labworker

Kiefergelenk-Op???

Moinmoin aus dem Norden!

Suche dringend Leidensgenossinnen und-genossen zwecks Erfahrungsaustausch!!!

Ich hoffe, ich bin hier richtig...

Denn bei mir stimmen sowohl der Biss, als auch die Kieferstellung.

Aber: Ich habe seit 20 Jahren massive Probleme mit meinen Kiefergelenken, vor allem links. Knacken, krachen, knirschen bei jeder Mundbewegung.

Natürlich bin ich vom ganzen "Beiprogramm" auch nicht verschont: Migräne, Kopfschmerzen, Kiefergelenksschmerzen, Ohrenschmerzen, Rücken- und Nackenschmerzen...etc...

Harte Sachen kauen geht schon nicht mehr...und das im zarten Alter von 36...

Deswegen bin ich die Sache endlich mal offensiv angegangen und habe mir Meinungen verschiedener Fachärzte eingeholt.

Scheinbar ist die Kiefergelenksdiagnostik eine Form von Kaffeesatzleserei, denn ich habe - trotz vorliegendem (aktuellem!) DVT und MRT - von 4 verschiedenen Ärzten (Zahnarzt, Radiologe, "normaler" Kieferchirurg und Kieferchirurg auf Kiefergelenke spezialisiert) 4 unterschiedliche Befunde.

Tja, da steht man nun als kleiner Kassenpatient und traut sich nicht noch eine weitere Meinung einzuholen, damit die Verwirrung nicht noch größer wird...

Ich versuchs mal kurz zusammenzufassen:

- Mein Zahnarzt findet nach erfolgloser Schienentherapie auf dem DVT-Röntgenbild eine knöcherne Deformation am/im LINKEN Gelenk (keine Arthrose, sondern etwas angeborenes). Therapie nur operativ möglich.

- Der Radiologe sieht auf dem MRT eine anteriore Diskusverlagerung mit Reposition und Diskusdeformation, aber im RECHTEN Gelenk. Das linke ist seiner Meinung nach völlig unauffällig und dürfte keinerlei Geräusche von sich geben...

- Der "normale" KFC gratuliert mir nach eingehender Betrachtung aller Bilder zu meinen "fast gesunden" Kiefergelenken. Die Diskusverlagerung rechts sieht er zwar auch, aber er meint, das soll sich mal ein Spezialist angucken.

Er versteht auch nicht, dass ich LINKS Probleme habe, obwohl der Befund RECHTS ist.

- Die Spezialistin kommt nach hypergenauer Funktionsüberprüfung per Hand, Vermessung meiner Kiefer und Betrachtung der Bilder zu folgender Diagnose:

Rechts: Anteriore Diskusverlagerung mit Reposition und leichter, beginnender Arthrose

Links: Diskusverlagerung teilweise mit teilweiser Reposition, sie konnte nicht genau feststellen, wann genau der Diskus wohin rutscht. Zusätzlich knöcherne Deformation der Gelenkpfanne, wobei das wohl nicht ursächlich für meine Beschwerden ist.

Therapie (linkes Gelenk): OP am offenen Gelenk, Diskusreposition, evtl. Arthroplastik, wenn nötig. Rechts will sie erstmal nichts machen, weil ich dort fast beschwerdefrei bin.

Jetzt meine Fragen:

Ist hier noch wer mit einer ähnlichen Diagnose??

Wer wurde schon mal am Kiefergelenk operiert und mit welchem Erfolg??

Wer kennt noch einen Kiefergelenksspezialisten??

Ich freu mich auf Antworten!

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hallo,

ich hatte auch beidseitige diskusverlagerung mit repostion... allerdings infolge einer uk-rücklage...

wurde im okt. 2007 operiert ( uk-vorverlagerung )... keine probleme mit dem diskus... ab und an mal ein knacken, aber lange nicht so schlimm wie vor der op... allerdings sagten mir mein kfc und kfo auch, das es trotz op keine garantie gibt das knacken ganz weg zu bekommen...

vor zwei wochen ist mir jedoch der diskus rechts wieder rausgerutscht... und mein uk macht dadurch wieder einen leichten schlenker nach rechts... trage seid ein paar tagen wieder eine kiefergelenksschiene, die aber bisher nicht viel bringt...

was meine ärzte weiterhin planen, wenn auf dauer keine besserung eintritt, weiss ich nicht...

aus welcher stadt im norden kommst du?

lg schnattchen

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Hallo Schnattchen!

Danke erstmal für Deine Antwort.

Bin scheinbar doch nicht alleine mit Kiefergelenksproblemen ;-) !

Ich komme aus der Lüneburger Heide, ursprünglich aus Hamburg.

Die OP wird auch in Hamburg stattfinden.

Bin froh, überhaupt einen MKG-Chirurg gefunden zu haben, der auf Kiefergelenke spezialisiert ist. Da soll es in Deutschland nur eine "Handvoll" von geben, die auch über eine entsprechende langjährige Erfahrung verfügen.

In meinem Fall ist es eine Frau Professor, die ihren Professorentitel auch für dieses Fachgebiet hat.

Sie sieht durch ihre große Erfahrung (über 30 Jahre) mit solchen OPs eine gute bis sehr gute Chance, dass sie meine Diskusverlagerung dauerhaft beheben kann.

Bin gespannt.

Wo bist Du operiert worden?

Ich spiele mit dem Gedanken mir eventuell noch eine weitere Fachmeinung einzuholen, bevor ich mich unters Messer lege... - vorausgesetzt, ich finde noch einen Kiefergelenksspezialisten.

Gruß

labworker

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Hallo labworker, hallo Schnattchen!

Interessiert habe ich Euren Beitrag gelesen und Ihr habt noch eine Leidensgenossin - nämlich mich! Allerdings ist meine Diskusverlagerung bds. und ohne Reposition. Dazu kommt eine fortgeschrittene Athrose in beiden Gelenken.

Probleme mit den Gelenken hatte ich schon lange. Mal mehr, mal weniger. Um`s kurz zu machen.. Da meine Zähne krumm waren, der UK zu weit hinten und ich immer mehr Probleme mit den Gelenken bekam, entschloß ich mich für eine Spangenbehandlung und UK-Vorverlagerung. Diese wurde auch im Juli 2007 erfolgreich durchgeführt. Mir ging es eigentlich gut, doch die Steifheit in den Gelenken sowie Taubheit am Ohr usw. nahmen immer mehr zu.

Ich war einen Monat nach OP bis heute ca. 150 x bei der Physiotherapie (bin nun schon beim dritten "Spezialisten"). Im September 2008 kam dann der Supergau. Scheinbar durch Überlastung hat sich mein Zustand so dermaßen verschlechtert, daß ich damals vor Schmerzen aus dem Fenster hätte springen können.

Der Mund ging nur noch einen Fingerbreit auf und die Kopf- und Ohrenschmerzen waren nicht zu ertragen. Medikamentös und mit Schiene und wieder und wieder mit Physiotherapie wurde es besser. Aber die Steifheit und die ganz unterschiedlich auftretenden Kopf-und Ohrenschmerzen (Zyklus von zwei Wochen) sind sehr oft präsent. Klar, daß die Auslöser meine Muskeln in Halswirbelsäule, Kiefer usw. sind. Ein Faß ohne Boden sagt mein Physiotherapeut. Meine linke Seite ist ziemlich kaputt und innen komplett taub. Die Biomechanik und meine Statik stimmen nicht mehr.

Beide Kiefergelenkköpfchen sind so gut wie glatt abgenutzt und der Diskus liegt davor bzw. beim Mundöffnen im Gelenk. Das konnte man sehr gut anhand des MRT und DVT sehen.

Im Januar diesen Jahres war ich dann bei Prof. Bumann in Berlin. Das Erbebnis war das was ich schon wußte. Therpievorschlag: Physio (kleiner Witz- aber sie schrieben auch das es nichts mehr bringen wird) und evtl. Entfernung der Gelenkscheibe evtl. auch eine Lavage. Von einer Gelenkspülung halte ich allerdings nichts, habe neulich wieder einen Bericht gelesen und meistens bleibt danach der Placebo-Effekt.

Jetzt bin ich schon sehr gespannt, denn im Mai habe ich einen Termin beim MKG-Spezialisten Prof. Reich von der Uniklinik Bonn. Mal sehen was er sagt.

Nun ein Tip an euch beide. Ohne euren Einsatz passiert gar nichts. Hört euch nach einem Spezialisten in eurer Nähe um. Schaut, daß Ihr einen Vertrauten habt, der nicht so selbstverliebt ist und denkt er macht das schon. So ist nämlich mein Zahnarzt. Ich stehe permanent in Kontakt mit meinem MKG-Chirurgen (der Uk-Verlagerung operiert hat), der Kieferorthopädin und dem Zahnarzt. Es sagt euch nämlich auch jeder etwas anderes. Mein Zustand wäre nicht so schlimm, hätte einer der Drei mal auf meine Probleme reagiert. Eine Diskusverlagerung mit Reposition ist in der Regel besser zu behandeln als eine ohne. Reposition. Meine war auch mal repositionierbar..

Ob sich meine Gesamtsituation durch die UK-Vorverlagerung so entwickelt hat, schließe ich nicht mehr aus. Fakt ist, daß ich diese massiven Probleme erst seit der OP habe.

Ich bin auch erst 35 und weiß nicht, wie es in zehn Jahren mit meinem Kiefer aussehen wird. Eine operative Therapie ziehe ich in Betracht, aber es wird sehr davor gewarnt und es gibt auch wirklich nicht viele Spezialisten.

Hat jemand Erfahrungen mit Kiefergelenks-OP`s????

Wäre toll mal einen wirklichen Leidensgenossen zu finden.

Viele Grüße, diskus 0815

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Hi Diskus0815!

Oh je, Deine Geschichte hört sich aber auch nicht schön an...

Ist auch immer wieder deprimierend zu hören, dass es bei 3 Ärzten anscheinend immer "4 Meinungen" gibt.

Das habe ich auch aktuell erlebt. Nicht so prickelnd.

Ich für meinen Teil habe jetzt entschieden, "meiner Professorin" und ihrer langen Erfahrung zu vertrauen.

Die OP wird am 27.04. in ihrer Praxis sein.

Sie operiert wegen dem Infektionsrisiko in Krankenhaus-OP´s seit Jahren schon ambulant in ihrer Praxis.

Das hat mich zuerst ein wenig erschreckt, aber ihre Begründung war sehr plausibel.

Werde dann berichten!

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hallo an alle

mir geht es ähnlich wobei ich mit 17 noch relatib jung bin und auch erst seit etwa einem jahr bei meiner spezialisten bin...

allerdings hat sich mein zustand von letztem jahr bis heute stark verändert und verschlechtert

letztes jahr bekam ich die diagnose, dass ich früharthose im kiefergelenk habe und mein diskus schon zu weit nach vorne gerutsch sei und in etwa 10 jahren, wenn ich mich nicht behandeln lassen würde nichts mehr essen kann

daraufhin folgte eine behandlung mit einem herbstschanier durch das der diskus mögerlicherweise wieder nach hinten auf das gelenkköpfchen rutschen könnte

die herbstschanierbehandlung ist nun seit einem monat vorbei und nun war ich vorletzte woche zum zweiten mal beim mrt

letzte woche kam dann die auswertung und nun hat man festgestellt dass sich das gelenkköpfchen rechts stark abgeflach (mein knochen löst sich anscheinend auf) hat

doch danach kam das beste worauf sich auch meine frage bezieht

sie meinte ich solle abwarten bis ich schmerzen habe und dann erst operieren lassen

auf deutsch: warten bis alles kaputt ist und dann den kaputten zustand erhalten..

diese logik konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da ich es besser fände den jetzigen zustand zu erhalten und gerne auf schmerzen verzichten würde...

ich würde mich über eine antwort freuen

mfg krümelchen

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hallo!!

mich wuerde mal interessieren wie deine op gelaufen ist? habe auch eine beidseitige diskusverlagerung und bin momentan etwas ratlos wie ich das alles angehen soll :(

lg

Hi Diskus0815!

Oh je, Deine Geschichte hört sich aber auch nicht schön an...

Ist auch immer wieder deprimierend zu hören, dass es bei 3 Ärzten anscheinend immer "4 Meinungen" gibt.

Das habe ich auch aktuell erlebt. Nicht so prickelnd.

Ich für meinen Teil habe jetzt entschieden, "meiner Professorin" und ihrer langen Erfahrung zu vertrauen.

Die OP wird am 27.04. in ihrer Praxis sein.

Sie operiert wegen dem Infektionsrisiko in Krankenhaus-OP´s seit Jahren schon ambulant in ihrer Praxis.

Das hat mich zuerst ein wenig erschreckt, aber ihre Begründung war sehr plausibel.

Werde dann berichten!

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Hallo zusammen,

mir geht es leider ähnlich. Ich habe seit über einem Jahr Probleme mit dem rechten Kiefergelenk, das schon auf verschiedene Art und Weise behandelt wurde - bisher ohne Erfolg:

Erster ZA:

- Funktionsanalyse, viel Diclofenac, Neueinstellung der Okklusion durch Aufbauten, begleitend Physiotherapie/Osteopathie

- keine wesentliche Besserung, deshalb MRT, Befund: entzündungsfreie Gelenkstrukturen, regelhafte Lagebeziehung im schmerzhaften Gelenk (so schreibt der ZA in seinem Bericht)

- Überweisung zum Schmerztherapeuten, dort Behandlung mit Muskelrelaxant (Katadolon) ohne Erfolg

Zweite ZÄ:

- Funktionsanalyse

- Diagnose: Fehl- und Überlastung des Gelenks, CMD, Verspannung der Wirbelsäule

- Therapie: Funktionelle Einstellung des Kiefergelenks nach gnathologischen Gesichtspunkten, Entlastung des Gelenks, Entwicklung des gnathovertebralen Muskelsystems nach Bahnemann

- Gerät: Bimaxilläre Aufbissapparatur zur Einstellung des Gelenks.

Nun habe ich also seit Dezember einen teuren Bionator und gehe begleitend zu einer Osteopathin, die mich "gerade macht" (das soll der Bionator im Endeffekt wohl auch erreichen). Ach so: Ich habe eine Skoliose plus Beckenschiefstand, den die ZÄ neben meinem Überbiss als mit ursächlich für die Kieferfehlstellung ansieht.

Ob der Bionator was bringt, weiß ich noch nicht; er erschien mir in dem Moment als letzte Möglichkeit. :sad: Über so Sachen wie OP etc. habe ich noch nicht nachgedacht, weil mir bisher keiner vorschlug, dass das in meinem Fall überhaupt eine Option sei könnte.

Es ist aber auch bei mir so, dass die beiden Ärzte ganz unterschiedliche Aussagen darüber gemacht haben, was ich eigentlich habe. Mein alter ZA sagte z.B., auf dem MRT sei keine Kapsulitis, also keine Entzündung des Gelenks erkennbar, die neue ZÄ dagegen meinte, ich hätte sicher eine Kapsulitis, eben weil ich Schmerzen hätte und die entstünden i.d.R. nicht ohne Entzündung. Auch sagte ZA Nr. 1, der mir ja mit den Aufbauten nicht helfen konnte, dass lt. MRT meine Kiefergelenke eigentlich korrekt stünden (was irgendwie nicht sein kann - ich kann die Asymmetrie beim Mundöffnen ja sogar von außen deutlich spüren, wenn ich die Finger vor die Ohren lege; außerdem war in dem MRT-Bericht von einer Diskusverlagerung, allerdings LINKS, die Rede) und dass er mich nur noch an den Schmerztherapeuten überweisen könne. Die neue ZÄ sagt, die Beschwerden ließen sich mit dem Bionator lindern bzw. entlasten.

Wie soll ich beurteilen, was richtig ist?

Mein aktuellstes Problem ist nun dieses: :-(

http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=7783

Wie geht es euch momentan?

Liebe Grüße

orange_blossom

PS: Keiner kann mir sagen, woher die Beschwerden eigentlich rühren - Muskelverspannungen, Arthrose, Entzündung - oder alles zusammen - oder eines davon hauptsächlich? Ich bin einfach ratlos.

bearbeitet von orange_blossom
Ergänzung

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Hallo allerseits,

auch ich hab ein defektes rechtes Kiefergelenk, schon seit über 10 Jahren, mit den gleichen Negativfolge, die ihr alle auch kennt: irre Kopfschmerzen, und kein gutes Gefühl beim Sprechen ( was mich mit am MEISTEN beeinträchtigt hat) und Kauen. bei mir war es damals allerdings ein Zahnersatz, also eine schlechtsitzende Brücke, die für einen Backenzahn eingesetzt wurde, die zu meiner Misere geführt hat.

ich wills mir und euch ersparen, die ganze Ärzte-Odyssee zu schildern, die ihr ja euren Schilderungen gemäß auch genau wie ich kennengelernt habt. bei mir hat alles nichts geholfen, und ich habe dieses kaputte rechte Kiefergelenk bis heute.

ich habe an sich resigniert, aufgegeben, kapituliert (!) habe auch alles von Physio über Schiene bis Homöopathie ausprobiert. heute nacht konnte ich aber wegen meines Kiefers mal wieder nicht einschlafen und hatte in meiner Verzweiflung die Idee, nochmal wegen Kiefergelenk-OP zu googlen, und so bin ich dann hier gelandet.

eine OP wäre meine letzte vage Hoffnung, daß sich noch was ändern könnte, aber ich hab da noch nie was erfolgsverheissendes drüber gehört leider. schade, daß z.B. Labworker kein Feedback mehr zu seiner OP gegeben hat... :(

wenn jemand einen Arzt kennt der das mit Erfolg operieren kann, möge er sich doch BITTE bei mir melden. leider habe ich sowas noch nicht gefunden, und auch hier ja offenbar nicht :(

ich bin jetzt mittlerweile 38, dh. das mit dem Kiefer ging mit 27, 28 los, damals war mein Leben noch ok und mir standen echt ne menge Türen offen. ich will es nicht überdramatisieren, aber nicht zuletzt durch diese Kiefergeschichte mit allen ihren Begleiterscheinungen ist mein Leben echt den Bach heruntergegangen, ich hab inzwischen Depressionen deshalb, weil dieser oft unerträgliche Zustand sich nicht hat bessern lassen... leider glaube ich, hat dieses Kieferproblem mich nervlich Jahre meines Lebens gekostet, und sollte sich nicht vielleicht durch eine Op daran nochmal was ändern lassen, werde ich nicht mehr allzu alt damit werden :(

daher, falls ihr was wissen solltet, sagt mir bitte bescheid, ich weiß nicht wo ich sonst den Namen eines Arztes herausbekommen, der sowas mit nachgewiesenem Erfolg operieren kann

bearbeitet von moldypeach

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Hallo allerseits,

auch ich hab ein defektes rechtes Kiefergelenk, schon seit über 10 Jahren, mit den gleichen Negativfolge, die ihr alle auch kennt: irre Kopfschmerzen, und kein gutes Gefühl beim Sprechen ( was mich mit am MEISTEN beeinträchtigt hat) und Kauen. bei mir war es damals allerdings ein Zahnersatz, also eine schlechtsitzende Brücke, die für einen Backenzahn eingesetzt wurde, die zu meiner Misere geführt hat.

ich wills mir und euch ersparen, die ganze Ärzte-Odyssee zu schildern, die ihr ja euren Schilderungen gemäß auch genau wie ich kennengelernt habt. bei mir hat alles nichts geholfen, und ich habe dieses kaputte rechte Kiefergelenk bis heute.

ich habe an sich resigniert, aufgegeben, kapituliert (!) habe auch alles von Physio über Schiene bis Homöopathie ausprobiert. heute nacht konnte ich aber wegen meines Kiefers mal wieder nicht einschlafen und hatte in meiner Verzweiflung die Idee, nochmal wegen Kiefergelenk-OP zu googlen, und so bin ich dann hier gelandet.

eine OP wäre meine letzte vage Hoffnung, daß sich noch was ändern könnte, aber ich hab da noch nie was erfolgsverheissendes drüber gehört leider. schade, daß z.B. Labworker kein Feedback mehr zu seiner OP gegeben hat... :(

wenn jemand einen Arzt kennt der das mit Erfolg operieren kann, möge er sich doch BITTE bei mir melden. leider habe ich sowas noch nicht gefunden, und auch hier ja offenbar nicht :(

ich bin jetzt mittlerweile 38, dh. das mit dem Kiefer ging mit 27, 28 los, damals war mein Leben noch ok und mir standen echt ne menge Türen offen. ich will es nicht überdramatisieren, aber nicht zuletzt durch diese Kiefergeschichte mit allen ihren Begleiterscheinungen ist mein Leben echt den Bach heruntergegangen, ich hab inzwischen Depressionen deshalb, weil dieser oft unerträgliche Zustand sich nicht hat bessern lassen... leider glaube ich, hat dieses Kieferproblem mich nervlich Jahre meines Lebens gekostet, und sollte sich nicht vielleicht durch eine Op daran nochmal was ändern lassen, werde ich nicht mehr allzu alt damit werden :(

daher, falls ihr was wissen solltet, sagt mir bitte bescheid, ich weiß nicht wo ich sonst den Namen eines Arztes herausbekommen, der sowas mit nachgewiesenem Erfolg operieren kann

hi !

ja,ich kenn das mit den gelenken ;)

mhhmm .... ich habe beide kiefergelenke kaputt ... arthritis mit beidseitiger diskusverlagerung ...das war 05 so schlimm ,dass ich den mund nicht mehr aufbekam und morphium bekommen sollte . ansonsten ..geht es meinem körper seitdem auch nicht mehr so gut .ich habe eine schluckstörung ,die speiseröhre ist durch die deformierte hws c5 c6 ach verschoben ...usw ... ich habe auch oft mit mir zu kämpfen .und das ist nicht ohne !!!

ich schreibe dir ....weil ich den satz .... ich zitiere ....."leider glaube ich, hat dieses Kieferproblem mich nervlich Jahre meines Lebens gekostet, und sollte sich nicht vielleicht durch eine Op daran nochmal was ändern lassen, werde ich nicht mehr allzu alt damit werden :( " von dir .... sehr traurig finde ...

ich weiß ,dass man denkt....boah ...andere haben das nicht -wieso ich ???!!! das gibts doch gar nicht !!! ;)

eine op ..... muss ich ,laut aussagen von den ärzten auch bekommen irgendwann .... ABER ..... ich versuche die so zu schieben ...bis nichts mehr geht - nichts mehr geht heißt -bis die schmerzen unerträglich werden und der mund nicht mehr aufgeht !

denn - diese op an den gelenken -so weiß man heute - sind nicht ohne .die wissenschaft ist einfach nicht so weit auf dem gebiet !es wird meist nur noch schlimmer und dann hast du eine neverending story .tja -blöder rat -weil so ist es ja auch scheiße -aber ...wohl immer noch besser ;)

geh mal zum osteopath - regelmäßig .

der erleichtert dich zumindest ein stück weit - lenk dich ab - leicht gesat (ich weiß ) aber in den den momenten wird es dir gut tun .

meld dich mal

lg colle

ps : ich kann schon verstehen ...es ist ätzend ;)

ärzte wolltst du wissen .... dr umstadt in weinheim kennt sich gut aus .

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Hallo Colle,

wie äußern sich bei dir diese Schluckstörungen?

@ Moldypeach,

schau doch einmal unter dem Beitrag von "Diskus 0815" (Diskusverlagerung o. Reposition bds. nach UK-Verlagerung 2007), dort findest du Namen, Adressen von ZA, Erfahrungsberichte u.a. von Labworker. Du bist nicht allein mit deinen Problemen.

HG an alle Leidensgenossen

bearbeitet von DagmarW

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hallo,

möchte an alle mal schnell eine rückmeldung geben, wie es bei mir mit meinen kg´s zur zeit aussieht.

ich habe momentan gar keine probleme mit meinen kg´s.

meine letzte schiene half auch nur über einen begrenzten zeitraum. ich war es irgendwann leid überall geld, zeit usw. für irgendwelche therapien und ärzte zwecks meiner gelenke zu opfern. trage seid fast einem halben jahr keine schiene mehr und meine gelenke machen auch keinen stress mehr. je mehr sich meine kau-und gesichtsmuskulatur erholt, desto besser geht es meinen gelenken.

bin nur ein wenig wetterfühlig geworden. aber auch das lässt sich besser aushalten als vorher. denke mal, weil die nerven besser arbeiten und eine bessere durchblutung stattfindet. meine gelenke werden nun gleichermaßen belastet und das war bei mir wohl auch der knackpunkt.

ich wünsche allen die solche massive probleme mit ihren gelenken haben, eine hoffentlich schnelle lösung und baldige besserung.

lg schnattchen

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Hallo Colle,

wie äußern sich bei dir diese Schluckstörungen?

@ Moldypeach,

schau doch einmal unter dem Beitrag von "Diskus 0815" (Diskusverlagerung o. Reposition bds. nach UK-Verlagerung 2007), dort findest du Namen, Adressen von ZA, Erfahrungsberichte u.a. von Labworker. Du bist nicht allein mit deinen Problemen.

HG an alle Leidensgenossen

hallo dagmar !

das essen geht nicht richtig runter ,mein kehlkopf knackt einseitig beim schlucken . ich denke ,dass der ganze kiefer durch die unterkiefervorverlagerung "verrutscht " ist ... durch die schon sehr kaputten gelenke . ich werde in marburg nun auf den kopf gestellt . hast du auch so etwas in der art ? liebe grüße colle

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Ja, leider, fehlerhafte kfo und prothetische Behandlungen. Ein HNO meinte, er könne nichts finden. Diagnose Halsschmerzen und die Frage, ob ich einen Bonbon verschluckt hätte? :-( Totales Desinteresse! Hört sich alles andere als gut an, dass auch noch der Kehlkopf knacken kann. Wie wirst du in Marburg auf den Kopf gestellt? Besserungen?

GlG

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hallo moldypeach,

weiß net ob Dir die folgenden Zeilen helfen werden, aber wenn Du möchtest, als Anregung.

Bin inzwischen dreimal siebzehn, erwischt hats mich im Herbst 1984 wegen dreier gezogener Backenzähne im rechten UK.

Damals Jurastudium.

Der Rest meines Lebens ist History, mal hoch, mal tief.

Hatte gerade Bergfest, mehr als ein halbes Leben Kiefergelenkstralala, jupp entgegen aller Erwartungen leb ich immer noch

1991 erste OP. War nix.

Auf die alten Tage fließend Französisch gelernt, nachdem ich mein Juraexamen gepatzt hatte, mehr als ein bissel Spanisch auch noch, jahrelang Nachhilfe gegeben, 1997 zweite OP

Implantate, UK rückwärts, seitwärts 4 mm, OK vorwärts.

Na. Das wars dann halt mit mir gewesen. Ende der Persönlichkeit, Ende des Multitalents, Ende alles. Fertig. Glaube ich persönlich, stimmt aber nicht, betrachte ich mir Echo von außen.

Hätte ich noch mal die Wahl....

Tipps:

Im DRK-Schmerz-Zentrum in Mainz gibts dreierlei CDs käuflich zu erwerben. kannst per email bestellen.

myoarthropatie, schulterübungen, jacobson.

kosten inzwischen glaub zehn Euro das Stück, aber sparen Kilometer,Schmerztabletten, Lauferei und persönlichen Stress

auf die Couch legen und tun was der oder die Alte sagt, hilft. brauchste keinen mehr, lernste entspannen, brauchste Dir nix einzubilden à la Autogenes Training, keine Nebenwirkung außer wieder lachen.

schwimmen.

hilft ebenfalls. gleichmäßiger Muskelaufbau, stabilisiert von unten nach oben und lenkt ab vom Kiefer.

Fussreflexzonenmassage. Zaubermittel. Reflexpunkte für Kiefer, Nacken, Stirnhöhlen, alles Seite und Unterseite großer Zeh.

hilft.

Mit den Reflexpunkten in den Ohren funktionierts auch.

Brauchst keine Akupunktur. Muss nicht bluten. Ein Fingernagel und die exakte Kenntnis der Landkarte in den Ohren oder Füßen reicht. Besorgen im Internet.

Psychopunkt befindet sich im Inneren des Fußknöchels. Gehört dazu. Drücken, warten, Spannung in den Meridianen geht raus und damit auch der Schmerz.

hab ich von einer holländischen Physiotherapeutin gelernt.

Ohne die hätte ich mir schon lange das nächste Hochhaus gesucht. Und das ist jetzt sechzehn Jahre her.

ansonsten die alten Indianertricks: warmes Badewasser, Fön in den Nacken, Spazieren gehen, weil Sauerstoff und Muskelkontraktion, Musik hören, die einen cool macht oder einem gut tut und vielleicht ab und zu ein Baldriandragee aus der Supermarktkette. Macht zwar müde, auch morgens ein bißchen noch, aber man kann es ja aufs Wochenende verlagern.

Tja.

Hoffe, eins von allem hilft.

Wenn ja, erzähl

Gruß

JB

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Hallo,

sorry wenn ich´s so trocken hier reinschreibe -

denke diese Problematik läßt Menschen wirklich verzweifeln und jede Info, jede Hilfe tut wirklich Not

hier

http://www.deutsches-arthrose-forum.de/

-> Diskussionsforum

-> Kiefergelenksarthrose

gibt es auch Infos und eine ganze Reihe von Menschen mit ähnlicher o. gleicher Problematik.

Leider ist die Website etwas schwerfällig weil schon seeehr alt (Internetdinosaurier - grins-) aber dafür kommerzfrei, sehr informativ und die einzige die sogar einen eigenen Arbeitskreis den Kiefergelenken gewidmet hat.

Vielleicht nützt es euch

Bis dann

proforma

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Hallo an alle,

ich bin auch aufgrund einer Diskusverlagerung usw. an beiden Kiefergelenken eine Woche vor der ganz oben genannten Pat. in der selben Praxis operiert und ich bin jetzt, nach 1,5 Jahren, sehr froh, dass ich das machen lassen habe. Ich hatte am Tag mehrere Luxationen und habe jetzt keine mehr gehabt.Die Kapselnaht hat inzwischen sogar eine bimax überstanden. Kann dir gerne die Adresse der Ärztin geben, die mich operiert hat.

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Hallo

Ich habe fybromyalgie- weichteilrheuma, kiefergelenkarthritis und soll jetzt in Erlangen operiert werden.

Nach dem MRT untersuchung haben mir es die Ärzte gesagt.

Natürlich habe ich Angst.

Kann mir jemand erklären, oder schreiben ob sich es die op löhnt?

Danke

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