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mona1965

Gesichtsschmerz und KFO

Hallo, ich bin froh, auf das Forum gestossen zu sein. Mich bewegt seit Tagen ein Problem: Ich leide seit Jahren an einem Atypischen Gesichtsschmerz, dessen Ursache (nach zahlreichen Untersuchungen) an einer Progenie (UK zu weit nach vorn und OK zu weit nach hinten und viel zu schmal), mit Zahnfehlständen und Kiefergelenksfehlstellung liegen soll. Nach einem schmerzhaftem 2007 habe ich mich dann zu einer Kieferbehandlung im Sommer 2008 entschieden. Seit Juni 2008 trage ich eine Spange, die den OK weiten sollen(Spange wurde regelmässig gestellt und Zähne eingeschliffen).Das Ende der Behandlung sollte im Mai eine Kieferop sein, OK nach vorn ziehen. Der Op-Termin sollte der 5.5. sein, zur Vorbereitung war ich am vergangenen Montag in der UNiKlinik, die die Op durchführen sollte. Dort sagte man mir, dass die bisherige Behandlung, gelinde gesagt sinnlos war, die Gaumennaht noch nicht geöffnet ist, es fraglich ist, ob eine Op zum Ziel führt: Schmerzfreiheit etc. Ich bin nun völlig am Boden zerstört, weil ich eigentlich ein Ende der Behandlung in greifbarer Nähe hatte. Ein neuer Vorschlag ist: OK operativ trennen, mit einer Schraube versehen, drehen bis Gaumennaht getrennt ist, Zähne mit Spange festsitzend versorgen-alles für ein halbes Jahr und dann die Kieferop, mit Zug des OK nach vorn. Bei all dem gehörtem habe ich nur noch ein grossen Fragezeichen im Kopf: Welcher Expertenmeinung kann man vertrauen, welcher ist der richtige Weg? hat jemand Erfahrungen mit der operativen Gaumennahttrennung, muss die Schraube wirklich für ein halbes Jahr im Kiefer bleiben? Und vorallem, wie sieht es mit dem behandlungerfolg aus? Bitte, bitte schnelle Informationen, Tipps, Ansprechpartner etc.-bin glatt vor dem verzweifeln. Vielen Dank-mona.

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Hallo Mona,

Deine Ärzte haben Dir vermutlich eine GNE (Gaumennahterweiterung) vorgeschlagen. Wenn Du das in die Suchfunktion eingibst, wirst Du sehen, dass schon viele hier diese Behandlung bekommen haben und die meisten es nicht als besonders schlimm empfunden haben. Bei Erwachsenen wird der Kiefer meistens auf diese Weise verbreitert.

Deinen Schock, ziemlich am Ende der Vorbehandlung plötzlich zu erfahren, dass irgendwas nicht so gelaufen ist, wie es sollte, und die OP verschoben werden muss, kann ich übrigens sehr gut nachvollziehen. In einer ähnlichen Situation war ich auch schon. Sowas ist schon sehr ärgerlich, v.a., wenn Du Schmerzen hast.

Wirst Du wegen des Gesichtsschmerzes von einem Schmerzmediziner mitbehandelt?

Alles Gute für Deine Entscheidungsfindung und die weitere Behandlung

Anna

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Hallo,

es ist schwierig, von der Ferne zu helfen. Dass Ärzte verschiedene Meinungen haben und unterschiedliche Behandlungsschritte planen ist leider nicht ganz vermeidbar. Manchmal fehlt es einfach auch an der nötigen Zeit, miteinander die einzelnen Therapieschritte zu planen ... Die Kollegen an den UNI-Kliniken haben sicherlich eine große Erfahrung und tragen als Operateure natürlich die Verantwortung für den Behandlungserfolg. Deshalb sollte man diesen Ratschlägen folgen und den eigenen Kieferorthopäden bitten, sich mit den Kollegen abzustimmen. Das Umstürzen von Therapieplänen habe ich schon häufiger erlebt - wenn man alle Faktoren zusammenzählt, dann ergiben sich häufig andere Sichtweisen. Nur Mut.

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