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Pinkfairyjules

Spielt mein Chirurg die Folgen der OP runter?

Ich bin irgendwie voll verwirrt...vielleicht könnt Ihr mir helfen?

Also ich hab noch keine Zahnspange, hab aber seit einigen Tagen, dass ok der Krankenkasase, dass die Kosten übernommen werden. Somit dauert es nicht mehr lange bis es losgeht. Ich werde eine Lingualspange im Ok bekommen und im UK wird eine normale Spange eingesetzt werden. Nach ca. einem Jahr ist eine UKvorverlagerung geplant.

Nun zu meiner Frage, ich hab ihr des öfteren gelesen, dass nach der Kiefer-OP der Kiefer mit Gummis gegeneinander verschnürt wird. Mein Chirurg hat des irgendwie alles so easy rübergebracht, er hat gemeint: "Dein Kiefer wird vorverlegt(geht ganz schnell) und danach kannst du gleich wieder sprechen, wirst keine Schmerzen haben, kannst halt nur erstmal Flüssiges zu dir nehmen." Er hat nichts von Gummis gesagt die meine Kiefer zuhalten, nichts von einer Magensonde, nichts von einem Krankenhausaufenthalt. Ich hab erst hier im Forum richtig mitbekommen, wie krass eigentlich diese OP ist.Spielt mein Chirurg das alles runter?

Oder kann es sein, dass diese Gummis, Magensonde nur bei einer BImax zum Einsatz kommen? Wird auch eine UK-VV im Krankenhaus gemacht?

Vielen lieben Dank schon mal für eure Antworten!

Greetz von da Jules

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Hey Jules,

bei mir war es genauso, mein Chirurg hat am Anfang auch alles schön geredet.

Erst hier hab ich dann die wirklich interessanten Informationen bekommen sprich Magensonde, ewig ned essen können...

Was ich gemacht hab war, dass ich hier mal alles durchgelesen hab, danach bin ich nochmal zu Chirurgen gegangen und hab ihn auf die Sachen angesprochen. Ich denke dann wird er es dir besser erklären.

Das mim Nerven hat er aber schon erwähnt oder?

Besten Gruß

Raf

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Hallo Jules...

Dein Chirurg verhält sich eigentlich ganz normal. Erst einmal ist für ihn sowas bestimmt Routine. Außerdem will er dich sicher nicht schon vor Beginn der Behandlung zu einem Rückzieher bewegen, indem er dir haarklein alle kleinen Gemeinheiten aufzählt, die auf dich zukommen können. :wink:

Ich wurde auch erst so richtig über die OP aufgeklärt, als die ganze Behandlung im Gange war.

Zum Glück gibt es ja Internet und so schöne Foren, wie das hier. :wink:

Also ich hatte keine Magensonde. Dafür aber viele schöne Gummis.

Ein Krankenhausaufenthalt läßt sich, denk ich mal, bei so einer OP wohl nicht vermeiden. :wink:

LG Thomas

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Hi Raf,

danke für deine Antwort.

Ja das hab ich mir schon gedacht, weil so ne "Pipi"-Op scheint es ja echt nicht zu sein.:wink:

Nee mit Nerven hat der garnix gesagt?

Mmmh vielleicht sollte ich mir noch nen 2. Chirurgen anschauen. Der hat nämlich echt nicht viel erklärt, na ja vielleicht kommt des ja noch. Aber so wie ich den verstanden hab, werde ich den erst wiedersehen, wenn meine Zahnbögen gerade sind, kurz vor der OP!Kein gutes Zeichen, oder?

Greetz Jules

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Hey Thomas...

ah ok, vielleicht hast du recht...

Hast du dir vor deiner Op mehrere Chirurgen angeschaut oder bist du bei dem geblieben den dir dein Kieferorthopäde empfohlen hat?

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Ich war erst bei zwei Orthopäden. Der bzw. die erste wollte mich nicht behandeln, weil es ihr zu kompliziert erschien (fand ich ehrlich und gut).

Die zweite Anlaufstelle war eine Privatklinik. Das war mir aber zu teuer.

Dann bin ich zu einem Chirurgen in meiner Nähe gegangen. Der hat mir dann die Uniklinik Jena empfohlen. Da hab mich dann auch in die orthopädische Behandlung begeben. Also genau anders rum und praktisch alles unter einem Dach. :wink:

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Also zunächst zu den Äußerungen deines Chirurgen:

Die OP kann nur mit Kh-Aufenthalt sein, das hat er nicht extra erwähnt, denke ich, weil er es für selbstverständlich hält. Kiefer-OP ist eben nicht Muttermal entfernen.

Die OP geht tatsächlich ganz schnell, in meinem Fall eine Stunde, was für Kiefer aufsägen, schieben an die richtige Stelle, verschrauben, vernähen usw. sehr schnell ist meiner Meinung, manche Haarschnitte dauern länger.

Du kannst danach tatsächlich normal sprechen, wenna uch zunächst etwas lispelhaft durch die neue Kieferstellung, die Gummis usw.

Die Gummis: Was findest du schlimm daran? Da du nicht weißt, wie du richtig beißen musst und der Kiefer und Die Zähne ebansprucht sind nach der OP, werden sie erst einmal verschnürt, damit du den Kiefer nicht sofort zu weit aufmachst, z. B., es passt aber ein Strohhalm durch und in der Regel hat man die nur wenige Tage.

Dein Chirurg sieht dich kurz vor der Op, also bei der OP-Vorbesprechung wieder, das ist vollkommen ok, denn mit der kieferorthopädischen Behandlung hat er nichts zu tun, er ist Chirurg, also operiert er.

Nach deinen Beschreibungen glaube ich nicht, dass du nicht bei ihm aufgehoben bist, vielleicht solltest du einfach imemr nach allem fragen, was du nicht verstehst. Ich stelle eine Frage nach der andern und bin noch nie raus geschmissen worden, man hat mir alles immer gut erklärt.

Solltest du dich aber einfach nicht wohl fühlen und ein schlechtes Gefühl haben, dann scheue dich nicht, den Arzt zu wechseln. Allerdings...wer weiß, bei welchem Chirurgen du in einem Jahr tatsächlich landest. Ich war nicht mal mehr in der selben Klinik.

Alles Gute für deine Behandlung und schön, dass deine KK alles übernimmt.

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Verharmlosen tun sie bei den beratungsgesprächen alle, deswegen musst du nicht an seinen fertigkeiten zweifeln.

Ich war bei ein paar überregional bekannten, und nur einer davon hat überhaupt gefühlsstörungen erwähnt, aber auch der hat nicht erwähnt, dass die ziemlich oft nicht mehr weggehen.

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Hi Minimaus,

danke für deine ausfürliche Antwort.

Ich find die Gummis an für sich nicht schlimm, mich hat es nur irritiert, dass mein Chirurg überhaupt nichts in der Art erwähnt hat. Er hat nichts von Kiefer zuschnüren gesagt oder, dass man danach nur mit Strohhalm Essen zu sich nehmen kann, geschweige von einer Magensonde. Nach ihm klang des alles so easy, ja danach kannst du gleich wieder richtig reden, Mund aufmachen usw. Und so unproblematisch scheint des ja alles doch nicht zu sein.

Ich fand er kam eigentlich schon sehr kompetent rüber, aber na ja bis zur OP dauert es ja ca. noch ein Jahr, da kann ich mir ja nochmal überlegen, ob ich zu nem anderen geh. Jetzt kommt erstmal in 2 Wochen die Spange rein.

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Hallo,

ich hab die UK-VV schon hinter mir.

Bei mir war es ähnlich wie bei dir: der KC sagte immer nur, dass die OP halb so wild ist, dass die meisten Leute die Weisheitszahn-Entfernung schlimmer finden und dass viele StudentInnen sich ihr Uni-Zeugs mit in die Klinik nehmen und dann noch im Krankenhaus auf die Prüfungen lernen und ihn versuchen zu überreden, dass sie früher nach Hause dürfen, weil sie sich fit genug dazu fühlen.

Da hat er natürlich schon ziemlich übertrieben... Aber ich verstehe es auch irgendwie, dass er es verharmlost hat, weil ich vor der Op so extreme Angst hatte, da wollte er mich wohl einfach beruhigen..

Wobei ich wirklich sagen muss, dass so ne OP natürlich immer ne krasse Sache ist, aber so schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte war es nicht.

Gerade von den Schmerzen her war es wesentlich weniger schlimm als ich es mir ausgemalt hatte.

Mein KC sprach auch von einer OP-Dauer von einer Stunde, wobei er erwähnte, dass andere wohl oft 2 oder 2,5 Stunden für die OP brauchen.

Wegen Gummis: ich hatte die ersten Tage während des Krankenhausaufenthalts nix im Mund - keine Gummis, keinen Splint oder so. Nach der Entlassung (also 7 Tage nach der OP) bekam ich 2 enge GUmmis (ungefähr bei den Eckzähnen) eingehängt. Die muss ich jetzt insgesamt 8 Wochen tragen. Zum Essen und Zähneputzen darf ich sie raustun und nach ein paar Wochen muss ich die wohl auch nur noch nachts tragen.

Das ist aber echt nicht so schlimm mit den Gummis: einerseits ziehen die zwar den Unterkiefer nach vorne, was zu Muskelverspannungen im Gesicht/Kopf/Nacken führt. Andererseits stützen die Gummis den Kiefer, was ich sehr angenehm finde. Ohne die Gummis fühlt sich das Kiefergelenk ziemlich instabil an und ich verziehe mir das Gelenk oder verrenke es mir manchmal.

Ich hatte auch keine Magensonde, Blasenkatheter oder irgendwelche anderen specials, von denen man hier ja oft liest.

Sprechen war bei mir auch von Anfang an überhaupt kein Problem. Trinken auch nicht. Suppe ging auch ganz ok. Nach 2 Wochen habe ich wieder angefangen ganz weiche Sachen zu kauen, was zu früh war, denke ich jetzt. Deswegen mach ich erst mal wieder Pause damit.

Ich denke Taubheit in Unterlippe und Kinn haben eigentlich alle Leute nach der Op, aber bei den meisten geht es ja wohl wieder weg.

Jules, es ist schon gut, wenn du dich vor Beginn der ganzen Behandlung mit allem auseinandersetzt, dich gut informierst und dir dann nochmal genau überlegst ob du dich dafür oder dagegen entscheidest.

Aber stress dich nicht zu sehr rein.

Lg s

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Hi soso,

Gratuliere du hast sie hinter dir!

Ja so wie du das schreibst, kommt das auch eher dem nahe was mein Chirurg gesagt hat. Beruhigt mich, dankeschön!

Ich stress mich auch garnicht so rein, dauert bei mir ja noch nen Jahr bis es soweit is, mich hat es nur verusichert, dass so viele Andere von Sachen geschrieben haben, die er nicht mal erwähnt hat.

Wie geht's dir denn jetzt nach der Op? Wie lange ist sie denn her? Und wie is es mit dem Taubheitsgefühl?

Lg Jules

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Hey Jules,

also ich war jetzt schon dreimal bei meinem Chirurgen und er meinte auch, ich könnte jeder Zeit kommen wenn ich fragen hab. Ich werde an der Uni-Klinik operiert, ich weiss ned obs immer so ist aber hier wird man sehr gut informiert, man sollte aber schon gezielte Fragen stellen.

Weisste, es is gut solche Dinge vor der Op zu wissen, so kannst du dich auf die Sachen einstellen und ersparst dir dann den Schock. Mach dich aber ned verrückt, das wird schon.

Was ich dir raten kann, falls du dich bei dem Chirurgen ned wohl fühlst, geh einfach zu nem anderen. Hab ich auch gemacht! Und wenns nur is um all deine Fragen zu beantworten.

Besten Gruß

Raf

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ich hatte nach meiner uk vv splint und gummis, konnte damit aber ziemlich gut reden. ich hab nur am ersten tag nach der op ganz flüssige dachen zu mir genommen. danach weiche sachen, die man mit der gabel oder der zunge am gaumen zerdrücken kann (pudding, pürree, brötchen getunkt in kakao und dgl.), denn ich durfte zum essen splint und gummis rausnehmen (danach musste ich sofort zähneputzen, desinfektionsspülung und alles wieder einsetzen)

es ist also bei allen ganz unterschiedlich!

schreib dir einfach alle fragen auf und frage deinen chirurgen

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