Ein nettes hallo an alle,

zuerst einmal mein kompliment zu diesem forum.Ich finde das ganz toll,daß es sowas gibt und denke es hat schon vielen geholfen! :lol:

Bin neu hier und möchte mich auch kurz vorstellen: Bin über 30 und habe eine unterkieferrücklage (Mandibuläre retrognathie) und eine verschiebung der mittellinien beider kiefer: Der OK leicht nach links und der UK nach rechts.:???:

Nach einer ersten begutachtung von prof. wangerin in stuttgart könnte mir eine bimaxilläre umstellungsosteotomie mit einer mehrteiligen versetzung des OK und einer unterkiefervorverlagerung (und symmetrischer einrichtung) helfen.

Zum gespräch: Habe nach wenigen minuten irgendwie vertrauen gefasst,da die chemie zwischen uns sofort gestimmt hat und auch sonst habe ich einen sehr positiven eindruck von prof wangerin gewonnen,der auch menschlich sehr nett sein dürfte.

Nun ist es aber so,daß ich leider von stuttgart sehr weit entfernt lebe,also zu jedem termin mit dem flieger anreisen müßte. Steht vielleicht jemand vor dem selben problem und kann mir darüber etwas (positives) berichten? Denn aufgrund der "schwere" dieser operation glaube ich, sollte man die räumliche entfernung in kauf nehmen um vom arzt seines vertrauens behandelt zu werden....

Möchte auf jeden fall noch die meinung eines zweiten arztes einholen und es wurde mir auch prof. Zeilhofer in Basel genannt, der sehr viel erfahrung mit BimaxOPs haben soll.

Kennt vielleicht jemand von euch einen der beiden ärzte-Würde mich über jeden kommentar freuen,

euer Pepino :-D

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hi pepino,

erstmal willkommen im forum - schön, dass du hergefunden hast.

ich selber habe mich vor einigen jahren auch bei prof. wangerin in stuttgart vorgestellt - und hatte den gleichen eindruck wie du. er wirkte in der tat sehr kompetent, allerdings kenne ich persönlich niemanden, der dort operiert wurde. was aber nichts heissen muss.

wenn du dich ein bisschen im forum einliest, wird du schnell auf die einschlägigen namen treffen, die mit der orthopädischen chirurgie in zusammenhang gebacht werden. möglicherweise ist auch ein beratungsgespräch an einer uniklinik deiner wahl ganz sinnvoll. wo kommst du denn her?

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Hi Rainer,

danke für deine antwort-freut mich, daß du den gleichen eindruck von prof. Wangerin gewinnen konntest. Er sagte mir, daß sie in der MKG-abteilung pro jahr 250 bimax-op´s durchführen-Das ist schon einiges, oder?

Glaube aber trotzdem, daß es bei so einem eingriff wie einer bimax gut wäre sich noch an einer weiteren adresse vorzustellen.

Darf ich dich fragen welche op du hattest, für welchen arzt du dich letztlich entschieden hast und was die ausschlaggebenden gründe dafür waren?

Ich komme übrigens aus österreich und würde für die op vorr. auch den aufwand einer weiteren (flug)reise auf mich nehmen,um den arzt des vertrauens als operateur zu bekommen-Aber wie schon gesagt ist mir noch nicht ganz klar ob das funktioniert wenn man an die erforderliche kommunikation zwischen chirurgen und kieferorthopäden denkt.

Auf der anderen seite wird es ja sicherlich auch in deutschland einige patienten geben,deren kieferorthopäde weiter entfernt vom chirurgen und der klinik ist....

Zufällig war am beratungstag auch ein bereits operierter patient von prof. wangerin anwesend, den ich kennenlernen durfte und der fast die selbe fehlstellung der kiefer hatte :grin: Er wurde vor 6 monaten bimax operiert und zeigte mir die vorher-nachher fotos,was wirklich überzeugend war-Sein gesicht war nacher komplett symmetrisch und die bisssituation in der endphase der spangenkorrektur sehr schön. Das interessante an der sache war, daß wenn man nicht wußte daß er operiert wurde, man gar nicht erkennen konnte was sich im gesicht verändert hat-Es hat sich "nur" der gesamteindruck zum positiven verändert. Faszinierend!

Bei dieser gelegenheit würde mich generell interessieren wie denn die leute in eurer umgebung (Eltern,freunde, schul-,unikollegen, ..) den eingriff nach der op wahrgenommen haben-Habe sie etwas gesagt? Wie haben jene reagiert, die nichts davon wußten?

Freue mich schon auf einige posts,

LG P. 8-)

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hi pepino,

ich war damals in stuttgart kfo-technisch in behandlung, weil ich damals in der gegend gewohnt habe. mein damaliger kfo arbeitete eng mit prof. wangerin zusammen und überwies mich deswegen dorthin. leider zog sich geschichte sehr lange hin und nach meinem umzug nach erlangen stellte ich mich in der hiesigen uni-klinik vor, wo ich sowohl kieferorthopädisch behandelt, als auch operiert wurde. meine entscheidung für erlangen war also keine explizit gegen professor wangerin ;)

bei mir war die fehlstellung nicht besonders gross, sodass viele meiner bekannten, die nichts von der op wussten gar nichts bemerkten. sonst war das feedback aber durchweg positiv, mal von den ersten stunden und tagen nach der op abgesehen :D

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Hi Pepino, :-D

wenn du doch aus Österreich kommst,

warum stellst du dich nicht auch in einer Österreichischen Klinik vor:-?

gibt ja auch bei uns im Lande sehr gute Kieferchirurgen sowohl in Wien als auch in Salzburg:???:

Lg.

Jenny;-)

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Hi Jenny,

danke für deinen beitrag! Du hast natürlich recht,daß es in Ö auch sehr gute MKG-chirurgen gibt, nur für diese spezielle op wurden mir von einem in dieser szene involvierten arzt die erwähnten adressen genannt.Dabei war v.a.der faktor erfahrung mit dieser op ausschlaggebend. Der eine macht dies halt "besser" und öfter,dafür ein anderer etwas anderes "besser" und öfter, also jeder hat einfach bestimmte schwerpunkte in seiner chirurgischen tätigkeit. Und ehrlichgesagt hab ich verdammt viel schiss vor der op(wer hat das nicht?) warum ich lieber auf nummer sicher gehen will.:wink:

Welche op hattest denn du und wo hast du es machen lassen? Alles zu deiner zufriedenheit abgelaufen? :grin:

LG P.

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Hi Pepino,

ist zwar auch bestimmt nicht näher - aber Du kannst Dich ja mal in

der Universitätsklinik Frankfurt am Main erkundigen. Dort ist ein sehr guter Kieferchirug. Werde aller voraussicht nach auch eine BIMAX dort machen lassen.

www.klinik.uni-frankfurt.de

P. S. MKG-Klinik (Prof. Dr. Sader)

@Pepino

Deine Zähne müssen zuvor noch gerichtet werden, oder sind sie schon?

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Hi Matze,

danke fürn tipp, mittlerweile hab ich schon eine ganze reihe von angeblich guten adressen für eine bimax op-Nur weißnicht ob ich dass jetzt gut oder schlecht finden soll, denn es macht die sache nicht gerade leichter :-( Es ist wirklich ein problem,den richtigen chirurgen zu finden. Als medizinischer laie kann man sich ja nur auf aussagen anderer stützen und die sind ja auch wiederum alle relativ und subjektiv-Vielleicht sollten wir ein ranking im forum machen nach bestimmten kriterien wie z.b. anzahl der durchgeführten ops, zufriedenheit der patienten, etc,etc :?:

@matze: Ja meine zähne müssen noch vorbereitet werden für die op,bin aber schon seit einem guten jahr in behandlung.Mein kieferorthopäde hat mich bisher konservativ behandelt und ist wegen der risiken und der sinnhaftigkeit (in meinem fall) alles andere als begeistert als ich ihm von meinem wunsch nach der bimax-umstellung erzählt habe. Er ist ein sehr erfahrener KO und meinte,daß viele patienten nach der op kiefergelenksprobleme hätten (knacken). Außer dem meinte er, er wüßte nicht ob ich dann auch wirklich zufrieden wäre mit dem ergebnis usw. Allerdings würde er mich trotzdem unterstützen, sollte ichs wirklich machen lassen. Denke für ihn ist es sogar einfacher symmetrische zahnbögen auszuformen als, so wie jetzt, die bögen asymmetrisch auszuformen um an die mittellinienabweichung des UK anzupassen.

LG P. 8-)

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hi Pepino,

also ich hatte eine UK-vorverlagerung 6mm, vor 10 Monaten

alles sehr gut verheilt und meine Zähne stehen super zueinander...

hatte auch kein Taubheitsgefühl in der Unterlippe bzw. am Kinn war daher schon enorm erleichtert..

aber leider habe ich seit der OP das knacken im rechten Kiefergelenk und ich werde halt immer vertröstet das es noch besser wird aber wann:confused: laut KFO denn beim Chirurgen war meine behandlung nach einem Monat nach der OP abgeschlossen, der meinte der KFO macht jetzt weiter......ich finde schon man hätte das länger in der Klinik nachkontrollieren sollen,:-|

auch zieht mir meine rechte seite schon sehr aber ich hab ja auch die Schrauben noch drinnen, denk es könnte auch davon kommen aber anscheinend kann man sie ja für immer drinnen lassen, und mein Chirurg sagte auch nix zu mir vonwegen den Schrauben entfernen... mal schaun wie ,s wird:???:

bei der Chirurgen auswahl ist es halt auch wieder so eine Sache...

ich wenn ich aus der Deutschland wäre würde mich vom Doc Kater operieren lassen

hier dauert eine UK-vorverlagerung ca. 1 Stunde und bei mir waren es gute 3 Stunden schon heftig dieser unterschied.....

dir noch alles gute für deine weitere behandlung und informiere uns weiter..:grin:

Lg.

Jenny

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Jenny: Gratuliere, daß du es schon hinter dir hast! Hatte vor 2 jahren eine weisheitszahn op mit vollnarkose in österreich und nachher ebenfalls im rechten gelenk ein knacken,daß mich sehr gestört hat.

Die ganze (schwierige) extraktion verlief sehr gut,nur der chirurg meinte nach der op, daß meine mundöffnung gestört war.

Nach ein paar monaten ist das knacken aber völlig von selbst verschwunden. In der zeit vorher dachte ich natürlich ständig daran (unvermeidlich wenn "es" einen beim essen und gähnen ständig daran erinnert :sad: ).

Würde vorerst noch abwarten, ob es auch von selbst verschwindet.

Wenns dich aber so sehr stört würde ich bei einem MKG-chirurgen mit spezialisierung aufs gelenk eine funktionsanalyse machen lassen. Kenne in wien einen der spezialist dafür ist. Kannst mir gerne ev. eine PM schicken.

Wo hast du eigentlich die op machen lassen? :?:

Vor dem kiefergelenksknacken post op hab ich auch angst,denn meine mundöffnung ist alles andere als top-Habe 3,5cm von schneidezahn zu schneidezahn gemessen-Ob das ein problem ist für die bimax, denn die ist schon was anderes als eine einstündige weisheitszahn op?

P.

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Hallo Pepino!

Woher kommst du eigentlich? Bin auch aus Österreich. Denke du musst nicht unbedingt nach Deutschland fliegen, um einen guten MKG-Chirurgen zu finden, ein paar gibts auch in Österreich.

Ich habe mich an der Klinik in Innsbruck operieren lassen, wo es mehrere ausgezeichnete Kieferchirurgen gibt. Habe selber bei einigen Dysgnathie-OPs in Linz und Wels assistiert und würde mich auch dort operieren lassen.

Lg, Christine

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