Andrea2607

Oberkiefer-Vorverlagerung am 14.05.09 in Bad Homburg

Hallo,

mir haben die OP-Berichte sehr geholfen mich auf die OP und die Zeit nach der OP vorzubereiten und ausführlich zu informieren.

So schreiben ich nun 6 Tage nach meiner OP gerne meinen Erfharungsbericht hier ins Forum. Da sich jetzt nicht mehr so viel tut (bzw nur langsam) ist es sicher schonmal Zeit für einen Bericht der ersten Tage.

Meine OP war eine Oberkiefer-Vorverlagerung von ca. 3mm in Bad Homburg (den Chirurg muss ich hier sicher nicht mehr erwähnen).

Vorab: alles ist gut verlaufen, ich hatte keine Schmerzen und habe mich sehr schnell schon wieder recht fit gefühlt

13.05. Tag vor der OP:

- Aufnahme bei Dr. K

- Aufnahme auf der Station B5 in der Hochtaunusklinik mit kurzem Narkosegespräch

- Danach konnte ich den Nachmittag noch draußen verbringen und war nochmal etwas richtig gutes Essen.

- Ich war recht ruhig und entspannt. Meine Bettnachbarin hat sich dagegen viel mehr Sorgen gemacht und ich habe mein Bestes gegeben mich nicht davon anstecken zu lassen. Gerade vor der OP selbst hatte ich keine Angst, da ich mir doch sicher bin, dass das ganze Team weiß, was es tut. Da habe ich gar nicht erst jede Kleinigkeit hinterfragt!

14.05. Tag der OP:

- ich war als zweites dran und wurde ca. 10h in Richtung OP gebracht. eine Beruhigungstablette habe ich nicht benötigt.

- Vor dem OP-Saal erwarteten mich nette Narkose-Ärzte und schön vorgewärmte Liegen und Decken. Das war wirklich sehr angenehm.

- Blutdruck und Puls waren auch dort bei mir noch auf normalem Niveau.

- Wir hatten dann noch einige Zeit um uns über Hamburg, den letzten Urlaub und unser gemeinsames Hobby (reiten) zu unterhalten. Wann dann die Narkose eingeleitet wurde, habe ich gar nicht mitbekommen

- Aufgewacht bin ich erstmalig um 12:15. Ich war dann zwar die ganze Zeit halb wach, aber habe immer mal wieder die Augen zugemacht. Den Aufwachraum habe ich ca. 13h schon verlassen und konnte aufs Zimmer.

- Reden mit dem Splint und den zugeschnürten Kiefer war recht schwierig + anstrengend, ging aber doch viel besser als ich erwartet hatte. Schmerzen hatte ich keine. Nur ein leicht drückendes Gefühl und ein Kratzen im Hals.

- Die Kühlmaske hilft wirklich super gegen das warme, leicht drückende Gefühl!!!

- Abends habe ich dann schon viel fernsehen können und meine ersten 2 Tee durch den Strohhalm geschlürft. Sogar aufstehen konnte ich schon (zunächst mit ein wenig Hilfe). Es gab also keine gruselige Bettpfanne für mich! ;)

- Die Nacht habe ich problemlos durchgeschlafen. Ich habe einen recht tiefen Schlaf und so störte mich auch nicht das Kühlgerät (klingt alle paar Minuten so als ob ein kleiner Kühlschrank anspringt).

15.05. 1. Tag nach der OP:

- Ich wurde von den Schläuchen in meinem Arm befreit und konnte mich ab sofort frei bewegen.

- Das Frühstück (mit Splint und Verschnürung) war noch ein wenig beschwerlich, aber trotzdem lecker (Milchbrei, Frucht-Buttermilch und Vanillemilch).

- Ein Arzt aus Dr K Team kam vorbei und hat mich von der Verschnürung und dem Splint befreit. Alles ist gut verlaufen und die Schwellung hält sich noch in Grenzen

- Am Vormittag kam dann auch meine Nachbarin wieder, die aufgrund ihrer Bimax die Nacht auf der Intensivstation verbracht hat. Wenn ich sie mit den Schläuchen im Gesicht sehe, merke ich, dass es mir eigentlich schon richtig gut geht. Ich bin fit und kann ihr auch helfen ihre Kühlmaske anzulegen und Dinge aus ihrem Schränkchen zu suchen.

- Mittagessen ging ohne Splint schon viel besser. Habe den Mund nicht immer getroffen, da die Oberlippe noch taub ist, aber mit dem Löffel statt mit dem Strohhalm zu essen ist schon ein großer Fortschritt.

- Ansonsten ist an dem Tag nicht mehr viel passiert. Die Schwellung hat weiter zugenommen und die Nacht war etwas unruhiger, da meine Nachbarin einen sehr unruhigen Schlaf hatte.

16.05. 2. Tag nach der OP

- Zum Frühstück gab es für mich diesmal selbst mitgebrachten Babybrei. Das Essen vom KH hat so viel Milch (Milchbrei, Kakao, Frucht-Buttermilch). Ich brauchte einfach etwas anderes!

- Morgens gibt es immer noch einmal Antibiotikum durch den Schlauch

- Die Schwellung hat noch deutlich zugenommen, ist aber laut Aussage des Arztes im normalen Rahmen. Schön zu hören, dass ich am Montag morgen schon wieder zurückfahren kann. Ich freue mich jetzt schon darauf nicht mehr an die KH-Regeln (früh aufstehen, obwohl man noch müde ist und regelmäßig essen, obwohl man keinen Hunger hat) gebunden zu sein.

- Dr K kam abends vorbei und fand meine Schwellung wohl nicht so unerheblich, wie der junge Arzt am Morgen. Aber ansonsten ist alles gut und die OP problemlos verlaufen.

- An diesem Tag drehe ich meine erste kleine Runde ums Krankenhaus. Die Bewegung und die frische Luft tun sehr gut. Kreislauf ist seit dem Morgen schon wieder auf normalem Niveau.

17.05. 3. Tag nach der OP Besuchstag!

- Meine Eltern kamen mich besuchen. Nachdem ich ein recht annehmbares Mittagessen hatte (Kartoffelpüree, pürierter Blumenkohl + pürierte Möhren mit einer Art Bolognese-Soße) sind wir spazieren gegangen.

- Ich habe ein leckeres Stück Käsekuchen genossen. Es hat zwar ewig gedauert, aber einfach herrlich geschmeckt!!!! Wir waren einmal die Louisenstraße entlang spazieren (schätze ca 2Std insgesamt) und es war wieder gut mal ein wenig rauszukommen.

- Heute bin ich doch sehr geschwollen. Trotzdem finde ich es ohne Kühlmaske meist angenehmer. Da mein Unterkiefer nicht operiert wurde, ist es mir hier meist zu kalt. Sobald man dann die Maske abnimmt, kommt einem das Gesicht noch wärmer vor als normal (so, wie wenn man eiskalt duscht und danach die Füße so schön warm erscheinen)

- Ansonsten keine besonderen Vorkommnisse an diesem Tag

18.05. 4. Tag nach der OP Entlassungstag!

- Morgens gab es eine kurze Lymphdrainage (ca. 15Min). Ich habe zwar nicht viel Besserung hierdurch gemerkt, doch war es ganz angenehm die tauben Stellen massiert zu bekommen.

- Dann durfte ich meine Sachen nehmen und zur Praxis laufen. Hier sollten noch mal Röntgenbilder gemacht werden.

- Dr. K war von meiner Entlassung heute noch nicht begeistert, da ich den weiten Weg bis nach HH vor mir hatte. Als ich ihm aber gesagt habe, dass ich ja ICE fahre und mich nicht selbst ans Steuer setze, war das auch Ok für ihn.

- Neben den Röntgenbildern wurden mir noch 3 Schrauben aus dem Kiefer entfernt (2 aus dem UK und eine aus dem OK). Das herausdrehen an den nicht-tauben Stellen hat sich angefühlt wie 1-Sekunde-Zahnschmerz. Nicht schön, aber erträglich! Ich war eher überrascht, dass man kleine Schrauben in den Kiefer schrauben kann und danach keine Schmerzen oder Schwellung an der Stelle hat!

- Mir wurde noch der Splint eingesetzt, den ich zunächst noch tragen soll und gezeigt wie ich die Gummis einhängen soll.

- Dann durfte ich gehen!!!

- 4 Std später: Zu Hause gab es dann erstmal „Schlemmer-Fisch“ mit Kartoffeln. Das kann ich schon sehr gut essen und war eine nötige Abwechslung nach dem Krankenhausessen. Ich habe in den 4 Tagen 1kg abgenommen. Das ist vergleichsweise sicher wenig und ich glaube die Schwestern wollten mich auch mit Mousse-au-chocolat und Pudding ein wenig mästen. ;)

19.05. 5 Tag nach der OP

- zum Frühstück gibt es leider doch wieder Milchbrei (richtiges Kuchenessen klappt doch noch nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte)

- ich lasse mir von meinem Hausarzt 6 Sitzungen Lymphdrainage verschreiben und kann direkt am Nachmittag die erste "Massage" in Anspruch nehmen

- ich bin schon recht aktiv, aber merke, dass ich meine Schwellung noch stark spüre wenn ich mich zu viel oder zu schnell bewege (Kino ist aber schon drin - da lasse ich mich auch von meinem runden Gesicht nicht abhalten)

20.05. 6. Tag nach der OP

- beim Essen werde ich kreativer und probierfreudiger. Abends gibt es schon die erste Schale Cornflakes. Das klappt schon sehr gut

- bei der 2. Sitzung Lymphdrainage sagt mir der Physiotherapeut, dass mein Gesicht schon besser aussieht. Ich selbst erkenne mich noch nicht so recht wieder: alles ist geschwollen und unten an meinem Unterkiefer bilden sich auf beiden Seiten gelb-grünliche Flecken (ich hoffe die werden nicht noch blau!)

- ich werde noch aktiver und fühle mich von der Unterlippe abwärts auch topfit ;)

21.05. 7. Tag nach der OP

- ich entdecke einen gelben Fleck an jeder Seite meines Unterkiefers. Dazu auch eine kleine "Beule" jeweils da, wo die Schrauben im Unterkiefer waren. Sieht nicht so schön aus, aber ich bin noch froh, dass es direkt im Gelb-Stadium begonnen hat und ich blau + grün übersprungen habe. ;)

Mein Fazit: Alles ist gut verlaufen. Ich hatte zu keiner Zeit Schmerzen, obwohl ich keine Schmerzmittel, Beruhigungsmittel oder Schlafmittel genommen habe. Die Zeit im Krankenhaus war erträglich und ging schneller rum als ich erwartet habe.

Ich konnte meinen Mund sofort recht weit öffnen und recht problemlos reden. Essen geht wirklich von Tag zu Tag besser.

Nun warte ich eigentlich nur noch, dass die Schwellung abklingt und ich wieder normal aussehe bzw ich das "Werk" einmal in der Endversion betrachten kann.

Bilder: Tag 1,2,3,4,7 + Modell-OP

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Heute ist der 10. Tag nach der OP.

Ich kann schon sehr viel essen, da ich ja keine UK-OP hatte und "Kaubewegung" machen kann. Richtig "kauen" geht allerdings nicht so recht, aber z.B. weiches Brot geht schon ganz gut.

Mein Gesicht sieht langsam wieder normal aus. Richtig dick geschwollen bin ich nur noch an der Oberlippe (klar, hier wurde ja auch operiert und genäht). Deutliche aber schon wesentlich schwächere Schwellungen habe ich an der Nase (sieht aus wie eine breite Boxernase) und an den Stellen neben den Nasenflügeln (Richtung Nebenhöhlen?).

Irgendwie hatte ich ja gedacht, dass ich schneller wieder mit Sport anfangen kann, aber das drückende Gefühl kommt doch immer noch sehr schnell, wenn ich mich viel oder schnell bewege. Es ist zwar nicht schmerzhaft, aber unangenehm. Auf jeden Fall habe ich das Gefühl, dass ich lieber noch etwas warten sollte mit meiner ersten Runde auf dem Heimtrainer oder der ersten leichten Jogging-Runde. Nichts tun können und nur langsam spazieren gehen fällt mir wirklich sehr schwer!

Morgen habe ich meinen ersten KFO-Termin nach der OP (leider hatte das Team genau diese Woche Urlaub). Ich hoffe, dass mir meine letzten 2 OP-Schrauben im Kiefer (je mittig oben und unten zum Gummis einhängen) entfernt werden können. So langsam wächst nämlich schon die untere Schraube zu. Das macht mir ein wenig Angst, da man dann ja gar nicht mehr drankommt!

Ansonsten kriege ich die nächste Woche noch 3x Lymphdrainage und mache immer mal wieder Grimasse-Übungen um das Gesicht zu bewegen (auch wenn man nicht alles spürt). Das soll laut meinem Physiotherapeut wohl auch helfen die Zellen zu aktivieren...

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Erstmal Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP ! :D

Danke für deinen Bericht und toll das es dir so gut geht, nach dem was ich so gelesen habe hast du es dir sicher schlimmer vor gestellt.

Du bist auch garnicht so geschwollen das sieht alles schon sehr schön aus.

Das macht Mut !

lg Diana und weiter hin schnelles Abschwellen :D

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Erstmal Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP ! :D

Danke für deinen Bericht und toll das es dir so gut geht, nach dem was ich so gelesen habe hast du es dir sicher schlimmer vor gestellt.

Du bist auch garnicht so geschwollen das sieht alles schon sehr schön aus.

Das macht Mut !

lg Diana und weiter hin schnelles Abschwellen :D

Hallo und danke schön!

Ja, ich habe mir die OP selbst gar nicht schlimm vorgestellt und hatte nur ein wenig Angst vor der Zeit danach (Schmerzen, sich nicht richtig frei bewegen können, Essen). Aber auch nach der OP ist bei mir alles so richtig gut gelaufen. So problemlos hätte ich mir das nie vorgestellt.

Beim KFO wurde mir den Splint abgenommen, den ich jetzt gar nicht mehr tragen muss. Stattdessen hänge ich je 2 "Dreiecke" aus Gummis an OK + UK. So soll der Biss sich an allen Seiten schließen und besser passen. Nächster KFO-Termin ist erst wieder in 3 Wochen. Scheint mir zwar lange hin, da alle anderen hier viel öfter zu KFO + KFC mussten. Mir fällt aber auch keine Begründung ein, warum ich zwischendurch noch zur Kontrolle müsste und so bin ich damit auch zufrieden.

Gestern wurden die letzten 2 OP-Schrauben aus dem Kiefer entfernt (meine KFO hatten leider nicht den passenden "Schraubenzieher" da). Da hatte ich doch erstmals ein wenig Angst als ich auf dem Zahnarzt-Stuhl (er macht viel Implantologie und ist mit diversen Schrauben vertraut) saß. Und dann? Ich habe überhaupt nicht gespürt wie die Schrauben herausgedreht wurden. Die moderne Medizin ist immer noch ein großes Wunder für mich

Von Tag 2-5 war ich schon sehr stark geschwollen. Ab dann ging es aber schnell besser. Heute bin ich an der Oberlippe und neben der Nase noch recht geschwollen. Ich erkenne mich schon sehr gut wieder, aber Bekannte mussten gestern doch 2x hinsehen. Sie meinten ich sehe ein wenig "geliftet" aus: alles so schon prall und straff im Gesicht.

Dem Physiotherapeut ging es diese Woche genau andersrum. Der kannte mich ja nur im geschwollenen Zustand und er musste Anfang dieser Woche doch auch zweimal hinschauen, um mich zuordnen zu können. Bin also auf einem guten Weg zum Normalzustand...

Das Lächeln sieht wegen der Schwellung und der Taubheit noch ein wenig seltsam aus. Aber mein Physiotherapeut hat mir zu viel lachen geraten... Unterdrücken kann ich das eh nicht!

Ich habe mich gestern auf den Heimtrainer getraut und direkt in normalem Tempo trainieren können. Dann werde ich zunächst auf dem Rad trainieren. Nach und nach wage ich mich dann auch an die anderen Sportarten ran...

Foto 1: "gelber Fleck" am Tag 9

Foto 2: Profil am Tag 13 - man sieht noch leichte Pausbäckchen und die Schwellung zwischen Oberlippe und Nase

Foto 3: Frontansicht mit schiefem Lächeln wegen der Taubheit, die auf der rechten Gesichtshälfte noch größer als auf der linken Hälfte.

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Echt toll geworden :D , deine Schwellung ist ja auch schon fast weck.

Das mit der Taubheit und dem Lachen fällt aber nicht so sehr auf, das gibst sich aber sicher auch bald, lass erstmal alles abgeschwollen sein und noch ein paar Wochen vergehen, aber sonst muss ich sagen, das du echt ein sehr harmonisches Gesicht hast, ich freu mich für dich. :D

lg Diana !

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Hallo Andrea

Ein super Ergebnis geworden, schon jetzt mit der Restschwellung!!

Ich find's erstaunlich dass du keinerlei Schmerzmittel gebraucht hast und trotzdem keine Schmerzen hattest. Deinem OP-Bericht nach zu urteilen war deine OP und das ganze Drumherum ein Spaziergang. Ok, sicherlich macht es auch etwas aus, ob man einen oder beide Kiefer operieren muss. Auf jeden Fall ist dein Bericht einer, den man als noch-nicht-Operierte gerne liest...:-D

Alles Gute weiterhin, lg Canelle

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Hallo,

ja ich bin froh, dass ich mich vorher nicht verrückt gemacht habe, denn das wäre im nachhinein auf jeden Fall sinnlos gewesen.

Positiv für mich war

- ich war schnell wieder fit

- hatte schnell den Splint draußen und konnte ihn danach selbst mit Gummis einsetzen und herausnehmen

- ich konnte recht schnell wieder recht normal essen (Brötchen abbeißen und feste Sachen kauen geht allerdings jetzt nach 3 Wochen auch noch nicht)

Ich habe selbst auflösende Fäden. Da musste ich mir jetzt zwischendurch die Enden abschneiden lassen, da die gepiekst haben. Es wurde auch versucht die zu ziehen, da das dann aber doch schmerzhaft war, habe ich mich dagegen entschieden. ;)

Nicht so schön ist das Nasenproblem. Die Nase läuft und ich darf nicht schneuzen. Die Nase wird dadurch auch sehr trocken!

In diesem Forum habe ich dann gestern gesehen, dass ich wohl auch diese "Stinkenase" (Ozäna) habe. Das ist ein wenig eklig und ich versuche meinen Kollegen nicht so nahe zu kommen, damit das keiner merkt! Heute versuche ich es mal mit einer Nasenspülung.

Ja, also schlimm war bei mir nichts. Das Negative hält sich wirklich sehr in Grenzen und am Meisten stört mich wohl, dass ich nicht allen Sport machen kann ("hüpfen" klappt jetzt langsam wieder, sodass ich jedes Aerobic machen und auch wieder joggen kann. An Reiten werde ich mich dann vielleicht auch bald wieder rantrauen).

Davon träumen andere aber wohl, dass das deren einzige Einschränkung ist...

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Hallo Andrea, dein Bericht macht mir Mut. Habe das ganze auch noch vor mir. Zwar dauert es bei mir noch etwas, aber ich bin jetzt schon ständig dabei, irgendwelche Berichte usw zu lesen.

Was mich jedoch etwas verwundert ist, dass deine Oberlippe noch taub ist. Ist das normal? Das macht mir ehrlichgesagt etwas Angst. Bin aber guter Hoffnung, da ich jetzt gelesen habe wie gut du das alles überstanden hast.

Liebe Grüße

Dani

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Heute hatte ich wieder einen KFO-Termin.

Mein KFO ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Sie wollte die OP vorher eigentlich lieber vermeiden, da sie wärhend ihrem Studium (das ist noch nicht ganz so lange her!) eine Zeit im Krankenhaus verbringen musste und dort ein paar unschöne OP-Ergebnisse gesehen hat.

Jetzt ist sie richtig zufrieden und wird ihre OP-Patienten in Zukunft wohl mit gutem Gewissen nach Bad Homburg schicken.

Da alles so geworden ist, dass nicht mehr viel adjustiert werden muss bekomme ich die Zahnspange in 6 Wochen (gerade mal 2,5 Monate nach der OP) auch schon raus.

...und alle sind glücklich!!! ;)

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Hi Andrea,

ich komme auch aus Hamburg.

Nachdem ich in Hamburg keinen KFC gefunden habe, der mich gut beraten hat, bin ich letzte Woche auch nach Bad Homburg und Offenbach gefahren.

Ich werde mich nun voraussichtlich in Offenbach operieren lassen (OK-Impaktion, 3mm kürzen). Habe meine KFO-Behandlung bereits vor 2 Jahren abgeschlossen. Wie hat das bei Dir mit der Entfernung Bad H. - HH geklappt? Musst Du nun noch öfter dort hin???

lg

joyella

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Wie hat das bei Dir mit der Entfernung Bad H. - HH geklappt? Musst Du nun noch öfter dort hin???

lg

joyella

Hallo joyella,

bei welchem KFO bist du denn? Auch in Winterhude?

Vor der OP musste ich 2 mal zum KFC. Einmal nur um zu schauen, ob ich OP-bereit bin + Termine vereinbaren. Und dann zur Modell-OP.

Nach der OP war ich bisher nicht mehr in BH. Werde dort allerdings nochmal anrufen, ob ich vorbeikommen soll bevor die Klammer entfernt wird. Danach wäre es ja zu spät für irgendwelche Korrekturen mit Gummis etc.

Eigentlich hieß es auch, dass ich nochmal zur Kontrolle vorbeikommen muss. Als ich dann aber 2-3 Wochen nach der OP angerufen habe, wurde mir gesagt, dass ich auch in HH zu einem KFC gehen kann für einen Rundum-Check oder "einzeln" bei KFO, HNO und Implantologe/Zahnarzt (der sich mit Nähten und Schräubchen auskennt).

Nur für 10-15Min schauen, ob alles in Ordnung ist wäre es natürlich schon zu viel Aufwand (bedeutet ja 4Std Fahrt je Strecke + Fahrtkosten und 1 Tag Urlaub!).

Aber es war eine gute Entscheidung! Wenn man im Krankenhaus ist, ist es ja eh egal in welcher Stadt man ist (mal abgesehen von Besuchsmöglichkeit von Freunden/Family). Die Zeit ging richtig schnell vorbei!

Die Fahrt mit der Bahn nach der OP war überhaupt kein Problem.

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