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ameisenbaer

Bimax am 05.05.09 bei Dr. Schmechel im Unfallkrankenhaus Berlin

ich wollte mich zunächst bei den ganzen fleißigen schreibern bedanken..

hab hier echt viele interessante dinge von euch gelesen.. eure erfahrungsberichte, tipps.. und und und..

freu mich deshalb schon bald von meiner op berichten zu können. ich hab morgen früh ne bimax.. der OK wird nach oben versetzt/gestaucht und der UK wird nach vorne verlagert.. und in nem halben jahr (bei plattenentnahme) folgt noch die kinnplastik.

aufgeregt bin ich komischer weise noch nicht.. und angst?? mhh.. glaub mein freund hat mehr angst als ich

nochmals nen ganz dickes danke und ganz liebe grüße

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Ich hoffe das bei Dir alles gut verlaufen ist, und Du gutes zu berichten hast,

mich würde auch deine Klinik und dein Arzt interessieren.

Habe bald fast die selbe OP wie Du inkl. Kinnplastik.

Frohes abschwellen.

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So ihr Lieben..

ich hab euch ja echt lange warten lassen.. Das tut mir echt furchtbar Leid.

Hier ist mein OP-Bericht:

Op-Tag

Gegen 7.00 Uhr bin ich mit meinem Freund im Krankenhaus angekommen. Laut Op-Plan war ich die Zweite, die an diesem Tag operiert werden sollte. Mein Freund konnte leider nur kurz warten, weil er zur Arbeit musste. Der Abschied ist mir echt schwer gefallen.. aber für mich hieß es dann warten, warten, warten... und ähm.. warten!! Bis mich ca. 7.45 Uhr ein Pfleger abgeholt hat und meinte, dass jetzt alles sehr sehr schnell gehen muss. Die würden wohl schon alle auf mich warten.. Das Problem bestand nämlich darin, dass ich nun doch die Erste war laut Plan und nicht die Zweite und das irgendjemand vergessen hat das mitzuteilen.

Ich wurde also schnell in ein 2-Bett Zimmer gebracht, hab dort meine bereitgelegte Beruhigungstablette eingenommen, Hemd und Netzschlüpfer angezogen und mich ins Bett gelegt und wieder gewartet. Kurz vor 8.00 Uhr wurde ich dann in den Op-Saal geschoben.. Ich kann nicht sagen, dass ich sehr aufgeregt war.. ich war einfach nur extrem gespannt was noch alles passieren würde und wie viel ich noch mitbekomme. Die Leute waren dort sehr nett und lockerten mit ihren Scherzen alles auf. Als ich dann schließlich auf den Op-Tisch rübergerutscht bin und mit der warmen Decke zugedeckt worden bin, gings ins nächste Zimmer zur Narkose-Einleitung.

Meine größte Sorge bestand eigentlich nur darin, dass ich genau wusste, dass sie mir einen Katheder legen werden (auf Grund der OP-Dauer). Da ich selber eine Ausbildung zur Krankenpflegerin mache.. weiß ich, wie einige Schwestern manchmal (nicht gerade sanft) herumstochern.. nur um den richtigen Eingang zu finden. Die Schwester dort hat mir natürlich versprochen ganz vorsichtig zu sein.. und das man ja eigentlich sowieso nichts mitbekommt davon.. weil er erst gelegt wird nachdem man „schläft“ und bevor man aufwacht ist er auch schon wieder weg. Die meisten wissen also noch nicht mal das nen Katheder gelegt worden ist. Ich habs eigentlich auch nur erfahren, weil ich mich so gesträubt habe mein Intim-Piercing heraus zu nehmen.. obwohl ich das schon durch nen Kunststoff-Piercing ersetzt habe. Aber bevor die mir das dann herausnehmen oder hängen beliben.. neee... da hab ich es doch lieber entfernt.

Die OP (eine Bimax) dauerte knappe 4 Stunden.

Als ich wieder wach geworden bin, dacht ich mir nur... NEIIIN, das kann doch nicht wahr sein, oder? Der Katheder lag nämlich noch!! Zwischendurch kam immer mal wieder jemand zu mir, hat mich angesprochen und mir dann endlich dieses blöde Ding gezogen.. Schmerzen hatte ich zum Glück keine.. das war ja schon mal gut.

Gegen 15.30 Uhr wurde ich dann auf mein Zimmer geschoben.. Ich wusste nicht ob das ein Fluch oder Segen war.. jedenfalls lag ich in nem Einzelzimmer. Keinen zum quatschen, lästern.. mhhh.. aber dafür hab ich meine Ruhe.. wer weiß was noch passiert.

Tja.. nach der OP war ich natürlich noch sehr sehr schläfrig und das Atmen wurde nicht gerade erleichtert durch die Magensonde und den Wundwasser-Schläuchen. Ein Pfleger kam zwischendurch zu mir und ich meinte zu ihm, dass mir irgendwie ziemlich schlecht sei.. als ob ich mich bald übergeben müsste. Allerdings hat er mich nur damit beruhigt, dass nur sehr selten jemand brechen müsste nach so einer Op... und dass das reine Kopfsache sei. UND? Es kam wies kommen musste.. und ausgerechnet dann als mein Freund zu Besuch kam, der sowas natürlich gar nicht sehen kann und gleich das Zimmer verlassen hat. Ich hab natürlich reichlich Blut gebrochen.. und da ich keine Schale und nix hatte.. ist natürlich alles schön auf dem Bett gelandet.. Die Pfleger haben sich gefreut. :-P

Nachdem mein Freund gegangen ist, kam meine Mutter.. und Zack.. musste ich mich zum 2. Mal übergeben. Daraufhin wurden sofort die Gummis aufgeschnitten und die Magensonde gezogen. Gott sei Dank.. denn das 3. und 4. Mal ließen nicht lange auf sich warten. Alles in allem hatte ich trotzdem keine großartigen Schmerzen und nach dem 4. Mal (groß) brechen war auch Schluss!! Meine Mutter ist an diesem Abend noch sehr lange geblieben, während ich geschlafen habe.. Ich habe nur noch mitbekommen als sie gegangen ist und wie sie sich die Tränen aus den Augen wischte.... und es folgte eine laaange, einsame und schlaflose Nacht.

Das Interessanteste in dieser Nacht war für mich die Erfahrung mit dem Schieber/Topf. Ich sag selber immer zu meinen Patienten sie brauchen keine Angst haben daneben zu strullern.. aber das Gefühl nicht aufstehen zu können und im liegen in nem Topf zu pinkeln.. wie auch immer.. Jedenfalls kann ich die Angst jetzt voll und ganz nachvollziehen. :-) Da haben die Männer es echt einfacher mit ihrer Ente!!

1. Tag Post-Op

Gegen 7.30 Uhr kam eine Schwester und hat mir bei der Katzenwäsche geholfen.. Was soll ich groß schreiben.. die meiste Zeit des Tages habe ich damit verbracht alles um mich herum vollzusabbern. Das Fieber war oder ist ja normal nach ner Op und das Trinken hat ja nun gar nicht geklappt.. 13 Uhr gings dann zum Konsil mit dem Rollstuhl.. ich hab neue Gummis bekommen und auf die neue Magensonde habe ich verzichtet. Der Vormittag zog sich also in die Länge.. bis zwei Freunde am Nachmittag zu Besuch gekommen sind... Ein dickes Dankeschön an dieser Stelle an Julia und Matthias.. Die beiden haben mir nämlich ne TV-Karte besorgt (obwohl ich so gut wie nie geguckt habe) und das schönste Geschenk war das Foto und die weiße Handsocke, die mich die ganze Zeit mit ihren Knopfaugen beobachtet hat. :-D (Bilder stell ich noch rein) Als die beiden da waren, kam irgendwann nen mir völlig fremder, älterer Mann ins Zimmer der sich verlaufen hat... Wir musste so lachen.. und ich kann euch sagen... das Lachen tat soooooooo unglaublich weh.. aber ich konnte auch nicht aufhören. Ansonsten kam wieder meine Mutter zu Besuch und mehr gibt’s von diesem Tag auch nicht zu berichten. Mein Blutdruck war weiterhin sehr niedrig und die Nacht war noch schlimmer als die Erste. Ich konnte gar nicht schlafen und trotz des Schmerzmittels ging es mir nicht gerade besser.

2. Tag Post-Op

Juhu..... ich konnte duschen und mir endlich die Kotze vom Op-Tag vollständig aus den Haaren waschen. Das lustigste war, dass ich das ganze Bad unter Wasser gesetzt hab.. die haben das dort so blöd gebaut, dass das Wasser nicht schnell genug abgelaufen ist.. Allerdings musste ich echt mehrmals ne Pause machen, weil mir extrem schwindlig war. Der Vormittag wollte mal wieder nicht vergehen, TV ging auch nicht.. ich konnte mich irgendwie auf gar nichts konzentrieren. Lag einfach nur im Bett, hab aus dem Fenster gestarrt und auf Besuch gewartet. Was fürn einfallsreicher Zeitvertreib...

Beim Konsil wurden dann beide Redons/Wundwasserschläuche gezogen... AAAAAAHHHHHH... scheiße tat das weh!! So nach dem Motto kurz und schmerzlos.. nur das das zweite nicht so ganz funktioniert hat. Tja.. ansonsten war ich mal wieder mit sabbern beschäftigt und damit die olle Blutkruste von den Zähnen zu schrubbeln.

An diesem Tag, war dann auch mein erster Versuch Brühe mit dem Strohhalm zu schlürfen --> gescheitert!! Die Brühe ist nicht mal annähernd den doofen Strohhalm entlang gewandert und so war das der dritte Tag ohne trinken.. hab halt nur die Sterofundin/Infusion bekommen. Zwischendruch wurde ich zum CT gerollt und Nachmittags war wieder Besuch da. :-D

3. Tag Post-Op

So... das Waschen hat keine Probleme mehr bereitet und ich hab mich auch wieder „schminken“ können.. naja gut.. ich hab mir zwar öfters mal den Kayal-Stift in die Augen gestochen, weil ja alles taub ist.. aber ansonsten sahs recht zufriedenstellend aus für den ersten Versuch. :-D Aber meine Lippen... boah.. die waren so extrem trocken!! Und mein Gesicht spannte extrem und ich glänzte wie ne Speckschwarte.. das schlimme ist ja.. das man da noch nicht mal großartig was machen kann..

Fieber war nun ganz weg und ich habs endlich geschafft die Brühe mit dem Schnabelbecher zu schlürfen. Ok, ich gebs zu.. mehr als die Hälfte ging daneben aber mit dem Strohhalm gings echt gar nicht. Der Konsil hat außer ner kleinen Entzündung nix Neues ergeben. Außerdem wurde eine der zwei Braunülen gezogen und ich habs irgendwie geschafft zwei weitere Schnabelbecher mit Brühe zu schlürfen. Meine Mutter war wieder zu Besuch und zwei Freunde.. mein Vater konnte mich leider noch nicht besuchen, weil er ne ambulante Zahn-Op hatte und es ihm wohl nichts sooo gut ging. Meine Mutter dürfte sich gefreut hab.. zwei Fressraupen weniger :-D

Das schönste an diesem Tag war abends das Gewitter. Es hat so schön geblitzt und gedonnert das ich zum ersten Mal gut einschlafen konnte und nur 4x wach geworden bin.

4. Tag Post-Op

Ich habs wieder geschafft das Bad unter Wasser zu setzen^^

Vormittags kam dann wieder ne Freundin zu Besuch.. (danke für die Blumen Tatjana) und hat mit mir gerätselt..

Später kam mein Onkel... und da ich alleine nicht spazieren gehen sollte/durfte/konnte.. wegen Schwindel, Schwäche.. bla bla.. bin ich dann mit ihm zusammen rumgelaufen und hab die ganze Zeit nen Eichhörnchen beobachtet.. (was für ne sinnvolle Info) xD

Über mein Gesicht kann ich sagen.. das jetzt die erste Gelbfärbung sichtbar wurde und die Haut nach wie vor trocken, dick und schuppig war. Ne Pummelfee im Gesicht.. Naja.. warum auch nicht.

Hauptbeschäftigung des Tages: kühlen!!

Außerdem hab ich 4x Brühe geschlürft und 3x Tee.. und diese Ekelbrühe hatte ich dann echt über.. Abends kamen meine Eltern zu Besuch und meine Mutter MUSSTE die anderen Tassen Brühe trinken. Ich konnte nämlich nicht mehr von den Pflegekräften hören „Sie müssen mehr trinken!!!“ ..und auf die Infusion hatte ich auch keine Lust mehr.. das dauert ja immer so lange eher die durchgelaufen ist.

Die Brühe hat echt richtig eklig geschmeckt und wenn man den ganzen Tag nur Gemüsebrühe bekommt hat mans schnell über!! Morgens-Mittags-Abends.. je 2x Brühe und 1x Tee... BÄÄÄÄÄÄÄÄÄHHH ich konnts echt nicht mehr sehn, schmecken oder riechen!! Deshalb musste meine Mutter ran.. :-D und selbst die hatte zu kämpfen sich das Zeug herunter zu quälen.

In der Nacht hat es wieder heftig geregnet.. mit dem Unterschied das ich diesmal wieder nicht schlafen konnte.. so wurde die Nacht wieder schrecklich laaaang.. ich hatte starke Schmerzen im linken UK, sau-pfui Kopfweh und plötzlich auch noch Fußkrämpfe.. aber immerhin wars der erste Tag ohne Infusion.. jipieeh :-D

5. Tag Post-Op

Bei der Visite wurde mir gesagt das ich wahrscheinlich in ein 2 Tagen gehen dürfte... Was für eine tolle Nachricht und was fürn schöner Start in den Tag!!

Als dann aber die Stationshilfe/Küchenfee wieder mit der Brühe ankam, hätt ich fast losgeheult.. Ich dachte echt ich würde mal was anderes bekommen außer nur Brühe und Tee.. aber nix da!!

Als ich dann zum Konsil musste, hab ich dem Arzt nen Zettel in die Hand gedrückt.. mit der Aufschrift: „Wie lange muss ich denn noch Brühe trinken?? Geht nicht auch irgendetwas Süßes?“ ..und auf dem Zettel war nen dickes fettes trauriges Smiley mit ner Träne! Warum er nen Zettel bekommen hat?? Weil ich nach wie vor nicht richtig sprechen konnte durch den Splint.. Meine Mutter war die Einzige die mich irgendwie verstehen konnte.. bei den anderen musste ich immer Zettel schreiben. Wie dem auch sei.. als der Arzt den Zettel gelesen hat, fing er auf einmal an laut zu lachen (wegen dem Smiley) ABER... er hat mir versprochen, dass ich ne Schokomilch bekommen würde.. ich hab aber den ganzen Tag vergeblich auf meine Schokomilch gewartet. :-(

Temperatur ist wieder nen bissel angestiegen (aber kein Fieber) Kopfschmerzen waren weiterhin..anhaltende Fußkrämpfe immer beim sitzen und laufen..

Das allgemeine Wohlbefinden an diesem Tag: extrem schwach und schlapp, müde, teilnahmslos.. und extremer Haarausfall kam dazu.. ich dachte echt ich spinne.. geh ich mit den Fingern durch meine Haare und hol nen riesen Büschel Haare heraus.. kann von Glück reden, das ich son dickes Haar hab.. sonst hätt ich wahrscheinlich nur noch nen paar Fussel auf den Kopf gehabt. :-/

Da ich nur sehr wenig getrunken hab.. hing ich schnell wieder an der Infusion oder besser gesagt, es hing an mir. Meine Mutter weigerte sich an diesem Abend meine Brühe zu trinken.. so dass das Zeug gnaaaadenlos von mir ins Klo verbannt wurde. Und da ich so enttäuscht war, dass der Arzt sein Versprechen nicht eingehalten hat.. hab ich meine Mutter regelrecht angebettelt mir nächsten Tag ne Erdbeermilch mitzubringen..

Nachdem meine Mutter gegangen ist.. kam noch mein Freund mit seiner Mutter und hat mir Hühnerbrühe mitgebracht.. *freu* Der Tag war also wieder gerettet.. Hühnerbrühe schmeckt eindeutig besser als Krankenhaus-Gemüsebrühe!!!

6. Tag Post-Op

Hey... morgen darf ich nach hause gehen!!!!!!

Aber ratet mal, was es wieder „leckeres“ zum Frühstück gab!!.. BRÜÜÜHE!!! *würg* ...Ich konnte einfach nichts mehr davon trinken.. und Tee hab ich auch kaum herunter bekommen.. ich beneide echt alle die ihr Tee ohne Zucker trinken können.. ich kanns nicht.. und schon gar nicht wenn man nur die Auswahl zwischen ungesüßten Kamille-, Kräuter- und Pfefferminztee hat.

ABER.. und jetzt kommts.. das schönste war.. das die Küchenfee kurz darauf erneut in mein Zimmer kam, verwirrt schaute und mich fragte ob die Schokomilch den wirklich für mich sei.. weil ich die doch eigentlich noch nicht trinken dürfte.. Ich kann gar nicht beschreiben, was für ein wunderschönes Glücks-Gefühl in mir war.. Ich war so scharf auf meine Schokomilch.. man man man.. was für ein Genuss!! Es ging mal wieder mehr daneben als es sollte.. aber das war mir egal :-)

Ansonsten nix neues. Wie jeden Tag gabs Besuch und am Abend kam meine Mutter noch mit der Erdbeermilch.. YEAHHHH.. heimlich im Schrank versteckt und immer in die Schnabelbecher umgefüllt..

7. Tag Post-Op

Zum Frühstück gabs nochmals Schokomilch vom Krankenhaus.. hab dann meine Tasche gepackt und aufs Konsil gewartet.. Gegen 11 Uhr musste ich dann nochmal zum CT.. und anschließend musste ich mein Zimmer räumen und im Aufenthaltsraum aufs Konsil warten.. Meine Mutter saß derweil unten in der Cafeteria, während ich oben saß und wartete. Irgendwann kam ne total liebe Schwester zu mir und meinte, das ich irgendwie vergessen wurde.. wie nett!! Vor allem weil ich son Schiss hatte vorm Fäden ziehen und es endlich hinter mich haben wollte.. Durch die Taubheit tat das Fäden ziehen nicht wirklich weh.. der Arzt war aber echt unfreundlich und grob. Nachdem das meiste raus war (nur 2 mussten drinne bleiben durch die Schwellung) konnte ich endlich nach Hause!!!!

Zuhause angekommen musste ich erstmal ins Bett.. ich war echt soooooo extrem schwach, das mein Freund mir am nächsten Tag bei Duschen helfen musste, weil ich echt wacklig auf den Beinen war.. bin auch sonst fast mehrmals zusammengebrochen..

So.. und zuhause konnte ich endlich auf die Waage hüpfen und gucken wie viel ich insgesamt abgenommen habe.. 7 Kilo in 8 Tagen!!

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Hey,

erstmal herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP!!! Ich kann dir nur zustimmen, diese Krankenhausbrühe ist das schlimmste, was es gibt!!! Mir war nachher immer nur schlecht wenn das Essen reinkam und ich das schon gerochen hab, total ekelig und ich habs auch nachher nicht mehr angerührt. Tee hatte ich auch, aber da durfte ich Zucker reintun :-) Hab aber nie so eine ganze Tasse aufbekommen, sollte auch immer warten, bis der nicht mehr heiß ist und dann schmeckt der ja eh fad.

Ich wünsch dir schonmal gutes Abschwellen, bin auch noch dabei ;-)

LG

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Da geb ich dir Recht ;-) kalter Tee + Brühe ist noch schlimmer als warm.. :-?

Die Schwellung ist bei mir nicht mehr so extrem.. werd in den nächsten Tagen die ganzen Bilder reinstellen.. dann könnt ihr euch ja selbst überzeugen ;-)

Wollt jetzt aber nochmal das aktuellste schreiben ;-) Weil nach den 8 Tagen im Krankenhaus gings mir nicht mehr soo gut...

Nach 3 Wochen Post-Op ist mein Splint herausgenommen worden.. Was für ein komisches Gefühl das doch ist.. und auch extrem eklig.. weil man seit drei Wochen die Zähne nur von außen putzen konnte.. pfui, pfui, pfui... das schlimmste daran ist ja.. das man selbst nachdem der Splint draußen ist.. nicht richtig Zähne putzen kann, weil der Mund nicht so weit aufgeht.. und Mundwasser allein hilft ja wohl nicht.

In den drei Wochen hatte ich keine Schmerzen.. aber jetzt kamen sie doch.. und zwar richtig.

Nachdem nun also der Splint entfernt wurde hatte ich dieses EXTREM starke Ziehen am rechten UK bis hoch zum Ohr.. vor allem Nachts. Hab dann irgendwo gelesen das man nicht zu hoch liegen soll.. hab also versucht sehr flach zu schlafen.. hat aber nicht geholfen... der Schmerz zog sich über den gesamten Vormittag und erst Nachmittags hatte ich etwas Ruhe, bevor es Abends wieder anfing. Deshalb bin ich zum Arzt getippelt und hab ihm von den Schmerzen erzählt. Hab Naproxen bekommen... und der Mist hat ÜBERHAUPT NICHT geholfen!! Hab dann Analgin genommen.. hat aber auch kein bisschen geholfen.. Inzwischen hatte sich der Schmerz auf beide Seiten verteilt.. vom UK ausgehend hochziehend bis zu den Ohren.. Der Innendruck auf die Ohren hat mich echt wahnsinnig gemacht.. kühlen hat auch nicht geholfen.. Wurde auf Wunsch noch eine Woche länger krank geschrieben.. aber echt mit Widerwillen!!

Nachdem die Woche auch rum war, sprich 4 Wochen Post-Op, musste ich wieder anfangen mit arbeiten. Wollte ich ja auch.. so ist es ja nicht.. aber die Schmerzen waren nach wie vor da.. Hab dann im Krankenhaus (wo ich arbeite) Schmerztropfen bekommen. Die ersten drei Tage arbeiten waren auch nicht gerade leicht für mich.. hatte echt zu tun mit meim Kreislauf.. aber die Leute sind ja da alle sehr nett und helfen mir echt wo sie können. Ich kann allerdings noch nicht mal sagen ob die Tropfen wirklich geholfen haben.. vielleicht hab ich mir das auch nur eingebildet aber die Schmerzen sind nun nach und nach weniger geworden.. von allein?

Zwischendurch ist es aber öfters passiert, das wieder ein plötzlich starkes Ziehen war.. manchmal auch so stark das mir die Tränen gekommen sind oder ich auch geheult habe wie nen Schlosshund --> durch die Schmerzen. Hab dann gleich die Schmerztropfen genommen.. hat aber nicht wirklich geholfen oder nur wenig.. Mein Kiefer ist vor allem Nachts manchmal einfach aufgerissen (hab zwar noch die Gummis drinne) aber trotzdem geht der Mund ja auf. Hab von meiner KFO zusätzlich noch Gummihaken bekommen, damit ich Nachts anstatt der 2 Gummis, 4 trage.. gebessert hat es sich zu der Zeit aber kaum.

Nun sind es 7 Wochen Post-Op.. dieses extrem starke und plötzliche Ziehen ist weg.. würd gerne wissen wodurch der Nerv so gereizt worden ist.. Hab ja davor nur Pudding gegessen und Suppen geschlabbert. Inzwischen und ich bin echt überglücklich.. langsam konnte ich wieder anfangen weiche Nahrung am Gaumen zu zerdrücken und seit 5-6 Tagen kann ich sogar wieder kauen!! :-D

In den letzten Nächten hatte ich wieder Schmerzen.. aber nicht mehr so stark.. verzichte inzwischen auch auf die Tropfen..

Letzte Woche war ich wieder beim KFC.. er hat mich allerdings nur kurz abgetastet und nix groß gesagt oder gemacht.. hab jedenfalls keine Hilfe von ihm erhalten und mich irgendwie die ganzen Wochen durchgequält. Mein Freund war ja schon verrückt vor Sorgen und er hat fast mehr gelitten als ich.. weil er helfen wollte und nicht konnte.. :-(

Meine KFO meinte vor einer Woche das im August der letzte Bogen kommt und ich die Spange dann endlich los bin. Da freu ich mich natürlich.. immerhin hab ich ne Spange seit ich 11 Jahre bin.. inzwischen bin ich 21.. also ähm.. wird Zeit ne ;-)

Um es jetzt mal kurz zu fassen.. mir geht’s momentan echt gut.. und ich bin froh und glücklich das ich jetzt alles.. (abgesehen von der Kinnplastik) hinter mir habe :-D

Das Einzige was ich jetzt noch in den Griff bekommen muss ist meine Esslust!! Weiß nicht ob das nur mir so geht.. jedenfalls wurde es mit jedem Fortschritt auch schlimmer.. hatte ständig irgendetwas im Mund.. Kekse.. Schokolade,.. Brei etc.. Also die 7 Kilo die weg waren nach dem Krankenhausaufenthalt.. ähm.. die sind fast alle wieder drauf :mrgreen:

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ohhhh.... danke für den schönen OP-Bericht. Ich hab sehr über den Zettel mit dem Smiley gelacht. Geht's Dir mittlerweile besser? Alles wieder verheilt?

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