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SvKu

UK-VV am 7.5.09 Universitätsklinikum Leipzig bei Herrn Dr. Hennings

Hallo! Nachdem ich mir einige OP-Berichte durchgelesen habe, möchte ich auch meinen Teil dazu beitragen. Falls es von Interesse ist, ich bin männlich und 19 Jahre jung.

Vorgeschichte: Aufgrund einiger nichtangelegter Zähne, habe ich eine daraus resultierende Kieferfehlstellung. Ich trage seit ca. Oktober 2007 eine feste Zahnspange.

6.5.09: Stationäre Aufnahme in der MKG I. Ca. um 9:00 Uhr bin ich angekommen und musste einige Minuten vor der Anmeldung warten. Dann wurde der ganze schriftliche Teil erledigt und danach musste ich noch ein Paar Fotos machen lassen. Danach wieder warten und Blut abnehmen. Jetzt ging es ins Zimmer. Es war ein 4-Bett-Zimmer mit Herren gemischten Alters. (ich 19, 27, 51, 74). Der Tag wurde mit einigen Gesprächen und einer kleinen Untersuchung gefüllt. Abends ging es dann nochmal zum Röntgen.

Für die Nacht habe ich mir eine Tablette geben lassen, da der älteste auf Grund der OP sehr schnarchte. Danach konnte ich sogar bei Fernsehen und hellem Zimmer relativ gut schlafen, es war mir einfach egal.

7.5.09: Um ca. 5:45 Uhr wurde ich geweckt und mir wurde mein OP-Hemd und die Thrombose-Strümpfe überreicht. Dann bin ich noch unter die Dusche und habe Zähne geputzt. Danach bin ich wieder in´s Bett und wurde ca. 7:00 Uhr wieder abgeholt, vorher wurde mir mein "Schlummertrunk" überreicht. Eine nette Schwester schob mich dann erst vor den OP-Raum und sagte: "Sie schlafen ja noch garnicht, die andere Frau schläft schon. Wie unterschiedlich das doch ist." Im OP-Raum wurde mir ein intravenöser Zugang gelegt und das Mittel eingeleitet, ich merkte wie mir plötzlich die Tränen liefen, aber der nette junge Mann, sagte das sei ganz normal. Danach bekam ich die Maske auf und wurde gefragt ob es schon wirkt, ich sagte ja und verschwand im Land der Träume. Gegen 13:15 Uhr war ich wieder relativ wach im Zimmer und musste erstmal zwei SMS an die Eltern schreiben. Ich hatte keinerlei Schmerzen. Das einzig unangenehme war ein Schlauch durch die Nase der in den Hals ging. Dieser war am Abend verstopft und wurde nochmal abgesaugt aber es half nicht´s. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Stationsarzt, meinte er ich bekomme trotzdem genug Luft. Also die ganze Nacht nur durch ein Nasenloch geatmet, ich dachte ich ersticke. Der Mund war natürlich mit einem Splint versehen und fest verdrahtet.

8.5.09 Zur Visite kam der Schlauch endlich raus, ich war so erleichtert! Er war tatsächlich mit einem festen Blutbrocken verstopft. Der Arzt schaute nochmal kurz drüber und ich sollte mal leicht mit dem Kiefer wackeln. Alles i.O.

Zwei weitere Röntgenbilder wurden angefertigt.

Die restlichen Tage verbrachte ich mit kühlen, Tee und Suppe aus der Schnabeltasse.

11.5.09: Der Mund sollte ursprünglich 7 Tage verdrahtet bleiben, aber da alles so gut klappte, wurde mir heute die Verdrahtung gelöst. Gummis habe ich nicht bekommen, da der Biss sich auch so gut finden lässt. Nach nochmaliger kurzer Kontrolle des Bisses gegen 15:00 Uhr, wurde mir gesagt: "Wir sehen uns dann morgen Früh!" Ich fragte: "Und dann?" "Dann geht´s Heim."

Fazit: Ich hatte eigentlich keine richtigen Schmerzen, nur etwas ziehen in der Nacht. Vorgestern war mein schlechtester Tag, schlecht geschlafen und so eine Art Depression. Aber seit gestern geht es mir wieder super. Keine Schmerzen mehr und auf der Seite kann ich auch schlafen. Mein Kinn und die Unterlippe sind natürlich taub. Mehr gibt es nicht zu sagen...

Zukunft: Ich werde in nächster Zeit, dann zwei Teilprothesen für meine fehlenden Zähne bekommen, weil Implantate mit ca. 11.000 € zu Buche schlagen würde.

MfG

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Hallo! Würde mich freuen, zu hören, wie es Dir jetzt geht. Bei mir steht die Op auch in der UniklinikLeipzig an. Gruss und Danke Mona.

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Hallo,

ich dachte schon ich bin die Einzige aus dem Leipziger Raum. Freut mich, das du alls gut überstanden hast. Das macht mir auch etwas Mut, denn nächstes Jahr muß ich zur OP, allerdings werde ich im St.Georg sein. Viele Grüße und weiterhin Gute Besserung. lg smile32

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Hi smile32-schön zu hören, dass Du auch den Weg nach Leipzig gehts. ich warte nun auf meinen OP-Termin und hoffe, dass es im September soweit ist.

Was oll bei Dir gemacht werden? Gruss Mona

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Eine Bimax OP.. OK vor und UK zurück.Wann genau es gemacht werden soll ist noch nicht abzusehen, dieses Jahr auf jeden Fall nicht. Ich hoffe dann irgendwann nächstes Jahr. gruß smile32

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hey,

bei mir wird auch der OK u der UK verschoben.

Denke dass es bei mir im November so weit sein wird.

Hab schon nen bisschen angst:)

vor allem wenn man so viel darüber ließt, dass der Kiefer u die Lippe eine weile taub ist.

Wisst ihr wie lang dieser Zusand anhalten wird?

VlG

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So die OP ist nun 6 Wochen her und mir geht es nach wie vor super.

Ich musste den Splint doch noch einige Wochen tragen, was ziemlich genervt hat. Jetzt trage ich nur noch 3 Gummis, welche ich zum Essen rausnehme. Es war ein völlig neues Kaugefühl. Wenn ich jetzt eine "zusammengeklappte" Schnitte esse, beisse ich mir noch regelmäßig auf die Unterlippe und es blutet leicht. Ich bin dennoch etwas vorsichtig beim Kauen und der Mund geht noch nicht so weit auf wie früher. Ein Döner passt noch nicht rein.

Wie schon erwähnt sind meine Unterlippe und Kinn taub.

Laut Ärzten dauert das etwa ein halbes Jahr. Wenn ich auf die Lippe beisse, merke ich das trotzdem schon. Ich habe nächste Woche noch einen Kontrolltermin und dann ist die Chirurgische Behandlung abgeschlossen.

Ich hoffe ich habe Ende des Jahres eindlich ein vollständiges Gebiss und darf mir wieder das "offene" Lachen angewöhnen.

MfG

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SvKu, danke für Deine Infos.

Für mich ist nur ganz wichtig, deshalb frage ich auch so gezielt:

Kann man sich ruhigen Gewissens in die Hände der Uniklinik Leipzig begeben?

Beim Vorstellungstermin machte die anwesenden Ärzte eher einen hektischen, wenig interessierten Eindruck, zwar sachlich, korrekt- aber eben Grußbetrieb!!!

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Ich sag mal ja. Du kannst dich ruhigen Gewissens in die Hände der Uniklinik begeben. Die Entscheidung kann ich dir aber nicht abnehmen.

Das dort alles so ruck-zuck geht, liegt eben daran, dass es eine Uniklinik ist. Die Ärzte eilen meistens einem Termin nach dem anderen nach.

Die Visiten die jeden Tag stattfinden, laufen auch ganz schnell ab und dauern keine 3min. Lass dich davon nicht abschrecken, für die geplanten OP´s nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Ich bin zufrieden, so wie es abgelaufen ist.

MfG

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Hallo Mona

keine Angst, so sind die Chirurgen. :-) Immer auf dem Sprung. Also nur Mut!

Wann ist es denn soweit? lg smile 32

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Hallo! Ich melde mich auch mal wieder zu Wort.

Am 27.1.10 geht es in die 2. Runde und

am 28.1.10 werden mir dann die Platten entfernt.

Es hat sich bei mir im links eine Fistel gebildet, aus der aber bisher kein Eiter ausgetreten ist. Ich denke diese wird dann mit entfernt.

Ansonsten schaut auf der rechten Seite, die Platte ein Stück heraus.

Das ist wohl nicht so optimal und deshalb sollen die Platten so schnell wie möglich wieder raus.

Ich werde euch dann wieder berichten.

MfG

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Hallo,

ich werde auch in der Uniklinik Leipzig berhandelt und habe Ende nächstes Jahr meine OP und schon tierisch Schiss ;)

Würdest du rückblickend gesehen, die OP machen lassen?

Viele Grüße

Die Hoffnung

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Hallo,

ich werde auch in der Uniklinik Leipzig berhandelt und habe Ende nächstes Jahr meine OP und schon tierisch Schiss ;)

Würdest du rückblickend gesehen, die OP machen lassen?

Viele Grüße

Die Hoffnung

Hallo,

ich wurde Ende November an der Uniklinik Leipzig operiert (ich versuche mal, die nächsten Wochen einen Bericht reinzustellen).

Allerdings wird man nach der OP ziemlich allein gelassen. Man muss direkt nach dem Aufwachen selbst kühlen (mit Lappen, Wasserschüssel + Kühlakku), einige Schwestern waren sehr unfreundlich bis unhilfsbereit (z.B. hatten eine keine Lust, mir Nasensekret abzusaugen, eine andere wollte keine Kühlakkus holen, bzw. dem Doktor wegen Schmerzmittel Bescheid sagen). Irgendwie wird man als Dysgnathie-Patient nach dem Motto "Selbst schuld, dass es ihr/ihm nicht so gut geht" behandelt. Was bei den ganzen Tumorpatienten, die dort liegen, sogar irgendwie verständlich ist. Allerdings muss man gerechtigkeitshalber sagen, dass ein paar (vor allem jüngere) Schwestern engagiert und sehr nett waren.

Außerdem war ich 5 Tage komplett verdrahtet und konnte in dieser Zeit NICHTS essen und auch nur wenig trinken. Mein Fazit: Die Ärzte sind zu empfehlen, der Rest eher nicht.

LG, Quina

UPDATE: Mein ursprüngliches Fazit bezüglich der Ärzte war wohl doch ein wenig voreilig. Bei meiner OP wurden gravierende Fehler gemacht, so dass ich mich wahrscheinlich bald einer erneuten Bimax unterziehen muss.

bearbeitet von Quina

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Hallo! Rückblickend würde ich die OP auf jeden Fall wieder machen lassen.

An den neuen Biss gewöhnt man sich ziemlich schnell und Probleme hatte ich eigentlich auch keine. Außer die Fistel und das eine Platte ein Stückchen rausschaut. Das macht aber keine Probleme.

Genau wie Quina es geschrieben hat, habe ich die Schwestern auch erlebt, aber was soll´s...

MfG

PS: Meine feste Zahnspange bin ich seit gestern los.

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So, jetzt bin ich wieder in meinem Krankenhausbettchen, in gewohnter Umgebung. Gleiches Zimmer, gleiches Bett.

Morgen kommen dann meine Platten raus. Meinen OP-Termin bekomme ich heute Nachmittag. Ich halte euch auf dem laufenden.

MfG

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Ich muss euch leider mitteilen, das mein OP-Termin welcher um ca. 11:00 Uhr stattfinden sollte, verschoben wurde. Ich denke die Platten kommen dann morgen endlich raus. Die Chirurgin hatte schon angedeutet, falls es dringendere Operationen gibt, diese bevorzugt werden.

Ich konnte es mir schon fast denken.

Zum Glück habe ich noch etwas zum Mittag bekommen, weil ich ein riesen Loch im Magen hatte.

MfG

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Guten Morgen! Meine Platten sind gestern rausgekommen.:mrgreen:

Die Narkose wurde gegen 12:30 Uhr eingeleitet und wieder auf meinem Zimmer war ich gegen 15:30 Uhr. Es war nur etwas nervend, das sich alles so lange hingezogen hat und ich bestimmt über eine halbe Stunde im Narkoseraum gelegen habe und gewartet bis es endlich losgeht.

Mir ging es nach der OP blendend, nur habe ich wieder etwas Halsschmerzen vom Tubus. Diesmal hatte ich auch keinen Schlauch in der Nase oder ähnliches.

Leider wendete sich das Blatt in der Nacht. Da ich zwei lose Zahnspange trage, dachte ich mir gegen 21:00 Uhr, machste die mal rein. Dann bin ich mitten in der Nacht aufgewacht, weil mein Gesicht wieder etwas angeschwollen ist und die Haken der Zahnspange dann wahrscheinlich in´s Zahnfleisch gedrückt haben. Jedenfalls hat es geblutet wie Schw...

Nach ein paar mal Ausspülen und Spangen raus, hat sich die Sache wieder entspannt. Nur war die Nacht echt bescheiden, weil ich solche Schmerzen hatte, zumindest nur auf der rechten Seite. Jetzt sind die Schmerzen wieder verflogen.

Das war´s erstmal.

MfG

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Das liest sich aber wie geschnitten Brot ;) Klingt sehr komplikationslos und als hättest Du das ganze auf einer Pobacke abgesessen. Bis auf den Blutspropfen schien das ja alles sehr easy gewesen zu sein. Freut mich sehr für Dich und macht Mut!

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Gerade habe ich meine "bestellten" Platten erhalten, welche ich als Andenken mit nach Hause nehmen werde. Morgen geht´s auch schon nach Hause. Eigentlich sollte Mittwoch drauß werden, aber die Ärzte ließen mit sich reden. 8-) e

An dieser Stelle möchte ich mich aus meiner aktiven, wenn auch kurzen Phase, von diesem Forum verabschieden. Ich werde aber trotzdem mal ab und zu reinschauen.

Ein besonderes Lob geht natürlich an die Mitglieder, welche wirklich tolle OP-Erfahrungsberichte geschrieben haben und sicherlich auch weiter werden.

MfG

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