Shine

Nun ham´se mich am Allerwertesten ! (Bremen)

Hallo Leidensgenossen,

mein Name ist Stefan ich bin 33 Jahre und komme aus Bremen.

Ich habe glaube ich eine sehr seltene Art der Kieferfehlstellung.

Ich habe in einem Kiefergelenk einen gutartigen Tumor gehabt. (monostotische fibröse dysplasie) genannt. Ich habe also ein "schiefes Schumi.Kinn" na herzlichen Glückwunsch.

Da mein eines Kiefergelenk somit tierisch belastet wird habe ich mich zur OP entschieden. Nicht so sehr aus optischen Gründen. Damit hätte ich damals leben können. Doch nun wo es bald so weit ist. (bekomme am 8.Febr. den OP Termin genannt) freue ich mich auch schon auf das Ergebnis.

Mein Problem ist, neben der Angst die man so hat, dass ich selbstständig bin und meine Firma am laufen haben muß.

Meine größte Angst ist, dass ich mich bei verdrahtetem Mund übergeben muß und die allgeimein geschilderte Atemnot durch die Nase. Ich bin mal fast erstickt als Kind und habe eine Riesenangst davor.

:(

Nun zu meiner Frage an Euch, wenn Ihr Euch nicht gerne so zu meinem Beitrag melden wollt:

- Ich habe noch keinen Bericht über Erfahrungen bei Prf. Dr. Dr. Bremerich aus dem Zentralkrankenhaus Bremen gelesen. Würde mich sehr interessieren, ob ihr mir dazu raten könnt, bzw. wie Eure Erfahrungen hier sind.

Allen Betroffenen wünsche ich alles Gute und ne Menge Komplimente nach der OP ! LOL

Meldet Euch reichlich

Danke

Stefan

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hi stefan,

das schlechte vorneweg: ich weiss so gar nix über deinen chirurg in bremen :)

eines ist aber sicher: mach dir keine gedanken über's erbrechen nach der op. bei mir war es so, dass ich mich nicht übergeben musste - und noch nicht einmal der mund verschnürt war. sprich mit deinem chirurgen darüber, ob es auch möglich ist, die gummis erst etwas später einzusetzen.

das atmen ist in der tat ein kleines problem, dass sich aber recht einfach durch regelmäßige nasentropfeneinnahme leicht beheben lässt.

wird bei dir dann nur der unterkiefer verlagert?

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Hallo Stefan,

ich habe die Bimax schon hinter mir.

Meine größte Angst bestand darin , wegen dem verschnürten Mund keine Luft zu bekommen , geschweige denn noch Luft zu bekommen während ich mich übergeben muß. Beim Zahnarzt reagiere ich sogar panikartig wenn ich ne Betäubung im OK bekomme.

Ich kann dich da aber beruhigen , ich habe mich mehrmals übergeben müssen ,und nicht für einen Moment das Gefühl gehabt keine Luft zu bekommen. Außerdem war sofort einer da , der das abgesaugt hat.

Ich hatte zwar keine Verdrahtung (ich wurde in Bochum Knappschaftskrankenhaus operiert), aber selbst mit den Gummis war ich nicht in der Lage meine Kiefer auch nur einen Millimeter auseinander zu bekommen.

Mach dich nicht verrückt , auch diese Ärzte werden wissen was sie tun!!!

Sprich mit den Ärzten ,und berichte ihnen von deinen negativen Erfahrungen und deinen Ängsten!!!

lieben Gruß

Tanja

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Hallo Hermann ,

keinen Millimeter! Mit Gummis und Splint , die haben ganze Arbeit geleistet!! War aber nicht schlimm , war sogar verwundert darüber das ich so gut damit zurecht kam.

Drei , vier Tage danach bekam ich meinen Mund ein bissel auf , habe aber extrem darauf geachtet dass das nicht geschieht.

lieben Gruß

Tanja

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Hallo Hermann,

wieso hört sich das nicht gut an? Ich habe doch geschrieben das es nicht schlimm war. Im Gegenteil , für einen Tag wurden mir die Gummis entfernt , und ich war echt froh als sie mir wieder reingemacht wurden!!!

Sicherlich sind die Empfindungen von Mensch zu Mensch verschieden , aber wieso verrückt machen wenn dafür kein Grund da ist.

Klar kann es zu Komplikationen kommen , die kann man nie ausschließen!

Ich neige auch nicht dazu die Dinge in rosarot zu schildern. Und da meine größte Angst darin bestand zu ersticken , kann ich denke ich in dieser Hinsicht beruhigen.

lieben Gruß

Tanja

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Hab meine OP auch im KH Mitte St. Jürgen.

Die können das schon!!

Hab da gearbeitet.

Hab ebenfalls eine Bimax

uns bin auch 33....(witzig)

LG

olli

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Hallöchen,

also erst mal vorneweg, ich hab die Bimax schon hinter mir und ich musste mich nicht übergeben. Dafür war ich viel zu KO!

Und das mit der Nase ist wirklich schlimm, aber auch nicht schlimmer als eine ganz schlimme Erkältung! Wenn du den Mund aufbekommst, bei mir war es am 3. Tag, dann ist es auch nicht mehr so schlimm.

Wegen deiner Firma, hast du denn keine Angestellten oder eine Frau die sich vorübergehend um deine Geschäfte kümmern kann???

Wenn nicht, dann solltest du ein Rundschreiben an deine Kunden schicken, dass dein Betrieb für mindestens 2 Wochen geschlossen ist. Ist zwar hart, aber du solltest dann schon mal einiges vorarbeiten und keine großen Aufträge annehmen. Ich weiß ja nicht was du für eine Firma hast, aber ich mein ja nur.

Ich drück dir die Daumen und wünsch dir alles alles Gute.

Liebe Grüße

Sue

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Hallo Hermann,

ich kann deine Angst ja verstehen , wenn man so etwas wie Atemnot erlebt hat , ist die Angst das wieder erleben zu müssen sehr groß.

Ich habe zwar gemerkt das ich erbrechen mußte , aber von Panik war bei mir keine Spur. Und das obwohl ich beim Zahnarzt zu Panikattacken (bei Betäubung im OK) neige .Selbst die Magensonde hat mich dabei nicht gestört. Ich hatte auch nicht den Drang dazu meinen Mund öffnen zu müssen. Mir war auch egal das ich nen Blasenkatheder hatte , ich wollte nur meine Ruhe!!! Schlafen,schlafen,schlafen!

Ein Spaziergang ist das ganze sicherlich nicht , und es ist auch hilfreich sich vorher gut zu informieren!

lieben Gruß und viel Glück für die ,die es noch vor sich haben

Tanja

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Hallo Hermann ,

ich glaube wer einmal Atemnot erlebt hat , merkt wie ihm die Luft wegbleibt bei vollem Bewustsein , der hat einen guten Grund Angst vor dem Ersticken zu haben. Insofern kann ich deine Angst gut nachvollziehen!

Man kann ja in vielen Dingen hart sein ,aber vor dem Ersticken hat wohl jeder Angst.

lieben Gruß

Tanja

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Hallöchen!

Ich muss mich jetzt auch mal zu "Wort" melden.

Ich hatte auch vor der OP (OK-Vorverlagerung) tierische Angst davor, brechen zu müssen. Bei mir war GAR NICHTS!!! ABER AUCH REIN GAR NICHTS!!!!! EHRLICH. - Als ich nach der OP ins Zimmer kam und aufstehen musste (WC-Besuch :lol: ) war mir noch nicht mal schwindelig!

Also, es muss nicht sein, dass Dir schlecht wird. Sprich mit dem Anästhesisten darüber - der kann bestimmt was für Dich tun!!!!!!!

Liebe Grüße und alles Gute

Silvia

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hi Hermann:grin:

auch bei mir war nix mit brechen bzw. sonstige beschwerden:rolleyes: Kreislaufbeschweren......

bin am nächsten tag schon eine runde im park spazieren gegangen....

wünsch dir noch alles Gute

Jenny

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Hi Hermann,

gehe davon aus, dass Du Bonsais meinst...:mrgreen:

Lies Dir doch mal mein OP-Bericht durch und schau Dir mal meine Bilder an - habe dort zur OP auch noch was geschrieben. Brauchst echt keine Angst haben.

Ich habe am Montag meine Implantate freigelegt bekommen - ICH SCHWÖRE: Lieber lass ich mir noch 5 x den Kiefer nach vorne, hinten und seitswärts versetzen, bevor ich mir nochmal sowas antue!!!!!!! Aber gut, auch das ist jetzt rum - nur noch Fäden raus und dann geht's an die Suprakonstruktion.

Liebe Grüße

Silvia;)

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Hallo Ihr lieben,

vielen Dank für das überwältigende Interesse.

Es scheint ja mehreren so wie mir zu gehen...

Schön zu wissen.

Kann man eigentlich dadurch dass man dem Operateur vorher seine Erstickungsangst schildert. (ich würg schon beim Abdrücke machen) etwas dahingehend beeinflussen, dass es dann eben durch Maßnahmen so abläuft, dass dieses unterbunden wird ?

Medikamente oder so ? Alternative zur Magensonde ???

Wäre schön von Euch Tipps zu bekommen...

und noch was... kann mir mal einer sagen wie man heir Bilder ansehen kann von der Operation oder vorher-nachher Bilder ??? Ihr schreibt immer davon aber ich weiß nicht wie ich die finde.

Danke

Stefan

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hi,

Ähm ? Was genau meinst du mit freilegen der Implantate ?

die implantate werden nach dem einbringen in den knochen (meist) mit schleimhaut gedeckt, um sie in ruhe einheilen zu lassen. ist dies geschehen, muss man ja irgendwie wieder an die dinger rankommen ;) also wird die schleimhaut an diesen stellen weggeklappt (oder ausgestanzt) und dann die eigentliche krone (oder sonst irgendwas, das meinte sylvia mit 'suprakonstruktion') darauf konstruiert.

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hi stefan,

du solltest auf jeden fall mit deinem operateur über diese angst sprechen. ich nehme an, dass grundsätzlich mit der verschnürung mehrere stunden nach der op gewartet werden kann; ob es wirksame medikamente gegen die postoperative übelkeit gibt, weiss ich nicht.

die magensonde wird während der op übrigens gelegt, um das blut aus dem magen zu pumpen - um genau diese übelkeit zu vermeiden. sollte deinem problem also eigentlich dienlich sein.

achso, das bilderforum ist mit einem passwort versehen, das ich dir per pn zusenden werde.

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Hallo zusammen,

es gibt Medikamete gegen die Postoperative Überlkeit und gegen das Erbrechen. Erstens hat man da mal die Magensonde die den größten Teil des intraoperativ geschluckten Blutes wieder raus fördert aus dem Magen. Dann kann man noch Antiemetische Medikamete verabreichen die einerseits gegen das Erbrechen wirken und anderes Seits die Magenentlerung beschleunigen z.b.: Paspertin als Kurzinfusion, beschleunigt die Magenentleerung. Entweder man speibt drauf und es geht einem Besser oder die Magenentleerung in das Duodenum (Zwölffingerdarm) wird beschleunigt. Wirkt bei jedem Unterschiedlich. Oder Zofran,Nubain use. ist auch gut. Gibt eine ganze Pallete davon. Weiß leider nicht wie die Medikamete bei euch in Deutschland heisen. Aber ich kann nur sagen es ist besser man Erbricht das ganze Blut als es wird Verdaut. Kann man nähmlich eine ganz schöne Versopfung davon kriegen. Dann gibt es noch andere Medikamete die das erbrechen unterdrücken. Weiters hat auch das Erbrechen etwas mit dem Narkosemittel zu tun. Kommt auch immer darauf an wie der Anästhesist die Narkosen macht. Kenne das aus dem täglichen leben. Manchmal sind die Leute schon 3-5 Stunden nach der Operation wieder so was von Fit dass sie glauben alles tun zu können und höhren nicht auf dass was man ihnen sagt. Dann kommt plötzlich das böse erwachen. Oder die Leute sind den ganzen tag Groggi und geschaft und ihnen ist mördermäßig schlecht.

Gegen die Atemnot kann man auch einiges machen. Man kann zusätzlich Suaerstoff verabreichen oder noch zusätzliche abschwellende Medikamete über die Vene Verabrechen. Ganz einfach vor der Operation schon mal den Arzt darauf Aufmerksam machen dass man Angst davor hat keine Luft zu bekommen. Es gibt genug Medikamete die im Nasenrachenraum Abschwellend Abschwellend wirken. Wenn es diese Medikamente nicht in i.v Form gibt kann man die Tablette ruhig Zermörsern und über die Sonder Verabreichen.

l.g sabine:razz:

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Hallo Rainer,

wolltest Du mir noch das Passwort für die Bilder senden ?

Ich habe noch nix bekommen.

Wäre schön, wenn Du mir dann auch mitteilst, wo ich das Passwort dann angeben muß, bzw. wo ich die Bilder finde. Ich hab nämlich keine Ahnung !

Danke

Stefan:razz:

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Hallo Shine

Um das Passwort zu erhalten solltest Du die Frage nicht in irgend einem Beitag stellen, sondern ein PN (Privatnachricht) an Rainer senden.

Einfach auf seinen Namen klicken, dann erscheinen die benötigten Daten.

By the way, willkommen im Forum.

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hat sich erledigt, er hatte seine pn's zu diesem zeitpunkt noch nicht gelesen ;)

Um das Passwort zu erhalten solltest Du die Frage nicht in irgend einem Beitag stellen, sondern ein PN (Privatnachricht) an Rainer senden.

Einfach auf seinen Namen klicken, dann erscheinen die benötigten Daten.

By the way, willkommen im Forum.

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Hi ChralieBrown!

Sorry, dass ich mich jetzt erst wieder melde, aber ich wohne in Mainz und im Moment ist bei uns "de Deibel los" mit der Fassenacht :mrgreen:

Rainer hat alles richtig geschildert mit meine Implantaten. Am Donnerstag kommt das Nahtmaterial wieder raus (oh Graus!!!!!) und die übernächste Woche habe ich einen Termin in der Prothetik, wo die Endversorgung (eben die Suprakonstruktion) endgültig besprochen wird. Wenn ich Glück habe bin ich Ende März fertig - und dann gibt's auch wieder neue Bilder von mir!!!!!

Übrigens: danke für das Kompliment. Ich würd's auch jederzeit wieder tun!!!!

Ciao und alles Gute

Silvia

miteinemdreifachdonnerndemHelau!!!!!!!!!!!!!;-)

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HI!

Ja, es sieht wirklich so aus, dass das Schlimmste für mich jetzt rum ist. Ich hoffe nur, dass die Implantate schön drin bleiben und sich nicht doch irgendwann verabschieden. Aber im Moment sieht es gut aus und ich hoffe stark, dass das auch so bleibt.:-P

Ne, echt, die OP war echt 'n Klacks gegenüber das, was ich alles schon erlebt habe. Ich hatte allerdings auch "nur" eine OK-Vorverlagerung (5 mm). Ich finde auch nicht, dass ich mich soo stark verändert habe. Es ist halt um die "Nasenregion" etwas voller geworden. Und das, finde ich, sieht besser aus als vorher.

Ich werde dann weiter berichten, was die mit mir in der Uni alles noch machen....

Ciao bis denn

Silvia

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