlich mit deiner Entzündung die du hattest? Wars was schlimmes oder ganz schnell wieder vorbei?

Freu mich auf deine Antwort

Lg Steffi

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Hallo Steffi,

vielen Dank! ;-)

Was genau wird bei dir gemacht? Ich wusste gar nicht, dass man es in Linz auch machen kann... (bin eigentlich auch aus OÖ)

Die Entzündung entstand einfach durch die OP selbst, bzw. das Trauma (so sagte man es mir zumindest). Seit gestern gehts aber nun wieder! =)

glg

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huhu ;)

Bei mir steht eine UK-RV an, steht aber noch nicht fest ob nicht doch der OK auch mitoperiert wird, erfahr ich leider erst beim Gespräch im KH mit dem Chirurgen!

Im Linzer AKh kann man sich operieren lassen, sind ganz gute (hoffentlich ;) ) Ärzte da! Woher bist du denn aus OÖ?

Ich finde dieses Forum einfach Weltklasse ;)

Und: neue Lage 8 (!!!!) Tage (bis zur OP) *fürcht*

GlG Steffi

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Hallo Marley .. auch erstmal herzlichen glückwunsch zu deiner überstandenen OP! Wie lange dauerte deine OP?? Ich soll meine im März/April bekommen, sie sagten zu mir das die OP wohl ca. 4 Stunden dauern könnte, da mein UK nach vorne gezogen werden soll und meim OK ein Stück nach oben muss!

lg minni

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hey marley!

erstmal herzlichen glückwunsch zur überstandenen op!!! :-)

toll wenn man das durchhaltevermögen hat die ganze prozedur durchzuhalten!!!

in deinem bericht hast du geschrieben dass dein oberkiefer gleich während der op verbreitert wurde.... um wieviel zentimeter wurde er denn vergrößert???

ich hab nämlich das gleiche problem, bei mir soll das allerdings mit einer gaumennahterweiterungsapparatur gelöst werden :-? mir wär´s aber viel lieber wenn man das gleich mit der okvv kombinieren könnte.... jetzt weiß ich eben nur nicht wo die grenze der möglichen vergrößerung durch eine op liegt...

ich würd mich freuen wenn du mir ein paar informationen da lassen würdest!

liebe grüße vom petri

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@petristar, normalerweise wird ein Ok bei einer Op nur hinten breiter gemacht. Wenn der Kiefer aber auf seiner gesamten Länge zu schmal ist, muss er mit ner GNE verbreitert werden.

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@Steffi:

Find ich interessant, dass doch so viele Österreicher hier dabei sind und man somit ein bisschen mehr Bezug hat! Ich wohne in der Nähe vom Attersee und du? Kann ich bestens nachvollziehen, dass du dich vor der OP fürchtest und die Tage bis dahin zählst. Ich selbst kanns immer noch nicht glauben, dass es bei mir vorbei ist… Bald hast du es aber auch hinter dir!!!

@Minni:

Vielen Dank! ;-) Meine OP dauerte 7,5 Stunden. In der Vorbereitung war irgendwie auch immer nur von gut vier Stunden die Rede, hat aber dann doch so lange gedauert… Kommt natürlich ganz drauf an, was gemacht werden muss...

@Petri:

Dankeschön! ;-) Bin sehr erleichtert, es endlich hinter mir zu haben… Um ehrlich zu sein, kann ich dir gar keine genaue Antwort auf deine Frage geben. Muss aber am Dienstag sowieso zur Kontrolle, da werd ich mich schlau machen und dann kann ich dir genau sagen, um wie viel cm der Gaumen erweitert wurde… Was genau ist eine Gaumennahterweiterungsapparatur??

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des wär ja genial wenn du des machen könntest! schon mal danke!!! :-)

hmmm, ja bei mir soll in einer extra op der ok erstmal geschwächt werden (der ok wird praktisch nur "angesägt"). dann wird eine apparatur (siehe bild), die am gaumen entlang verläuft und an den backenzähnen befestigt ist, eingesetzt. an dieser apparatur befindet sich nun eine art schraube, die jeden tag ein wenig weiter gedreht werden muss, so ähnlich wie bei einer lockeren zahnspange. dieses weiterdrehen erzeugt nun einen druck auf die backenzähne und die zuvor gelockerten oberkieferteile beginnen sich auseinander zu bewegen. bis der ok an nötiger weite gewonnen hat dauert es ca. 3 wochen...

das problem an der sache ist dass 1. eine hässliche zahnlücke entsteht 2. zwei ops angesagt wären und 3. die apparatur doch recht stören soll

also wär´s schön wenn ich des umgehen könnt ;-)

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Servus,

ich bin am 23.3. in Salzburg zur OP!

Nachdem ich deinen Bericht gelesen habe, überlege ich aber nach Australien auszuwandern und mich für etwa 5 Jahre da zu verstecken, damit die Salzburger mich nicht finden :mrgreen: harhar

Ne :-D , ich bin froh, dass es endlich soweit ist, nach 3 Jahren Behandlung. Schön wirds nicht, aber jeden Tag besser, darauf kommts an!

Stefan

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danke für deinen tollen bericht marley.

echt klasse.

ich steh noch vor meiner behandlung.

bei mir soll auch der ok mit so einer apparatur geweitet werden und zwar auch vor der op

bei der op soll dann mein uk zurück und ok ein stück vor und gedreht werden.

werde mich in wels operieren lassen.

lg

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Also mal alles Gute zu deiner überstandenen PROZEDUR:wink:

Wie geht es Dir jetzt mit Schmerzen....Bist du zufrieden mit deinem Aussehen jetzt??

Ausserdem super Bericht...sehr gut gelungen..

Ich habe meine OP ca im Sommer,Ok kommt nach vorne UK weiss ich noch nicht glaube aber das ich Sie im Herbst machen werde.

7,5 Stunden OP Wahnsinn....kannst stolz auf Dich sein das du das so gut überstanden hast..

Wünsch Dir alles Liebe und Gute für deine Zukunft

Lg

Andi

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Hallo marley,

auch ich gratuliere dir zu deiner überstandenen OP und den ersten Tagen danach aus dem hohen Norden Deutschlands. Deinen Bericht finde ich sehr gut. Jetzt kann ich mir gut vorstellen, wie es mir in zwei Wochen ergehen wird. Danke dir.

Ich wünsche dir noch weiterhin gute Besserung.

lg, janine67

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Hallo ihr Lieben!!

@petristar:

Ehrlich gesagt, habe ich bei der letzten Kontrolle vergessen, zu fragen. Das mit der Gaumennahterweiterungsapperatur hört sich ja eher schmerzhaft an, oder!? Eine hässliche Zahnlücke ist bei mir zwischen den Schneidezähnen auch entstanden, diese konnte aber zum Glück durch die Zahnspange schon wieder behoben werden.

@Stefan100:

Ich hoffe, deine OP ist heute gut nach Plan verlaufen!! Denk dir nichts, ich hatte vor der OP auch den Wunsch, alles abzubrechen, vor lauter Panik, doch jetzt bin ich überglücklich, dass ich es hinter mir habe!! ;-) Alles Gute für deine Genesung!!

@Helmi_linz:

Freut mich, dass dir mein Bereicht gefallen hat! :-) Eine Bekannte von mir hat sich auch in Wels operieren lassen und die war wirklich begeistert, weil alles so reibungslos verlaufen ist… Wann ist es bei dir so weit?

@Andi07:

Vielen Dank!! ;-) Die Schmerztabletten konnte ich sehr bald absetzen und mittlerweile (7 Wochen post-op) habe ich die Gaumenplatte rausbekommen, d.h. ich darf jetzt wieder anfangen zu „kauen“, was mich natürlich besonders freut. Mit dem Aussehen bin ich noch nicht so zufrieden, weil ich immer noch geschwollen bin. Was mir aber wirklich schon gut gefällt ist mein Profil – früher waren Profilfotos der Albtraum für mich!

@Janine67:

Dankeschön! :-) Ich wünsche dir alles Gute für deine OP in zwei Wochen und du musst dir immer vor Augen halten, dass es JEDEN TAG ein Stückchen mehr bergauf geht!!

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Hallo marley,

nachträglich noch mal Alles Gute zur überstandenen OP. Wurde vor drei Wochen auch in Salzburg vom Primar :) operiert...ich kann deinen bericht so gut nachvollziehen..Ich war auch geschwollen wie ein riesen Fussball und die Schwellung ist immer noch ziemlich da...Deshalb wollte ich fragen, wie lange es bei dir gedauert hat, bis dich wieder ein ganz "normales" Gesicht im Spiegel angeschaut hat..ich weiß man braucht Geduld, aber ich bin so neugierig auf das Endergebnis...Ganz liebe Grüße!!! Christiane

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Hallo aua,

vielen Dank! Auch dir herzlichen Glückwunsch, dass du die Sache durchgezogen hast ;-)

Wie ist es gelaufen? Wie gehts dir jetzt?

Also mit den Schwellungen wirds natürlich mit der Zeit besser, aber man braucht Geduld... sehr viel Geduld... Das dauert schon einige Wochen bis Monate. Bei mir ist die OP jetzt 5 Monate her und ich bin auf der rechten Seite noch immer geschwollen, was allerdings an einem Lymphstau und einer eventuellen Schraubenunverträglichkeit liegen kann.

Lymphdrainagen (und generell Physiotherapie) gegen die Schwellungen helfen super - da kann man während der Behandlung regelrecht zusehen, wie es zurückgeht...

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen!

LG

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wow, schon nach nem halben Jahr!! Ich glaube du hebst den Schnitt an ;)

Glückwunsch!! Dann hast du es ja fast hinter dir, nur noch die Platten weg und du bist fertig, oder??

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des wär ja genial wenn du des machen könntest! schon mal danke!!! :-)

hmmm, ja bei mir soll in einer extra op der ok erstmal geschwächt werden (der ok wird praktisch nur "angesägt"). dann wird eine apparatur (siehe bild), die am gaumen entlang verläuft und an den backenzähnen befestigt ist, eingesetzt. an dieser apparatur befindet sich nun eine art schraube, die jeden tag ein wen

das problem an der sache ist dass 1. eine hässliche zahnlücke entsteht 2. zwei ops angesagt wären und 3. die apparatur doch recht stören soll

also wär´s schön wenn ich des umgehen könnt ;-)

lightbox_progress.gif

Hallo petristar,

bei mir ist auch solch eine Apparatur notwendig da mein Kiefer auch zu klein ist. Des weiteren werden bei mir auch 2 Weisheitszähne mitgerissen.

Die hässliche Zahnlücke wird nicht das Hauptproblem sein weil diese sofort mit einer festsitzenden Zahnspange korrigiert wird :P

Die Operation an sich soll angeblich sehr harmlos sein, immerhin werden nur 2 Schnitte gesetzt. Jedoch muss man mit dem Nachstellen vorsichtig sein sonst besteht die Gefahr dass man Zähne verliert :shock:

Ich wünsch dir viel Erfolg bei deiner Behandlung und bin auch schon gespannt ob die Schmerzen von dieser OP groß sind.

@ marley Glückwunsch für deine überstandene Operation.

Gruß

Florian

bearbeitet von Florian

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