makkaratha

OK-OP in Offenbach bei Dr.Neub.

56 Beiträge in diesem Thema

OP-Tag - 14.04.09

Zu Hause hatte ich noch gesagt „Das Schlimmste was mir jetzt passieren kann ist, wenn ich auf die Station komme und ich habe kein Einzelzimmer“.

Auf der Station angekommen wurden die Ängste voll erfüllt. Das Erste was ich in meinem Zimmer sah war eine andere Frau, die Blutbeutel mit sich rumschleppte. Na toll – die Stimmung war am Boden. Es ist ja nicht so, dass ich was gegen Menschenkontakt habe aber nach einer Kiefer-OP würde ich schnarchen, grunzen, stöhnen und alles, da wollte ich keine Rücksicht auf jemanden anderen nehmen.

Mit Organisationtalent schaffte mein Vater es schließlich mir ein Einzelzimmer zu besorgen und sein Töchterlein glücklich zu machen.

Dann ging alles ganz schnell. Die Schwester kam rein, sagte mir, ich solle mich schnell umziehen und die LMA nehmen und schwupps war sie 2 Minuten später auch schon wieder da um mir mitzuteilen, dass sie mich jetzt in den OP fahren würde. Die LMA hat nach 2 Minuten natürlich noch nicht sonderlich viel gebracht, jedoch hatte ich nicht viel Zeit darüber nachzudenken, denn kurze Zeit später lag ich schon in der Anästhesie.

Bei der GNE letztes Jahr habe ich von der Anästhesie überhaupt nix mehr mitbekommen, da ich von der LMA so weggedröhnt war, sodass ich die Anästhesie-Erfahrung dieses Mal eigentlich zum ersten Mal erlebte.

Es war überhaupt nicht schlimm. Die beiden Anästhesisten waren total nett und haben mich sanft in den Schlaf gewogen.

„Mein Gott – nur am heulen. Mach die Augen auf! Hallo! Beruhig dich doch mal!“ Ein sehr sympathisches Aufwecken! „Das Heulen bringt dir doch jetzt auch nichts!“ Überschlag dich nicht vor Freundlichkeit! Ich war im Aufwachraum total beduselt und habe einfach nur noch geweint, meine eine Gesichtshälfte war taub, der Rest einfach nur ekelhaft. „Wisch dich mal sauber!“ Ich hatte starkes Nasenbluten auf der Seite, auf der ich taub war, daher habe ich einfach nicht gespürt, dass da Blut war und hab das mit dem Sauberwischen auch gar nicht so wirklich verstanden. 5 Minuten später: „Ich hab die doch gesagt du sollst dich sauber wischen!“ Flupp hatte ich ein nasses Tuch in der Hand und dann in meinem Gesicht. Also diese Schwester war echt der Knaller – wenn ich die nochmal im wachen Zustand treffe, dann schmeiß ich der auch mal nasse Tücher ins Gesicht. Grrrrrrrr.

Doch eine positive Erfahrung hatte ich noch im Aufwachraum. Ich merkte, dass ich weder einen Splint im Mund hatte, noch irgendwelche Gummis mich verschnürten. Und das Beste: Mein Oberkiefer saß das erste Mal in meinem Leben vor dem Unterkiefer .

Den Rest des Tages habe ich noch viel geweint. Ich weiß nicht wieso, Schmerzen hatte ich ja keine, aber die Narkose hat mich einfach fertig gemacht. In meinem Zimmer durfte ich jedoch heulen soviel ich wollte und wurde nicht ständig von einer Schwester zurecht gewiesen. Das war angenehm.

Durch die Nase bekam ich kein Luft, sodass ich durch den Mund atmen musste. Der Hals tat jedoch sehr weh und außerdem hatte ich Schleim im Rachen, der dazu führte dass ich mehr gurgelte als atmete.

Die Nacht war erwartungsgemäß echt beschissen. Habe kaum geschlafen, immer mal wieder ne halbe Stunde am Stück, aber es ging ewig bis die Sonne wieder aufging. Jetzt war ich wirklich froh, dass ich ein Einzelzimmer hatte – so konnte ich die ganze Nacht rumturnen. Licht an – Licht aus- Fernseher an – mit Ton – ohne Ton – Fernseher aus – rumlaufen - hinsetzen – hinlegen – schlafen?

1.Tag post OP

Mein Frühstück bestand aus kaltem Tee und einer völlig übersalzenen Brühe. Ein bisschen was von der Brühe habe ich runtergewürgt. Mehr ging dann aber auch wirklich nicht. Ekelhaft!

Mir ging es den ganzen Tag nicht gut. Mir war schlecht und ich fühlte mich Elend. Erst war mein Papa da und hat an meinem Bett Totenwache gehalten, später kamen meine Mutter und meine Oma, um das Gleiche zu tun.

Eine, ich denke mit Kiefer-OPs unerfahrene, Schwester kam, um sich zu erkundigen wie es mir ginge. Ich machte erneut auf meine Halsschmerzen aufmerksam, die ich vom Schlauch hatte, und fragte ob man da nicht was geben könnte.

Sie: „Jaja, der Wundschmerz ist manchmal nicht so angenehm“

Ich: „Ich denke, die Schmerzen kommen eher vom Schlauch“

Sie: „Ja das kann natürlich auch sein. Vielleicht können Sie ja mal ein Bonbon lutschen“

Ich: „Naja, ich weiß ja nicht ob das so gut ist im frisch operierten Mund ein Bonbon zu lutschen“

Jaja – die Schwestern :D.

Übergeben habe ich mich am Nachmittag auch nochmal. Endlich war das scheiß Blut aus meinem Magen raus. Trotzdem fühlt es sich echt nicht so berauschend an, durch einen angeschwollenen Mund zu kotzen. Stand echt nicht auf meiner Liste „Was ich nochmal unbedingt erleben möchte“.

Der Antibiotika-Tropf lief abends überhaupt nicht und tat mir extrem weh. Die Schwester zog ihn und rief den Chirurgen an, der sein OK gab, die Antibiotika-Versorgung auch über Tabletten machen zu dürfen. Natürlich war ich echt froh, dass der blöde Zugang an meinem Arm weg war. Doch erinnerte ich mich mit einem Schauer auf dem Rücken noch daran, wie schlecht mir im letzten Jahr von der Antibiotika-Tablette geworden war. Trotzdem schluckte ich sie und musste nicht lange darauf warten, dass ich dieses ekelhafte Gefühl im Magen bekam. Na klasse!

Mein Abendessen, diverse Cremesuppen, aß meine Mutter. Ich bekam einfach nichts davon runter. Das einzige was ich den Tag über aß, war ein Hipp-Gläschen Williams-Christ-Birne. Sehr zu empfehlen.

2.Tag post OP

Aufgeweckt wurde ich nicht gerade liebevoll von meinem Chirurgen, der halb 7 bei mir reinstürmte: „Naa, gut geschlafen?“ Also jetzt war ich zumindest wach. Wenn man Dr. Neubert so reden hört, dann hört sich das so an, als ob so eine Kieferverlagerung für ihn wie „Banane schälen“ ist. Alles kein Problem, immer ein Schmunzeln im Gesicht, und geradezu eine Kleinigkeit.

Ich war gut drauf. Der Tag hatte gut angefangen, morgen durfte ich heim und ich habe den Rekord gebrochen und die Nacht 2 Stunden am Stück geschlafen – yeeah.

Das Frühstück ließ ich erneut gepflegt zurückgehen. Fröhlich nahm ich auch noch meine Antibiotika-Tablette und krawumm – mir war schlecht. „Erdbeere in Heidelbeere“ konnte den ekelhaften Geschmack, der aus meinem Magen hochzog ein bisschen überdecken. Aber es sollte die letzte Tablette gewesen sein, die ich genommen habe. Die nächsten Tabletten sind immer unauffällig in meine Strohhalmbox gewandert. Jaja – ich weiß – ich bin böse und riskiere Infektionen. Aber mit den Tabletten riskiere ich das Leben meines Magens und den Zustand meiner Laune.

Nachdem morgens meine Mama wieder Stallwache hielt, waren mein Papa und meine Schwester fast den ganzen restlichen Tag bei mir. Wir haben ein Eis gegessen, standen auf dem riesen Balkon der Station in der Sonne und machten sogar einen Ausflug durch den unheimlichen Strahlenkeller in Richtung Cafeteria, um ein Wasser zu trinken. Das erste Mal, dass ich nach Tagen mal wieder leckeres Wasser trank. Ich bekam die anderen beiden Tage nämlich nur abgekochtes Babywasser. Ja, das schmeckt auch so, wie es sich anhört. Selbst meine Oma, die eigentlich alles isst, solange es gesund ist, probierte das Wasser und entschied, es vielleicht doch nicht aus dem Krankhaus mitgehen zu lassen ;).

Die Krankenschwester kündigte mir schon mal an, dass ich am nächsten Tag spätestens um 10 raus müsste, weil die Station dann, wegen einer Grundreinigung, geschlossen werden sollte. Mir war das eigentlich nur recht. Länger wollte ich eh nicht mehr im Krankenhaus bleiben.

3.Tag post OP

„Los geeeehhhhts, wuuuu, Leuteeeee, jetzt fangen wir aaaaaaaaaaaaaaaaaan“ Ein Gebrülle im Flur. Die Grundreinigung fing um halb 7 an! Was ist denn mit den Patienten?

Meine Türe wurde aufgerissen und 2 Bauarbeiter standen in meine Zimmer. „Neeeeee hier niiiiiicht. Hier liegt`n Patieeeeeeeent“ Wumms – da war die Türe wieder zu. Kein Problem – Entschuldigung angenommen.

Meine Türe wurde aufgerissen und ein Pfleger stand in meinem Zimmer. „Oh Mist – schon wieder das falsche Zimmer“ Wumms – da war die Türe wieder zu. Kein Problem – Entschuldigung angenommen.

Um halb 10 war ich raus aus dem Krach und endlich im Auto von meinem Vater. Nach einem Abstecher in der Praxis von Dr. Neubert, in der Röntgenbilder gemacht wurden und in der der gute Arzt meine Mundwinkel nochmal etwas unsanft auseinander riss, fuhren wir in die traute Heimat.

Seit dem werde ich gehegt und gepflegt von Großmutter, Mutter, Vater, Schwester. Alle tänzeln um einen rum und machen einen mit „ich will doch nur das Beste für dich“ wahnsinnig. Aber das ist mir allemal lieber als die Schwestern, die einen genauso verrückt machen, einem aber noch nicht einmal helfen können.

Ein bisschen geschlafen habe ich, entspannt, Ibuprofen genommen und jetzt habe ich noch den Bericht fertig geschrieben.

Fazit: Noch kann ich kein Fazit erstellen. Das Ganze ist noch ein bisschen frisch. Meine Nase nervt mich extrem und mein Kiefer drück hin und wieder. Aber ich merke, dass es jeden Tag besser wird und ich bereue nichts.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Heeey =)

Na, jetzt hast du es also auch hinter dir.

Jetzt kann es ja nur aufwärts gehen !

Hoffe du hast nicht als so schlimme Schmerzen wie ich gehabt ^^

Wünsch dir noch alles Gute.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja, ja, die Schwestern...

Die ersten Tage sind echt ätzend, aber es wird besser. Wünsche Dir gute Besserung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey willkommen zurück :)

Genieß' die Zeit zu Hause bei den Lieben und freu Dich über die 100% Umsorgung. Die Erwachsenen hier beneiden Dich :-)

PS wenn die Schwestern und das Umfeld wirklich so scheiße waren, solltest Du den Chirurg mal wirklich ansprechen. Auch im Sinne folgender Patienten. Und die Schwester im Aufwachraum würde ich auch mal ansprechen, sobald Du wieder 100% fit bist. Ich finde das Verhalten total daneben. Kannst ja den Papa mitnehmen, wenn Du nicht so die Natur bist, um jmd den Marsch zu blasen. ;)

Frohes Abschwellen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dankö, berichte aus offenbach gibts viel zu selten hier.

habt ihr tipps wie man sich am besten mit der sprechstundenhilfe verständigt? :P

ein organisationstalent!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ja es stimmt schon. es ist natürlich irgendwie toll völlig umsorgt zu werden. Aber wenn sich Oma, Mutter und Vater auf einen stürzen und einem alle Stunde einen neuen Brei geben, kann das schon ganz schön nervig sein :)

Ich denke/hoffe, dass ich so schnell nich mehr generell ins Krankenhaus mit und nach Offenbach sowieso nicht. Die Station, auf der ich lag, war halt eine allgemeine, keine MKG-Station oder so, Deshalb wussten die irgendwie nich so viel über die Materie. Und die Schwester aus dem Aufwachraum war natürlich echt übel, aber ob ich gerade die nochmal sehe ist die Frage. Ich lasse das mal so auf sich beruhen ;). Der Arzt ist top, das ist mir wesentlich wichtiger als das Krankenhaus.

Tipps für die Sprechstundenhilfe habe ich leider auch nicht :D Aber sie hat mir den Tipp gegeben, nur noch mit Bodyguard rauszugehen, da es ja jederzeit passieren könnte, dass dich mal jemand verprügelt, gerade wenn man so ein vorlautes Mundwerk hat wie sie. Das waren ihre Worte. Da merkt man schon, dass man sich in Offenbach bewegt und nicht in meinem Heimatdörfchen Wallernhausen :).

Laut meinem Chirurgen müssen die Platten auch nicht mehr raus. Er meinte, die Ärzte streiten sich dadrüber ja immer ein bisschen, aber er findet, dass die Platten auch ruhig drin bleiben können, solange sie keine Probleme machen. Implantate bestehen auch aus Titan und die bleiben drin, also könnten wohl auch die Platten bleiben. Find ich natürlich klasse.

Gestern und heute hatte ich besuch von 2 Freundinnen. Die müssen ab morgen wieder in die Schule haha, ich lass mir noch 1 Woche Zeit (und vllt noch länger - wir schreiben dann nämlich Klausuren ^^) Besuch strengt mich immernoch an, das viele reden und das wirklkich anstrengende und teilweise auch schmerzhafte Lachen. Aber besser als den ganzen Tag fernsehn zu gucken.

Zähneputzen mit der Lernzahnbürste von 0-3 Jahren funktioniert inzwischen auch richtig gut ;)

Ui, mein nächster Brei wartet auf mich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dankö, berichte aus offenbach gibts viel zu selten hier.

habt ihr tipps wie man sich am besten mit der sprechstundenhilfe verständigt? :P

ein organisationstalent!

Das haben Kieferchirugische Praxen scheinbar so an sich, die Frontofficemanagerin bei meinem KFC hat auch nicht alles so begriffen wie es wünschenswert währe ;-)

ja es stimmt schon. es ist natürlich irgendwie toll völlig umsorgt zu werden. Aber wenn sich Oma, Mutter und Vater auf einen stürzen und einem alle Stunde einen neuen Brei geben, kann das schon ganz schön nervig sein :)

Oh, ich glaube sowas kann ganz schön agro machen :-) Hatte ich zum Glück nicht, meine Familie hat mich in ruhe gelassen, und mir nur denn Kühlschrank oben mit Yoğurt vollgestellt. ab dem 5 Tag also Freitags ging auch Sternchen Suppe...

Ich denke/hoffe, dass ich so schnell nich mehr generell ins Krankenhaus mit und nach Offenbach sowieso nicht. Die Station, auf der ich lag, war halt eine allgemeine, keine MKG-Station oder so, Deshalb wussten die irgendwie nich so viel über die Materie. Und die Schwester aus dem Aufwachraum war natürlich echt übel, aber ob ich gerade die nochmal sehe ist die Frage. Ich lasse das mal so auf sich beruhen ;). Der Arzt ist top, das ist mir wesentlich wichtiger als das Krankenhaus.

Das ging mir in Oldenburg genauso, die Zeit im Krankenhaus war so schei**, sorry für das Wort, aber die haben da echt garnix verstanden überhaupt nix, das war sooooooooo schlimm, aber ich sehe das genauso wie du, mein Chirurg ist Top, und ich bin ihm unendlich dankbar.

Laut meinem Chirurgen müssen die Platten auch nicht mehr raus. Er meinte, die Ärzte streiten sich dadrüber ja immer ein bisschen, aber er findet, dass die Platten auch ruhig drin bleiben können, solange sie keine Probleme machen. Implantate bestehen auch aus Titan und die bleiben drin, also könnten wohl auch die Platten bleiben. Find ich natürlich klasse.

Man hast du ein Glück! Ich muss wohl nochmal die Krankenhausschose mitmachen, in ca. nem halben Jahr, dann aber mit Einzehlzimmer und 2 Flightcaseschiebene Roadies :-) << Das wird'n Spaß :razz:

Was ich aber Klasse finde ist das mein Chirurg noch mein Nässchen operieren möchte, was dann zur Folge hat das ich noch besser Luft bekomme, und sie etwas besser ausschaut... Dass freut mich schon ein wenig.

Gestern und heute hatte ich besuch von 2 Freundinnen. Die müssen ab morgen wieder in die Schule haha, ich lass mir noch 1 Woche Zeit (und vllt noch länger - wir schreiben dann nämlich Klausuren ^^) Besuch strengt mich immernoch an, das viele reden und das wirklkich anstrengende und teilweise auch schmerzhafte Lachen. Aber besser als den ganzen Tag fernsehn zu gucken.

Ich war die ersten Tage Megaschlapp, also das ist denke ich relativ normal, ich habe viel im netz gesurft, aber ohne strategischen Hintergrund, also kein ziel wie informationssammlung, geschrieben habe ich auch meistens nicht viel, wenn ich nachrichten beantwortet habe oder soetwas, wenn ich überhaupt reagiert habe.

Zähneputzen mit der Lernzahnbürste von 0-3 Jahren funktioniert inzwischen auch richtig gut ;)

OH, ich konnte min. 2 Wochen nicht gut meine Zähne reinigen, aber Chlorhexamed war mein Freund

Ich habe ja schon in meinem bericht geschrieben, Zähneputzen währe so toll...

Wenn man Profilaxebegeistert ist, und sich wirklich viel und gerne um seine Zahnpflege kümmert, und ist dann auf diesem gebiet erstmal ausgeschaltet nervt das voll.

Mittlerweile hat meine KFO mir Gummies verpasst, die kann ich selber Wechseln, also auch zum Essen und Zähneputzen rausnehmen, und somit nun wieder ganz normal mit meine Sonicare Grundreinigung durchführen :-)

--Kleiner Tipp @All: Die Gummies selber rein zu fummeln ist echt Nerven und Zeitaufreibend, währen da nicht die kleinen Tricks, und die "einsetzhilfe" vom KFO kann man auch wegschmeissen, nen Nadelhalter Hilft ganz gut dabei dann dauerst nur noch 30 Sekunden :-)

wenn die Schwestern und das Umfeld wirklich so scheiße waren, solltest Du den Chirurg mal wirklich ansprechen. Auch im Sinne folgender Patienten. Und die Schwester im Aufwachraum würde ich auch mal ansprechen, sobald Du wieder 100% fit bist. Ich finde das Verhalten total daneben. Kannst ja den Papa mitnehmen, wenn Du nicht so die Natur bist, um jmd den Marsch zu blasen. ;)

Hat bei mir nur bedingt geholfen, aber ich könnte ja eine neue Realityshow machen und die Perfekte krankenhausstation zusammencasten...

Wobei wenn man sich das verhalten von den schwestern anschaut, ein bisschen menschenkenntniss hat, sich die namen merkt, und das dann "Psychologisch auswertet" was man erlebt hat hilft manchmal ein netter aber bestimmter Brief an die station in Kopie an die Pflegedienstleitung *LACH* und: NEIN dazu gibt es KEIN weiteren KOMENTAR!

__________________________________________

@ Overgine:

Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP, und schnelles Abschwellen!

Viel glück für die nächste Zeit.

Grüße dich ganz Lieb

Chris

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

waaa..

ich glaube ein Stück an meiner Naht hat sich ein bisschen entzündet. Jetzt bekomm ich wahrscheinlich die Rache, dass ich das Antibiotika verweigert habe.

Eine Stelle an der Naht tut beim Lachen weh und auch sonst so wenn ich mit meiner Zunge in der Ecke rumspiele. Werde jetzt gründlicher spülen und hoffen, dass es sich gibt...ich weiß ja auch gar nich sicher, ob es wirklich entzündet ist oder ob man es nur als gereizt abtun kann. Erstmal abwarten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey,

mir gehts gut. Ich schwelle jeden Tag ein Stückchen mehr ab. Meine "Entzündung" hat sich wieder gelegt. Das Zahnfleisch in der Nähe der Naht war nur ein bisschen auf Grund von den Brackets gereizt. Aber das ist viel besser geworden. Ein Termin beim Chirurgen habe ich nicht mehr. Die Nachsorge übernimmt meine Kiefernorthopädin, bei der ich Monta einen Termin habe.

Das einzige was noch nervt ist meine Nase, die ständig zu ist oder brennt oder läuft. Immer was anderes ^^. Ganz friedlich kann sie einfach nicht sein.

Am Gaumen bekomme ich an einer Stelle wieder ganz langsam minimal Gefühl, meine taube Gesichtshlfte macht jedoch noch wenig anstalten wieder gefühlvoll zu werden. Aber es kribbelt hin und wieder immerhin schonmal.

In einer halben Stunde fahre ich für 1-2 Stunden auf einen Geburtstag. Ich bin mir sicher, durch soziale Kontakte wird man viel schneller gesund ;). Ich hoffe ich überschätze mich noch nicht zu sehr und es wird ganz schön. DIe Leute müssen von meinem Hamsteranblick schließlich auch mal ein bisschen geschockt werden. :P

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Kann denn die komplette Nachsorge vom KFO übernommen werden? Ich musste dmals zum KFO und zum Dr. N.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey erstmal alles gute zur überstandenen OP! Bei mir hatte sich danach auch ne naht entzündet, bin dann zum Doc gefahren, der hat den faden einfach schon gezogen und danach war es sofort besser...ob das so von allein weg geht, wenn es schon entzündet ist! Ich musste noch länger die antibiothika nehmen...

Gute besserung weiterhin!

LG Conny

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
also habe zumindest keinen Termin mehr bei Dr.N

Hat er zu Dir nicht gesagt, dass Du nochal kommen sollst? Bei mir hieß es immer, neächster Termin in 1 Woche oder so.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nein, er hat nichts gesagt. Außer, dass seine Arbeit jetzt wohl zu Ende ist und ob ich einen Termin bei meiner KFO hätte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Kann's sein dass unser dr. Momentan überarbeitet ist nachdem was man so hört?

Anfragen dauern mehrere wochen, bei einem termin in der praxis war er nicht dort sondern im krankenhaus, keine nachsorge termine mehr...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

hmmm...keine Ahnung. Dass man auf alles warten muss ist richtig. Und das Wartezimmer ist ja auch immer gerammelt voll. Aber er macht immer einen sehr entspannten Eindruck :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
hmmm...keine Ahnung. Dass man auf alles warten muss ist richtig. Und das Wartezimmer ist ja auch immer gerammelt voll. Aber er macht immer einen sehr entspannten Eindruck :D

er muss sehr entspannt sein, wenn er die noch nicht rausgeworfen hat.

oder er traut sich nicht, wegen ihrem bodyguard :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
er muss sehr entspannt sein, wenn er die noch nicht rausgeworfen hat.

oder er traut sich nicht, wegen ihrem bodyguard

Welche "die"?

Also, er ist halt ein sehr guter Chirurg und es kommen auch einige Patienten von weit her, nur um von ihm operiert zu werden. Zudem hatte er in letzter Zeit viele Not- und Zwischenfälle. Als ich am Donnerstag um 8 Uhr in die Praxis kam, sagte mir die Helferin erst einmal dass er in der Früh rausgeklingelt wurde und ins Krankenhaus musste, weil irgendwas passiert war. Wir mussten dann 45 Minuten auf ihn warten. Dadurch haben sich alle Termine verschoben.

Als ich selbst im KH war, kam er einmal morgens nicht zur Visite. Die Schwester sagte mir dann, dass er im OP steht, weil Notoperation wegen irgendwas, glaube Unfall. Als ich einmal zur Kontrolle musste, da mussten auch alle Termine abgesagt werden, weil er in der Praxis angerufen wurde und ins KH musste, auch wieder Notfall.

Ja, er ist schon ziemlich überlastet, aber voll war es schon immer bei ihm. Ich war ja schon vor 10 Jahren als Patientin dort. Die Wartezeiten waren damals auch schon so. Jetzt kommen immer mehr neue Patienten dazu, teils auch Patienten mit Re-OP und dann die Notfälle. Momentan treffen viele Dinge einfach zusammen, die das Fass zum überlaufen bringen.

Trotzdem würde ich wieder zu ihm gehen und mich nur von ihm operieren lassen. Morgen kommt die eine Platte raus. Bin mal gespannt ob ich pünktlich dran komme und was mich erwartet. Ich denke, man muss über das Chaos drüber stehen und es einfach akzeptieren.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Welche "die"?

du weißt schon, das "organisationstalent".

am anfang fand ich die noch lustig, inzwischen ist sie wahrscheinlich für eine verzögerung meiner behandlung verantwortlich, weil sie sich mit n. offensichtlich auch nicht besser verständigen kann als mit mir am telefon, eine andere patienten zweifelt ernsthaft an der behandlung weil die kommunikation mit der KFO nicht gut klappt und eine wieder andere patientin hat sie zum heulen gebracht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Du meinst Frau W.? Nee, die ist seit Dezember weg. Ich kenne die noch ;-) Ja, die war auch nicht so toll.

Frau K. ist die Nachfolgerin. Ich glaube einfach, dass die auch das Problem hat, dass sie keine Erfahrung in einer chirurgischen Praxis hat und gar nicht immer so genau versteht um was es geht. Die meisten Helferinnen lernen beim Zahnarzt und KFC ist halt was ganz anderes.

@relative: Ich glaube, ich weiß wen Du meinst, mit Verständigung KFO. Aber warum hat eine geheult?

Bei mir klappt die Verständigung mit KFO auch nicht immer sofort. Was meinst Du wie oft ich da auch schon hinterher telefoniert habe und rumgemeckert habe, dass da mal jemand beim KFO zurück ruft? Ich weiß auch gar nicht ob das Schuld der Helferinnen ist. Kann auch sein, dass die es Dr. N. sagen und der dann am gleichen Tag nicht dazu kommt und dann ist es aus dem Auge aus dem Sinn. Das Kommunikationsproblem haben alle Behandler die ich kenne mit ihm.

Dass du rechtzeitig drankommst und dass deine Platte schön rauskommt

Naja, dran kommen werd ich sicherlich nicht rechtzeitig aber das bin ich schon gewohnt. Hoffe nur, dass das nicht so quälend wird eine Platte unter Lokalanästhesie rauszuholen. Und ich bin mal gespannt mit welchem einseitigen Hamster ich danach konkurieren kann :-(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ohja. KFO und Neub. brauchten auch Wochen, bis sie es geschafft haben 1 klitzekleines Telefonat miteinander zu führen --> mit dem Ergebniss dass mir 2 Wochen vor dem geplanten OP-Termin abgesagt wurde ^^

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden