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Alena

Progenie

Hallo!

Ich bin 28 Jahre alt und habe eine vererbte Progenie. Der Unterkiefer ist zu groß und der Oberkiefer zu klein.

Das etwas mit meine Kiefer nicht richtig ist, war mir in meiner Kindheit nie bewusst. Auch für meine Eltern war es "normal". Sie kannten mich nicht anders und das Wort "Progenie" war ihnen kein Begriff.

Erst mit 12 Jahren wurde meine Mutter durch einen Zahnarzt darauf hingeiwsen woraufhin wir zum Kieferorthopäden gingen.

Für mich war es ein "Schock" und die Behanldung wollte ich zu diesem Zeitpunkt nicht durchführen lassen...ich konnte mich gedanklich damit noch nicht anfreunden. (Zahnspange + OP mit 18 J.)

Heute wünschte ich mir zwar ich hätte es damals machen lassen...aber gut....kann man nicht mehr Rückgängig machen.

Nun meine Frage:

- Ich bin nur 28 Jahre

- Muss man eine Progenie behandeln lassen?

- Welche Nachteile könnte es geben - auch im hohen Alter - wenn man es belässt?

- Würde jetzt eine Krankenkasse noch zahlen, wenn es medizinisch notwenig wäre?

- Was wäre z. B. eine med. Notwenigkeit?

- Was würde die Behandlung kosten?

- Wie geht man damit um, wenn man nach der Behandlung plötzlich "anders" aussieht? Die Frage richtet sich an Menschen, die diese Behanldung hinter sich haben. Ist das nicht seltsam?

- Welche Vorteile hätte eine Behandlung - abgesehen davon, dass die Fehlbildung korriegiert wäre und das Erscheinungsbild "besser" wäre?

- Wie sieht eine Behandung in der Regel aus?

- Wie lange dauert sie?

- Wie lange dauert die OP und wie läuft diese ab?

- Und nach der OP?

- Mein Kind ist 3 Jahre. Ab wann lässt sich eine Progenie feststellen? Bis jetzt sind die Kiefer normal entwickelt.

- Kann ein Kieferorthopäde "erahnen" oder eine Prognose geben, ob das Kind ebenfalls eine Progenie haben wird?

Grüße

Alena

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Huhu

Ich kann dir leider nicht alle fragen beantworten aber die kasse bezahlt die behandlung meist zu 80 % wenn es eine kieferchirugische mit orthopädische behandlung ist

ich würde das behandeln lassen.. weil sich die zähne sonst falsch abnutzen und du die in einigen jahren dann vergessen kannst.. und es noch andere probleme gibt..

die aber erst in laufe der jahre kommen da müssen dir aber leute beantworten die das heftiger haben und da mehr drüber wissen ich hab ja nicht so ne mega fehlstellung :)

aber von mir viel glück und alles gute :)

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Hallo!

Ich bin 28 Jahre alt und habe eine vererbte Progenie. Der Unterkiefer ist zu groß und der Oberkiefer zu klein.

Das etwas mit meine Kiefer nicht richtig ist, war mir in meiner Kindheit nie bewusst. Auch für meine Eltern war es "normal". Sie kannten mich nicht anders und das Wort "Progenie" war ihnen kein Begriff.

Erst mit 12 Jahren wurde meine Mutter durch einen Zahnarzt darauf hingeiwsen woraufhin wir zum Kieferorthopäden gingen.

Für mich war es ein "Schock" und die Behanldung wollte ich zu diesem Zeitpunkt nicht durchführen lassen...ich konnte mich gedanklich damit noch nicht anfreunden. (Zahnspange + OP mit 18 J.)

Heute wünschte ich mir zwar ich hätte es damals machen lassen...aber gut....kann man nicht mehr Rückgängig machen.

Nun meine Frage:

- Ich bin nur 28 Jahre

- Muss man eine Progenie behandeln lassen?

- Welche Nachteile könnte es geben - auch im hohen Alter - wenn man es belässt?

- Würde jetzt eine Krankenkasse noch zahlen, wenn es medizinisch notwenig wäre?

- Was wäre z. B. eine med. Notwenigkeit?

- Was würde die Behandlung kosten?

- Wie geht man damit um, wenn man nach der Behandlung plötzlich "anders" aussieht? Die Frage richtet sich an Menschen, die diese Behanldung hinter sich haben. Ist das nicht seltsam?

- Welche Vorteile hätte eine Behandlung - abgesehen davon, dass die Fehlbildung korriegiert wäre und das Erscheinungsbild "besser" wäre?

- Wie sieht eine Behandung in der Regel aus?

- Wie lange dauert sie?

- Wie lange dauert die OP und wie läuft diese ab?

- Und nach der OP?

- Mein Kind ist 3 Jahre. Ab wann lässt sich eine Progenie feststellen? Bis jetzt sind die Kiefer normal entwickelt.

- Kann ein Kieferorthopäde "erahnen" oder eine Prognose geben, ob das Kind ebenfalls eine Progenie haben wird?

Grüße

Alena

Muss man behandeln lassen? Nein. Müssen nicht. Wenn keine Beschwerden vorliegen (Gelenkknacken, Nackenspannungen, Rückenprobleme, Kopfschmerzen/Migräne etc.), besteht kein akuter Bedarf. ABER viele KFO warnen vor frühem Zahnverlust, Probleme in der Prothetik (kann ich von eigener Oma bestätigen).

Ja, wenn die Diagnostik entsprechend ist, übernimmt die Kasse gesetzlich/privat auch 18+ die Behandlung.

Zu den Kosten: die Krankenkasse übernimmt nicht "meist 80%", sondern 100%, von denen Du während der Behandlung zunächst 20% vorstreckst und sie nach erfolgreichem Abschluss voll erstattet bekommst. Alle ästhetische Behandlungsmittel musst Du privat bezahlen.

Daher kann man auch keine pauschale Antwort geben, was es kosten wird.

Wie lange dauert es? Lässt sich nicht pauschal beantworten. Hier gibt es Fälle von <1 Jahr bis 2 Jahre Spangenzeit, OP, Feineinstellung. Kann Dir nur der KFO sagen und das ist am Anfang nie eine verbindliche Schätzung.

Vorteile der Behandlung: alle Bilder die ich bislang von Operierten gesehen habe, zeigten eine positive Veränderung der Profils und ein harmonisches Gesicht. Der Kiefer kann in allen drei Achsen operiert werden und zB eine seitliche Verschiebung auch korrigiert werden. Der Unterschied fällt manchmal erst beim Vergleich nachher auf.

Ablauf der Behandlung: feste Zahnspange, um Zahnbögen auszuformen (so, dass es nach OP exakt oder fast passt), OP, Feintuning, Spange 'raus, Retentionsphase/Langzeitstabilisierung.

Wenn Du dem Kind die Progenie vererbt haben solltest, oder es befürchtest, geh' jetzt im Kleinkindalter zum KFO und lass ihn schauen. Wenn eine Operation nach Abschluss der Wachstums verhindert werden kann, dann nur mit einer frühen Diagnostik und Behandlung im Wachstum.

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wo steht, dass die krankenkasse das übernimmt?

quellen sind mir besonders wichtig ;)

wie sieht es mit maxillärer Retrognathie (falscher überbiss) aus?

genauso?

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Hallo Alena

Ich gehe mal davon aus, dass du in der letzten Zeit noch nicht beim KFO warst, und die Diagnose noch von "damals" stammt?

Nunja, bei einem zu kleinem OK im Vergleich zum UK ist die Antwort Gaumennahterweiterung (chirurgisch unterstützt) - hier gibt es einige Erfahrungs-/OP-Berichte - ich hatte auch schon eine, und man stellt es sich schlimmer vor, als es ist. In meiner Signatur findest du den Link zu meinerm Bericht von der OP.

Nunja, und die Aussage, dass die KK bei einer Kombi-Behandlung die Kosten übernimmt, halte ich - gelinde ausgedrückt - fragwürdig .... Ich befinde mich ebenfalls in KFC/KFO-Behandlung und eine Anfrage auf Kostenbeteiligung wurde lappidar mit der Begründung: Zitat "keine medizinische Notwendigkeit - rein kosmetisch" abgelehnt. Soviel zum Themna: Die KK übernimmt bei Diagnostik die Kosten.

Denn dafür gibt es klare Richtlinien der Krankenkassen, die s.g. KIG-Einstufung, liegt man unter den für eine Kostenübernahme festgelegten Grenzen - Pech gehabt - Selbstzahler.

Was mich zum nächsten Punkt bringt: Ab zum KFO und einen Termin bzgl Beratung vereinbaren. Der kann dir definitiv und mit Sicherheit deine Fragen beantworten. Die sind dann i.d.R. auch verbindlich, vor allem was die Kosten, die Dauer und vor allem den Umfang der gesamten Behandlung betrifft.

Die Kosten für das Beratungsgespräch übernehmen übrigens die KKen, man bazahlt entweder mein ZA 10€ PG und bekommt eine Überweisung oder man geht ohne zum KFO und bezahlt die 10€ dort.

Noch ein kleiner Tip:

Such dir einen KFO, der Erfahrung mit Erwachsenen-Behandlungen hat, denn der erste, bei dem ich anrief, behandelt nur Jugendlche. Das sagte mir die Sprechstundenhilfe bereits am Telefon. Du kannst auch schon da nach den Kosten für die Erstberatung fragen, ob du die selber zahlen musst, oder die das mit der Kasse abrechnen.

Ich würde mir auch eine 2te oder sogar eine 3te Meinung einholen, ich war bei 2, bis ich beim dritten meinen jetzigen KFO gefunden habe.

Dennoch viel Erfolg

Viele Grüße

Thomas

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