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JazzyAngel

Laut KO keine Kostenübernahme!

Hallo...

Ich war heute bei einem Kieferorthopäden gewesen zum Beratungsgespräch und habe eine saftige Info mit nach Hause bekommen. :(

Mich störte in erster Linie die Optik, ich habe stark verschachtelt stehende Zähne, gerade im OK die Front. Meine Eltern hatten sich früher da nie drum gekümmert, also zum ersten mal beim KO.

Raus kam dabei eine große teure Angelegenheit die auch eigentlich nötig wäre, nicht nur der Optik wegen.

Mein Unterkiefer steht wohl ordentlich zurück und es müsste mit einer OP behoben werden und eine feste Spange die ich wohl 2 Jahre tragen müsste und eventuell müssten wegen des Platzes noch Zähne gezogen werden.

( Und ich dachte ich käme vielleicht noch mit Invisalign weg)

Ich habe bisher noch keine Beschwerden gehabt, aber laut Aussage wird das irgendwann der Fall sein. Zudem wurde gerade festgestellt das bei mir eventuell Rheuma entstehen könnte. Vieles deutet darauf hin, und bin zur weiteren Beobachtung in Behandlung. Das spielt da wohl mit rein im Falle von Beschwerde, da ja bei Rheuma Gelenke betroffen sind.

Aber jetzt zum eigentlichen Teil:

Ich habe hier jetzt gehäuft gelesen das in Verbindung mit einer OP die Kosten übernommen werden.

Das sei aber bei mir nicht der Fall so der KO heute. Weder die Spange noch die OP. Ich wäre bei der Spange schon bei 5500- 6000 Euro plus OP. Das ist viel Geld.

Es gäbe wohl heute noch Fälle wo das bei Personen über 18 gezahlt würde, aber ich würde da raus fallen, so seine Aussage.

Soll ich da bei meiner Krankenkasse mal nachhaken? Habe allerdings noch nichts weiter, keine Röntgenbilder, Abdrücke etc.

LG Jazzy

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Weder die Spange noch die OP.

das stimmt nicht. mir wurde das damals auch von einem kieferorthopäden gesagt, aber jeder chirurg sagt das gegenteil.

kieferchirurgie ist kassenleistung, auch dann, wenn die kieferorthopädie wegen KFO-richtlinien nicht bezahlt wird.

ist seltsam, ist aber so. ohne genehmigung mit versichertenkarte ins krankenhaus.

(du wohnst in D nehme ich an)

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Hallo,

also so viel ich weiß, wird die Behandlung bei ü 18 jährigen bezahlt, wenn ein gewisser Schweregrad festgestellt wird. Es gibt 5 Stufen (KIG) und ab Stufe 3 werden die Behandlungskosten, sofern ein chirugischer Eingriff erforderlich ist, von der Krankenkasse übernommen. Jedenfalls ist das bei mir so. Der erste KFO, bei dem ich war, hatte mir zunächst auch erzählt, dass ich alles selbst bezahlen müßte - obwohl er noch gar keine Diagnostik gemacht hatte. Ich hab mir dann ne 2. Meinung eingeholt. Bin übrigens auch in Bremen in Behandlung, seit 20 Monaten und hatte vor drei Wochen meine OP.

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dann hol dir noch eine Meinung von einem anderen KFO. Wie schon geschrieben wurde, übernimmt die Krankekasse die Kosten ab einer bestimmten Stufe (ich hab übrigens 4), wenn du auch eine OP bekommen solltest. Der KFO macht bei dir Röntgenbilder und abdrücke und stellt Diagnose fest, und wenn eine OP nötig ist, schicken sie den Behandlungsplan an die Krankenkasse, erst dann kann er dir sagen obs übernommen wird oder nicht.

Ich bin da ein wenig stutzig, dass dein KFO dir gleich beim ersten termin gesagt hat, dass du alles selber zahlen sollst :roll:

Meine behandlung kostet knappe 3000 Euro (Zahnspange muss ich selber zahlen, da ich Keramik gewählt habe). Davon zahlt die Krankenkasse erstmal 80% und ich 20%.Wenn die Behandlung abgeschlossen ist, krieg ich die 20% wieder

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mein KFO hat bei meiner Erstberatung auch gemeint KIG 2, knapp an der Grenze zu 3 und da ich mich vorher schon informiert hatte war ich erstmal enttäuscht.

Aber im Endeffekt wurde es anstandslos übernommen.

Ich würde einfach empfehlen noch zu anderen KFOs zu gehen und es auf alle Fälle mal probieren und zur KK schicken.

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Bin übrigens auch in Bremen in Behandlung, seit 20 Monaten und hatte vor drei Wochen meine OP.

Ach was?? Interessant! Wo denn? Wenn ich fragen darf? Und wo hast Du die OP machen lassen?

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Das hört sich hier ja alles schon mal etwas vielversprechender an. :-)

Werde dann mal abwarten was der Kieferchirurg am 31. 3. sagt und mir dann gegebenenfalls weitere Infos holen.

Danke schon mal...

Wobei ich mir alledem garnicht mehr so sicher bin. Was ich hier alles gelesen habe. :-( Scheint nicht schön zu sein die OP und das Gesicht verändert sich. Puhh... Bin echt im Moment down wegen dem Thema. Aber froh gerade so ein Forum mit so vielen Infos und Gleichgesinnten gefunden zu haben. Was es alles gibt...

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Hallo Ihr lieben,

dass stimmt leider nicht so ganz!

Bei ÜBER 18 Jährigen zahlt die KK nur bei schweren Kieferanomalien, und diese schweren Kieferanomalien liegen erst vor wenn man in KIG 5 ist und selbst da ist noch wichtig was für eine KIG 5 vorliegt da es ja da auch noch unterschiedliche gibt.

(bei unter 18-Jährigen werden KIG 3 - KIG 5 sofort bezahlt)

Leider mach ich dieses momentan selber durch, da mir nichts bezahlt wird, da ich ja nur KIG 3 bin! Obwohl ich noch andere beschwerden habe, zählt bei der KK nur mein beidseitiger Kreuzbiss =(

Also würd ich mich erstmal bei der KK gaaaanz genau informieren und ggf. mit den Sachbearbeiter reden!

Denn eine Kieferchirurgische Maßnahme bedeutet nicht gleich 100 % Kostenübernahme!!!!

LG Sunny

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Bei ÜBER 18 Jährigen zahlt die KK nur bei schweren Kieferanomalien, und diese schweren Kieferanomalien liegen erst vor wenn man in KIG 5 ist und selbst da ist noch wichtig was für eine KIG 5 vorliegt da es ja da auch noch unterschiedliche gibt.

Wer sagt das? Deine Krankenkasse? Ich bin weit über 18 und hatte bei meinem Antrag auf Kostenübernahme zweimal KIG 4 (Frontzahstufe über 6mm und einseitiger Kreuzbiss). Nach Aussage meines damaligen KFO war die Fehlstellung auf jeden Fall im Kassenbereich. Der Antrag wurde von meiner KK übrigens ohne Probleme genehmigt und das, obwohl ich erst einen Monat zuvor Mitglied geworden war. Allerdings weiß ich, dass es Kassen gibt, die mehr Schwierigkeiten machen als andere (dazu gehören Barmer und AOK, wie mir mal ein Insider erzählte).

LG, Quina

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Also ich hab auch KIG 4, M4 um genau zu sein, und hab damals auch kein Probleme gehabt (AOK). Sowoh der KFO als auch der KFC meinte es wäre notwendig und es müsse behandelt werden. Bin zwar nicht erst vor einem Monat beigetreten aber das dürfte eigentlich weniger eine Rolle spielen.. - bzw. "sollte". War zum Zeitpunkt des Gutachtens bzw. des Behandlungsbeginns 19. Des Weiteren stand ich kurz vor dem Zivildienst, aber auch das schien kein Problem zu sein. Jedenfalls haben die KI-Gruppen eher weniger mit der Enscheidung zu tun, glaube eher es kommt auf den tatsächlichen Fall an und auch auf den behandelnden Arzt (Chirurg/Ortho.). Mein erster KFC meinte es wird teuer und hat mir gleich die Kosten unterbreitet, der aktuelle KFC meinte gleich "das muss behandelt werden, das werden die bezahlen".

P.S. Habe keine Kieferanomalie. Einfach nachhaken, wer keinen Stunk macht bleibt liegen.

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Bin vom KFO erst als KIG 2 eingestuft worden, aber jetzt anscheinend KIG 4. Mir soll's recht sein, denn es wird gezahlt. Hab dazu aber auch (leider) eine UK-VV

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Hallo

Ich hab heute mit meinem KFO über dies Thema eine nette unterhaltung gehabt.

Du schriebst:

Hab dazu aber auch (leider) eine UK-VV

Eine OP ist Grundvorraussetzung für eine Kostenübernahme seitens der Krankenkasse. Sofern keine OP geplant ist, zahlen die (gesetzlichen) Kassen keinen müden Cent. --> Selbstzahler, egal was man hat und über 18 ist.

Und ob eine Kostenübernahme bewilligt wird, hängt auch vom Grad ab, es werden z.b. seit 2002 keine symetrischen Kreuzbisse (KIG K3) übernommen, allerdings asymetrische - also einseitige - Kreuzbisse (KIG K4).

Um es vielleicht deutlicher zu sagen:

Die Krankenkassen haben Richtlinien, nach denen die Kosten übernommen werden, und nach denen wird gehandelt. Wer die nicht erfüllt, wird Selbstzahler.

Mein KFO und mein KFC haben alle seperat von einander bestätigt, dass keine Kostenübernahmesituation besteht, und so war es dann auch. Die Unterlagen wurden dem Gutachter (selbst KFO) vorgelegt und der hat NEIN gesagt. Ende aus, da Hilft auch kein Nachhacken, Gutachten von Psychologen oder Negativ-Progosen von Zahnärzten.

Sofern allerdings eine OP ansteht, und der KFC einen Handlungsbedarf (offener Biss o.ä.) diagnostiziert, werden die direkten KH-Kosten - abzüglich des Krankenhaustagegeld - übernommen.

Grüße

Ronon Dex

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ich habe heute mal versucht in meine akte zu gucken aber alles nur japanisch.. und nachgefragt habe ich auch schon was ich alles habe.. aber ich weiss halt von den einseitigen kreuzbiss der Uk rücklage die mittellinienverschiebung usw.. aber den rest pff keine ahnung..

aber wir sollten froh sein das die kassen es bezahlen..

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...vorgelegt und der hat NEIN gesagt. Ende aus, da Hilft auch kein Nachhacken, Gutachten von Psychologen oder Negativ-Progosen von Zahnärzten.

Naja, dies IST das Kieferchirurgie-Forum, ich nehme mal an jeder der hier reinschreibt hat die OP zumindest als Option.

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