Marco

OP-Bericht eines Schweizers

Hi liebe Leute,

hier ein OP-Bericht von Werner Widmer aus Zuerich, den ich zugeschickt bekommen habe und der seine OP bei Dr.Dr. Kater durchfuehren hat lassen:

Viel Spass beim Lesen:

Werner Widmer - Zürich (email: photo@bikerider.com)

Vorab muss ich sagen – dass ich die OP jederzeit wieder machen würde

und mit allem sehr zufrieden war und bin. Dies ist wirklich meine

ehrliche Meinung.

*

Alles begann mit einer Spange im Mund. Diese wurde mir von Hr. Papé

„eingebaut“ * * * * * * *

Zahnärzte für Kiferortopädie:

Dr. Sabine Taubenauer *

Dr. Christian R. Papé

Turmstr. 37 D-79539 Lörrach

P 0049-(0)7621-705370

Lörrach ist nahe bei Basel - *mit dem Zug ist man von Zürich in 1

1/2h in Lörrach – kein Problem.

Zu Beginn kann es vorkommen, dass sich evt. ein „Braket“ löst. Das

Gefühl am Anfang ist enorm komisch. Aber nach einigen Tagen ist es

eigentlich ganz normal. Alle 2 Mt. wird die Spange nachgezogen. Ich

musste die Spange ca. 15 Mt. tragen. Nach 10 Mt. waren die Zähne

soweit – dass man die OP durchführen konnte. *

Mit den Zahnärzten und dem Team verbindet mich ein

freundschaftliches Verhältnis, bin immer gerne dort gewesen. Fachlich

sind Fr. Taubenauer und Hr. Papé immer auf dem neuesten Stand.

Sie haben meinen Kiefer auch nach der OP kontrolliert – und ich

durfte jederzeit telefonieren – wirklich einzigartig.

*

DIE KIEFEROPERATION *- CHIRURG: HR. DR. DR. KATER – BAD HOMBURG

2 Wochen vor der OP bin ich mit dem Zug nach Bad Homburg (20 Minuten

von Frankfurt) gefahren. Hr. Kater hat mich dann kurz gecheckt –

nachher musste ich mich dann noch im Spital beim Anästhesisten melden

(habe alle meine Dokumente abgegeben). Das war es dann vorerst. Der

Termin stand fest und ich musste mich 2 Wochen später um 06:50 auf

der Klinik-Station melden. *

*

Am Vorabend vor der OP bin ich am Abend in Bad Homburg angekommen.

Die Jugendherberge (www.dh-hessen.de/jh/bad-homburg) [1] ist gleich

neben der Klinik – dort wollte ich eigentlich übernachten. Ich dachte

Ende Januar ist dies sowieso kein Problem. Aber bis ich dann wirklich

ein Zimmer hatte, habe ich mind. 10 Telefonanrufe getätigt – genau in

dieser Zeit war Messe in Frankfurt und alles war besetzt. Wichtig: so

früh wie möglich ein Zimmer in der Jugendherberge reservieren.

Am nächsten Morgen habe ich mich dann auf der Station gemeldet – von

da an ging es extrem schnell – ½ h später habe ich geschlafen und von

der OP nichts mitbekommen.

*

Das Erwachen nach der OP war überraschend angenehm. Das Problem war

nur, dass ich nicht „Wasser lassen“ konnte und ausserdem hatte ich

extrem Durst. Die Schwester hat mir richtigerweise empfohlen noch

nichts zu trinken. Aber ich habe so lange gefragt bis sie mir dann

trotzdem etwas zu trinken gab. Es kam wie es kommen musste – ich habe

der Schwester gesagt dass ich erbrechen müsste. Die nette Schwester

gab mir dann sofort eine OP-Schale, diese war sofort gefüllt mit

Wasser und Blut, die 2. Schale war auch sofort voll und überquoll

etwas. Dies tat mir wirklich leid – die Schwester musste den

Bettanzug wechseln und ich habe mich mehr als 2x entschuldigt und

gesagt dass es mir Leid tut. Dies war mir wirklich sehr unangenehm.

Die Nacht konnte ich nicht gut schlafen, weil meine Blase voll war

und ich konnte nicht urinieren. Irgendwann am nächsten Tag *- es war

bereits Mittag – konnte ich endlich urinieren – von da an fühlte ich

mich erleichtert. Wenig später wurde ich dann von der Intensivstation

auf „mein Zimmer“ verlegt. *

*

Ich war etwas hilflos – und leider habe ich niemanden mitgenommen

und habe es auch niemandem gesagt. Es ist extrem wichtig, dass man

jemand dabei hat, der einem hilft. Diese Person kann in der

Jugendherberge schlafen (diese ist nur 5 Minuten entfernt). Die

Nachwirkung der Narkose ist schon noch deftig – und man füllt sich

wie nach einer sehr starken Grippe. In meinem Mund waren auch noch

Schläuche und mir ist Mundspeichel die Schläuche runter gelaufen

(dies habe ich aber selber nicht gemerkt). Als ich das erste Mal auf

die Toilette musste, habe ich mich überall wo ich nur konnte mit den

Händen festgehalten – ich war so schwach. In den Spiegel hätte ich

besser nicht geschaut, ich kannte mich selber nicht mehr. Mein

Gesicht war so enorm geschwollen, ich musst gleich wieder auf der

WC-Schüssel Platz nehmen um mich etwas zu erholen. Bei jedem

Patienten ist die Anschwellung verschieden – leider war es bei mir

wirklich extrem. Hr. Dr. Kater und Hr. Dr. Seeberger haben mich immer

wieder besucht und kontrolliert. Ich habe immer mein Bett selber

gemacht und das Ess-Tablar selber zurückgebracht. Die

Krankenschwestern haben sehr viel Arbeit – und daher ist es wichtig

ihnen die Arbeit abzunehmen. Am 3. Tag nach der OP wurde ich traurig

und habe auch geweint und genau zu dieser Zeit hat mir mein Zahnarzt

Hr. Papé telefoniert – dies werde ich ihm nie vergessen. Er hat dann

meiner Mutter telefoniert und von da an hatte ich viele auferbauende

Telefongespräche von alle die mich kennen. War wieder richtig

zufrieden wie immer. Am 7. Tag wurde ich entlassen. Dies vergesse ich

nie, es war sehr kalt draussen. Als ich aus der Klinik gelaufen bin

habe ich geweint vor Freude und das Victory-Zeichen gemacht. Bin so

gegangen wie ich gekommen bin - glücklich. Bin mit dem Rucksack auf

den Bahnhof gelaufen und habe mir ein Tiket nach Zürich gekauft. * *

*

*

Seit der Operation kann ich viel besser atmen wie vor der OP. Hr.

Kater und sein Assistent Hr. Seeberger sind wirklich weltklasse. Hr.

Kater operiert auch ohne Blutransfusion, die Wundheilung ist daher

viel besser – ausserdem muss er bei der OP präzise „schneiden“. Diese

Menschen machen wirklich exakte Arbeit und beherrschen ihr Handwerk.

Hr. Kater und sein Team (Hr. Seeberger, Fr. Asselborn) sind bei mir

in bester Erinnerung – und ich möchte mich an dieser Stelle noch

einmal recht herzlich bedanken für Alles. *

*

Alles Gute + kind regards Werner Widmer

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Hi!

Freut mich, dass Du alles gut überstanden hast.

Weiterhin gute Genesung!!!

Liebe Grüße in die Schweiz

Silvia ;-)

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