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sumi

Zusammenhang zwischen einer Kieferfehlstellung und Bandscheibenvorfällen in der HWS

Nun muss ich auch mal was fragen: „Gibt es einen Zusammenhang zwischen einer Kieferfehlstellung und Bandscheibenvorfällen in der HWS?“

Warum ich frage ich habe mittlerweile nun den dritten, die betroffenen Segmente sind C4/5, C5/6 (schon versorgt mit einer beweglichen Bandscheibenprothese) und C6/7. Meine Probleme gingen los, mit knapp 15 Jahre mit Verspannungen im Kiefer-, Hals- und Schulterbereich und Migräneartigen Kopfschmerzen. Heute kommen schmerzen und Nervenausfälle dazu, das ist sehr frustrierend, denn so alt bin ich doch noch nicht mit über 35.

Hat jemand mal was darüber gelesen oder eigene Erfahrungen gemacht? Frage mich schon ob der ganze „Akt“ KFO Behandlung und OP (Unterkieferrückverlagerung) auch meiner angeschlagenen HWS was bringt. Das die BSV nicht mehr zurückgehen ist klar, aber evtl. bleiben mir weitere erspart. Hoff.

Gruß Sumi

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Gibt es einen Zusammenhang zwischen einer Kieferfehlstellung und Bandscheibenvorfällen in der HWS?

Im Bereich der wissenschaftlichen Kieferorthopädie gibt es keinen Zusammenhang zwischen beiden Phänomenen. Vertreter wissenschaftlich nicht anerkannter Disziplinen zwischen Osteopathie und Kinesiologie sehen sehr wohl einen Zusammenhang zwischen beiden, ebenso wie Vertreter der nicht näher definierten "Ganzheitlichen Medizin".

Sicher gibt es eine Reihe von Phänomenen, die miteinander vergesellschaftet und gehäuft auftreten. Dies allein lässt jedoch nicht den Schluss zu, dass sie einander bedingen, auslösen oder verstärken. Hier unterliegen viele Nebendisziplinen der Medizin einem Korrelationszwang; sie behaupten Zusammenhänge um ihre eigene Position zu rechtfertigen.

Wie also soll man dies alles betrachten?

Kieferfehlstellung und gehäufte Bandscheibenvorfälle können Ausdruck eines übergeordneten Phänomens sein. Die alleinige Behandlung der Kieferfehlstellung kann das allgemeine Wohlbefinden bei ausgewählten Patienten in dem Maße verbessern, dass andere Beschwerden in den Hintergrund treten. insbesondere ist dies bei chronisch Erkrankten gegeben, welche über lange Zeit zudem neurovegetative oder psychosomatische Symptome entwickeln.

Verbessert sich der Zustand des Patienten nach Behebung der Kieferfehlstellung, so sieht der Schulmediziner eine Verbesserung durch Wegfall eines belastenden Phänomens, während der Kollege aus der Nebendisziplin sich in seiner Annahme des kausalen Zusammenhangs zwischen beiden Phänomenen bestätigt sieht. Letzterer steigt dann auch in der Gunst des Patienten, der schon zuvor ohne Ergebnis bei vielen anderen Ärzten war. Einfache Logik, oder?

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Einfache Logik, oder?

Nach dem ich dein Posting, zweimal gelesen habe kann ich nur sagen: JA!

Gruß und Danke Sumi

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Es gibt allerdings auch Menschen die behaupten der größere Schmerz überdeckt den Kleineren. Sobald der größere Schmerz behoben ist, geht das Spiel weiter ;)

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