Wiebi

Plattenentnahme...wie war's bei euch?

Hallo,

ich hatte Ende März meine Bimax in Bad Homburg und wollte mich schonmal ein wenig über die Plattenentnahme informieren...

Wie war das denn bei euch?

Wie lange musstet ihr im Krankenhaus bleiben? Wie schlimm war's im Vergleich zur Bimax? Konntet ihr gleich wieder essen? War euer Gesicht danach auch erstmal ne zeitlang taub? Und welche positiven oder negativen Auswirkungen/ Folgen hatte die Entnahme?

Viele Fragen, ich weiß...aber vielleicht hat ja jemand Lust sie zu beantworten ;-)

liebe Grüße

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Das würde mich auch interessieren! Und: Wenn man 20% der Behandlung selber bezahlt, sieht die KK die KFO-Behandlung erst nach der Plattenentnahme abgeschlossen? Mein KC meinte nämlich, dass ich die Platten erst nach 2 oder 3 Jahren entfernen lassen kann.

LG

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Normalerweise werden die Platten nach spätestens einem Jahr entfernt, weil ansonsten die Gefahr besteht, daß sie zu sehr mit dem Knochen verwachsen, so daß man sie nicht mehr herausholen kann (ohne den Knochen erneut ansägen zu müssen). Die KK sieht die Behandlung erst dann als abgeschlossen an, wenn der KO sagt, daß sie abgeschlossen ist (die Plattenentnahme hat damit nichts zu tun- es gibt Leute, die die Platten nicht entfernen lassen).

Gruß

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Normalerweise werden die Platten nach spätestens einem Jahr entfernt

Meine Platten wurden 10 Jahre nach der OP entfernt und das ohne Probleme. Sogar die keinen Schrauben sind ohne dabei kaputt zu gehen raus gegangen. Hab sie hier liegen samt Platten.

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Da muss ich noch kurz dazwischen fragen, und zwar:

Warum nimmt man denn die Platten wieder raus und warum lässt man sie manchmal für immer drin? Spielt das eine Rolle?

Mein KFC sagt nämlich, die Platten könne man getrost drinlassen.

lg Canelle

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Ausnahmen gibt es sicherlich immer- aber wenn man die meisten Beiträge hier im Forum liest, stellt man fest, daß die Platten nach 6-12 Monaten entfernt werden. Mir hat auch mein Chirurg erklärt, daß es insgesamt besser ist, weil die Bruchgefahr an den Stellen, wo die Schrauben sitzen, am größten ist, weil dort die Knochenmasse fehlt- für mich klingt es einleuchtend.

Wenn man die Platten ohnehin entfernen lassen will, wüßte ich nicht, warum man so lange warten sollte. Man muß es nicht darauf ankommen lassen, hoffen zu müssen, daß sich keine Knochenschicht über den Platten/Schrauben gelegt hat. Ich kann mich an einen Fall aus dem Forum erinnern, wo das Problem aufgetaucht ist (Mayi).

Für mich ist es einfach so, daß ich so schnell wie möglich alles abschließen will, und dazu gehört auch eindeutig die ME.

Ob man die Platten entfernen lassen soll, ist noch eine offene Diskussion in der Wissenschaft- denn es gibt keine Langzeituntersuchungen, wie der Körper auf das heutige Material in 20 Jahren reagiert.

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Hallo Julia

Danke für die promte Antwort. Ja klingt absolut logisch, das mit der fehlenden Knochenmasse und erhöhten Bruchgefahr. Muss mein KFC zu gegebener Zeit mal darauf ansprechen..

lg Canelle

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Wenn man die Platten ohnehin entfernen lassen will, wüßte ich nicht, warum man so lange warten sollte.

Naja, es gibt ja auch noch den Beruf und sowas, wo man vielleicht gerade nicht die Zeit hat um sowas machen zu lassen und dann kann es ja sein, dass es ein jahr später besser passt

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danke schonmal für die ersten Antworten, aber um nochmal auf meine eigentlichen Fragen zurück zu kommen... Wie ging es euch nach der Plattenentnahme? Wie lang war der Krankenhausaufenthalt etc.

@ Canelle: Einen Thread, wo über das wann und ob und warum diskutiert wird, gibt's schon ;-)

lg

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Ich bin zur Zeit etwas gehandicapt was das Tippen betrifft :-(. Meine Antwort kommt deshalb erst am Montag...

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Hallo zusammen,

also meine ME ist mitlerweile schon fast 1,5 her, aber es war total unproblematisch. Am Vortag zur Aufnahme, am nächsten Tag OP, eine Nacht dableiben und dann ab nach Hause. Konnte den Weg vom KH nach Hause sogar selbst im Auto fahren.

Bin in etwa so angeschwollen wie bei der Bimax, hat aber nur so eine Woche ungefähr angehalten. Aufgrund der Schwellung war Essen in der Zeit etwas eingeschränkt, aber auf keinen Fall zu vergleichen mit der Bimax.

Ansonsten vielleicht mal in der Suchfunktion Plattenentfernung eingeben- da gibts noch mehr Erfahrungsberichte!

Liebe Grüße,

Eve

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So, jetzt klappt das mit dem Tippen wieder besser (der etwas lästige Gipsarm ist wieder ab).....

Meine ME ist jetzt gut 4 Wochen her, aber bei dieser OP wurde bei mir noch einiges mehr gemacht und deshalb sind meine Erlebnisse nicht gerade der übliche Standard (bis halt wieder mal die Ausnahme:-) )

Geplant war bei mir:

- Metallentferung im Unterkiefer (im Oberkiefer bleibt die ziemlich aufwenige Konstruktion drin)

- Einsetzen von 2 Implantaten im Unterkiefer

- Verstärkung des Kieferknochens an den Stellen, wo die Implantate reinkommen

- Halslifting, da die Haut nach meiner Gewichtsreduzierung an dieser Stelle etwas lappig ist und damit auch meine Atemaussetzer in der Nacht weiter gelindert werden soll.

- Entfernung der beide Weisheitszähne im Unterkiefer

Eigentlich alles Sachen, die meistens ambulant gemacht werden (außer die ME, aber auch da sind mir ambulante Fälle bekannt). Aber wegen der Menge der Sachen wurde es bei mir stationär im Krankenhaus gemacht.

Die OP hat länger als geplant gedauert. Die ersten Probleme sind schon bei der Narkoseienleitung aufgetaucht, denn der Anästhesist hat 3 Anläufegebraucht, bis er den Beatmungsschlauch durch die Nase in die Lunge einführen konnte. Insgesamt war ich 7 Stunden in der Vollnarkose. Weiterhin habe ich bei der OP übermäßig stark geblutet und bei der OP 0,8 Liter Blut verloren. Deshalb war der KC kurz davor die OP abzubrechen. Darum habe ich auch noch die Weisheitszähne drin, aber der Rest wurde gemacht. Nach der OP war ich insgesamt 14 Stunden auf der Wachstation nachdem ich in der Nacht das Gefühl hatte, dass die einsetzenden Schwellungen die Luftröhre zudrücken. Dem wurde gleich mit Medikamente entgegengesteuert und aus diesem Grund ist der Beatmungsschlauch von der Narkose (und den Problemen beim Einführen des Schlauchs) die ganze Nacht durch die Nase in der Lunge blieb, was nicht gerade recht angenehm war. Insgesamt war ich danach noch weitere 4 Tage im Krankenhaus bis ich dann endlich nach Hause konnte.

Die Schwellungen waren nach der OP noch heftiger als nach der Bimax. Weiterhin zierte mich dann auch ein Riesending von Bluterguss am Kinn (von einem Ohr zum Anderen). Aber wie viel davon durch die ME und wieviel durch das Lifting verursacht wurde kann ich hier nicht sagen. Diese brauchten knapp 2 1/2 Wochen, bis sie wieder weg waren. Jedenfalls war ich nach der OP genau so fertig und angeshlagen wie nach der Bimax. Insgesamt war ich wieder für 4 Wochen krank geschrieben (meinen Chef hat das gefreut), denn durch die lange Narkose hatte ich auch wieder für längere Zeit massive Konzentrationsprobleme. Aber inzwischen ist das auch schon wieder alles Vergangenheit und der Akktag ist wieder eingekehrt.

Bitte lasst Euch davon nicht abschrecken, bei mir war es die Menge der Aktionen, die in der OP durchgeführt wurden. Ich hatte halt auch keine Lust mich schon bald wieder unter das Messer zu legen. Aber im Nachhinein betrachtet war das alles schon recht heftig.

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