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urmeli

Muß man alles hinnehmen ?

Hallo an alle !

Ich hätte da auch eine dringende Frage, da unser sohn (15) bald seine feste Zahnspange(n) bekommen soll...

Sie soll in den OK, weil er dort einige schiefe Zähne hat...soweit o.k.!

Allerdings soll er parallel dazu auch eine in den UK bekommen, wo wir alle aber der Meinung sind, das ist eigentlich gar nicht nötig ! Alle Zähne sind schön gerade, in "Reih-und Glied" sogar die Schneidezähne ....:-D

NUR ein Eckzahn steht leicht gedreht, was aber überhaupt nicht auffällt und ihn erst recht nicht stört/behindert o.ä. !

Daher möchte wir keine (feste) Zahnspange für den UK, halten sie für unnötig (da ja auch belastend für alle anderen Zähne im UK)!

Der KFO will aber beide machen...

Können wir darauf bestehen, daß nur der OK behandelt wird ?

Wer entscheidet letztendlich über seine Zähne , ob nötig oder nicht ?:confused:

Was wird aus den 20% Eigenanteil...wenn der KFO der Meinung ist, der UK hätte auch gemacht werden müssen...ist die Behandlung dann NICHT erfolgreich abgeschlossen ?

Würde mich sehr über viele Antworten/Infos freuen !!!

Vielen Dank !

Ulrike

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Es kann euch keiner zwingen auch den UK behandeln zu lassen. Nur die Frage ist, ist es vielleicht funktionell notwendig? Was man "ästhetisch" sieht ist die eine Sache, wie die Verzahnung bzw. der Zahnkontakt ist, ist eine andere Sache. Wenn Zähne im OK verschoben werden ändert sich der Zahnkontakt.

Auch wenn er jetzt (noch) keine Probleme hat, die könnten aber kommen, wenn der OK behandelt ist und ggf. die Verzahnung dann nicht mehr richtig passt. Im Zweifelsfall holt euch eine 2. Meinung bei einem anderen KFO ein und fragt, warum auch der UK gemacht werden soll.

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Es kann euch keiner zwingen auch den UK behandeln zu lassen. Nur die Frage ist, ist es vielleicht funktionell notwendig? Was man "ästhetisch" sieht ist die eine Sache, wie die Verzahnung bzw. der Zahnkontakt ist, ist eine andere Sache. Wenn Zähne im OK verschoben werden ändert sich der Zahnkontakt.

Auch wenn er jetzt (noch) keine Probleme hat, die könnten aber kommen, wenn der OK behandelt ist und ggf. die Verzahnung dann nicht mehr richtig passt. Im Zweifelsfall holt euch eine 2. Meinung bei einem anderen KFO ein und fragt, warum auch der UK gemacht werden soll.

Hallo Urmeli,

ich kann Lippi nur zustimmen. Bei mir war das so ähnlich. Es wurde nur der Oberkiefer behandelt und der Unterkiefer nicht. Der Oberkiefer ist dadurch noch kleiner geworden als er sowieso schon war. Vor einigen Jahren hatte ein KFO angeblich noch einmal versucht, dann den Unterkiefer an den Oberkiefer anzupassen. Es war von Anfang an aussichtlslos. Mir hatte er allerdings vorgetäuscht, sowohl den Oberkiefer als auch den Unterkiefer auszuformen. Ursprünglich, als Kind, hatte ich auch nur "kleinere" Fehlstellungen, die vermeintlich nicht störten. Mich damals schon gar nicht, aber den Zahnarzt. Heute habe ich elende Probleme mit dem Kiefergelenk und Zahnfleisch.

Entweder richtig, ganz oder gar nicht, bloß nichts halbes.

Freundliche Grüße

Dagmar

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schliesse mich auch ganz Lippian und wäre sehr vorsichtig mit der Behandlung von nur einem Kiefer, den es kann wirklich zu massiven Problemen der Oklussion kommen was dann zu schweren Problemen mit dem Kiefergelenk führen kann, ich wäre da sehr vorsichtig und ich weiß wovon ich rede. Mein KFO den ich in meiner Kindheit leider hatte, behandelte auch nur den OK, da ja unten alles okay sei, unmittelbar nach Beginn der Behandlung war mein "Biss" futsch, konnte seit diesem Zeitpunkt nicht mehr richtig zusammenbeissen was auch innerhalb kürzester Zeit zu Kiefergelenksproblemen führte. Daher musste ich nun das ganze nocheinmal durchmachen um endlich mit meinem Kiefergelenk klar zu kommen, aber willst du das deinem Sohn wirklich auch antun.

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Wieder mal ein typisches Beispiel dafür, dass nicht richtig aufgeklärt wird und zwischen den Halbgöttern in Weiß und dem Patienten kein Informationsfluß herrscht.

Meist wird im Unterkiefer nämlich eine Spange eingesetzt, um für den Oberkiefer eine Halterungsmöglichkeit zu haben! Stichwort: Einhängen von Gummis! Wenn das für den Oberkiefer nötig ist, braucht man ja irgendwoher eine Halterung. Und deshalb die Spange im Unterkiefer. Ich hoffe, ich habe es einigermaßen verständlich erklärt.

Und selbst wenn keine Gummis eingehängt werden, kann so einiges im Unterkiefer nicht korrekt sein, obwohl die Zähne gerade stehen! Denn Zähne und Kiefer sind manchmal eben zwei paar Stiefel!!

Es kann sein, dass sein Unterkiefer minimal zu eng ist, was mit der Zahnspange geregelt werden kann.

Es kann sein, dass die Zähne zu sehr in eine Richtung gekippt sind, was für die Okklusion später Folgen haben könnte, wenn etwas am Oberkiefer geändert wird!

Meine Zähne im Unterkiefer waren auch total gerade! Ich trage die Spange im Unterkiefer (als auch im OK) nun seit 5 Jahren. Ich hätte es auch anders gewollt, aber mir haben auch schon viele KFOs gesagt, dass wenn der OK umgestellt wird, dass am UK dann auch etwas gemacht werden muss, weil es sonst zu Gelenkproblemen kommen kann!

Liebe Grüße!

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Hallo nochmal :-)

Vielen Dank für eure Antworten & Erfahrungsberichte !

Ich denken, wir werden uns die Notwendigkeit beim nächsten Termin noch einmal genau erklären lassen und dann (wohl doch lieber dafür) entscheiden...

Waren halt nur die Bedenken, damit zusätzlich alle anderen Zähne im UK unnötigerweise zu belasten...

(Sein Freund hat auch nur eine feste Spange im OK)

Danke !

Lieben Gruß !

Ulrike

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Hallo nochmal :-)

Vielen Dank für eure Antworten & Erfahrungsberichte !

Ich denken, wir werden uns die Notwendigkeit beim nächsten Termin noch einmal genau erklären lassen und dann (wohl doch lieber dafür) entscheiden...

Waren halt nur die Bedenken, damit zusätzlich alle anderen Zähne im UK unnötigerweise zu belasten...

(Sein Freund hat auch nur eine feste Spange im OK)

Hallo,

man kann eine Spange im UK auch später einsetzen, wenn die Behandlung schon läuft.

Bedenken solltet Ihr noch, das, die Kasse die Kosten normalerweise einmal übernimmt. Wenn jetzt nur der OK gemacht wird und später der UK doch noch gemacht werden müsste, dann sieht es mit Kostenübernahme schlecht aus.

Und so groß ist die Belastung für die Zähne auch wieder nicht, wenn Sie bewegt werden. Ich denke hier übertreibt ihr ein bisschen oder seit falsch informiert. Denn die Zähne verschieben sich ja jetzt auch unkontrolliert im Kiefer.

Es ist schon besser, wenn das Ganze System "Gebiss" eingestellt wird, statt nur halb. Das dies nicht richtig klappt, seh ich an meinem Bruder, der hat vor 6 Jahren mit 35 auch nur den OK machen lassen beim KFO. Keine OP, da vom ZA falsch aufgeklärt und ihm das Risiko zu groß erschien. Kein KFC Gutachten. Jetzt hat er immer noch eine Lücke im Uk, Kiefer-Gelenkschmerzen u.a..

Eine 2. KFO Meinung ist nie verkehrt.

Ansonsten schliesse ich mich den vorherigen Meinungen an.

gruss

michael

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