Devilina

Bimax OP am 03.04.2009 in Bad Homburg

Nun ist meine OP schon über eine Woche her, ich bin glücklich zu Hause und finde, es ist Zeit, meine OP Erfahrungen mit euch zu teilen :-)

Operiert wurde am Freitag, den 03.04.09, glücklicherweise direkt als Erste morgens um 7:30h.

Operiert wurde wegen einem Offenen Biss und der UK-Schieflage.

Eingeliefert habe ich mich selbst am Tag davor, 02.04.09, 14h, zuerst in der Praxis von Dr. K. und dann im naheliegenden Krankenhaus. Dort erfuhr ich, dass ich Abends nochmal Ausgang hatte, um nochmal richtig Essen zu können --> SEHR empfehlenswert!

Nach der Anmeldung durfte ich in mein Zimmer, in dem schon meine Bettnachbarin lag, die tags zuvor ihre Bimax OP hatte. Ihr ging es relativ gut und sie konnte auch ein wenig reden. Mit dem Gedanken (und dem OP-Hemdchen, dem Einweg-Slip und den Thrombosestrümpfe) in 24 Std selbst so auszusehen und dass es ja gar nicht soooooo schlimm aussah wie ich es mir vorgestellt hatte, wartet ich dann auf den Narkosearzt. Der kam dann relativ flott und ging mit mir alles Nötige durch. Dr. K., der zuvor nicht in der Praxis war, sollte gegen 19h auftauchen. Da er um 19:30h immer noch nicht da war, beschloss ich, nach Absprache mit den Schwestern, zu gehen, da Freunde mit gekochtem Essen nicht weit von Bad Homburg auf mich warteten.

Mir wurde gesagt, dass ich bis Mitternacht noch Essen und Trinken darf, also kam ich dann auch erst um 23.30 zurück in die Klinik, was absolut kein Problem war. Hatte das zuvor mit der Station und dem Pförtner abgesprochen.

Vor der Klinik habe ich dann noch meine letzte Zigarette geraucht (ich möchte jetzt nach der OP ganz aufhören zu rauchen) und mich im Großen und Ganzen, trotz ein wenig Bammel (erster Krankenhausaufenthalt meines Lebens!), auf die OP gefreut und dass es endlich so weit ist.

Am nächsten Morgen (03.04.09)wurde ich dann früh geweckt und durfte mich nochmal duschen und Zähne putzen. Mit der tollen OP Kleidung ab zurück ins Bett und die Beruhigunstabelette genommen, um dann zu warten, bis ich abgeholt werde. Die Tablette hat relativ schnell gewirkt und ich war schon ziemlich benebelt und müde, als ich ca. 30 Minuten später geholt wurde.

In der OP Schleuse lief alles glatt, ich wurde entsprechend für die OP vorbereitet (Haube, OP-Liege etc.).

Lustig war die Narkose, da ich wohl 2 Spritzen gebraucht habe. Der Narkosearzt setze an und bat mich, dann von mir zu erzählen, so nach dem Motto, Sie schlafen ja dann dabei ein....und ich erzählte und erzählte...und merkte zwar etwas, schlief aber nicht ein. Er setzte dann die 2. Spritze an, fragte noch, wo mein letzter Urlaub war und dann bin ich endlich eingeschlafen. Habe vor ein paar Jahren schonmal ne Kurznarkose bekommen, da mussten sie auch nachspritzen. Scheinbar vertrage ich wohl relativ viel, da ich auch 15 Minuten nach der OP die Augen schon wieder offen hatte!!!

Ich war zwar noch sehr müde und benebelt, habe aber mitbekommen, wie die Pfleger sagten, dass ich ja schon wach sei und es mir gut ginge und dann bin ich auch wieder eingeschlafen.

Ca. 3 Stunden später war ich wieder wach. Meine erste Handbewegung (da ich wegen der Verdrahtung nicht reden konnte) war die Bitte um Zettel und Stift zur Verständigung. Ich hatte tierischen Durst und bat um Wasser. Mir wurde dann noch mitgeteilt, dass meine Mutter angerufen hatte und dann später vorbeischauen würde. Da war ich beruhigt, dass sie Familie Bescheid wusste, dass ich es überstanden habe.

Ich war froh, absolut keine Übelkeit zu spüren und habe einfach "viel" getrunken (durch eine kleine Spritze, die ich auch schon selbst benutzen konnte). Ich habe sogar relativ schnell darum gebeten, auf die Toilette gehen zu dürfen, woraufhin der Pfleger mir einen Klostuhl neben das Bett rollte und mir beim Hinsetzen half. Kreislauftechnisch war das gar kein Problem, aber erst da realisierte ich, an wie vielen Schläuchen ich hing (Drainage, Blutdruck, Puls etc.). Es hat aber wunderbar geklappt ;-)

Der Tag und die Nacht auf der Intensivstation gingen relativ schnell vorbei, vor allem durch den Besuch meiner Mutter (sie war fast 2 Stunden da). Ansonsten habe ich eigentlich geschlafen, war allerdings fast jede Stunde wach, wahrscheinlich wegen dem Blutdruckmessgerät, das automatisch jede Stunde gemessen hat.

Schmerzen hatte ich schon, wobei ich diese nicht so genau zuordnen konnte. Die Kühlmaske, die ja schon auf meinem Gesicht war, als ich wach wurde, hat sehr gut getan, auch wenn sie etwas unbequem zu tragen ist.

Die Pfleger waren super, haben regelmäßig nach mir geschaut und mein Gekritzel auf dem Block gelesen, wenn ich etwas gebraucht habe (Schmerzmittel etc.). Das hat mir wirklich ein sehr gutes Gefühl gegeben. Mit der Nachtschwester habe ich mich sogar noch "unterhalten" (per Zettel), nachdem mein Besuch weg war und ich noch wach war.

Am Tag darauf (04.04.09) kam irgendwann ein Arzt und erlöste mich von der Verdrahtung (die an 2 Schräubchen, je 1 Schraube am OK und UK, festgemacht war), so dass ich wieder sprechen konnte. Ich war so glücklich! Er informierte mich dann, dass alles gut gelaufen sei und ich bald auf die Station gebracht werden würde. Ich bekam dann noch eine Waschschüssel und ein frisches OP-Hemd. Gegen 10h wurde ich dann abgeholt und in mein Zimmer gebracht. Meine Bettnachbarin frage gleich wie es mir geht und wir konnten uns ein wenig unterhalten.

Mir ging es relativ gut und mir wurde auch die ganze Zeit, wie schon auf der Intensiv, von allen gesagt, dass ich kaum angeschwollen sei. Ich ging dann bei erster Gelegenheit ins Bad um mich selbst einmal sehen zu können und war selbst überrascht. Dann habe ich mir meinen Biss angeschaut und mich riesig gefreut, dass mein offener Biss tatsächlich verschwunden war, meine Zähne waren geschlossen!

Mittags gab es dann Essen, was auch mit einer Spritze aufgenommen werden musste. Da ich nicht wirklich Hunger oder Appetit hatte, habe ich nicht so viel von dem Brei gegessen, sonder einen Kakao getrunken.

Abends bekam ich wieder Besuch, was sehr schön war. Die Nacht habe ich einigermaßen gut geschlafen, trotz dem häufigen Aufwachen zwischendurch.

05.04.2009

Gleich nach dem Frühstück, wovon ich wieder kaum etwas ass, kam der Arzt und schnitt mir die Bändchen, die an den Brackets festgemacht waren, durch und befreite mich von den stinkenden Drainage Schläuchen. Das ging sehr schnell, war aber auf einer Seite ziemlich unangenehm. Den Splint sollte ich vorerst noch tragen, durfte ihn aber zum Essen und Zähne putzen rausnehmen.

Viel schöner war, dass ich mich danach kurz duschen konnte, Zähne putzen und in eigene Klamotten schmeißen durfte.

Nun konnte ich auch mit einem kleinen Löffel essen, allerdings wurde mir an diesem Tag bewusst, dass ich wohl meine Besucher beauftragen müsste, mir Joghurts u.ä. mitzubringen. Das Essen war scheuslich.

An diesem Tag war die Schwellung wohl am Schlimmsten und das habe ich auch gespürt. Mein Gesicht hat sehr gespannt und in der Nacht habe ich auch wesentlich schlechter geschlafen. Vielleicht lag es auch daran, dass das die Taubheit bei mir relativ schnell nachgelassen hat, da ich schon wieder vieles spürte und auch regelmäßiges Kribbeln überall im Gesicht (untere Partie) hatte.

06.04.09

Nachdem der Arzt auf Visite bei mir war, wurde mir gesagt, dass ich zum Röntgen geschickt werde und in die Praxis von Dr. K gehen sollte. Nachdem ich mit meiner Bettnachbarin, die an diesem Tag entlassen wurde, noch ein Eis gegessen hatte, machte ich mich auf den Weg. In der Praxis wurde mir dann gesagt, dass das Ergebnis der OP sehr gut sei und wurde mit Gummis ausgestattet, die ich ab diesem Tag für 2 Wochen konstant trage müsse (außer beim Essen und der Zahnreinigung). Diese Gummis sollen dafür sorgen, dass der Biss sich nicht wieder öffnet und werden an den Brackets auf den Schneidezähnen angebracht. So nervig wie ich dachte sind sie gar nicht. Außerdem wurden mir noch die Schrauben aus dem OK und UK rausgeschraubt...ich kam mir vor wie eine Ikea Einbauküche, war aber SEHR froh, dass das Rausschrauben überhaupt nicht schmerzhaft war! Den Splint musste ich ab diesem Zeitpunkt dann auch nicht mehr tragen.

Danach hatte ich einen Termin bei der Physiotherapeutin, wo ich eine Gesichtsmassage bekam. Das hat wirklich sehr gut getan und sollte sich die nächsten beiden Tage wiederholen. Außerdem wurde empfohlen, mich zu bewegen und viel zu trinken, damit der Kreislauf in Schwung kommt und die Lymphen arbeiten können.

Abends hatte ich dann schon so viel Besuch, dass wir uns alle in den Gang gesetzt haben und 1 1/2 Stunden mit lustigen Gesprächen verbrachten. Zwar ging das mit dem Lachen noch nicht so gut, aber die Abwechselung war super.

07.04.09

An diesem Tag ging es mir schon so gut, dass ich in der Praxis von Dr. K. darum bat, schon einen Tag früher nach Hause zu dürfen. Leider war dies aus Versicherungstechnischen Gründen nicht möglich. Nachdem ich dann aber wieder eine Massage bekam und mit einer Freundin einen langen Spaziergang im Schlosspark unternahm, ging der Tag doch relativ schnell rum. Abends unterhielt ich mich dann auf dem Gang mit den anderen, die am selben Tag wie ich operiert wurden. Dazu kam dann noch ein Junge, der 1 Jahr zuvor seine Bimax OP hatte und am folgenden Tag die Titanplatten entfernen lies. Er erzählte uns einiges und zeigte uns auch Fotos von sich (Vorher-Nachher) und das war wirklich sehr beeindruckend und hat Mut gemacht.

Etwas nervig war, dass ich an diesem Tag die Nebenwirkungen der Antibiotika zu spüren bekam. Als Frau wollte ich mich während der OP Zeit von dem monatlichen Stress befreien und hatte deswegen die Pille durchgenommen. Leider bekam ich dann doch Zwischenblutungen, die auch mit den üblichen Unterleibsschmerzen verbunden waren.

08.04.09

Endlich durfte ich nach Hause! Nachdem ich nochmal in der Praxis und bei der Physiotherapie war, habe ich mich in mein Auto gesetzt und bin selbst nach Hause gefahren (ca. 20 Minuten Autofahrt). Das ging sehr gut.

Zu Hause habe ich mich dann nach dem Auspacken ausgeruht und versucht, viel zu schlafen.

Bis heute (12.04.09) sind tägliche Fortschritte zu erkennen. Die Schwellung ist noch etwas mehr zurückgegangen und das Gefühl im Gesicht kommt immer mehr zurück. Ich würde fast sagen, es ist nur noch das Kinn taub.

Am 10.04.09. habe ich erstaunlicherweise bläuliche Flecken im Gesicht bekommen (also eigentlich eher gelblich grün, so wie wenn ein blauer Fleck wieder weggeht), dass sei aber normal und deute auf einen guten Heilungsprozess hin.

Bis heute habe ich auch noch Nasenbluten (das Blut, das während der OP in die Nebenhöhlen läuft und dann über eine gewisse Zteit eben wieder rausläuf), was doch etwas nervig ist.

Die Kiefergelenke und die Zähne tun auch etwas weh, aber das wird auch von Tag zu Tag besser. Ich muss mich beherrschen, nicht zu viel am Stück zu sprechen, sonst tun die Kiefergelenke wieder mehr weh.

Mein Mund und das Kinn kribbeln fleißig vor sich hin und ich denke, dass ich bald gar kein Taubheitsgefühl mehr haben werde.

Die Fäden im Mund pieksen, vor allem beim Lachen, was schmerzhaft und nervig ist.

Mit dem Essen klappt es soweit ganz gut, ich war Einkaufen und habe mich mit leckeren Sachen eingedeckt und heute auch mal ein Bierchen getrunken.

Da ich eine sehr ungeduldige Person bin, ist das jetzt schon eine ganz schöne Probe für mich. Ich fühle mich so gut, ich würde am liebsten schon Radfahren oder etwas mehr mit meinen Freunden unternehmen, aber da muss ich mich wohl bremsen. Ich brauche noch ziemlich viel Schlaf und den gönne ich mir auch. Schlafen kann ich zu dem im eigenen Bett auch sehr viel besser als im Krankenhaus.

Die Schmerzen sind zwar da, aber einigermaßen erträglich und ansonsten gibt es ja Schmerzmittel. Man merkt halt, dass man eine OP hinter sich hat und dass die Knochen "gebrochen" sind. Meiner Oma habe ich es so erklärt: Wenn du dir dein Bein brichst, kommt es in einen Gips (das ist bei mir die Zahnspange) und wird mind. 6 Wochen lang nicht belastet (6 Wochen lang nicht kauen/den Kiefer belasten). So hat sie es ganz gut verstanden :-)

Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis bis jetzt sehr zufrieden, auch was die Optik angeht. Ich freue mich sehr darauf, wenn die Schwellung weiter zurückgeht und dann irgendwann ganz weg ist und ich das Endergebnis sehen kann.

Die neue Kieferstellung fühlt sich noch sehr ungewöhnt an, aber ich denke, da wird die Zeit schon ihren Teil dazu beitragen, dass ich mich damit irgendwann wohlfühle.

So! Das wars erstmal von mir, ich wünsche euch allen frohe Ostern und denen, die die OP noch vor sich haben viel Mut, es ist zwar nicht das Schönste auf der Welt, aber durchaus überstehbar!

Liebe Grüße

Devilina

P.S. Zum Schluss noch 3 Röntgen-Bilder, auf denen man den Erfolg bis jetzt sehr gut erkennen kann!

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Hallo Devilina,

herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP.

Ein schöner, ausführlicher Bericht.

Wie sieht`s denn aus mit deiner Nikotin-Sucht? Hast du schon Entzugserscheinungen oder hält sich das in Grenzen. Wie lange hättest du denn sowieso nicht rauchen dürfen? Bin zwar kein starker Raucher, aber würde mich doch schon interessieren.

Wie lange bist du denn noch krank geschrieben?

Wünsch dir noch einen schönen Abend und schnelles Abschwellen.

Gruß Helga

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Hallo Helga,

also mit der Sucht geht es besser als ich dachte! Ich habe mir zwar sicherheitshalber diese Pflaster gekauft und benutze sie seit einer Woche.

Die ersten paar Tage im Krankenhaus hatte ich gar kein Verlangen, aber dann habe ich schon gemerkt, dass ich eigentlich Entzugserscheinungen hab (Nervosität usw.).

Im Prinzip hätte ich 3 Wochen lang nicht rauchen dürfen nach der OP und da ich schonmal aufgehört habe, weiß ich, dass nach 3 Wochen fast das Schlimmste überstanden ist :-)

Hast du deine OP auch schon hinter dir?

LG

Devilina

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Nein, habe alles noch vor mir. (UK-RV, OK-VV).

Die Spange besitze ich erst seit 1 Monat. Komme damit auch schon ganz gut klar. Lt. KFO wird die OP erst in ca. 9 Monaten gemacht.

Werd mir dann auch mal die Pflaster holen. Habe schon öfters versucht mit dem Rauchen aufzuhören - leider immer ohne Erfolg. Schau`n wir mal wie`s klappt.

Wünsche dir, dass du es schaffst.

Gruß Helga

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Hallo Helga,

ja dann wünsche ich dir auch schonmal gaaaanz viel Glück und Durchhaltevermögen!

Ich sags mal so, ich denke, die OP ist eine gute Gelegenheit um aufzuhören. Wenn dann dein Wille auch noch stimmt, dann müsste es auf jeden Fall gehen! Und die Pflaster sind als Unterstützung in meinen Augen super!

Viel Erfolg!!!

LG

Devilina

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Auch von mir Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP und wünsche dir schnelles Abschwellen.

Dein Bericht ist sehr ausführlich, so das man sich ein gutes Bild von dem ganzem machen kann. Danke dafür.

Wünsche dir alles Gute lg Diana !

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Hallo,

von mir auch Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP! Danke auch für den super Bericht! Ich muss ja mal ehrlich sagen, das ich durch die ganzen Berichte schon fast keine Angst mehr hab vor der OP! Ich bin schon soweit, das ich fast schon sagen würde, das ich mich auf die OP freue :)! Natürlich auch deshalb, das ich es nun auch bald hinter mir hab! Sollte ja schon im Februar operiert werden und da hab ich mich schon nen Monat vohrer sowas von verrückt gemacht, das ich schon gar nicht mehr schlafen konnte! Aber dann hab ich zum Glück ja dieses Forum gefunden :)!

lg minni

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Klingt so, als hättest Du es tapfer und gut überstanden, bist zufrieden mit dem Ergebnis. Da kann man nur gratulieren, auch weil es keine Komplikationen gab.

Nutz' die Gelegenheit und hör' mit dem Rauchen auf, ist ein tolles Gefühl :razz:

(am 04. Juni vier Jahre nikotinfrei)

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Hallo zusammen :-)

Vielen lieben Dank für eure Antworten, freut mich sehr, dass mein Bericht einigen hier Mut macht! Mir hat das Mitlesen hier auch sehr geholfen vor meiner OP und daher wollte ich auch meinen Beitrag dazu leisten, dass noch viele weitere "Leidensgenossen" hier Hilfe finden!

Heute hatte ich meine erste Physiotherapie außerhalb dem Krankenhaus und ich kann es nur weiterempfehlen! Es hat mir sehr gut getan und ich denke, die Erfolge werden dadurch noch schneller sichtbar werden!

Morgen ist mein erster Kontrolltermin, bin schon ganz aufgeregt.

Stay tuned ;-)

LG

Devilina

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Hallo Zusammen,

hier ein kurzes Update bzgl. meiner ersten beiden Kontrolltermine:

1. Kontrolltermin bei Dr. K.(15.04)

Es verlief alles prima, meine Fragen wurden geduldig beantwortet und er war sehr zufrieden mit mir. Nur ein Zahn, an dem die Gummis, die ich jetzt tragen muss, befestigt sind, war beim Tragen der Gummis sehr schmerzhaft, daher hat er mir dann ein Häkchen an einen anderen Zahn gemacht und seitdem gehts! Die Gummis muss ich jetzt auch nicht mehr 24 Std tragen, was sehr angenehm ist!

2. Kontrolltermin bei Dr. B (KFO, am 20.04)

Mein KFO hat mich heute zum ersten Mal gesehen und war sehr positiv überrascht:

Wundheilung top

Zahnstellung top

Abschwellen top

Schmerzempfindlichkeit top --> Erklärung dazu: Ich sagte ihr, dass ich noch Schmerzen habe und dann fragte sie mich, ob ich noch irgendwo Taubheitsgefühl hätte. Außer meinem Kinn spüre ich ja schon alles wieder, woraufhin sie meinte, ich solle mich freuen und die Schmerzen ertragen, da einige Patienten nach der OP noch Monate lang Taubheitsgefühl haben. Also....auch das scheint wohl in Ordnung zu sein (nervig ist es trotzdem).

Außerdem habe ich jetzt noch an den Backenzähnen Gummis bekommen....da dort jetzt durch die OP kleine Lücken entstanden sind (ist aber normal und war auch vorher absehbar). Die merkt man gar nicht und sieht sie auch nicht!

Naja...............und ich würde sooooooooooooooo gerne was Essen!!!!! Boah ich platz bald vor Appetit auf ein Brötchen!!! Aber....noch 3 1/2 Wochen Geduld...mindestens! Argh!

So, das war mein Update!

Liebe Grüße

Devilina

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Hallo Devilina,

freu mich für dich, dass es dir so gut geht.

Und wie ist`s mit der Sucht, immer noch kein Verlangen?

Wie lange bist du denn noch krank geschrieben?

Gruß Helga

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Hallo Helga,

danke, ich bin auch sehr froh :-)

Mit der Sucht....naja, ich hab immer noch die Pflaster und manchmal knabbert es schon an mir.....ich muss echt stark bleiben in gewissen Momenten, aber es ist echt nicht so schlimm wie ich dachte. Nachdem meine KFO mir heute gesagt hat dass die Wundheilung bei mir so toll ist und dass wahrscheinlich auch u.a. weil ich nicht mehr rauche, ist das doch eine zusätzliche Motivation!

Krankschreiben lassen hab ich mich erst gar nicht. Bin Studentin und von daher flexibel. Einen Job hab ich momentan nicht (nach längerem Auslandsaufenthalt) und habe mir erst ab Mitte/Ende Mai wieder etwas gesucht. Von daher gehts auch ohne Krankschreibung ;-)

LG

Devilina

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Hallo Devilina!

Dachte mir ich statte dir mal nen virtuellen Besuch ab :-) Find es voll beruhigend, dass es jemandem scheinbar genauso geht wie mir. Können uns ja mal ab und zu über unsere Fortschritte austauschen ;-) Was studierst du eigentlich?

lg Wiebi

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Wie geht's dir mittlerweile eigentlich? Habe in meinem Thread mal geschrieben, wie es aktuell so bei mir aussieht ;-)

lg

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Wie geht's dir mittlerweile eigentlich? Habe in meinem Thread mal geschrieben, wie es aktuell so bei mir aussieht ;-)

lg

Hallöchen!

Muss ich mir gleich mal durchlesen wie es dir geht. Mir gehts leider nicht so gut. Ich bin nach 6 Wochen leider immer noch angeschwollen, allerdings nur auf der linken Seite und das scheinbar wegen einer Kieferhöhlenentzündung, so wirklich sicher ist da aber keiner :-( Hab schon Antibiotika bekommen, hat aber leider nix gebracht....jetzt inhaliere ich und nehme schleimlösende Mittelchen, aber irgendwie hilft nix so wirklich, bin gerade sehr unglücklich damit. Außerdem verursacht da irgendwas einen ziemlich übelen Mundgeschmack und -geruch und das macht mich total fertig...

Bin auch am Überlegen, ob das vielleicht zu viel Stress sein könnte (Umzug, Diplomarbeit etc.)...denke, ich muss ganz dringend wieder mit Sport anfangen, um meine Stressoren abzubauen ;-)

Hat jemand da ähnliche Erfahrungen? Ich bin total gefrustet....

LG

Devilina

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Hey Devilina,

wie geht's dir denn? Hast du den Mist mit der Entzündung mittlerweile überstanden? Ich hoff's für dich. Sowas ist nervig. Ca. 3-4 Wochen post OP hatte ich auch ne ziemliche Schwellung auf der einen Seite und Schmerzen am Kiefergelenk. Glaube aber, dass es bei mir "nur" eine Überlastung war, weil ich wohl etwas zu ungeduldig war :roll: Kytta-Salbe habe ich dann drauf geschmiert und nach ein paar Tagen war's wieder ok. Was hat denn dein Arzt gesagt?

Und hat sich das mit dem Taubheitsgefühl schon positiv weiterentwickelt? Bei mir leider nur kaum oder vielleicht auch gar nicht... keine Ahnung, aber das nervt!

lg Wiebi

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Hallo Zusammen,

es ist mal wieder an der Zeit, einen kleinen Bericht zu verfassen! Ich habe am vergangenen Donnerstag meine Platten entfernt bekommen (6 Stück plus 26 Schrauben!)!!! Die OP war wieder in Bad Homburg und es lief soweit auch alles ganz gut, nur dass ich (in Absprache mit dem Narkose Doc und dem Kieferchirug) mit einer Erkältung und Herpes an der Lippe in die OP gegangen bin. Wollte die OP einfach hinter mich bringen und als es grünes Licht von den Ärzten gab, wollte ich auch nicht mehr länger warten.

Jetzt sitze ich schon wieder zu Hause, denn ich durfte direkt am Tag nach der OP entlassen werden! Juhu!!! Allerdings habe ich sehr dicken Backen, ich bin genauso schlimm angeschwollen wie bei der ersten OP. Ich hoffe, dass die Ansage der Ärzte "das ist in 2 Wochen alles weg" tatsächlich stimmt!

Auf jeden Fall bin ich froh, es hinter mir zu haben und ich kann nur sagen, diese ME OP ist auf jeden Fall sehr viel einfacher zu überstehen, als die Bimax OP! Wenn jetzt der Heilungsprozess auch schneller verläuft, dann kann ich sagen, ich hab es überstanden :-)

Halte euch auf dem Laufenden! Gibt es denn aktuell jemanden im Forum, der auch kürzlich seine Plattenentfernung hatte?

LG

Devilina

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Hey dann hast du alles geschafft :razz:

Jetzt muss nur noch alles schnell abschwellen.

Bist du ansonsten mit allem zufrieden ?

lg Diana !

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Ja, ich hatte die Metallentfernung am gleichen Tag wie Du - in Heidelberg.

Die Schwellung ist bei mir auch beeindruckend (nicht ganz so wie nach der Bimax).

Ein Auge ist lilablaßblau :-(

Auch mir sagen die Ärzte dass diesbezüglich nach ca. 10 Tagen nichts mehr zu sehen ist.

Wie geht es Dir ansonsten?

LG

Jure

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Hallooo, mich würden ja wahnsinnig aktuelle Fotos interessieren, wär das möglich mal eines hereinzustellen? Liebe Grüße und herzlichen Glückwunsch

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