blümchen08

selbstligierende keramikbrackets

hallo ihr lieben!

in 2 wochen ist es soweit, bekomme endlich auch meine feste spange. nach längerem herumstöbern in diesem forum habe mich für die selbstligierende variante entschieden, oben keramik, unten ganz normal metall. heute hat mich mein ko aufgeklärt, dass es bei den keramikbrackets bei deren entfernung auch sein kann, das der zahnschmelz beschädigt wird weil sie abgeschliffen werden müssen. dabei war er ganz erst.

meine frage an euch ist jetzt, ob damit schon jemand erfahrung hat bzw. dieser fall schon bei jemandem aufgetreten ist. und was das genau bedeutet "der zahnschmelz kann beschädigt werden" - wie sieht sowas aus?

hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, bin jetzt nämlich echt am überlegen ob ich nicht doch oben auch die metallvariante nehmen soll, weil sich das ein wenig krass anhört und ich angst davor hab nach der spange mit kaputtem schmelz rumzulaufen

danke

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Hallo blümchen!

Jage mir doch bitte nicht so einen Schrecken ein! Ich bekomme nächste Woche meine Spange und habe mich oben für Keramik und unten für Metall entschieden - beides selbstligierend. War auch schon beim KFO deswegen und da hat niemand was gesagt wegen höherem Risiko beim wegmachen :-|

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Hallo Blümchen08,

erstmal beglückwünsche ich dich zu deinem Arzt, der dich darüber aufklärt. Evtl. hat er diese Erfahrungen bei seinen Patienten vorher bereits gemacht.

Bei mir war es genau so mit den Keramikbrakets wie dein Arzt beschrieben hat. Mein Zahnschmelz ist jetzt stumpf, gelbes Dentin schimmert durch. Die natürliche Transluzens und das Schimmern der Zähne ist weg. Die werden nicht mehr richtig durch Speichel mineralisiert, da sich kein Speichel mehr am Zahn absetzen kann. Mich ärgert das Ganze sehr, da man mir nicht die Chance gegeben hat wie dir, selbst zu entscheiden, ob man sich dem aussetzen möchte. Mir war mein zahnschmelz vorher immer sehr wichtig, da er besonders weiß glänzte. Wenn es ganz hart kommt und extrem viel Zahnschmelz entfernt wurde, kann man nicht mal mehr Veneers dranbringen lassen später, weil die Substanz zu sehr entfernt wurde. Auch fürs Bleachen ist man dann nicht mehr geeignet. Ich glaube die Ärzte sind sich ihres Tuns oft nicht bewusst. Jeder hat auch eine andere Zahnschmelzdicke, sodass man hier zusätzlich aufpassen muss.

Grüße

FrauHolle

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Liebe FrauHolle!

Danke für deine ausführlichen Schilderungen! Das hört sich ja nicht so gut an. Hab heute nochmals mit der Assistentin das KFO telefoniert und sie hat mir nochmals mitgeteilt, dass es in der Praxis kaum jemanden mit Keramikbrackets gibt, da der Arzt wirklich jedem gezielt davon abrät und diese Zahnschmelzbeschädigungen anscheinend keine Ausnahme sind.

Hast recht, Gott sein Dank hat er mich vorher darüber aufgeklärt, damit ich noch die Wahl habe mich umzuentscheiden. Bei mir ging es halt primär doch um das ästhetische, da ich schon 23 Jahre bin. Möchte aber nicht kaputten Schmelz riskieren nur damit man die 2 Jahre Behandlung ev. die Spange erst auf den zweiten Blick bemerkt.

Bin jetzt wirklich am überlegen nur Metall zu nehmen, obwohl diese doch sehr sichtbar sind....

LG

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hey mäuseritter,

ich will dir da jetzt keine Angst machen oder dich verunsichern! Bin aber froh das ich aufgeklärt wurde, also frag deinen KFO lieber nochmal bevor du nach der Spange - die ja auch nicht ganz billig und bequem ist - zwar gerade, dafür aber kaputte Zähne hast.

irgendwo im Forum hab ich auch gelesen, dass es mittlerweile auch Keramikbrackets gibt die unten aus Plastik (glaub ich) und oben im sichtbaren Bereich aus Keramiksind und somit genauso leicht abgebrochen werden können wie die Metall. Diese verwendet aber mein KFO nicht, da sie sehr schnell kaputt gehen und angeblich der Drahtbogen nicht gescheit hält oder so.

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Hallo blümchen!

Jage mir doch bitte nicht so einen Schrecken ein! Ich bekomme nächste Woche meine Spange und habe mich oben für Keramik und unten für Metall entschieden - beides selbstligierend. War auch schon beim KFO deswegen und da hat niemand was gesagt wegen höherem Risiko beim wegmachen :-|

Frag' dazu am besten die Experten wie ZA und KFO. Wenn Schmelzausrisse die Regel wären, wäre Keramik nie ein Standardprodukt in diesem Bereich geworden.

Es ist ein "kann", nicht ein "muss", dass der Schmelz geschädigt wird. Das hat nicht nur mit dem Material Keramik selbst zu tun (das härter ist als Metallbrackets), sondern auch die Art, wie geklebt wurde und wie die Brackets abgenommen und danach die Zähne geschliffen wurden. Denn auch dabei kann wertvolle Substanz weggeschliffen werden. Also keine reine Materialfrage, sondern auch handwerkliche Qualität des Behandelnden.

Dass Leute mit negativen Erfahrungen das zur Regel machen, ist verständlich, aber deshalb nicht gleichsam zutreffend. Wenn Du es objektiv von Patienten wissen möchtest, starte vielleicht eine Umfrage mit den Patienten, die mit Keramik ihre Behandlung abgeschlossen haben.

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Liebe/r Chris80,

ich hatte Keramikbrakets und auch wenn ich geschädigt wurde hat es nichts mit dramatisieren zu tun oder Verallgemeinerung. Wenn auch nur das geringste Risiko besteht, muss man darüber aufgeklärt werden, auch wenn es nicht die Regel ist. Mir ist bewusst, und das besagen Studien über die Adhäsivtechnik, dass auf jeden Fall Zahnschmelzverlust zu beklagen ist nach so einer Spangenzeit. Jedoch gibt es auch schon bei den Materialien Unterschiede, wo man den Schweregrad des Schmelzverlustes etwas reduzieren kann, wenn hierfür ein gewisses Risiko besteht. Wenn mit Säueätztechnik Brackets aufgeklebt werden kann man nicht vermeiden, dass Schmelz angegriffen wird. Man kann aber das Ausmaß beeinflussen. Sicherlich kommen weitere Kriterien hinzu, wie die Fähigkeit des Arztes oder u.U. des Personals.

Ich würde mal schätzen, deiner Reakton nach zu urteilen, trägst du selbst Keramikbrackets und willst es dir nur nicht vermiesen lassen von solchen lästigen Geschädigten wie ich es bin.

Gruß

FrauHolle

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Deine letzten Zeilen gehen in eine persönliche Richtung und ein bisschen Frust klingt durch. Ich verbinde damit nichts persönliches und muss auch kein pro/contra "Keramik-Diskussiönchen" führen. Das Wort "Dramatisieren" habe ich übrigens nicht benutzt, das war Deine Idee. Im Übrigen steht in meiner Signatur, wann ich die Dinger kriege. ;)

Mit sachlicher Aufklärung haben die Beiträge nichts zu tun, sonst wären sie allgemeiner formuliert und nicht ausschließlich auf Basis einer/Deiner schlechten Erfahrungen. Ich habe lediglich dazu was geschrieben, weil ich es für sehr bedenklich halte, wenn Leute vor der Entscheidung stehen und sich hier Info abholen wollen, dann nur eine (extreme) Seite zu hören kriegen.

Die Gefahr der Ausrisse gibt es auch bei Metallbrackets, sie ist grundsätzlich existent. Die Gleichung Keramik=Ausrisse geht nicht auf. Die Gefahr ist tendenziell größer, ja. Dabei kann ich mich (noch) nicht auf eigene Erfahrungen berufen, sondern die Meinung der gefragten Ärzte und einer wissenschaftlichen Ausführung, die ich dazu gelesen habe. Ich bin mir sehr sicher, dass bei permanenten Zahnschäden nach Keramikbehandlungen, diese Produkt nicht Standard wären bei der Behandlung. Und das ist es längst. Vielleicht sagen die KFO hier auch noch was dazu, die Meinung ist etwas stabiler als die einer Geschädigten und eines "Optimisten."

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Mit sachlicher Aufklärung haben die Beiträge nichts zu tun, sonst wären sie allgemeiner formuliert und nicht ausschließlich auf Basis einer/Deiner schlechten Erfahrungen. Ich habe lediglich dazu was geschrieben, weil ich es für sehr bedenklich halte, wenn Leute vor der Entscheidung stehen und sich hier Info abholen wollen, dann nur eine (extreme) Seite zu hören kriegen.

Warum sollte ich auch verallgemeinern? Das steht mir nicht zu, wenn ich nur aus meinen Erfahrungen sprechen kann, die ich wie ich denke sachlich ausgeführt habe, weil ich lediglich beschrieben habe, was passiert ist. Ich muss sagen ich schreibe hier schon fast gar nicht mehr, bin eher passiv, aber bei manchen Themen fühle ich mich halt angesprochen und dem war hier auch so. Ich kann nichts dafür, wenn nur ich mich melde und meine Seite halt nun mal so ist. Du würdest dich auch nicht zurückhalten, wenn dir das gleiche passiert wäre.

Dabei kann ich mich (noch) nicht auf eigene Erfahrungen berufen, sondern die Meinung der gefragten Ärzte und einer wissenschaftlichen Ausführung, die ich dazu gelesen habe. Ich bin mir sehr sicher, dass bei permanenten Zahnschäden nach Keramikbehandlungen, diese Produkt nicht Standard wären bei der Behandlung. Und das ist es längst. Vielleicht sagen die KFO hier auch noch was dazu, die Meinung ist etwas stabiler als die einer Geschädigten und eines "Optimisten."

Du erwartest dir tatsächlich eine objektive Meinung von Ärzten zu diesem Thema??? Wissenschftliche Ausführungen sind immer so glaubwürdig, wie diejenigen die sie in Auftrag geben. Wenn eine herstellende Industrie wissenschaftliche Ausführungen tätigt, dann sind diese interessengebunden.

Auch hier ist es schwierig objektive Resultate zu erhalten. Da sollte man eher auf die erlebten Erfahrungen der Patienten bauen.

Ich werde die Diskussion hier nicht weiter ausführen, das bringt nichts. Ich wünsche dir aber für deine Behandlung alles Gute!

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Den letzten Teil sehe ich genauso. Ich denke schon, es wäre repräsentativ, die "fertigen" Patienten zu befragen, die mit Keramik behandelt wurden. Davon gibt es hier sicher eine Menge und das Ergebnis wäre fast so etwas wie objektiv. :-)

Den wissenschaftlichen Teil habe ich übrigens nicht von einem Hersteller gelesen. Ganz so naiv bin ich dann doch nicht. ;-)

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Also wenn ich das schon wieder lese von chris80

Naja...

und ich finde das jeder seine erfahrungen erzählen soll egal ob sie super mega gut waren oder wer weiss wie schlecht..

jeder hat das recht..

pustekuchen***

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hallo,

ich hatte keramikbrackets.. die werden, lt. meinem kfo, mit einem anderen, besser haftenden, kleber geklebt. ich wurde auch nicht ueber irgendein risiko aufgeklaert, davon las ich erst hier im forum. im gegenteil, ich dachte gar nicht dran, andere brackets zu nehmen, er machte mich drauf aufmerksam.... naja, muss sagen, war eigentlich sehr zufrieden, fuehlte mich auch wohl. leider hatte eine handwerklich unbegabte helferin die aufgabe, mir die brackets abzunehmen (das war nicht so das problem) und den kleber abzumachen (das war das problem, die gute konnte nicht zwischen kleber und zahnsubstanz unterscheiden :( ). der nachteil: die zaehne schimmern nicht, es sind matte flecken sichtbar. kurz nach der abnahme der brackets sahen die zaehne gut aus (klar, hochglanzpoliert), doch nach kurzer zeit sah man die matten stellen. was man machen kann - mein za hat nachpoliert und die zaehne mit zahnlack behandelt. nun fast zwei jahre danach sehen sie wieder besser aus :) der zahnschmelz hat sich erholt - der ursprungszustand ist es zwar nicht, aber es sieht gut aus. es ist ein problem, dass man den kleber schlecht sieht. heute kann das so geloest werden, dass kleber verwendet wird, der unter uvlicht sichtbar wird... sodass nicht grundsaetzlich der ganze zahn abgeschliffen wird. ich denk mirs so, es kommt immer auf die sorgfalt des kfos an.

pauschal kann man nicht sagen, dass nur bei keramikbrackets dieses problem auftritt, dann wuerden diese ja nicht mehr verwendet werden. es ist eine frage des klebers!

aber vorsicht bin nur ein laie und beteiligter :)

lg marion

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Ich hatte insg. 2x im gesamten OK und 1xUK Keramikbrackets (Inspire Ice), meine beste freundin ebenfalls im OK (waren bei derselben KFO) und kann für uns die Feststellung treffen, dass beim Entbändern nichts passiert ist. Und wir wurden darüber auch aufgeklärt. Aber : In der Medizin muss man auch über eher seltene Ereignisse aufklären. Ich muss Patienten vor jeder Vollnarkose z.B. über Zahnschäden aufklären, obwohl dies selten passiert (mir bisher 1x und das auch nicht selbstverschuldet). Trotzdem ist dies ja kein echtes Kriterium sich gegen eine Narkose zu entscheiden, wenn man operiert wird, will man ja nicht bei lebendigem Leibe mitkriegen :mrgreen: . Ergo: Alles eine Kosten-Nutzen Abwägung.

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