Minchen

GNE + Unterkiefer-Distraktion

Hallo!

Ich habe mich trotz meines hohen Alters von 38 Jahren dazu entschlossen meinen Überbiss (14mm) korrigieren zu lassen. Wollte eigentlich nur eine Spange, aber mein KFO sagte, daß wäre rausegeschmissenes Geld, ohne OP wäre eine nur kaum sichtbare Korrektur möglich.

Nach einem halben Jahr Vorplanung, soll ich jetzt am 09.03.2006 in der Uniklinik Frankfurt (Dr. Landes) operativ knochengetragene Distraktoren im UK und Ok eingesetzt bekommen, dann nach ca. 2-3 Monaten soll ich eine feste Spange bekommen und nach ca. 1 Jahr eine Bimax.

Hat irgendjemand Erfahrung mit diesen knochengetragenen Distraktoren? Ist die Sache sehr schmerzhaft? Wie lange fällt man da aus? Habe da fast mehr Angst davor als vor der Bimax im nächsten Jahr.

Bin dankbar für jede Antwort!

Gruß Minchen

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hi minchen,

nur eine verständnisfrage: in welcher richtung wird denn der knochen durch die distraktoren erweitert? in vertikaler richtung?

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Hallo Rainer!

Nein, ich habe zu schmale Kiefer und Zahnengstände im OK und UK. Die Kiefer sollen in die Breite gedehnt werden.

Gruß

Minchen

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Hallo Minchen!

Also ich hatte einen knochengetragenen Distraktor im OK - allerdings gerade mal für 2 Wochen, dann hat sich das Gewinde abgenutzt, und die Schraube durchgedreht und nichts ging mehr. Denke mal, dass es eigentlich funktionieren müsste, war ganz offensichtlich ein Materialfehler - Pech muss man haben..... als ob die OP nicht genug wäre.

Würde es jedoch nochmal riskieren und mich für den Palatinaldistraktor entscheiden - ist angenehmer zu tragen und vom Handling um einiges einfacher!

Viel Glück und alles Gute, Christine

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Hallo Minchen,

knochengetragene Distraktoren müssen wieder entfernt werden- also zweiter Eingriff erforderlich! Außerdem braucht man einen größeren Zugang, die OP dauert länger und die Risiken sind höher. Daher werden heute i.A. dental getragene Distraktoren bevorzugt.

EXperten dafür :Dr.Menz und Dr. Werner in Neu- Isenburg,

Dr. Polzar Büdingen, die darüber ausreichend wissenschaftlich publiziert haben

Schöne Grüße

WMK

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Hallo !

Danke für Eure Antworten. Beruhigt mich aber nicht wirklich. Meim KFO und mein Kieferchirurg sind sich einig, daß bei mir knochengetragene Distraktoren besser sind, weil damit die Gefahr, daß sich Zähne lockern wesentlich geringer ist. Und gerade mein KFO ist sehr fürsorglich.

Ja, dafür daß ich eigentlich nur eine Zahnspange haben wollte, habe ich jetzt ganz schön was vor mir. Aber meine Familie und meine Freunde unterstützen mich und ich denke, daß das auch schon andere vor mir überstanden haben. Ärgere mich, daß ich den Schritt nicht schon viel früher getan habe. War zwar schon mal mit Anfang 20 bei einem KFO, aber der war so herablassend arrogant und sagte wortwörtlich "Was wollen Sie denn noch hier?". Damit war die Sache für mich erledigt. Aber dafür ist die Kieferchirurgie und -orthopädie heute auch schon ein ganzes Stückchen weiter, hoffe ich zumindest. Wenn ich Glück habe, sind die OP´s noch vor meinem 40. Geburtstag geschafft :D

Grüße

Minchen

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Hallo Minchen,

ich trage noch einen solchen im Knochen verankerten Distraktor im Oberkiefer. Im April kommt er raus.

Ich bin sehr zufrieden damit. Es stimmt, die OP ist ein wenig länger als bei den anderen Distraktoren, aber die fogende Prozedur mit Drehen etc ist die gleiche. Ich war auch nicht länger als üblich im KH. Mein KFO wollte diesen Distraktor eben weil die Belastung weniger auf den Zähnen liegt.

Ich würde ihn wieder nehmen und kann ihn Dir nur empfehlen! Also kein Grund zur Sorge (finde ich).

Viele Grüße

Ulrike

P.S. Die Entfernung soll über lokale Betäubung erfolgen.

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