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Matthias1976

Gutes Ergebnis in Privatklinik Bethanien Zürich, aber ...

Hallo

Im Frühling 2004 hatte ich in der Privatklinik Bethanien bei Prof. S eine Operation, die sehr gut klappte. Bis heute war ich mit dem Eingriff (OK+UK/Bimax) sehr zufrieden: sowohl funktionell wie aus aesthetischer Sicht bin ich sehr zufrieden. Jetzt möchte ich eigentlich einen zweiten Eingriff (Nase) durchführen lassen. Allerdings rät mir Prof. S davon ab. Er meint weder aus medizinischer noch aus ästhetischer Sicht bestehe für ihn ein Grund zu einer Operation. Ausserdem wolle er wenn immer möglich mit Krankenkassen-Unterstützung operieren, was bei meiner Situation schwierig sei, vgl. w w w. s a i l e r clinic . c o m Gut, dass ist ehrlich, jedoch bin ich etwas enttäuscht.

Prof. S. hat über 30 Jahre Erfahrung im Fach und ist eine international bekannter Chirurge (Prof. Dr. med, Dr med dent, Dr. med. hc. mult - 8 Doktortitel habe ich in seiner Klinik gezählt) - einen besseren Chirurgen kenne ich nicht. Er hat mit mir eine detaillierte Analyse meines Gesichtes vorgenommen und Stärken und Schwächen markiert. Insgesamt liegt für Prof H.F. S alles im Grünen Bereich. Allerdings möchte ich trotzdem eine Korrektur.

Hatte jemand schon einmal eine ähnliche Situation?

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Hatte jemand schon einmal eine ähnliche Situation?

nö das nicht, aber kannst du mir erklären woher das überschwängliche lob über diese klinik kommt (da bist du nicht der erste), aber ausgerechnet einige beispiele mit denen er werbung macht zum teil übertrieben und "operiert" aussehen?

sind die fotos älter? oder ist das wirklich sein ideal?

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@ relative:

Woher mein Lob für die Betreuung bei Prof. S kommt? Das ist leicht zu erklären: Pro.f S.ail.er sprach ehrlich und offen mit mir. Er war in den Tagen nach der Op mehrmals am Tag bei mir. Zusätzlich war Dr.Dr. L.eup.old und andere Aerzte täglich noch bei mir. Die Aerzte verzichteten auf Blabla. Ich arbeite selbst in einem Spital, das ich hier nicht nennen möchte, dort kommt der Arzt einmal täglich- und manchmal noch nicht einmal de Operateur. In der Privatklinik Bethanien war immer einer der Aerzte da für Fragen, auch wenn meine Fragen noch so banal waren. Weiterhin bist Du in einem Einzelzimmer - egal wie du versichert bist. Es gibt gar keine Doppelzimmer.

Zu den Photos vorher/nachher der Website: Ich habe mich für die Bethanien Klinik wegen der Photos entschieden. Ich konnte mit 2 der dort gezeigten sprechen und sie erklärten mir, dass das Wunschprofil von Ihnen so mitgestaltet worden war. Das optionale Gespräch mit schon Behandelten war für mich sehr wichtig. Bei mir stimmte die Präop/Postop Planung zu 99.9% überein. Selbstverständlich gibt es eine sorgfältige Dokumentation für mich als Patienten. Die Unterlagen über mich sind also völlig transparent, es gab keine Geheimnisse.

Ausserdem interessant: da ich selten Herpes labialis habe, haben sie mir prophylaktisch für einige Tage um die Op herum ein Virostatikum gegeben. Das ist ein besonderer Service. Ebenso verwendet Prof S ein Antihistaminikum nach der Op - dieser Trick half mir wesentlich dass ich wohl nur eine mässige Schwellung hatte. Beides wird schon seit der Zeit am Unispital von Prof S gemacht.

Darum bin ich eben so hin und hergerissen. Alles was ich in der Privatklinik am Zürichberg erlebt habe, war professionell. Jetzt wurde mir empfohlen, nicht zu operieren. Vielleicht stimmt das.

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Hallo Matthias

Dein Insiderwissen zu 8xDr. S ist beeindruckend. Kann es sein, dass du angefragt wurdest, einen Bericht zu posten? (Bei mir war es so. Allerdings sollte dieser wohl etwas positiver ausfallen). Wollte das Thema im Forum eigentlich nicht mehr breittreten, doch habe ich hier noch eine andere Version zum Ablauf an besagter Klinik:

- Zur Präop / Postop - Planung: Dr. S. arbeitet nicht mit Schablonen. Die Anzahl mm VV wurde mir vorher nicht bekannt gegeben. "Wir müssen das während der Operation beurteilen"...(Ich könnte hier auch noch andere Beispiele aufzählen, zB zusätzliche Eingriffe, die mit dem Patienten vorher nicht abgesprochen waren etc.).

- Keine Doppelzimmer?? Du bekommst ein Einzelzimmer, wenn du den Zuschlag

bezahlst. Ansonsten wirst du in einem Doppelzimmer im Bethanien untergebracht.

- Betreuung nach der Op: Erst nachdem ich Dr. S mehrmals auf die Mittellinienverschiebung und das Gummy-smile angesprochen habe, hat er vorgeschlagen eine Zweit-Op (nur OK) vorzunehmen. Dies war ein Jahr nach der ersten Operation. Die Mittellinie stimmt übrigens bis heute nicht..

Sein Vorschlag zum nicht mehr passenden Biss: Zähne abschleifen und Veneers ankleben..

Ich möchte hier deine Erfahrung nicht in Abrede stellen, da es bei Dr. S. sehr wohl gute Operationsergebnisse gibt. Es sind aber nicht alle Patienten mit seinem "Kunstwerk" zufrieden...Ich würde jedem, der vor hat, sich dort operieren zu lassen, einfach zur Vorsicht raten...

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Irgendwie hat doch jeder Arzt wohl schlechtes und gutes geleistet, wie jeder Mensch im Leben gute und schlechte Erfahrungen macht.

Also von Dr. S hatte ich nur gutes gelesen, aber auch er kann wohl Fehler machen,

wobei ich denke grad in solchen fällen also OP´s sollte man sauber korrekt arbeiten, und es ist ja nicht nur einer der operiert, es sind doch mehrere dabei, also was das eine Auge nicht sieht sollte doch das andere Auge sehen.

Deshalb denke ich mir einfache zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

Mattihas, schön das bei Dir alles toll geklappt hat und du so zurfrieden bist mit OP etc.

Was hast Du für die Op gezahlt das würde mich echt mal interessieren.

Und mit der Nase überleg es dir einfach noch, vielleicht muß es ja wirklich nicht sein, was stört dich denn an deiner Nase?

Hat es dich schon immer gestört oder erst nach der Bimax OP?

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Irgendwie hat doch jeder Arzt wohl schlechtes und gutes geleistet, wie jeder Mensch im Leben gute und schlechte Erfahrungen macht.

das ist klar. aber dass er zum teil ausgerechnet m.E. nicht so gelungene ergebnisse auf seiner webseite ausstellt fand ich halt seltsam. deswegen die frage, ob das wirklich sein ideal ist.

eins der fotos in dem newsweek-special erinnert mich immer an ein kommentar hier im forum, sie möchte nach der Op kein schaf verschlingen können. :D

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@ Matthias: Ich beglückwünsche dich zu einem, wie es scheint, gelungenem Ergebnis! Wenn ich besagte Klinik nicht selbst kennen würde, so würde ich mich wohl auch über deine überschwänglichen Einträge (vgl. vor allem http://www.progenica.net/forum/showthread.php?p=72795#post72795 ) wundern, so allerdings kann ich sie auch als konsequente Fortsetzung der Marketingeigenschaften der Klinik lesen.

Wie "unhappy" sind auch mir die dortigen Doppelzimmer bekannt, ferner ist mir ebenfalls bekannt, dass Prof. S. "freihand" operiert, was sicherlich Vorteile, aber auch Nachteile mit sich bringen kann. Auch bei mir waren Nachkorrekturen vonnöten. Und auch zusätzliche Eingriffe kenne ich.

Selbst unter der Annahme, dass man mit dem Patienten alles bis ins kleinste Detail vorher besprechen würde und die OP zu "99,9%" planen würde, so ist es doch mit Verlaub überhaupt nicht möglich das OP-Ergebnis 100%ig vorherzusagen. Die Veränderung der Weichteile eines Patienten sind selbst für die Chirurgen nicht klar berechenbar...und können äußerst variiern. Selbst eine millimetergenaue skeletale Durchführung der OP halte ich kaum für möglich. Ich habe da so meine Erfahrungen gesammelt...Tja, aber um Millimeter geht es hier nun mal.

@relative: Interessante ästhetische Kategorie: ein "Schaf verschlingen [zu] können"... :wink: Wie du siehst entscheiden sich gerade einige wegen (und nicht trotz) dieser Bilder und eben auch der Bilder, die einem in der Klinik gezeigt werden für einen Eingriff dort. Zudem würde besagter Prof. nun konstatieren (ich hatte eben besagtes Beispiel bei ihm angesprochen), dass es bei der Vorverlagerung auch immer auf die Körpergröße (Gesamterscheinung) der jeweiligen Person ankommt, ect... Jenes Bild soll auch eher die möglichen Dimensionen einer Vorverlagerung demonstrieren, als die Ästhetik zu definieren.

Wir können ja nicht alle auf Vorgesichter stehen. Auf Rückgesichter aber auch nicht... :wink:

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Hallo

Hier noch Ergänzungen zu Prof. S.ailer in Zürich.

@unahppy: also wann war Deine OP? Meine war 2004. Damals gab es meines Wissens nur die Einzelzimmer. Wenn ich gewusst hätte, dass es Doppelzi gibt, hätte ich mir die Preise angeschaut und dann entschieden. Wenn es deutlich günstiger gewesen wäre, hätte ich das Doppelzimmer gewählt. Trotzdem war ich nach der Op mit geschwollenem Gesicht froh im Einzelzimmer zu sein.

Meine Oberkiefer und unterkieferverschiebung wurde auf den Millimeter geplant, jedoch wurde ich darauf hingewiesen, dass es Abweichungen geben könnte. Die gab es allerdings nicht. Meine Planung übrigens mit Schablone funktionierte genauso wie besprochen.

Uebrignes: natürlich habe ich mich sehr genau über meinen Operateur informiert bevor ich mich habe operieren lassen. Ich habe auch klar gefragt, wie häufig er diesen von mir gewünschten Eingriff schon durchgeüfhrt habe. Wie gesagt, durfte ich auch mit mehreren anderen von Prof. S.ailer operierten sprechen. Darauf habe ich auch etwas gedrängt. Es wurde allerdings sofort aufgegriffen.

Ich habe folgendes noch mit Prof. S. besprochen: wenn er intraoperativ feststellt, dass nach dem Bimax noch Korrekturen an Jochbein nötig sind, solle diese sofort durchfürhen. Ich will doch nicht unnötig nochmals operiert werden. Dabei wurde ich im ausführlichen Gespräch darauf hingewiesen, dass ein bimaxillärer eingriff in erster Linie Ober und Unterkiefer betrifft, dass allerdings auch das restliche Gesicht dadurch neue Proportionen erhält. Das wollte ich ja übrigens. Durch neue Proportionen könnte es zb sein, dass die Jochbögen zu klein sind. Darum habe ich besprochen, dass ich auch (mit Aufpreis) bereit bin, dass eine Optimierung des Gesamtbildes entsteht. und Prof. S.ailer hat dann auch wie besprochen eine solche feine Korrektur mit lyophil Knorpel (lyophilisiert?) vorgenommen. Das Ausmass dieser zusätzlichen Korrekturen ist wohl recht schwierig zu simulieren. Die Gesichtsweichteile sind eben extrem unterschiedlich von Mensch zu Mensch. Irgendwo muss man sich da einfach auf die Erfahrung des Chirurgen verlassen! Das ist ja die Kunst der Kieferchirurgie!

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Hallo Mathias,

Besten Dank für deinen geposteten Beitrag. Freue mich echt wieder mal etwas über diesen Chirurgen lesen zu können.

Vor allen Dingen deshalb, weil ich auch ein Auge auf diese Klinik habe. Eine kleine Beratung von seiner Assistentin hat auch bereits stattgefunden. Das Gespräch empfand ich als distanziert aber doch angenehm. Vielleicht aus dem Grund, weil ich das Wenige, was über den Arzt zu finden war, praktisch auswendig kannte, mir es dennoch die erste Zeit nochmal ausführlich presäntiert wurde, und etwas zu wenig auf mich bezogen war. Vielleicht hatte ich auch ein wenig zu viel von einem unverbindlichen Gespräch erwartet. Deshalb werde ich auch bald versuchen, einen Termin, mit dem Doc selber, zu vereinbaren. Dies nur kurz als kleine Einleitung.

Was mich etwas irritiert, ist die Künstlichkeit rundherum. Es wird sehr viel wiederholt und nie hat man das Gefühl, hier kommt doch mal was Individuelles. Sieht man auch an deinen Beispiel. Genau die gleiche Rede bekam ich auch von seiner Mitarbeiterin zu hören. Überall ist das Gleiche zu sehen oder zu hören, sei es von einem Patienten oder von seinen kurzen Videoclips. Beim Homburger Doc kommt mir das ganze irgendwie ein wenig lebendiger vor. Es ist nicht auszuschliessen, dass es an den vielen Beiträgen hier liegt. Was mich gerade halt auch zu meinem anderen Gedanken treibt, wo sind die S. Patienten? Kennt niemand Internet, oder sind die Leute einfach irgendwie von Person aus anders? Vielleicht gehen die deutschen Patienten einfach viel offener mit der Sache um, als schweizer... Aus dem Grund Schweizer, da dort wahrscheinlich der Grossteil einheimisch ist: Hauptsächlich aus Versicherungsgründen, kann ich mir vorstellen.

Zu den vor- und nachher Bilder ist auch kein effektiver Schluss ziehbar. Das Gesicht ist immer irgendwie komisch auf den Photos, fast schräg. Nirgends sehe ich ein richtiges Seitenprofil. Vielleicht mag jetzt schnell jemand kommen und sagen, ja auf seiner Seite sind doch Profilfotos. Ja, mag schon sein, aber irgendwie sind mir die Photos auf der K. Seite viel realer, von den hier geposteten, kaum zu sprechen... Bei ihm sehen halt die Fotos irgendwie Profikamera mässig aus, ich weiss auch nicht, wie ich das beschreiben soll.

Auch sehe ich hier fast keine Beispiele von Vorher- Nachher Bildern. Der Einzige, der einigermassen aktiv war, ist Dieter, aber auch von ihm kommt sehr wenig an Bildmaterial, fast gar nichts. Von Dr. K's Patienten kann man sich ja an Bildmaterial fast ertränken.

Ich wollte hier keineswegs jemanden schlecht machen, denn wie gesagt, interessiere ich mich auch für Bethanien. Aber möchte einfach mal deine Meinung zu meinen Bemerkungen hören. Tatsache ist, ein Doc macht seine Arbeit mal kurz während paar Stunden, aber wir tragen dann das Resultat ein leben lang! Deshalb möchte ich es so gut wie nur möglich haben.

Frage zur Nase, was hast du hier genau für ein Problem. Höcker, schief, lang? Wieso nicht gleichzeitig mit Bimax kombiniert, er macht das ja eigentlich!? Kam dieses Problem nach der Op? Er muss doch irgendwie begründen, wieso er es nicht machen will!

Kann ich vielleicht ein paar Bilder von dir haben, um mir das Ergebnis mal anzugucken?

Wie ist dein Biss, ist er besser? Hat er sich vollkommen verändert?

Auch was mir komisch erscheint, ist, dass in DE alle irgendwie ne Vorbehandlung haben, KO usw. Bei ihm geht es gleich an die Wurst, und das mit enormer Zuversicht...

Es ist etwas viel, aber würde mich über dein Statement echt freuen.

Thanks!

Dakymaster 8)

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