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sternchen007

Kostenübernahme 2 x abgelehnt, was ist wenn ich KFO selber bezahle, bin am verzweifel

Hallo Ihr Lieben

Ich hatte mich vor etlichen Monaten schon mal hier vorgetsellt. Meine Kieferprobleme werden immer schlimmer. Ich habe eine Kieferfehlstellung aufgrund multipler Nichtanlagen und schon Kiegergelenksarthrose. Meine Zähne im UK haben sich nach hinten gekippt weshalb ich keinen Sagitalstufe(heisst das so?) mehr habe. Die Prothetik ist nicht optimal gelöst worden damals und seit 11 Jahren hab ich Schmerzen. Mittlerweile bin ich in der Schmerzambulanz und beim Psychotherapueten. Ich nehm am Tag 4 x Novalgin und 3 x Valoron und dazu noch ein Antirheumatikum. 2 x die Woche bin ich bei der KG und die Aufbissschiene hilft auch nicht. die Behandlung durch KFO und anschießender OP wurde jetzt schon das 2. mal von der Kasse abgelehnt mit der Begründung das ich nicht in die KIG reinfalle. Ob ich Schmerzen habe interessiert keinen. Ich bin mittlerweile auch psychisch schon so weit unten das ich teilweise nur noch heule. Meine Kinder leiden darunter und ich schaff die Arbeit grad noch so. Ich weiss im Moment nicht mehr weiter. Diese ewigen Schmerzen und auch die Medikamente reduzieren die Lebensqualität auf ein Minimum. Meine einzige chance wäre eine OP. Wenn ich nun die KFO selber bezahlen würde dann würde mich ja der KFO in etwas hineinbehandeln das ich vorher so nicht hatte (die Zähne werden wieder aufgerichtet und der Biss stimmt nicht mehr). Muss die Kasse dann die OP bezahlen? Muss ich die OP vorher genehmigen laasen? Die OP kann ich nicht selber bezahlen und wenn die spange mal drinnen ist und ihre Arbeit tut dann muss auch operiert werden. Ich hab auch schon überlegt damit an die Presse zu gehen aber der KFO meinte das würde die KK nicht interessieren.

Kann mir jemand von euch weiterhelfen? Ich bin echt am Ende.

Danke

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Hallo Ihr Lieben

Ich hatte mich vor etlichen Monaten schon mal hier vorgetsellt. Meine Kieferprobleme werden immer schlimmer. Ich habe eine Kieferfehlstellung aufgrund multipler Nichtanlagen und schon Kiegergelenksarthrose. Meine Zähne im UK haben sich nach hinten gekippt weshalb ich keinen Sagitalstufe(heisst das so?) mehr habe.

Hallo Sternchen,

tut mir leid für Dich, das Du solche Probleme hast.

Eine Übersicht über die Stufen und wann die Kasse übernimmt

findst Du hier.

ein KFC kann entscheiden, welche Indikationen vorliegen und in welche Du fällst. Oder kannst/willst Du mal entsprechende Auszüge vom KFO hier posten? Falls Diese vorliegen.

Du schreibst nicht, das Du bisher bei einem KFC warst.

Falls dem so ist, solltest Du das nachholen. Denn dieser entscheidet letztlich ob eine OP angeraten ist und stellt dann für den KFO was aus, das dann meist der KFO bei der Kasse einreicht.

Der KFC kann Dich auch beraten was jetzt mit Deinen Kiefergelenken ist,

und was man tun kann. Mein Rat wäre, such Dir jemanden mit Erfahrung.

Es sollte auch bei Dir in der Nähe erfahrene KFC geben.

Da Du aus der Nähe von Regensburg kommst (laut deinem Profilinfo)

solltest Du mal überlegen einen Termin bei Prof. Dr. Dr. Dr. L. in Nürnberg zu machen. Ich war auch bei ihm und war zu frieden. Die 1h Fahrzeit sind wohl das kleinere Problem. Ich hatte 3h dorthin.

Imho sollte KFC der nächste Schritt sein.

Der KFO kann nicht über eine OP /Nicht-OP entscheiden.

So war es bei mir, und so kenne ich es von anderen Fällen.

Du kannst aber auch noch mal zu einem anderen KFO gehen (auch 2. KFC) und Dich dort beraten lassen.

Die Prothetik ist nicht optimal gelöst worden damals und seit 11 Jahren hab ich Schmerzen. Mittlerweile bin ich in der Schmerzambulanz und beim Psychotherapueten. Ich nehm am Tag 4 x Novalgin und 3 x Valoron und dazu noch ein Antirheumatikum. 2 x die Woche bin ich bei der KG und die Aufbissschiene hilft auch nicht. die Behandlung durch KFO und anschießender OP wurde jetzt schon das 2. mal von der Kasse abgelehnt mit der Begründung das ich nicht in die KIG reinfalle.

siehe oben, das sollte nochmal von einem KFC begutachtet werden.

Wenn Du solche Schmerzen hast, ist es ja kein Leben und Du solltest notfalls

das ganze privat angehen und behandeln lassen. Hier kann man mit den Ärzten reden über Ratenzahlung und was wann fällig ist.

Ob ich Schmerzen habe interessiert keinen. Ich bin mittlerweile auch psychisch schon so weit unten das ich teilweise nur noch heule. .... Muss die Kasse dann die OP bezahlen? Muss ich die OP vorher genehmigen laasen? Die OP kann ich nicht selber bezahlen und wenn die spange mal drinnen ist und ihre Arbeit tut dann muss auch operiert werden.

Wenn die GKV die OP bezahlen würde, dann würde Sie auch die KFO bezahlen, da beides nur in Kombination Sinn macht.

Wie es mit der Teil-Kostenübernahme bei einer OP aussieht weis ich nicht,

musst Du die Ärzte oder GKV fragen.

Es könnte für Dich auch noch Sinn machen, vielleicht die GKV zu wechseln.

Manche sind in der Kostenübernahme manchmal kulanter (nicht viel, ist ja alles per Gesetz geregelt)

Ich hab auch schon überlegt damit an die Presse zu gehen aber der KFO meinte das würde die KK nicht interessieren.

Da hat er recht. Es würde Dich nur Energie kosten,und nichts bringen.

Wenn DU noch Fragen zum KFC in N. hast, blätter mal im Forum nach oder schick mir eine PN mit deinen Fragen.

gruss

michael

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Hallo Michael

Danke für deine ausführliche Antwort.

Ich war letztes Jahr in Nürnberg bei Prof. L. Er meint eine OP ist die einizge Option die evtl eine Besserung bringen wird. Eien Garantie kann mir keiner geben da ich ja schon seit Jahren das Kiefergelenk falsch belaste. Er hat ein "Gutachten" geschrieben und das hat die KFO bei der Kasse miteingereicht.

Nach der ersten absage war ich dann bei uns an der Uniklinik weil meine KFO meinte die haben evtl. noch etwas mehr Einfluss auf die KK. Hier haben ebenfalls KFC und KFO bestätigt das eine Spange und danach die OP notwendig wären weil dies wohl die einzige sinnvolle Entscheidung wäre.

Aber der Antrag ist wieder abgelehnt worden.

Ich hab auch nochmal in N. angerufen ob sie eine Möglichkeit sehen das die OP gezahlt wird wenn ich die KFO selber finanziere. Sie meinten da hab ich keine Chance.

Ich hab nächste woche einen Termin bei uns auf der KK. aber ich mach mir ehrlich net viel Hoffnungen.

Bei einem Prothetik-spezialisten hab ich ebenfalls nächste Woche einen Termin damit geschaut werden kann ob evtl eine änderung an der Schiene helfen kann.

Bisher hat mich das ganze neben den vielen Schmerzen auch soviel Kraft gekostet das ich nur noch am heulen bin.

Evtl. wolllen wir auch noch Akkupunktur versuchen und dann auch noch einenspezielle Therapie in der Psychosomatik zur Schmerzbewältigung.

Grüße

Susi

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Hallo Sternchen,

tut mir leid, das die KK es bisher abgelehnt hat.

Wenn die Spezialisten das auch sagen..

Fällst Du denn in die KIG-Stufen rein?

Falls ja, bleibt Dir wohl nix übrig als die GKV-Kasse zu wechseln.

Schreibst nicht, bei welcher du bist. aber ev. bist Du bei einer der großen wegen einer Genehmigung besser aufgehoben...

gruss

michael

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Ich hab auch nochmal in N. angerufen ob sie eine Möglichkeit sehen das die OP gezahlt wird wenn ich die KFO selber finanziere. Sie meinten da hab ich keine Chance.

zitat steve (zahnarzt im forum):

Das Thema taucht immer wieder auf, daher nochmal zur Klarstellung:

Für kieferorthopädische Behandlungen gelten die Einstufungen der kieferorthopädischen Indikationsgruppen.

Operieren können die Chirurgen bei medizinischer Notwendigkeit immer. Ein Genehmigungsverfahren wie bei der Kieferorthopädie gibt es da nur bedingt.

Bei deiner Krankenkasse wirst du keine sinnvolle Aussage bekommen. Woher soll die kommen ? Die Sachbearbeiter dort kennen weder deine Fehlstellung und falls doch, was sollen die ohne medizinisches Fachwissen damit anfangen ? Alles was da an Fachfragen beantwortet wird ist im besten Fall unseriös.

bei mir hält die OP JEDER für sinnvoll, mit ausnahme des werten herrn L. aus N., der diese behandlung für zu aufwändig und medizinisch unverantwortbar hält - hauptargument war dabei dass ich nicht die KIG-richtlinien erfülle.

ich würde diese frage, ob OP-kostenübernahme ohne KFO-übernahme möglich ist, daher an deiner stelle nochmal z.b. an die uni-klinik richten.

bei mir geht das.

und jeder andere chirurg sagte zu mir genau was steve oben geschrieben hat: die können bei medizinischer notwendigkeit auf kasse operieren, auch wenn ich die KFO-vorbehandlung selbst finanziere.

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@michael:

Ich bin bei der GEk versichert. Was meinst du denn mit einer großen Versicherung genau? BIn schon am überlegen ob ich wechseln sollte aber der KFO meinte die tauschen die Akten untereinander aus und dann sehen sie das es schon zweimal abgelehnt worden ist.

@relative:

Ich werd auf jeden fall auch nochmal bei dem KFC bei uns in der Uni nen Termin ausmachen. Wo genau kann man denn nachfragen wegen der Kostenübernahme der OP? Meinst die Kasse sagt mir das definitiv? Der in N. meinte ja ich muss nen Antrag stellen vorher und dann sehen die ja auch wieder das es eigentlich nicht genehmigt ist. Was machst du gegen die Schmerzen? Und in welcher Uni bist du in Behandlung?

Danke nochmal

Grüße

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Hallo Sternchen,

ich kann Deine Situation und Verzweiflung gut nachvollziehen. Ich doktere auch seit ca. 10 Jahren mit einer Gesichtsneuralgie herum und es hat ewig gedauert,bis jemand die Ursache dafür in der Kieferfehlstellung gefunden hat.

Gleichzeitig kämpfe ich auch an der Gutachterfront- meine Behandlung wurde im ersten Anlauf auch abgelehnt und ich bin wirklich gespannt, ob der zweite Anlauf ( Nachbesserungen im Heil-und Kostenplan durch den KFO, Wechsel KFC...) Erfolg bringt.

Ich kann Dir nur empfehlen (habe ich gemacht), ein Gespräch mit der Sachbearbeiterin der KK zu führen und Deine Situation ihr zu schildern, damit sie auch am Schreibtisch erkennt, dass es sich um ein ernstzunehmendes medizinisches Problem handelt, Du kannst der KK mal überschläglich hochrechnen, was die tgl. Medikamente, Phsyiotherapie u.s.w. ihr kosten, was Du der KK für Kosten verursachst, wenn Du nicht mehr arbeitsfähig bist etc. Erfahrungsgemäss wurde meine KK danach gesprächsbereiter.

Anonsten spricht auch nichts gegen einen KK-Wechsel, da solltest Du aber im Vorfeld anfragen und es Dir auch schriftlich bestätigen lassen, dass die neue KK die Kosten für die Behandlung übernimmt.

Was die Schmerztherapie betrifft,möchte ich Dir noch ein paar Tipps geben:

-ein Osteopath (Privatleistung) hat mir aus den schlimmsten Schmerzen herausgeholfen und ist bei Kieferbeschwerden ein guter Begleiter durch die KFO-Zeit.

-für mich klingt es so, dass die Schmerzmittel, die Du nimmst nicht helfen, die Dosis klingt auch extrem hoch ( habe auch die ganze Palette der Schmermedizin durch) und die Erfahrung gemacht, dass in der Phase einfache Schmerzmittelnicht mehr ausreichen und Du auf Valeron oder Tilidin umsteigen solltest. Es klingt zunächst gefährlich, aber es hilft und tut auch der Seele gut, mal ein paar Tage Schmerzfrei zu sein- spricht Deinen Schmerztherapeuten einfach mal an, auch Stellatumblockaden haben mir geholfen.

Wenn Du reden möchtest, können wir auch gerne mal telefonieren, gib mir ein Zeichen und ich schick Dir meine Tel.-Nr.

Lieben Gruss und Kopf hoch.Mona

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@relative:

Ich werd auf jeden fall auch nochmal bei dem KFC bei uns in der Uni nen Termin ausmachen. Wo genau kann man denn nachfragen wegen der Kostenübernahme der OP? Meinst die Kasse sagt mir das definitiv?

Der in N. meinte ja ich muss nen Antrag stellen vorher

und dann sehen die ja auch wieder das es eigentlich nicht genehmigt ist. Was machst du gegen die Schmerzen? Und in welcher Uni bist du in Behandlung?

telefonate mit der krankenkassen haben mir überhaupt nicht weitergeholfen. siehe steve's zitat oben.

was für einen antrag N. meint versteh ich nicht. jeder meinte zu mir, die OP muss ich nicht genehmigen lassen. und auf übernahme KFO bestand keine chance, wegen einer vorherigen (fehl-)behandlung, weswegen ich jetzt nichtmehr innerhalb der KIG richtlinien bin.

schmerzen hab ich nicht solche,d ass ich was dagegen tun müsste. sollte halt aufhören und nicht stärker werden.

ich bin nicht an einer uni, ich meinte damit nur dass ich einen anderen KFC als L. fragen würde, muss keine uni sein.

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