sambamaus

sambamaus: bimax – 13.02.09 – havelklinik berlin

43 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

nun ist es endlich soweit, dass ich auch mal meinen Bericht verfasse:

Diagnose meines KFO Ende 2007:

OK: Lückige, rotierte Front sowie schmaler Kiefer und Einzelzahnabweichungen.

UK: Exvertierte, extrudierte Front mit engen, rotierten Eckzähnen sowie ausgeprägter Spee-Kurve. Bisslage: Distalbiss mit großer sagittaler Frontzahnstufe sowie Tiefbiss

OP: Bimax, Unterkiefervorverlagerung rechts 3 mm, links 5 mm, Oberkieferverlagerung nach oben um 3 mm.

11.02.2009

Die Spannung steigt. Ich bin schon etwas aufgeregt. Heute ist mein letzter Arbeitstag, bevor es losgeht. Mittags gibt es noch ein gemeinsames Essen mit meinen Kollegen, ratet mal was es gab: PIZZA

12.02.2009

Vormittags muss ich zum KFO, schön noch eine Zahnreinigung vor der OP und so schöne OP-Häkchen an die Schneidezähne ran, das anbringen war echt fies!!! Danach schnell mit dem Taxi (weil der Bus vor der Nase wegfährt) zur Klinik zum Narkosegespräch. Bin dann (was ich vorher nicht weiß) viel zu früh da (hatte dem Taxifahrer mein letztes Bargeld komplett gegeben) und muss noch über eine Stunde warten. Dann geht es aber zackig, ich entscheide mich bei der Beruhigungstablette für ein "vielleicht", kriege ein Kreuzchen bei "nein" und darf zum Glück gehen, dabei wollten sie mich gleich da behalten. Heute noch nicht! Fahre im Anschluss zu meiner Freundin, da gibt es mächtig zu futtern, Henkersmahlzeit!!! War sehr lecker.

Die Aufregung steigt, nun bin ich doch sehr nervös. Sie (die Freundin) gibt mir eine Baldriantablette und ich überstehe den Abend und die Nacht sogar ziemlich gut.

13.03.2009 Tag der OP

6.00 Uhr klingelt der Wecker, oh Gott, es ist soweit! Die Aufregung geht wieder von vorne los, hab mich aber unter Kontrolle und mach mich fertig. Mein Freund bringt mich mit dem Auto zur Klinik und wir werden in meinem zukünftigen Zimmer (Welch eine Freude, ein Einzelzimmer, wie komm ich zu der Ehre!!!) alleingelassen. Paar Minuten später: Der Pfleger kommt mit der schicken OP-Bekleidung und geht wieder. Ich quäle mich in die Sachen rein (die Thrombosestrümpfe sehen so klein aus, aber ich muss da rein) und mach vor lauter Aufregung dumme Sprüche über mein tolles neues Outfit. Dann sitzen wir erstmal rum und wundern uns dass keiner kommt.

7.00 Uhr und schon fliegt die Tür auf und ab geht es: Ich muss mich aufs Bett legen und werde durch die Gänge gefahren. Das ist der schlimmste Moment der ganzen Leidensgeschichte, denn nun sterbe ich fast vor Angst und frage mich, wieso ich bei der Beruhigungstablette nicht einfach "ja" gesagt habe. Und die Schleusen öffnen sich ...

Ich bin im Vorraum des OP-Saals und sehe meinen Kieferchirurgen, der mich begrüßt und den Rest der Mannschaft vorstellt, u. a. meine Physiotherapeutin, die sich so eine OP mal anschauen will. Krieg alles nur so halb mit und heule, u. a. weil der Narkosearzt mir so auf den Handrücken haut, weiss nicht, hat wohl die Ader nicht gefunden. Den Gedanken hab ich wohl nicht zu Ende gebracht, denn ich war dann wohl weg ...

12.00 Uhr und zwar ziemlich genau, ich wache auf und wundere mich, dass es noch nicht später ist. So schnell bin ich wach? Die OP sollte doch 4-5 Stunden dauern??? Ich höre die Schwester sprechen: "sie schläft noch, kommen Sie um drei", von wegen, hellwach war ich!!! Egal, war froh, dass ich nichts tun muss und einfach nur so liegen darf und an nichts denken. Was anderes ging auch gar nicht. Die nächsten Stunden waren verschwommen zwischen Schlaf und Wachsein. Irgendwann kam mein Freund und ich kriege Zettel und Stift und schreibe schon ganz eifrig. So ein Pech, dass mein Freund die Schrift nicht richtig lesen kann. Da meint der Pfleger: "Sie können ruhig versuchen zu sprechen", schau an, es ging sogar, zumindest kommt was einigermassen verständliches raus! Ich freu mich, dass ich nicht alleine bin und wach und anscheinend hab ich alles gut überstanden. Schmerzen hab ich keine, wie auch, bei den Schmerzmitteln, und ich hab die tolle Kühlmaske an, die ist echt Gold wert, das merke ich jetzt schon. Ansonsten hab ich Schläuche, die mir das Blut aus den Wangen ableiten, bin ans EKG und ans Blutdruckmessgerät angeschlossen.

Der Tag vergeht und ich bin hin- und hergerissen zwischen Müdigkeit und Aufgekratztsein. Darf schon trinken und ich hab sooo ein Durst!!! Dafür gibt es Schnabeltassen. Die nächste Hürde ist die Toilette und ich hab einen sehr netten Pfleger. Er läßt mich aufstehen und auf Toilette gehen, oh, wie ich mich freue, ich darf mich bewegen! Die kalte Dusche über den Rücken war allerdings etwas schockierend, aber es tut gut. Ich verbringe den Tag und die Nacht im Aufwachraum, habe einen schönen Fensterplatz und bin Herrin über den Fernseher. Meine Bettnachbarin an der Tür ist nicht gut drauf, sie hat Heulkrämpfe, bekommt was zum schlafen und sägt einen kompletten Wald ab, den ganzen Nachmittag und die Nacht. Ich lass mir abends Ohrstöpsel und eine Schlaftablette geben und kann dennoch schlecht schlafen, aber die Nacht geht auch vorbei.

14.02.2009

War das eine Nacht. Der Zustand zwischen müde und aufgekratzt geht weiter, ich will schlafen und kann nicht und kann dann doch. Ich muss zur Toilette und darf nicht (nachdem ich gestern 2x durfte), bekomme so eine blöde Schüssel untern Po, die Erfahrung hätte ich nicht machen müssen! Ich denke, die Schwester war zu faul, mir die ganzen Gerätschaften abzumachen! Später stellt mir eine Schwester einen Pudding mit Löffel hin und ich denke: Wie soll ich das denn essen, mein Mund ist verschnürt, da passt nur der Schnabel der Tasse rein, ich kann nicht und fühl mich furchtbar und könnt heulen. Dazu muss man sagen, so eine Narkose ist nicht ohne, da kann man schon mal komisch drauf reagieren, aber mir ist alles egal in dem Moment. Zum Glück kommt eine andere Schwester, nimmt den Pudding ("den kann sie doch gar nicht essen, wer hat das hingestellt") und geht wieder. Ich kriege Brühe und die geht runter. Um ca. 9 Uhr kommt mein Kieferchirurg und erzählt mir von der OP. Er ist sehr zufrieden, es ist super gut gelaufen, die OP war nur gute 3 1/2 Stunden. Er entfernt die gröbste Verschnürung (der Splint bleibt natürlich drin) und die Schläuche und das wars erstmal. Ich darf jetzt auf mein Zimmer, endlich! Nun bin ich auf mich gestellt und kann mir glücklicherweise schon alles selber holen. Die Schwestern und Pfleger versorgen mich mit "Essen" und Medikamente, den Rest erledige ich alleine. Freue mich über meinen Besuch (heute ist voll was los hier) und geniesse es auch ehrlich gesagt, ein bisschen betüddelt zu werden. Ich bin abends ganz schön platt und kann wieder nicht schlafen. Nachts um vier geistere ich dann durch die Gänge und bettle um eine Schlaftablette, die ich dann um die Uhrzeit natürlich nicht mehr kriege. (Man muss dazu sagen, ich hab vorher noch nie in meinem Leben, je eine Schlaftablette genommen, aber im Krankenhaus wollte ich ständig welche.) Die Baldriantablette, die ich bekomme, hilft auch nicht und so vergeht die Nacht mehr schlecht als recht.

15.02.2009

Heute ist Sonntag, mein Bruder hat Geburtstag und ich fühl mich wie ein Ballon. Ein Blick in Spiegel sagt mir, dass es schlimm aussieht, könnte aber durchaus noch schlimmer sein. Ich bin also nicht entsetzt, ich wunder mich nur. Ich rufe meinen Bruder an und gratuliere, er wohnt weit weg von Berlin, kann mich also auch nicht besuchen. Heute kommt nur mein Freund zu Besuch und ich will ihn gar nicht gehen lassen, ich will auch nach Hause! Aber ich darf erst morgen früh, die Zeit vergeht nicht. Und ich kann wieder nicht schlafen, trotz Schlaftablette (diesmal hab ich rechtzeitig und doch umsonst gefragt.)

16.02.2009

Ich darf nach Hause!!! Mein Freund kommt, ich dusche ausgiebig, das tut gut, war auch mal nötig die Haare zu waschen und ab gehts. Der direkte Weg führt in die Praxis zu meinem Kieferchirurgen. Er ist begeistert und ich darf mir das erste Mal die Zähne putzen. Funktioniert mehr schlecht als recht und ich krieg wieder Gummis verpasst und ab nach Hause. Endlich!

Das waren die Tage im Krankenhaus. Fazit: Es war nicht so schlimm, dennoch bin ich froh, wieder zu Hause zu sein. Auch hier werde ich gut versorgt und freue mich schon auf den Besuch meiner Eltern, damit ich noch besser versorgt werde :wink: . In der Havelklinik hab ich mich, den Umständen entsprechend, sehr wohl gefühlt, alle waren insgesamt nett, freundlich und hilfsbereit. Ich hatte immer schreckliche Angst davor, mal ins Krankenhaus zu müssen, dieses erste Mal hab ich ja nun hinter mir. Die Vorstellung ist dann auch meistens schlimmer als die Realität. Meine erste Vollnarkose hab ich gut überstanden, ohne Übelkeit und Erbrechen, ich hatte also richtig Glück. Auf gehts zur Heilung!

Ab sofort kann ich wieder schlafen, muss am Bett gelegen haben, und nun geht es nur noch bergauf, teilweise mit kleinen Schritten, aber immerhin.

Ich werde bekocht und kann anfangs schwer und dann immer besser mit dem Löffel essen (alles püriert natürlich) muss also nicht verhungern. Insgesamt hab ich bisher 3,5 kg abgenommen, das ist auch nicht beunruhigend, mehr runter geht jetzt auch nicht mehr. Der Splint kam nach einer Woche ab, was für ein befreiendes Gefühl, zunächst habe ich 4 Gummis eingehängt, an den Backenzähnen und vorne, und seit dem 12. März (also knapp 4 Wochen später) nur noch vorne, d. h. von Eckzahn zu Eckzahn. Ziel ist es, den Kiefer zu schliessen, das soll nun in ca. 5 Wochen passieren, dann geht es an die Feinarbeit. Ich freue mich auf die folgenden Wochen, nun geht es wirklich bergauf und man kann den Erfolg schon sehen.

Ich bekomme nun Lymphdrainage und manuelle Therapie, das lockert die Muskeln und fördert die Heilung. Angenehm ist es auch, aber nicht immer. Da muss ich wohl durch. Meine Krankschreibung geht bis zum 18. März und ich bin sehr froh, dass ich nicht früher arbeiten gehe, heute kann ich sagen, dass ich mich langsam dazu in der Lage fühle und bin froh, dass ich noch paar Tage frei habe. Sport kann ich mir noch abschminken, das wird wohl noch paar Wochen dauern, alles mit Erschütterung merke ich sofort, noch nicht einmal ein kleiner Lauf zum U-bahn kriegen ist drin, da fängt es schon an zu pochen.

Ich bin froh, dass ich mich für die OP entschieden haben und fast alles überstanden ist. Es war nicht immer alles leicht, dennoch hab ich mich nie richtig schlecht gefühlt und bereue meine Entscheidung nicht. Ich hoffe, ich kann allen Mut machen, die die OP noch vor sich haben und wünsche euch viel Glück dabei.

lg

sambamaus

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Hallo Sambamaus,

erstmal: toll, dass du es überstanden hast! Ich finde deinen Bericht toll-ausführlich, ehrlich und doch nicht so schlimm, dass es mir Angst vor meiner OP nächstes Jahr machen würde. Ich wünsche dir ganz schnelles weiteres Abschwellen und gute Besserung.

PS: Du siehst echt klasse aus jetzt, habe ich im Bilderthread bewundert:)

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Hallo,

herzlichen Glückwunsch, wahnsinn wie schnell du entlassen wurdest. Kurze Frage zu deiner manuellen Therapie, wieviele Wochen/Tage später hast du damit begonnen?Hattest du keine Sorge, dass die Metallplatten im Kiefer brechen würden, denn eigentlich sagt man doch das in den ersten 6 Wochen alles verheilen muss. Wann hattest du den ersten Bogenwechsel nach der OP und was meinst du genau mit "pochen" wenn du dich auf den Weg zur U-Bahn machen wolltest?

Weiterhin gute Besserung,

schönen Gruß

LILI

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Hallo und Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP :D

Ich muss auch sagen das dein Bericht sehr ausführlich ist und super gut zu lesen. Toll das alles so gut geklappt hat :D

Das macht doch Mut vielen Dank dafür.

lg DianA !

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Das erinnert mich an meine OP, endlich mal noch jemand der so schnell entlassen wurde. Hört sich so an als hättest du dir alles auch schlimmer vorgestellt. Schön wenn man es dann endlich hinter sich hat.

Schau mir mal gleich noch deine Bilder an.

LG, Iris

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ich bin auch echt froh, dass ich es hinter mir habe. Die Vorstellung vorher ist auch wirklich meistens schlimmer als das, was dann folgt. Mir geht es jedenfalls meistens so.

Erstaunlich finde ich, wie lange die meisten so im Krankenhaus sind! Ich wundere mich auch, mir hat das von der Zeit her voll gereicht, klar ist die ersten 2-3 Tage zu Hause nicht alles so komfortabel (Bett verstellen z. B.) aber man ist doch extrem froh, in den eigenen vier Wänden zu sein! Da erholt man sich ganz automatisch viel schneller.

Mit der manuellen Therapie hab ich genau 2 Wochen später begonnen, mir konnte es auch nicht schnell genug gehen, da mir die ganzen Gesichtsmuskeln sehr weh taten. Das fühlte sich wie ein schlimmer Muskelkater an und Kopfschmerzen hatte ich zusätzlich. Die Schmerzmittel (Tropfen) hab ich auch nur noch deshalb genommen, Wundschmerzen hatte ich keine. Bei dieser Therapie wird auch nicht mit Gewalt dran rumgedrückt, sondern zunächst sanft massiert (Lymphdrainage) und dann gezielt die Muskeln mit etwas mehr Druck gelockert. Ich hab davon natürlich keine Ahnung, aber bisher hat mir das sehr geholfen, also denke ich mal, dass meine Therapeutin alles richtig gemacht hat. Sie wird schon wissen, wo sie drücken darf und wo nicht, ausserdem hab ich den Vorteil, dass sie bei meiner OP dabei war und gesehen hat, wo sich alles so befindet (Schrauben, Platten, was auch immer). Beim letzten Mal ist sie mit dem Daumen in den Mund (zwischen Zähne und Wange und hat die Stellen von innen massiert). Das ist etwas unangenehm, lockert die Muskulatur aber viel besser, da sie viel besser direkt an die entscheidenden Stellen rankommt. Danach funktionierte die Mundöffnung auch gleich viel besser. Anderthalb Finger sind es bisher, zwei müssen es auf jeden Fall noch werden.

Einen Bogenwechsel hatte ich bisher noch nicht. Beim letzten KFO-Termin wurden mir neue Gummis eingehängt (von Eckzahn zu Eckzahn, von oben nach unten, die ganz starken), dafür kamen die an den Backenzähnen weg. Hab also insgesamt nur noch 2 Gummis, die ich zum Essen rausnehmen kann. Sinn und Zweck ist, den Biss zu schließen, das ganze soll nun in den nächsten fünf Wochen passieren, dann hab ich erst den nächsten Termin.

Mit dem Sport wird es wohl noch ein bisschen dauern. Wenn ich z. B. der U-Bahn hinterher rennen will, merke ich sehr deutlich, dass da eine Wunde im Mund ist. Das kommt von der Erschütterung und es fühlt sich halt einfach unangenehm an, ich weiss nicht, wie ich es sonst beschreiben soll. Es ist ein dumpfes Gefühl, tut nicht direkt weh, aber man hört halt sofort mit seiner Aktivität auf, weil es dann wieder weggeht. Bin überrascht, dass es so viele hier im Forum gibt, die nach kurzer Zeit wieder Sport machen. Zumindest bei denen, die die gleiche OP auch am Oberkiefer hatten. Ich denke, wenn ich nur am Unterkiefer operiert worden wäre, könnte ich schon munter drauflos springen, aber so ist die Situation anders. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Da bin ich gespannt drauf.

ganz liebe Grüße

sambamaus

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Liebe sambamaus

Glückwunsch zur überstandenen OP und alles gute für deine weitere Behandlung. Dein Bericht ist super und macht mir wirklich viel Mut!!!

LG Sternchen

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Hallo Sambamaus,

auch von mir herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP.

Hab gerade mal 1 Woche meine Spange und noch alles vor mir (OK-VV, UK-RV), doch dein Bericht hat mir echt Mut gemacht.

Alles Gute

Helga

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Hallo Sambamaus,

herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP! Ein schöner Bericht!

Du schreibst, die Physiotherapeutin hat dir von innen die Wange massiert. Gibt es da keine Probleme mit den Nähten?

Und wie groß ist die Lücke, die durch die Gummis noch geschlossen werden muss?

Viele Grüße und weiterhin gute Besserung.

Margret

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Danke für die lieben Wünsche. Für die, die es noch vor sich haben: Ich wünsche euch, dass eure OP genauso erfolgreich und reibungslos verläuft!

@suppentrine: Die Wangen massiert, ist vielleicht nicht ganz korrekt. Die Physiotherapeutin ist mit dem Daumen zwischen Zähne und Wange gegangen, und hat die Stelle massiert. Die Stelle ist ziemlich weit hinten, würde sagen, noch hinter den Zähnen, weitab von der Naht. Aber so genau kann ich es auch nicht sagen. Da ist so ein Muskel, der ziemlich hart und verspannt ist, der lockert sich dann und man merkt sofort, dass danach der Mund etwas weiter aufgeht. Das relativiert sich dann wieder etwas, aber mit der Zeit wird die Mundöffnung wieder größer, bzw. normal gross. Anderthalb Finger sind es nun schon, zwei müssen es werden. Dafür, dass ich vor Beginn der Behandlung einen Tiefbiss hatte, hatte ich nun, nach der OP einen offenen Biss. Das war ganz komisch und ich hab schon leicht gelispelt. Durch die Gummis geht er nun wieder zu, wenn ich die Gummis eine Weile draussen habe, merk ich es sofort, dann öffnet sich der Biss, das ist aber nicht viel, vielleicht 1 mm maximal. Wenn ich die Gummis schön drin habe, ist er mittlerweile weg, ein Glück.

lg

sambamaus

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Hallo zusammen,

am 12. Februar ist meine nächste OP, d. h. Plattenentnahme und gleichzeitig Nasenscheidewandbegradigung und Nasenmuscheln verkleinern. Ich hoffe, das ist die letzte Aktion und ich dann das Thema mal langsam abschliessen. Jetzt reicht es mir auch! Ich werde dann berichten …

lg

sambamaus

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Liebe Sambamaus,

was macht denn Dein Kinn?

Und meine Nasenmuscheln würde ich auch gerne korrigieren lassen. Hat der Arzt erwähnt, ob der Eingriff an der Nase kompliziert ist?

Alles Gute Dir

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Danke für die guten Wünsche. Hab schon bisschen Bammel, will ich gar nicht verheimlichen. Der Arzt schätzt das ganze auf 1 bis 1 1/2 Stunden OP-Zeit, d. h. Plattenentfernung und Nasen-OP, welche Reihenfolge auch immer. Ist ja eigentlich viel weniger schlimm als die Haupt-OP, aber allein der Gedanke, wieder ins Krankenhaus zu müssen, dann die Schwellung usw. da nimmt man schon so einiges auf sich. Alle aus meinem Umfeld sagen, dass ich sehr mutig bin, das alles machen zu lassen. Also ein Lob an uns alle, dass wir so tapfer sind, auch wenn wir uns gar nicht so tapfer fühlen!!!

@Amazone: Mein Kinn ist besser, manchmal kräuselt es sich noch, wenn ich den Mund schließe, aber oft auch nicht. Die Logopädie hat mir sehr geholfen und wenn ich jetzt demnächst auch richtig Luft durch die Nase kriege, sollte der Mundschluss auch mal selbstverständlich werden. Ich ertapp mich halt immer wieder dabei, wie ich mit offenem Mund dasitze. Und ich kann es doch anders, das weiss ich. Aber man muss halt erstmal umdenken und das braucht seine Zeit. Die Nasen-OP ist wohl nicht so schlimm, mein Kieferchirurg macht das von innen, also zwischen Oberlippe und Zähne, da muss eh aufgeschnitten werden, um das Metall zu entfernen. Er meint, das ist alles halb so wild. Wir wollen es hoffen!!!

Morgen ist der Termin beim Anästhesisten, drückt mir die Daumen, dass alles klar geht.

lg

sambamaus

bearbeitet von sambamaus
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Wir drücken Dir die Daumen@sambamaus! Ganz doll!!!

Die Korrektur der Nasenscheidewand ist wirklich nicht so schlimm, wurde bei mir 2005 gemacht, weil ich durch die Nase bzw. die Verkrümmung der Nasenscheidewand immer schon schlecht Luft bekommen habe, allerdings kann ich keine aussagen machen, wie das in Kombination mit der Plattenentnahme ist.

Also alle Gute-Mona!

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Ich hab den gleich weg wie du eingeschlagen. Bin 31 Jahre alt. Stehe vor Spangenentnahme und Plattenentnahme. Und möchte das auch so wie du Platten raus und Nasenkorrektur. Bin gespannt was du zu deiner jetztigen OP sagst und wie alles abgelaufen ist. Ich hätte dann noch einige fragen an dich. Alles GUTE! Die Milka

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Alles Gute für die Plattenentnahme! Das Ende ist echt in Sicht, freu mich, daß es bei Dir so gut geklappt hat. Und erzähl uns, wie's war (diesmal mit Beruhigungsmitteln? Ich hab erst nicht so richtig an die geglaubt, aber sie scheinen bestens zu funktionieren)

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Hallo Sambamaus,

ich hoffe, Du hast alles gut überstanden und erholst Dich bestens von dem Eingriff. Erzähl uns doch bitte mal, wie alles war. Du weißt ja, dass bei mir auch bald die Platten rausgenommen werden. Übrigens hat heute bei mir die Assistentin von unserem Chirurgen angerufen. Sie haben wohl die Termine verwechselt und am Freitag auf mich gewartet... Da hätten wir da sicher zusammen gelegen. Nun bin ich am 05.03. dran.

Alles Gute und viele Grüße,

Käuzchen

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Hallo zusammen,

nun kommt der heißersehnte Bericht von meiner OP am Freitag: Plattenentnahme und Nasenscheidewandbegradigung/Nasenmuschelkürzung.

11.02.2010

Heute muss ich noch voll arbeiten, habe viel zu tun und muss noch ne Menge schaffen. Deshalb fahre ich in der verlängerten Pause zur Havelklinik zum Narkosegespräch. Wer das nicht kennt, die Havelklinik liegt relativ ausserhalb von Berlin und ich brauche von meiner Arbeit aus eine Stunde pro Strecke. Das Narkosegespräch läuft ähnlich wie letztes Mal mit einem grossen Unterschied. Ein "JA" beim Beruhigungsmittel vor der OP, sowas mach ich nicht noch einmal ohne, da spring ich sonst noch vom OP-Tisch vor lauter Aufregung!!! Es wird ein langer Tag und ich muss abends noch meine Sachen fürs Krankenhaus packen, dabei bin ich total müde und will nur noch ins Bett, aber es hilft ja nichts. Deshalb ist es dann doch schon halb eins, bis ich im Bett liege, der Wecker steht auf halb fünf, was für eine nachtschlafende Zeit.

12.02.2010

Der Wecker klingelt!!!!!!!! Oh je, jetzt gehts los. Ich bin schon etwas aufgeregt, aber es geht schon. Hunger hätt ich auch, aber so kurz vor der OP gibts nix. Es hat die ganze Nacht durchgeschneit und mein Freund muss noch das Auto klarmachen und hoffentlich sind die Strassen einigermassen frei. Da kommt ja alles zusammen! Wir wollen nicht zu spät kommen und fahren um halb sechs schon los, ich soll nämlich pünktlich um 6.15 da sein. Das klappt dann auch sehr gut, auf den Strassen ist nicht so viel los um die Zeit und die Schneemassen sind auch gnädig. So sitzen wir noch 10 Minuten im Auto, bevor wir in die Klinik marschieren. Angemeldet bin ich ja schon von gestern, also geht es gleich auf die Station, wo ich herzlich begrüßt werde. (Dieses Krankenhaus kann ich echt nur empfehlen, gut, ich kenn nur das eine, aber ich hab mich auch diesmal sehr aufgehoben und umsorgt gefühlt.)

Zunächst gehts in den Aufenthaltsraum, da sitzen wir erstmal ne Weile und ich bin kurz vorm Einschlafen (kurze Nacht gehabt ;-) ) als es dann losgeht. Es ist noch kein Zimmer frei, also ab in den Aufwachraum. Da liegen schon die tollen OP-Klamotten bereit, wie wir sie gern haben, sehr sexy! Diesmal gehen die Strümpfe nur bis zum Knie, aber trotzdem sehr schick in weiss. Ich zieh mich auf der Toilette um und als ich zum Bettchen zurückkomme, liegt da die sagenumwobene Tablette. Nix wie weg damit! Die ist ja wohl für mich. Also schnell eingepfiffen und weiter am wuseln, Klamotten in Schrank packen und schön am rumscheuchen. Die Oberschwester treibt mich an, bis sie sieht, dass die Tablette weg ist. "Haben Sie die etwa schon genommen???" und ich "ja" und sie "dann dürfen Sie hier nicht mehr so rumrennen", ach nein, denke ich, dafür war das Teil doch da. War wohl etwas voreilig, aber auch egal, ich soll mich jetzt schleunigst ins Bett legen. Also lieg ich nun da und warte, dass was passiert. Die grosse Überraschung bleibt jedoch aus, denn die Pille erweist sich als harmlos. Ich bin ruhig und entspannt, das schon, aber nicht weggetreten oder ähnliches. So lieg ich nun da und warte auf den Henker, nein, aber die grosse Uhr ist vor mir und der Zeiger läuft. Kurz vor sieben ist es dann soweit, es geht los, die Fahrt beginnt. Diesmal weiss ich ja, dass ich nicht selbst in den OP laufe und lass mich ganz entspannt hinschieben. Weil ich diesmal brav bin, darf ich wachbleiben bis ich im OP-Saal an Ort und Stelle bin, also noch ne kleine Reise auf dem OP-Tisch und dann gibts die Spritze. Wachbleiben Fehlanzeige, ich wollte so lange wie möglich alles mitkriegen, war jedoch ganz schnell weg.

Ich wache auf, irgendwie ist alles im Nebel und ich kann mich gar nicht genau erinnern, aber ich glaube, beim ersten Mal ist mein Freund schon da. Wir unterhalten uns kurz, vielleicht drei Minuten, und weg bin ich wieder. Nach ca. einer Stunde wach ich wieder auf, er kommt grad ins Zimmer und diesmal bleib ich sogar wach. Ich stelle dieselben Fragen und er amüsiert sich drüber. Es ist ungefähr Mittag, hab also ganz schön lange geschlafen nach der OP. Die war nämlich nur 1 1/2 Stunden. Aber, mir gehts gut. Ich bin nur müde, aber habe keine Schmerzen, das ist schon mal was. Ich bin nicht im Aufwachraum, deshalb weiss ich die Zeit nicht so genau, die grosse Uhr an der Wand fehlt mir. Und ich habe Durst. Ich freu mich, dass ich auf dem Zimmer bin, habe eine nette Bettnachbarin, die am Fuss operiert wurde. Ausser schlafen und trinken und reden passiert nicht allzu viel. Ich dreh schon am Nachmittag meine erste Runde auf dem Flur und freu mich, dass es mir so gut geht. Keine Übelkeit, keine Schwäche, nur der Apparat, der meine Maske kühlt, macht Krach. Und meinen Nase ist total zu, schön ca. sieben cm lange Tampons , die über Nacht drinbleiben müssen. Deshalb krieg ich auch keine Schlaftablette, schade. Dafür Puddingsuppe zum Abendessen und Astronautenkost, man, hab ich ein Hunger. Und es ist wie beim letzten Mal, je später der Abend um so weniger müde bin ich. Wie soll ich diese Nacht durchstehen, bin doch hellwach. Da ich das Zimmer nicht für mich alleine habe, kann ich nicht mal eben mitten in der Nacht Licht anmachen und lesen. Gross raus kann ich auch nicht, ich bin an meine Kühlmaske gefesselt. Also lieg ich da und kucke mindestens einmal die Stunde auf die Uhr. Die Nacht will auch echt nicht rumgehen, es wird einfach nicht hell. So harre ich nun aus und liege da, tupfe mir ständig an der Nase rum, weil die Brühe rauskommt und wische alle halbe Stunde die Kühlmaske trocken. So ist man schliesslich auch beschäftigt. Und es wird langsam hell …

13.02.2010

Heute auf den Tag vor einem Jahr war meine erste OP. Ich muss dran denken und bin froh, dass das alles vorbei ist.

Um sieben ungefähr gibt es eine riesige Antibiotikatablette (gabs am Abend zuvor auch schon, hab ich unterschlagen) die ich gut schlucken kann und Fiebermessen, alles super. Halb acht pünktlich erscheint dann auch mein KFC, wie angekündigt, und ich werde die Tampons los. Es ziept etwas, aber ich kriege Luft, wie schön das ist!!! Er erzählt mir, dass alles gut gelaufen ist und dass ich nach Hause kann, freu. Das ist doch mal eine gute Nachricht. Ich mach es mir weiter mit der Kühlmaske gemütlich und warte erstmal auf das Frühstück. Es gibt Griesssuppe, die ich auch komplett wegputze, ich hab schliesslich Hunger!!! Meine Zimmernachbarin macht sich schon fertig, sie darf auch nach Hause, ich habe noch Zeit, da ich erst um 9 abgeholt werde. Also noch so lange wie möglich kühlen mit dem Ding, zu Hause hab ich sowas zufällig nicht. Heute ist der Tag der Pünktlichkeit, mein Freund erscheint auch wie verabredet und ich mach mich so langsam fertig. Nach einer kurzen Verabschiedungsrunde im Schwesterzimmer sind wir draussen. Es geht ab nach Hause, ich freu mich.

Meine Schwellung ist heute nicht schlimm, ich bin zuversichtlich, dass es diesmal nicht so dicke Bäckchen gibt. Habe eher ein eckiges Gesicht, aber nicht sonderlich dick. Dabei sagte doch mein KFC, dass es wieder richtig anschwellen wird. Abwarten. Es gibt lecker Breikost und der Tag vergeht schnell, ich mach eigentlich gar nichts, ausser fernsehen und kühlen, aber so ist das nunmal. Da ich am Abend ziemlich müde bin, falle ich recht früh ins Bett und verbringe eine schlafreiche gute Nacht.

14.02.2010

Die erste Nacht zu Hause ist auch rum, sehr gut sogar rumgegangen und ich kucke in den Spiegel. Oh je, wie seh ich denn aus!!! Mein Freund nennt mich nur noch Bäckchen und vergleicht mich mit einer Inuit-Frau. Mein KFC hat natürlich Recht behalten. Die Schwellung ist da, aber richtig. Kühlen hilft ja, aber das heisst nicht, dass gar nichts schwillt. Ich bin richtig schön rund im Gesicht, kann kaum aus den Augen kucken und ich habe Schmerzen. Na vielen Dank auch. Die Ibuprofen sind meine Begleiter für die nächsten Tage. Und die Taschentücher. Es läuft mir ständig die Nase und ich darf nicht schneuzen. Heut bin ich ziemlich fertig und gefrustet, hab richtig schlechte Laune, den ganzen Vormittag, später werde ich wieder zuversichtlicher. Ich hab das ganze wohl etwas unterschätzt, wobei ich jetzt wirklich niemandem Angst machen will. Aber es ist schon nochmal ne richtige OP, die Metallteile müssen ja irgendwie raus, ich hab sie da, es ist schon ne ganze Menge Zeug im Kiefer gewesen und die OP an der Nase kann man halt auch nicht wegreden. Egal, es ist nun hinter mir und ich muss halt die paar Tage durchstehen, bis es wieder besser geht. Ich bleibe bei pürierter Kost, weil es einfacher ist, kauen strengt an und tut weh und den Mund spülen kann ich auch grad nicht so gut. Es macht also wirklich Sinn, den Pürierstab bereitzuhalten. Und der Tag vergeht trotzdem. Wir machen abends einen Spaziergang, da sieht keiner meine dicken Backen. Ich bin froh, an die frische Luft zu kommen, da brauch ich wenigstens nicht kühlen, das Schnupftuch ist natürlich auch mein Begleiter.

15.02.2010

Heute ist Montag, d. h. ich verbringe den ersten Tag alleine. Ich seh auch heute aus, als hätte ich 20 Kilo Übergewicht und bin ständig am Kühlakku wechseln. Nebenbei koch ich mir schön Pürierkost, lecker lecker, man muss es sich halt so angenehm wie möglich machen. Irgendwie geht dann die Zeit schon um. Um vier beschliesse ich, einen ersten Spaziergang alleine im hellen im Park zu machen und ich werde nicht enttäuscht. Die frische Luft tut mir total gut, ich geniesse die wunderschöne Schneelandschaft und die untergehende Sonne sehr. Ich bin mit mir selbst im reinen. Auch die Schwellung geht gegen Abend etwas zurück und ich weiss, dass ich das schlimmste hinter mir habe. Klar, ich bin noch geschwollen, ich habe auch noch Schmerzen, aber es lässt sich jetzt alles leichter ertragen, weil es aufwärts geht.

16.02.2010

Heute ist die Schwellung schon ein bisschen weniger, man kann es sehen, aber ich heisse immer noch Bäckchen. So langsam formt sich wieder mein Kinn zu seiner alten Form. Ich brauch nicht mehr kühlen, das Gesicht ist nicht mehr so heiss wie gestern noch. Dennoch es ist alles recht dick, vor allem die Nase, die immer noch ganz schön tropft. Soviel Creme kann man gar nicht rauf machen, damit es nicht wund wird. Ich wisch es sowieso wieder weg, wenn es wieder anfängt zu tropfen. Egal, mir gehts gut und ich mach es mir schön gemütlich. Der obligatorische Spaziergang darf nicht fehlen (kann ich auch echt nur jedem empfehlen), die frische Luft tut gut. Die Schmerzen sind noch da aber unter Kontrolle, die Breikost behalte ich erstmal bei. Man kann ja wirklich alles pürieren. Selbst die Spagetti musste ich kleinmachen, lieber alles pürieren, als nur halb kauen und dann Bauchschmerzen haben. Ich muss niemandem was beweisen.

17.02.2010

Heute ist heute und ich schreibe grade meinen Bericht. Morgen gehts ab zum Onkel Doktor, da werden die Fäden in der Nase gezogen. Ich werde berichten. Sonst mach ich es mir gleich nett, das Wetter ist schön, die Sonne scheint, mich wird es gleich nach draussen treiben. Ich wünsche euch viel Spass beim lesen. Und vielen vielen Dank fürs viele Daumendrücken!!!

Herzlichst,

sambamaus

PS. Bilder gibt es keine, ich hab diesmal extra keine gemacht. Ruft euch einfach die vom letzen Jahr ins Gedächtnis, kommt aufs gleiche raus.

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Hallo Sambamaus,

herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP in Kombination mit einer Nasen OP, wenn ich das richtig verstanden habe.

Das Fäden ziehen in der Nase ist jetzt schon mal überstanden und wieder einen Schritt vorwärts:-).

Alles Gute und gute Besserung weiterhin,

lg, janine67

P.S.: mir steht die Metallentnahme auch im März bevor zusammen mit der Kinnplastik.

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Hallo Sambamaus,

erstmal herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP! Nun hast Du das allerschlimmste hinter Dir! Jeden Tag wird es ein wenig besser gehen! Vielen Dank auch für Deinen sehr ausführlichen Bericht. Das hilft mir auch sehr weiter, denn meine Plattenentnahme steht ja am 05.03. an, auch in der Havelklinik.

Hast Du immer noch so schlimme Schmerzen? Ich bin ja froh, dass wir diesmal was zu essen bekommen nach der OP. Letztes Mal habe ich unter der Brühe sehr gelitten.

Meinst Du, Du kommst mit einer Woche Krankschreibung aus oder brauchst Du noch länger? Wann werden denn die Fäden am Kiefer gezogen? Oder sind das selbstauflösende?

Viele liebe Grüße,

Käuzchen

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