Wiebi

Wiebi's Bimax OP am 26.3.2009 in Bad Homburg

98 Beiträge in diesem Thema

Mein OP-Bericht ;-)

Zunächst muss ich sagen, dass meine OP nun fast 3 Wochen her ist. Wenn ich den Bericht früher geschrieben hätte, wäre er viel ernster und irgendwie negativer geworden, aber es ist ja immer so, dass man mit etwas Abstand die Sache nicht mehr ganz so ernst sieht. Es war nicht schön und obwohl mir in der Klinik ganz und gar nicht zum Lachen war, hilft mir ne Spur Humor ein wenig mit dem ganzen Kram klar zu kommen.

Was wurde gemacht? >>> Bimax…OK Vorverlagerung um ca. 5 mm, sowie Kippen des OK. UK Rückverlagerung auch ca. um 5 mm. Die nasalen Atemwege wurden etwas "saniert". Danach war ich dann um 6 „Platten“ und 27 Schrauben (+2 Schrauben im Zahnfleisch) reicher…

Am 25.3.2009 ging’s los nach Bad Homburg, wo uns (mich und meine Eltern) der erste Weg in die Praxis von Dr. K führte. Dort wurde mir von einer der netten Mitarbeiterinnen erstmal ein wenig Blut abgezapft. Hauptsächlich, um für den Notfall passendes Blut im OP bereitstellen zu können. Nebenbei konnte ich noch ein paar Fragen loswerden und dann ging es mit Blutprobe und Papieren rüber in die mehr oder weniger schöne Taunusklinik…naja, sollte ja kein Wellnessurlaub werden, obwohl ich natürlich schon hoffte, dass ich mich nach dem Aufenthalt ziemlich well fühlen würde oder zumindest so aussehen würde…Okay, also erstmal musste ich mich in der Patientenaufnahme quasi anmelden und dann ging’s zur Station A2, wo ich mein 2-Bett-Zimmer beziehen konnte. Meine Zimmergenossin, ein nettes Mädel, war zu der Zeit gerade im OP und würde die Nacht auf der Intensivstation verbringen. Joa, dann hieß es erstmal warten. Irgendwann kam eine Anästhesistin zum Gespräch vorbei. Wir gingen kurz die Zettel durch, die ich zu Hause ausgefüllt hatte und ich konnte noch Fragen loswerden. Dr. K. bekam ich leider an dem Tag nicht mehr zu Gesicht, weil OP-Tag war und er dementsprechend lang zu tun hatte. Es hieß er würde am nächsten Morgen noch mal vorbei schauen. Ich sollte gleich als Erste unters Messer kommen und das klang in meinen Augen bzw. Ohren ganz gut, weil ich mir dachte „Hey, das ist gut, dann ist er noch voll konzentriert :-D“ Ich bin mir aber sicher, dass er das bei den anderen auch gewesen ist! Der Erfolg spricht für sich. Den Rest des Tages und die Nacht erspar ich mir und euch besser…es geht halt jeder anders mit so einer Situation, und der Aussicht auf ein zersägtes Gesicht am nächsten Morgen um...

26.3. OP-Tag: Irgendwann gegen kurz vor 6:00 wurde ich offiziell geweckt, obwohl ich natürlich vor Aufregung schon viel früher wach war und die Nacht nicht wirklich erholsam war. Naja, gegen 6:30 habe ich dann die tollen weißen Thrombose-Strümpfe angezogen sowie das OP-Hemd, dass ganz modisch am Rücken offen ist. War mir dann aber auch Wurst, weil ich ja eh im Bett lag. Noch schnell die Tablette eingeschmissen, die einen beruhigen soll und als Vorbereitung für die Narkose dient. Fiel mir gar nicht so leicht die zu nehmen, weil ich dachte ich bin dann schon total benebelt und ich gebe nicht gern die Kontrolle ab...Ich glaube aber, dass die Wirkung durch meine Aufregung fast komplett verloren ging. Wie auch immer…von da an sollte ich im Bett bleiben und eigentlich um kurz nach 7:00 runter gefahren werden. Das hat sich dann allerdings noch verzögert und so war es glaub ich 8:00, als ich abgeholt wurde. War n komisches Gefühl im Bett Richtung OP geschoben zu werden…Meine Eltern durften noch n Stück mitkommen und dann ging es weiter. Erinnere mich noch genau, dass irgendwo Plain White T’s „1,2,3,4“ lief, aber es ging ja schon weiter. Vom Bett auf ne Hebebühne und von da aus auf den OP-Tisch. Auch das war n komisches Gefühl...da selber rüberzukrabbeln. Ab und an sah ich dann mal ein neues Gesicht, dass mir Mut zusprach und schließlich landete ich in so nem kleinen Vorraum direkt vorm OP…denk ich mal. Da nahm mich ein freundlicher Mann in Empfang, der mich auf die Operation vorbereitete. D.h. ich bekam die Braunüle in die Hand verpasst und so ne Art Verband um den Kopf gewickelt und geklebt, damit die Haare nicht im Weg waren. Es kam eine super liebe Anästhesistin zusammen mit einer netten jungen Frau, mit denen ich mich noch kurz unterhalten konnte und es wurde der Kram fürs EKG angeklebt, Blutdruck gemessen usw. Da Dr. K. es morgens doch nicht geschafft hatte vorbeizugucken, wurde ich gefragt, ob ich ihn noch sprechen wollte. Ich hatte keine konkrete Frage mehr und daher verneinte ich. Außerdem wollte ich zu dem Zeitpunkt nur, dass es schnell losgeht. Die Narkose wurde über die Braunüle eingeleitet. Es hieß: „Jetzt wird dir etwas schwindelig.“ So war es auch und ein paar Sekunden später schlief ich schon. Glaub irgendwer hat noch gesagt: „Träum was Schönes“… Hm…geträumt hab ich glaub ich nix, aber irgendwann wachte ich dann auf Intensiv auf. War komischer Weise gleich relativ klar im Kopf und Panik hatte ich auch keine. Meine Eltern waren da und ein netter blauer Pfleger. Nein, kein Schlumpf! Die tragen da alle blau. ;-) Der entfernte mir die Magensonde durch die Nase (das hab ich so gut wie gar nicht gemerkt. Vorher hatte ich da total Schiss vor, aber war easy) und irgendwelche anderen Schläuche. Glaub das waren Sauerstoffschläuche. Sauerstoff kann man ja nie genug haben ;-) Zeitlich kann ich das Ganze eher schlecht einordnen, aber ich denk, dass die OP ca.(!!!) 2-3 Stunden gedauert hat. Auf der Intensivstation lag ich direkt an nem großen Fenster, das war schön ;-) Super fand ich, dass mir nicht schlecht war. Hab schon öfter gehört, dass manche sich übergeben müssen, weil Blut in den Magen gelaufen ist. Nur frag ich mich, wie man sich mit Kühlmaske, Drainageschläuchen, Splint und verdrahtetem Mund übergeben soll…Nur mit dem Trinken musste ich noch vorsichtig sein, weil mir davon nämlich schlecht wurde. Da hab ich dann einfach was gegen die Übelkeit bekommen und dann ging’s auch wieder.

Ich konnte sogar trotz Splint und der Tatsache, dass mein Mund mit Gummis dicht gemacht war, sprechen. Das war gut ;-) Intensiv war eigentlich angenehm. War ja auch nur zur Vorsicht. Ständig kamen freundliche Pfleger mit denen man auch mal n bisschen Spaß machen konnte. Und Schmerzmittel konnte man natürlich auch bekommen. Glaub ich war auch ne nette Abwechslung für die, weil ich schon einigermaßen fit und fröhlich war. Einer fragte spaßeshalber, ob ich nicht noch länger auf Intensiv bleiben könnte.

27.3.: Gummis und Splint wurden entfernt (das war super befreiend) und ich hatte Glück, dass ich den Mund schon wieder relativ weit aufbekam. Ich durfte mit Strohhalm schon etwas trinken und „essen“, mich waschen usw. Dabei musste ich immer etwas aufpassen, weil man leicht Nasenbluten bekommt. Gegen 10:30 wurde ich von Intensiv auf Normalstation verlegt. Da natürlich weiter kühlen usw.

28.3.: Visite, ab und zu Antibiotika, Blutdruck und Temperatur messen, langsam Suppe löffeln, im Flur auf und ab gehen etc.

29.3.: Die Drainageschläuche wurden entfernt. Das war zwar sehr unangenehm, aber nach einiger Zeit war das auch befreiend die Dinger los zu sein.

30.3.: Morgens war ich das erste Mal bei der Lymphdrainage, das war ganz angenehm. Danach ging’s zum Röntgen. Außerdem bin ich rüber in die Praxis gegangen und da wurden die 2 Schrauben entfernt, die da im Zahnfleisch saßen…einfach mit’m Schraubenzieher ;-) …naja womit auch sonst. Ich fand’s unangenehm, aber es war auszuhalten. Kommt denk ich auch immer drauf an wie sehr die Region noch taub ist. Danach waren wir noch draußen spazieren und im 8. Stock im Café, wo man nen super Blick über die Stadt hat.

31.3.: Morgens wieder Lymphdrainage und dann noch mal zur Endkontrolle in die Praxis. Danach eeeeeendlich zum Glück nach Hause. ;-)

Meine Röntgengeschichte muss ich noch kurz erzählen :-D Ich ging am 4 Tag post OP runter zum Röntgen. Dort setzte ich mich in den Wartebereich. Ein sehr allgemeiner Wartebereich ist das, wo auch Leute saßen, die nicht darauf warteten, dass irgendein Körperteil durchleuchtet wird. Irgendwann kommt ein Mann und fragte: „Ist noch jemand zum Röntgen hier?“ Ich meldete mich und sagte: „Ja, ich.“ Dazu muss ich sagen, dass mein Gesicht an dem Tag natürlich noch fett geschwollen und leicht grün-gelblich war. Und was sagt der Mann da zu mir…„Ach Sie sind die Dame mit dem kaputten Sprunggelenk, richtig?“ Ich dachte ich hör nicht richtig, guckte ungläubig auf meinen Fuß und zeigte dann nur auf meine dicken Wangen und nuschelte „Kiefer?!“ Lol, ich musste nachher so darüber lachen. Ich mein es war wirklich so offensichtlich, dass irgendwas in meinem Gesicht nicht stimmte und der fragt nach meinem Fuß :-D War echt ne witzige Sache.

bearbeitet von Wiebi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Danke für Deinen tollen ausführlichen Op Bericht. Wünsche Dir gutes abschwillen. ;-)

Was macht bei Dir das Taubheitsgefühl und wann warst Du wieder bei dem KFO und in welchen Zeitabständen musst Du nun dorthin...?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@ Amazone: Danke erstmal ;-) Also einige Stellen sind schon noch taub oder reagieren nur auf Kälte und nicht auf Berührung. Mein Kinn ist noch taub, ganz rechts an der Unterlippe ist ca. 1 cm noch taub und bei der Oberlippe genau in der Mitte ungefähr genauso viel. Und einige Stellen am Gaumen sowie einige Zähne haben noch kein Gefühl. Sonst ist aber alles wieder da und der Rest dauert einfach, denke ich. Die OP ist ja gerade mal 3 einhalb Wochen her.

War 1 einhalb Wochen post OP das erste mal beim KFO. Dann soll man 6 Wochen lang jede Woche hingehen. Bei mir ist es ungefähr alle 1-2 Wochen. Der KFO zeigt einem dann wie man die Gummis einhängen soll usw.

lg Wiebi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi Wiebi!

Erstmal herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP von mir, ich war ja kurz nach dir auch in Bad Homburg!

Dein Bericht ist sehr aussfürhrlich und macht bzgl. der Freundlichkeit der Ärzte und Pfleger Mut, es freut mich auch, dass die scheinbar immer so nett sind und nicht nur ab und zu :-)

Alles Gute weiterhin!

Devilina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

der macht mir richtig Mut für den Oktober 09. Da werde ich operiert (Bimax) und ich habe schon von so vielen Leuten gehört das die Intensiv so schlimm sein soll.

Das beruhigt mich jetzt auch mal was anderes zu hören. Hatte schon meine GNE im Bad Homburg und kenne daher die Station sehr gut :smile:

Sag mal darf man dann auch gleich selbst auf die Toilette gehen oder hattest du einen Katheter??? Das ist mir noch nicht ganz klar.......:274:

Liebe Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey,

also nen Katheter hatte ich nicht. Das wäre absoluter Horror gewesen glaube ich. Ich durfte auf Intensiv so nen "Klostuhl" benutzen. Das war ok. Auf Station durfte ich ganz normal auf die Toilette.

Naja, das mit der Intensivstation mag jeder anders sehen. Ich hatte mir das schlimmer vorgestellt. Hatte aber das Glück, dass ich an nem großen Fenster lag und die ganzen Apperate und so sind ja hinter dir, die siehst du erstmal gar nicht. Von daher fühlst du dich auch nicht so schwer krank ;-) Dann hat man ja die Möglichkeit etwas gegen die Schmerzen zu bekommen und das macht einen auch gleich müde. Auf Intensiv konnte ich daher viel besser schlafen, als später auf Station. Und man ist eben gut überwacht. D.h. es kommt auch öfter mal jemand rein und guckt nach dir und die waren auch alle nett.

Klar ist das alles kein Spaziergang und mir ging es oft genug schlecht in der Klinik, aber Intensiv war kein wirkliches Problem.

Liebe Grüße und viel Glück schonmal für dich!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Wiebi,

eine schöner Bericht! Der liest sich ganz leicht weg. :razz:

Jetzt ist ja fast ein Monat rum seit der Bimax; wie geht es dir inzwischen?

Was machen Essen und Schwellungen?

Bekommst du Physiotherapie oder Hilfe vom Logopäden?

Wie zufrieden bist du bis jetzt mit dem OP-Ergebnis?

Gute Besserung und viele Grüße!

Margret

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo!

Margret, du hast Recht, mittlerweile ist die OP schon gut 1 Monat her, also kann ich ja mal kurz erzählen, wie es mir jetzt geht.

Der Großteil der Schwellung ging einigermaßen schnell weg. Ich sah wirklich jeden Tag ein wenig anders aus und jetzt ist im Wesentlichen nur noch ne hartnäckige kleine Restschwellung da. Hauptsächlich an den Wangen. Leider habe ich glaube ich die eine Seite etwas überanstrengt und so kam es, dass das linke Kiefergelenk wieder etwas dick wurde und da eine harte Beule entstand. Wird aber langsam wieder besser und somit bin ich lieber noch etwas vorsichtig mit dem Essen.

Bei einer Art Physiotherapeutin war ich ab und zu, aber Logopädie hab ich nicht für notwendig empfunden.

Lymphdrainage tat die ersten Wochen ganz gut, aber das kann man auch selber machen, wenn man sich hat erzählen lassen wie das geht. Was noch hilft, um die Schwellung schnell rauszukriegen ist, den Kopf beim Schlafen höher zu lagern. Hab mir einfach so Polster unter das Kopfende der Matratze gestopft. Dann hat man morgens auch nicht das Gefühl man hätte nen riiiiesigen dicken Kopf.

Einige Stellen im Gesicht sind noch taub oder gestört ;-) aber ich denke das braucht einfach Zeit.

Übrigens, was Sport angeht...Nach 4 Wochen bin ich das erste Mal wieder zum Tanzen gegangen, aber mit dem Reiten warte ich noch 2-3 Wochen.

Wie zufrieden bin ich mit dem OP-Ergebnis? Das ist ne gute Frage!

Also mein KFO ist sehr zufrieden. Mein Umfeld reagiert auch bisher fast komplett positiv auf die Veränderung und das bestärkt einen auch selber. Ich finde, dass das Gesicht einfach harmonischer aussieht und habe mich schon voll dran gewöhnt. Allerdings sehe ich (im Moment noch) jünger aus. Ich hoffe, dass das nur die noch leicht geschwollenen Wangen machen und dass das noch etwas weggeht. ;-) Man muss bei diesen Kiefergeschichten einfach sehr viel Geduld haben. Nicht so meine Stärke, aber es braucht wirklich alles Zeit. Z.B. fand ich meine Nase die erste Zeit total grässlich, weil die total den Knick nach oben machte. Das hat sich aber im Laufe der Zeit zum Glück noch gesenkt. Klar, was so das Kauen und so angeht, muss man abwarten, bis der KFO mit dem Finetuning fertig ist ;-) Naja, braucht alles seine Zeit, aber bisher bin ich sehr zufrieden und zuversichtlich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nein, musst Du nicht. Hab ja gesagt dass es ein Versehen war. Ich weiß auch nicht was ich da gerad gemacht hab. Wollte Deinen Thread hier nicht verunstalten oder durcheinander bringen. Verzeih mir ! ;-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

nee kein Ding, aber es ist ja gar nichts in diesen Thread gerutscht, weil vor deinem Beitrag ja gar nichts von dir steht. Ist eh Wurst ;-)

ZURÜCK ZUM EIGENTLICHEN THEMA!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey Wiebi!

Ich wurde am 03.04. operiert, also vor 3 Wochen!Hab grad mein Profilbild mal geändert, so sehe ich jetzt aus!

Was deine momentane Zustandsbeschreibung angeht so schließe ich mich dir an, mir gehts ganz genauso!!! Sport mach ich noch keinen, Backen sind noch rundlich/dick (und man sieht dadurch sau jung aus, ja!!!), Essen tu ich auch noch nichts normales usw.

Interessant, wie es uns genau gleich geht!

Hast du auch Bilder von dir hochgeladen???

LG

Devilina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das mit dem Sport machen ist echt doof. Hab jetzt aber mit Tanzen wieder angefangen. Schonmal n Anfang :-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@ Devillina hast du deine Op auch in BH gehabt?

Habt ihr viel abgenommen nach der OP?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Devilina hat auch nen OP Bericht geschrieben...kannst ja mal schauen, ob du den findest! ;-)

Also vor der OP hab ich ein wenig zugenommen gehabt, aber danach schon so 3-4 kg abgenommen wegen der OP.

Wirst du auch demnächst operiert?

lg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja bin am 28.5 dran, habe grade 3 kilo zugenommen die mich sehr nerven, und die ich einfach nicht abnehmen kann:(((

Vielleicht nach der OP, hoffe ich doch sehr.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo, ihr Lieben!

Nach etwa 1 1/2 Monaten sieht es bei mir mittlerweile so aus:

Die Schwellung ist denke ich so gut wie weg. Kann mir zumindest nicht vorstellen, dass da noch irgendwo was abschwellen wird, aber ich werd's sehen.

Die Fäden haben sich aufgelöst.

Die Nähte sind gut verheilt.

Das Gefühl ist noch nicht überall wieder da. Das Kinn ist noch taub, sowie rechts ca. 1cm der Unterlippe und die Mitte der Oberlippe. Außerdem ist ganz vorne der Gaumen noch taub. Das sind so die Bereiche, die mir auffallen.

Mit dem Essen ist es schon wieder ganz gut. Nach etwa 3 Wochen hatte ich wieder Nudeln und dann irgendwann Reis gegessen und jetzt esse ich wieder fast normal. Klar, n Knoppers noch nicht und auch kein dickes Steak. Bei so "zähen" Sachen, die nicht zerbröckeln, merke ich deutlich nen Druck beim Kauen, das ist halt alles noch ungewohnt. Man darf's nur nicht überlasten und muss ganz bewusst und langsam kauen oder abbeißen.

Sport hab ich nach 1 Monat wieder angefangen zu machen. Das war aber "nur" Tanzen und von daher hielt sich die Erschütterung, sowie das Verletzungsrisiko in Grenzen. Mit dem Reiten fange ich jetzt auch langsam wieder an.

Falls ich was vergessen habe, dann fragt ruhig ;-)

Ich hoffe euch geht es gut. Viele lg Wiebi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Habe jetzt nochmal die vollständige Diagnose vorliegen, falls es Wayne interessiert ;-)

Diagnose:

Dysgnathie mit:

- ausgeprägter maxillärer Retrognathie

- mandibuläre Prognathie

- eitrige Sinusitis beidseits

- Conchahyperplasie

- Septumdeviation

Operation:

- Bimaxilläre Umstellungsosteotomie

- OK Advancement mit dorsaler Impaktation

- UK-set back Operation

- Sanierung der Concha nasalis bds., des Septums und der Kieferhöhlen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Herzlichen Glückwunsch! Das hört sich sehr gut an! Ich wünschte, mir ginge es auch schon so....bis auf mein "Problem" mit der Schwellung ist aber alles sonst genauso wie bei dir, also mit Essen, Gefühl, Nähten usw. Lustig, bei uns läuft es fast zeitgleich ab!

Alles Gute weiterhin!

LG

Devilina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Leute!

Ich dachte mir nach ca. 2 Monaten post OP könnte ich nochmal ein kleines Update liefern...

Essen klappt mittlerweile sehr gut. Ich esse wieder alles und spüre nur noch bei wirklich harten oder "zähen" Sachen, einen gewissen Druck. Das ist aber ja klar, dass sich das ganze Kauen usw. erstmal wieder normalisieren muss.

Leider sind einige Stellen immer noch taub, das nervt nun langsam. Hoffe aber immer noch, dass das wieder kommt. Es ist aber auch bei den meisten Stellen so, dass sie nicht komplett taub sind, aber ziemlich gestört eben. Es sei denn ich bild mir das so ein :wink:

Joa, ansonsten geht's denk ich. Nur hat man jetzt schon so immer im Hinterkopf: Oh je, die Platten und so müssen ja auch nochmal raus irgendwann....also nochmal unters Messer...Ich versuch den Gedanken daran aber erstmal zu verdrängen. Bringt ja jetzt auch nix.

Wann die Zahnspange raus kommt, weiß ich leider noch nicht genau, aber ich schätze mal in spätestens 4 Monaten. Vielleicht weiß ich morgen auch schon mehr, denn da habe ich nen KFO-Termin.

lg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ok, ich glaub ich spar mir das Gekritzel bald. Andere Threads sind wohl spannender...naja, kann man nichts machen. Also falls noch Interesse besteht, kann man sich ja melden?!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden