Tiffy_2009

13 Monate - Progenie - jetzt schon Prognose/Behandlung möglich?

Guten Morgen in die Runde,

seit bei unserem kleinen Sohn (13 Monate) endlich die oberen 4 Zähne im Längenwachstum zugelegt haben, ist mir gestern aufgefallen, dass er eine relative deutliche Progenie zeigt (umgekehrter Überbiss, die unteren Zähne stehen VOR den oberen Zähnen).

Er knirscht extrem, und zwar so dass er nämlich genau die oberen Zähne hinter die unteren stellt und nach vorne drückt.

Kann er damit die Progenie evtl. selbst verursacht haben bzw. zumindest verstärken?

Lässt das jetzt schon eine Prognose auf das bleibende Gebiss, also die 2. Zähne zu?

Ab welchem Alter soll / kann man behandeln?

Kann sich das auf seine Sprech- und Kaufähigkeit auswirken?

Ich habe am Mittwoch selbst einen ZA-Termin und werde meine ZÄin mal darauf ansprechen, ausserdem unsere KIÄ bei der wir Ende Monat einen Termin haben.

Aber vielleicht hat ja jemand hier Erfahrung mit dem Thema und kann mir schonmal Infos geben.

Danke und Gruss

Tiffy

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Ich denke mal nicht daswir dir hier großartige Tipps geben können...

Sind es doch hier eher die Ärzte die man befragen sollte, aber ich glaube nichtmal die können dir eine genaue Auskunft dazu geben!

Die Leute die hier im Forum sind, und sich haben behandeln lassen sind fast alle 18+...

Das hat sicherlich vielerlei gründe, die 2 Hauptgründe sind jedoch:

1. Ab einem gewissen alter findet die (selbst)warnehmung bezogen nicht nur auf Ästhetik sondern auch auf Funktion des Kau-Kiefer-Gesichts-Systems ganz anders statt.

2. Sollte man für eine wirkliche PROGENIE-Behandlung vollständig ausgewachsen sein, treffe ich doch in letzter Zeit oft einige alte Klassenkammeraden, die früher eine Spange oder vollendet gerade Zähne hatten, die nun verwundert sind: "Wie du Trägst jetzt eine Zahnspange? Naja eigentlich müsste ich ja auch nochmal eine tragen" Und dann nachfragen wie die Behandlung bei mir verläuft und bei welchem KFO ich bin...

Und mal ganz erlich, ein 2 Jähriges Kind mit Multiband :lol:

Das Taugt als Archivbild bei Reuters, kann man dann auf irgendwelchem Werbeplakaten bestaunen oder sowas ;-)

Grüße

Calimero

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Ich sehe das ein wenig anders. Erstmal finde ich es sehr gut, dass Du das beobachtest und nicht erst darüber nachdenkst, wenn es zu spät ist.

Wenn die Progenie jetzt schon so deutlich ist, kann im Kindesalter mit der Behandlung begonnen werden und ggf. ersparst Du Deinem Junior damit eine OP, wenn er volljährig bzw. ausgewachsen ist.

Im Wachstum des Kindes kann auch die Kieferstellung mit moduliert und verändert werden, im Erwachsenenalter nicht mehr. Für gewöhnlich sagt man, dass man nach dem Zahnwechsel mit einer Behandlung beginnen sollte. Sollte er jetzt schon eine ausgeprägte Progenie zeigen, würde ich mit ihm mal zum KFO gehen und ihn schauen lassen. Der wird wissen, wann man am besten startet, ohne wertvolle Zeit zu vertrödeln. Wenn der Kleine anfängt, am Daumen zu lutschen und sich damit langfristig einen offenen Biss zulegt, ist das vielleicht auch eine gute Gelegenheit, sich Tips zum Abgewöhnen abzuholen.

Ich habe mehrfach bei Ärzten gelesen, dass sie eine Behandlung ab dem 3. bzw. 4. Lebensjahr beginnen, wenn eine Fehlstellung deutlich wird.

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ich dachte immer eine progenie ist rein genetisch, im gegensatz zu anderen kieferfehlstellungen? ich kenn mich aber nicht aus und schreibe eigentlich nur deswegen:

du findest wahrscheinlich in einer klinik die MKG-spalten behandelt ärzte mit viel erfahrung mit kieferfehlstellungen bei kleinkindern.

ich vermute ein x-beliebiger KFO ist damit überfordert.

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wenn ich an diese kopf-kinn kappe denke die ich als kind tragen musste, ich musste sie sehr lange tragen leider hat es nichts gebracht und habe mich dann Operieren lassen. Aber bei einem Freund der das auch hatte, hat es zum erfolg geführt und er brauchte dann keine OP daher lässt es sich schlecht sagen ob eine behandlung sinnvoll ist, ich würde aber die chance nicht in den Wind streichen lassen.

Ich denke auch als kind gerade wenn es so früh erkannt wird lässt sich heute einiges mehr machen als vor 20 jahren.

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Normal haben Kleinkinder ja eher noch einen Überbiss. Wenn die Progenie bei deinem Sohn jetzt schon so deutlich zu sehen ist, macht es meiner Meinung nach schon Sinn, es abklären zu lassen.

Allerdings weiß ich nicht, ob ein normaler Zahnarzt da der richtige Ansprechpartner ist.

Gibt es bei Euch in der Nähe eine Uniklinik? Eventuell kannst du deinen Sohn da mal vorstellen, die haben i.d.R. auch mit eher "speziellen" Patienten (was ein Kleinkind wohl schon ist, es gehört halt nicht zu den üblichen Patienten in einer KFO-Praxis) Erfahrung.

Ich glaube, gerade solange der Kiefer noch wächst, kann man mit einer Spange schon noch einiges machen.

Liebe Grüße, Annawake

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