Nachdem ich in den letzten Tagen erfahren habe, dass angeblich jeder eine Magensonde während der OP hat, möchte ich hier einmal ein Umfrage starten, weil das Thema Magensonde einige Panik wohl bei Betroffenen auslöst.

Wie sieht bzw. sah es bei euch aus?

Bekommt oder hattet ihr eine Magensonde während der OP?

Wurdet ihr darüber vor dem Eingriff informiert bzw mußtet ihr dafür unterschreiben?

Und vielleicht gibt es hier ja irgend ein Mediziner im Forum, der fundierte Kenntnisse darüber hat, ob eine Magensonde während der OP als etwas anderes verwendet wird außer als Magensonde.

Ich hoffe auf zahlreiche Beiträge hier;)

lg, janine67

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Hallo,

ich hatte zwar eine Magensonde, aber sie mußte direkt nach dem Aufwachen gezogen werden, weil ich die ganze Zeit gewürgt habe und sie absolut nicht vertragen hatte. Da meine Kiefer verdrahtet waren, konnte ich kein Wort sagen, aber ich habe mich schon verständlich gemacht, so daß die Magensonde auf meinen Wunsch sofort gezogen wurde.

Alle Ärzte, die ich im Freundeskreis habe, haben mir zu einer Magensonde geraten, und mein KC hat mir auch unbedingt empfohlen, so lange es geht, die Magensonde zu behalten.

Spätestens einen Tag nach der OP wußte ich warum- ich habe so gehungert :-( Wegen der Verdrahtung konnte ich eine Woche lang nichts essen. Ich konnte nur sehr flüssige Sachen trinken und davon wird man natürlich nicht satt. Hätte ich es irgendwie aushalten können, hätte ich auf jeden Fall die Magensonde behalten. Für mich war es aber wichtig, vorher mit dem Chirurgen abzusprechen, daß sie auf jeden Fall gezogen wird, wenn ich sie nicht vertrage. Außerdem war mein Freund dabei und er hat ihm auch sofort gesagt, daß ich offensichtlich die Sonde nicht vertrage, und daß er sie bitte ziehen soll.

Also würde ich jedem raten, der Angst vor der Magensonde hat, dies genau mit dem Chirurgen abzusprechen, wie gehandelt werden soll, für den Fall, daß man sie nicht verträgt. Ansonsten- wie gesagt- raten alle Ärzte unbedingt dazu.

Viele Grüsse

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Hallo, mir selber wurde vor der OP nichts dazu gesagt.

Da man aber den Beatmungsschlauch nicht durch den Mund legen kann, bekommt man einen sogenannten Tubus durch die Nase gelegt, der das zurücklaufen von Blut in die Lunge verhindern soll. Der wird dann auch am selben Tag wieder gezogen (nicht so angenehm).

Die Ernährung selber macht wohl jeder unterschiedlich, aber da man meist eh keinen hunger hat für die ersten 2 Tage nach der OP ist eine MAgensonde eigentlich nicht nötig.

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Ich hatte keine Sonde.

WIe kölner schon geschrieben hatt war auch bei mir die Apetittlosigkeit groß, so das ich Sontags (Wegen Nüchter / Narkose), Montag, Dienstag bis abend nichts gessen hab.

Ich darf aber auch verraten, das mir wohl nachträglich eine Gelegt worden währe hätte ich zu dem Zeitpunkt nicht wieder angefangen zu essen, mein Chirurg hat Dienstag Nachmittag so geguckt --> :shock:

Ich denke ob man direkt von vornerein eine bekommt, das liegt am Chirurgen, und der Klinik, und wenn es nicht abgesprochen war aber trotzdem ist (was denke ich sehr sehr selten nur passiert) dann wurde mehr operiert bzw. es gab Komplikationen.

Aber hier hilft was ganz einfaches: Dem Arzt ne nette E-Mail schreiben, anrufen, oder vorbeigehen und nachfragen wie er und das KH in dem er Operiert handhabt, nur das gibt dir eine zuverlässige Auskunft.

Grüße

Chris

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Hallo zusammen,

so viel ich weiss hatte ich weder während noch nach der Op eine Magensonde. Aber ich denke, dass das bei jedem Arzt/ Eingriff unterschiedlich ist.

lg steffi

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Ich wurde letzten Dienstag (24.03.) operiert, mein Kieferchirurg hatte mir von vorneherein gesagt, das er alles ohne Magensonde machen wird.

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ich hatte keine magensonde und bin mit sauerstoffmaske aufgewacht, also vom ziehen des beatmungsschlachs hab ich nix mitgekriegt.

ich war allerdings nicht verdrahtet.

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Ich hatte eine Magensonde.

Der Arzt erklärte mir, wegen des hohen Infektionsrisikos der Wunde durch Bakterien im Essen würden sie grundsätzlich eine Magensonde legen.

Fand ich auch gar nicht so schlimm

LG Petra

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Ich hatte auch eine Magensonde. Genau wie meine Vorschreiberin aus Gründen der Hygiene bzw. für die Wundheilung. Mit diesem Wissen habe ich mich auch ein paar Tage lang mit der Sonde gequält, es ging mehr schlecht als recht, aber wenn es hilft, dann muss es gehen ;)

Ich habe sie mir dann in der 3. Nacht ziehen lassen, weil ich nicht mehr damit schlafen konnte bzw. wollte. Die erste Suppe am nächsten MIttag war das Leckerste, was ich in meinem Leben gegessen habe :lol:;-)

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Ich hatte auch Panik vor ner Magensonde, weil ich dachte ich müsste dann total würgen, wenn ich aus der Narkose erwache...nun wurde ich letzte Woche operiert und hatte tatsächlich so nen Schlauch in der Nase (davon hab ich allerdings nix gemerkt). Der wurde gleich rausgezogen und selbst davon hab ich so gut wie nichts gemerkt. Da war eh noch alles betäubt und ich denke daher hab ichs nicht so gespürt. Mag auch andere Fälle geben, aber ich war beim Thema Magensonde positiv überrascht...

lg

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Hi ihr,

jetzt muß ich auch mal meinen persönlichen MagensondenBeitrag hier hineinstellen.

Also nachdem ich erst davon ausging, dass ich keine Magensonde haben werde, weiß ich seit heute ganz genau, dass ich während der Narkose eine Magensonde drin haben werde, jedoch danach keine mehr.

Dies hat mir mein KFC heute nochmal versichert und ich werd mich mal überraschen lassen.

Danke für eure schnellen und ich hoffe weiterhin zahlreichen Antworten auf das Thema "Magensonde".

lg, janine67

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Hallo ihr,

jetzt bin ich gerade mal frisch aus dem Krankenhaus und muß euch unbedingt berichten, dass ich doch keine Magensonde hatte. Ich hatte sie weder in der OP, noch danach. lg, janine67

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Mein KFC hat mir heute gesagt, dass eine Magensonde eigentlich nicht mehr wirklich nötig ist....es kann sein, dass vor der OP eine sog. Übergangssonde gelegt wird, damit nicht so viel Blut in den Magen läuft und man sich später nicht übergeben muss....

LG

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Nun auch noch meine Erfahrungen bezüglich Magensonde...

ich hatte eine, und zwar 8 Tage lang! Ich habe trotz Magensonde auch schon probiert, Wasser "auf normalem Wege" zu trinken und das fiel mir so schwer, dass ich sie freiwillig bis zum Entlassungstag drin gelassen habe (Bei mir war alles EXTREM angeschwollen). Da die Sonde durch die aufgelösten Schmerzmittel einmal verstopft war, musste sie mir sogar einmal gezogen und neu gelegt werden... ist zwar nicht besonders angenehm, man überlebt es aber :-) (und ich bin bei sowas eigentlich eher empfindlich)

Und noch ein kleiner Tip, es kann vorkommen, dass einem furchtbar schlecht wird, während man Nahrung über die Sonde zu sich nimmt, das liegt möglicherweise daran, dass das Ende der Sonde einen Nerv im Magen reizt. Wenn man die Sonde nur ein klein wenig weiter "nach oben" zieht, ist alles wieder gut!

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Ich hatte auch die ganze Woche nach der OP eine. Es war anfangs echt hart und ich hatte immer das Gefühl, "was im Hals zu haben". Und es war anfangs kühl, wenn das Essen durchgelaufen ist und auch das "durchspülen" nach dem Essen war unangenehm. Nach 4 Tagen hatte ich mich dann daran gewöhnt. Das ziehen war nicht schlimm, es hat nur gekitzelt.

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Mein KFC hat mir heute gesagt, dass eine Magensonde eigentlich nicht mehr wirklich nötig ist....es kann sein, dass vor der OP eine sog. Übergangssonde gelegt wird, damit nicht so viel Blut in den Magen läuft und man sich später nicht übergeben muss....

LG

So war es bei mir auch - hatte nach der OP einen Katheter und einen Schlauch in der Nase, der dafür sorgte, daß nicht zuviel Blut in den Magen läuft. Also nichts rein, nur raus, wurde auch regelmäßig (3 x) abgesaugt. Hab wohl nicht soviel nachgeblutet, jedenfalls wurde das Ding vor Verlassen der Zwischenintensivstation gezogen, ebenso wie der Katheter. Mich haben beide Schläuche weder drinnen noch beim Rausziehen gestört, war wohl auch noch zu weg von der Narkose in der Nacht. Aber sonst bin ich auch eher ängstlich mit Schläuchen.

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So war es bei mir auch - hatte nach der OP einen Katheter und einen Schlauch in der Nase, der dafür sorgte, daß nicht zuviel Blut in den Magen läuft. Also nichts rein, nur raus, wurde auch regelmäßig (3 x) abgesaugt. Hab wohl nicht soviel nachgeblutet, jedenfalls wurde das Ding vor Verlassen der Zwischenintensivstation gezogen, ebenso wie der Katheter. Mich haben beide Schläuche weder drinnen noch beim Rausziehen gestört, war wohl auch noch zu weg von der Narkose in der Nacht. Aber sonst bin ich auch eher ängstlich mit Schläuchen.

O Hilfe!!! Wenn ich mir diese Magensondengeschichten durchlese frage ich mich wirklich ob wir die gleiche Op hatten?!?!? Ich hatte definitiv weder Katheter noch Magensonde und habe bereits am gleichen Abend der Op meine erste Suppe durch einen Strohhalm geschlürft.

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Ich hatte eine Magensonde während und nach meiner OP (GNE-OP). Während der Op wird die Magensonde dazu benutzt, dass Blut aus dem Magen zu pumpen. Bei mir ist aber anscheinend nicht viel Blut in den Magen geflossen, da der Beutel der an der Magensonde befestigt war leer war. Nur im Schlauch hab ich ein bisschen Blut gesehen. Dieser Beutel wurde ungefähr nach einer oder zwei Stunden nach der OP entfernt.

Danach wurde ich für 4 Tage durch dieselbe Magensonde ernährt. Ab dem dritten Tag hab ich das Wasser ganz normal schon so getrunken. Das einzige Problem war, dass durch das Nasenbluten sich der Schlauch in der Nase mit der Nasenschleimhaut verkrustet hat. Das tat dann ziemlich weh in der Nase beim normalen Schlucken, weil bei jedem Schlucken die Magensonde etwas gezogen wird. Der Schlauch und das Nasenloch wurden dann mit Bepanthen eingeschmiert das hat richtig gut geholfen. Das Nervigste war, dass da ein Schlauch aus der Nase hängt, vor allem Nachts.

War echt froh als das Ding gezogen worden ist. Und wie schon einige Vorredner gesagt haben, die erste Suppe danach schmeckt echt super.

Gruß Miro

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