anubis

Ärzte & Behandlungsmethode Wahl

26 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

kürzlich war ich an der UniKlinik in Wien um mir in meinem Fall die möglichen Behandlungsmethoden erklären zu lassen. Diese Woche haben sie mir einen Heilkostenplan gegeben (musste den unterschreiben und mich aufgrund der vorläufigen Keilkostenplans mit der Behandlung einverstanden erklären). Nachdem ich hier einige Berichte gelesen hab und ich auch als Kind schon in kieferorthopädischer Behandlung war (die nicht wirklich was verbessert hat), bin ich mir sehr unsicher ob ich den richtigen Arzt gewählt hab. Bei den zwei Gesprächen, die ich bisher mit ihm hatte, hatte ich das Gefühl er würde Informationen zurückhalten, aber es könnte auch sein das ich die falschen Fragen stelle. Deshalb wär ich für eine Meinung dankbar, weil ich nicht will das meine ohnehin schon nicht so tolle Situation noch durch eine falsche Behandlung verschlechtert wird.

Vorgeschlagen wurden mir 2 Varianten die beide mit dem Ausformen der Kiefer oder des Kiefers, ich bin mir dessen nicht mehr so ganz sicher nach dem 2. Gespräch, beginnen würden. Nachdem ich von den 2 Behandlungsvarianten danach doch etwas erschreckt war, hab ich aber leider nicht mehr genau nachgefragt was darunter wirklich zu verstehen ist. Und obs da auch Probleme geben kann.

Variante 1:

Operation bei der das OK verlagert wird und dann eventuell auch eine UK Verlagerung gemacht wird (würde sich noch herausstellen ob das nötig ist, klang wie wenn er sagen wollte bei der OP stellt sich das dann heraus!?!), schätze das wäre dann die auf diesem Forum öffter beschriebene Bimax OP. Soll angeblich 4h dauern und man wäre 3-4 Tage im KH. Eine Nervenschädigung liegt bei 5%. Die schlimmsten Auswirkungen wären kein Gefühl im Kinn, und kein Wärme/Kälteempfinden im Kinn.

Mir wurde aber später von Bekannten erzählt, dass eine Frau nach einer KieferOP kein Gefühl mehr in der Lippe hatte und ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gemerkt hat wenn ihr z.b. Speichel aus dem Mund rinnt.

Variante 2:

die ersten 2 Backenzähne im UK entfernen um den Engstand aufzulösen. Dadurch wären die Zähne im OK und UK jeweils um einen Zahn gegeneinander verschoben, wodurch jeweils der letzte Zahn im OK keinen Kontakt im UK mehr hätte und mit einem Draht fixiert werden müsste. Dann würde man darauf hoffen, dass im UK die Weißheitszähne kommen würden und den Platz auffüllen.

Allerdings hab ich mal gehört, dass die Weißheitszähne empfindlicher sein sollen als die anderen und da wäre es vielleicht keine gute Idee Zähne zu entfernen denen es gut geht nur um Platz zu schaffen.

Auf meine Frage was er mir raten würde, meinte er ich müsste selber entscheiden welches Ergebnis ich will. Die meisten würden aus ästhetischen Gründen kommen und dann müsste man Variante 1 nehmen. Wenn ich nur funktional etwas ändern will Variante 2. So einfach erscheint mir die Entscheidung leider nicht, weil ich eigentlich wollte dass die Zähne übereinander zu stehen kommen, die eigentlich zusammen gehören. Bei Variante 2 ist das aber nicht geplant.

Auf dem Heilkostenplan stehen einige Abkürzungen, die ich mal gegoogelt hab. Bin aber nicht sicher ob ich das alles so richtig interpretiere, allerdings würde es so zu den Eklärungen passen, die mir der KFO gegeben hat. Vielleicht helfen diese Diagnosen ja mir einen Rat zu geben:

Skelettal:

Maxilläre Prognathie

Mandibuläre Retrognathie

Engstand im OK & UK

Überbiss -1mm

Sagittale Stufe -1mm

Dental:

links & rechts Klasse III 1 Pmb

Art der Fehlbildung f.d. Kasse: j

Therapie: festsitzend

Meine Frage wäre jetzt ob die vorgschlagenen Varianten und der Start mit der "Ausformung" plausible Lösungen sind oder ich doch lieber den Start Termin am 14.07 absagen soll und mit dem Heilkostenplan (voraussichtliche Dauer 3 Jahre Kosten 4.126€) noch einen anderen KFO aufsuchen? Ich bin leider nach den negativen Erfahrungen von manchen auf diesem Forum und auch meinen eigenen etwas ängstlich geworden.

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Also deinem Bericht entnehme ich das du selbst sehr unsicher bist und scheinbar nicht komplett hinter dieser Sache / Arzt steht, daher würde ich dir persönlich raten erstmal den Behandlungsbeginn zu verschieben und dir noch weitere Meinungen einholen. Auch ganz persönlich finde ich es nicht so toll wenn man gleich was unterschreiben soll und so ganz nebenbei eigentlich noch nicht weiß auf welche Behandlung es rauslaufen wird, bzw. einem noch nicht mal der Plan genau samt Fachbegriffe erklärt wird, das war bei mir definitiv nicht der Fall. Mein Plan wurde mir Wort für Wort "übersetzt" und ich durfte ihn nicht sofort unterschreiben sondern musste ihn mitnehmen und zum nächsten Termin mitbringen und der Termin durfte erst nach einer Woche sein damit ich auch genügend Zeit habe in aller Ruhe darüber nachzudenken.

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danke für die schnelle Antwort. Ja du hast recht ich bin sehr unsicher, insbesondere weil mir klar geworden ist, dass man bei so einer Behandlung auch viel falsch machen kann und ich mir eingeredet hatte, das es noch schlechter als es schon ist, nicht mehr werden könnte.

Bisher war ich 3 mal bei diesem Arzt, beim ersten Mal hat er sich das nur das Gebiss angsehen und bei dieser Gelegenheit auf eine OP hingewiesen. Dann ist einige Zeit vergangen und ich hab die ganzen Planungsunterlagen erstellen lassen. 2 Monate später war ich wieder dort und er hat mir erzählt was er vor hätte. Da war ich mir eigentlich noch sicher das Variante 2 ungefährlicher wäre und deshalb die bessere Wahl. Na ja und dann war ich diese Woche nochmal dort. Ich schätze weil ich eine Email geschrieben hatte, haben sie nochmal ein Gespräch gemacht, ich weiß aber nicht ob des nicht vielleicht die normale Vorgehnsweise bei denen ist. Da haben sie mir dann am Ende den Heilkostenplan zum Unterschreiben gegeben.

Aber wie du richtig gesagt hast, mir wurde der Inhalt von dem Plan nicht erklärt also auch nicht was überhaupt für ein Problem vorliegt. Und alles was ich über die Operation weiß, hat er nur gesagt weil ich explizit nachgefragt hab, von selber hat er nur wiederholt was er beim vorigen Gespräch schon gesagt hatte. Nämlich die 2 Möglichkeiten haben Sie, was Sie machen wollen müssen Sie selber entscheiden, je nachdem ob eine ästhetische Veränderung auch dabei sein soll. Und anfangen würde es in jedem Fall mit der Ausformung (ohne Kommentar was das genau ist dann). :roll:

Ich brauch leider öffter mal etwas länger bis mir klar wird was ich noch alles Fragen könnte und kam deshalb erst zu spät drauf das ich das gern wissen würde.

Ich glaub ich werd mir deinen Rat zu Herzen nehmen, den Termin verschieben und mit dem Plan zu einem anderen KFO gehn, der mir vielleicht freiwillig mehr erklärt und ich nicht alles selber nachfragen muss.

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hi .-)

also ich werde ehrlich gesagt nicht aus deiner Diagnose mit dem Fremdwörtern schlau :-)

Und deine Beschreibung der zwei Varianten machen mich skeptisch, inwieweit bei dir eine OP notwendig ist.

Und noch eine Frage: Weshalb glaubt der KFO, dass bei dir noch Weisheitszähne hervorkommen? Wie alt bist du denn?

Hilfreich wäre es, wenn du mal ein Bild hineinstellst, damit man genau sieht, wie die Fehlstellung von vorne und seitlich derzeit aussieht.

Generel empfehle ich immer, 1 - 2 KFC`s vor deiner Behandlung auch zur Beratung hinzu zu ziehen und noch einen KFO.

Erst, wenn du mindestens 2 KFO und 2 KFC?s aufgesucht hast, würde ich eine Behandlung beginnen.

Wenn man vor Behandlungsbeginn einen KFC aufgesucht hat, dann weiß man wenigstens auch schon dann, wer operieren wird. Das kann beruhigend sein.

Viel Erfolg, lg, janine67

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für mich klingt das eigentlich nach einer guten beratung.

viele andere KFOs präsentieren einfach ihre "lieblingsvariante" und wenn man zu verschiedenen KFOs geht hat man je KFO eine meinung und keine ahnung, worin der unterschied liegt.

links & rechts Klasse III 1 Pmb

das heisst, dass dein biss um die breite eines backenzahns verschoben ist, d.h. du müsstest mit den unteren zähnen eigentlich "einen zahn weiter hinten" auf die oberen beissen.

plausibel sind dann auch beide behandlungsmethoden.

variante 1 sieht in der regel deutlich besser aus am ende (was er auch erwähnt hat).

und es gibt auch hier im forum leute, die variante 2 hinter sich haben, und sich dann doch noch nach variante 1 behandeln lassen, weil's ihnen nicht gefällt.

musst du also wirklich, wie er auch erwähnt hat, selbst entscheiden.

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danke für die vielen Rückmeldungen! leider hab ich die Bilder die gemacht wurden nicht nur diesen Heilkostenplan. Ich bin 27, werd bald 28. Die Weißheitszähne sind auf dem Röntgenbild zu sehn, es würde also die Chance bestehen, dass sie noch kommen. Allerdings hat er auch mal erwähnt, dass er für die Weißheitzähne im OK keine Chance sehen würde, dass die drinnen bleiben.

ja richtig mein Biss ist um einen Backenzahn verschoben. Ich glaub aber in die andere Richtung, meine letzten oberen Backenzähne haben keinen bzw nur wenig Gegenbiss.

Aus euren Meinungen entnehm ich, dass ich nach weiteren KFOs und eventuell KCs nur noch verwirrter sein würde. Vielleicht ist es dann doch nicht so gut mich noch an andere KFOs zu wenden, zumal ich nach den ganzen Artikeln, die ich so im Internet inzwischen dazu gelesen hab, nicht wirklich glaube, dass ein anderer Arzt was anderes vorschlagen würde.

hm wenn andere variante 2 versucht haben und sich dann doch haben operiern lassen, dann haben die ja sinnlos 2 Zähne verschenkt? Da erscheint mir Variante 1 plötzlich doch besser, oder kommt man um diese Extraktion sowieso nicht rum wenn die erstmal in einem Vorschlag enthalten ist. Leider hat der Arzt nicht gesagt wie diese "Ausformung" abläuft. Auf meine Frage wann ich mich für eine Variante entscheiden müsste meinte er nur ca. 2 Monate nach Behandlungsbeginn. Mich verwirrt das jetzt im Nachhinein irgendwie etwas besonders in Bezug auf diese Extraktion von Variante 2.

Was mir an Variante 1 zu denken gibt, ist das mir meine Mutter von einer Bekannten erzählt hat, die eine Kiefer OP hat machen lassen und jetzt kein Gefühl mehr in ihrer Lippe hat. Sie merkt also nicht wenn ihr Speichel aus dem Mund rinnt. In so einem Fall wär ich dann froh wenn ich Variante 2 genommen hätte. :roll:

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Also bei mir hat sich im Laufe der Behandlung immer wieder was neues ergeben und so wurde das Bahndlungskonzept immer wieder angepasst. Also, so wie es am anfang geplant war, ist es am Ende gar nicht gewesen.

Mien KFO hat während der Behandlung auch immer wieder mal was "ausprobiert" bzw. musste darauf reagieren, dass die Dinge nicht so liefen wie sie sollten.

Ich würde also auf eine präzise Behandlungsbeschreibung zu Beginn nicht all zu viel geben. Da ist immer eine Dynamik drin.

LG

Stefan

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ja richtig mein Biss ist um einen Backenzahn verschoben. Ich glaub aber in die andere Richtung, meine letzten oberen Backenzähne haben keinen bzw nur wenig Gegenbiss.

so meinte ich das. UK-zähne zu weit vorne.

(du hast die begriffe oben verwechselt oder? mandibuläre rethrognathie ist eigentlich UK-rücklage)

Aus euren Meinungen entnehm ich, dass ich nach weiteren KFOs und eventuell KCs nur noch verwirrter sein würde. Vielleicht ist es dann doch

so meinte ich das nicht ;)

zu einem zweiten KFO würde ich schon mal gehen. oder auch zu einem KFC, mit dem du über die OP-risiken sprechen kannst und dir evtl. zeigen lassen kannst wie sich dein aussehen verändern würde in der variante.

hm wenn andere variante 2 versucht haben und sich dann doch haben operiern lassen, dann haben die ja sinnlos 2 Zähne verschenkt? Da erscheint mir Variante 1 plötzlich doch besser, oder kommt man um diese Extraktion sowieso nicht rum wenn die erstmal in einem Vorschlag enthalten ist. Leider hat der Arzt nicht gesagt wie diese "Ausformung" abläuft. Auf meine Frage wann ich mich für eine Variante entscheiden müsste meinte er nur ca. 2

ich glaub nicht dass bei der OP-variante auch zähne gezogen werden, aber frag besser nach.

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Danke! hilft mir sehr mit anderen darüber reden zu können!

auf dem Heilkostenplan steht:

Skelettal: Max: prognath Mand: retrognath

möglicherweise hab ich das falsch übersetzt aber wenns doch so is wie ich geschrieben hab, find ich das auch verwirrend.

hm ja ich schätze ich werd dann wohl doch noch einen zweiten KFO besuchen und auch schaun ob ich einen Beratungstermin bei einem KC bekommen kann.

wie stell ich mir eine "Ausformung" eigentlich genau vor? geht sowas nur im OK oder auch im UK? Wieso muss ich die entscheidung eigentlich nach 2 Monaten treffen was ist da nach 2 Monaten so speziell dran?

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Die Ausformung rundet die Zahnreihen aus. Es werden Rotationen, Engstände, Lücken, Kippungen etc. korrigiert und so auf die OP vorbereitet, dass es danach nahezu passt. Dazu kann auch die Entfernung der Weisheitszähne gehören, wenn noch vorhanden.

Den "Rest" nach der OP, das sog. "Finishing" macht dann wieder der KFO.

Maxiliäre Prognathie: Oberkiefervorstand

Mandibuläre Retrognathie: Unterkieferrücklage

Dann wird es operativ sicher auf eine Bimax hinauslaufen. Das scheint mehrheitlich heutzutage gemacht zu werden.

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Hi Anubis,

such dir auf jeden Fall noch mindestens 1 KFO und 1 KFC. Wie gesagt mindestens. Und höre unbedingt auf dein Bauchgefühl.

Anbei 3 Links zu Seiten von Leuten aus deinem Wohnort bzw. deiner Umgebung Wien. Schau einfach mal rein und mach dir ein Bild

http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=6042&highlight=Bimax+wien

http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=3170&highlight=Bimax+wien

http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=1326&page=7&highlight=Bimax+wien

lg, janine67

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Danke für die viele Unterstützung!

Werd den Termin am 14.07 gleich morgen absagen. Der nächste mögliche Termin ist dann eh erst wieder im September, weil der Arzt ohnehin nur Dienstags an der Klinik ist. Die Beschreibungen hier im Forum haben mir auch schon einen Tipp gegeben, welchen KFO und welche KCs ich um eine Zweitmeinung bitten könnte. Werd versuchen mir bei denen einen Termin zu besorgen und dann posten was sie gesagt haben.

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Lang lang ists her, leider wusste ich nie so genau was ich schreiben soll, deshalb hab ich mich dann ewig nicht mehr eingeloggt. Ich schätze ich musste erstmal selber mit meiner Situation klar kommen. Zunächst nochmal DANKE für Eure Ratschläge, haben mir sehr geholfen! Hab jetzt eine sehr nette KFO und KC.

Seit ca. 6 Wochen hab ich im OK die Inovation Brackets. Letzte Woche wollte sie mir Bänder auf die 7er im OK setzten. Nachdem zwei ihrer Kollegen und sie selbst Schwierigkeiten hatten, die einzusetzen, haben sie mir die dann letztendlich doch wieder rausgenommen, mit der Aussage, dass ich wohl durch die Bänder ein Loch in der Wange bekommen würde und ich ihr Leid täte. Am nächsten Tag wusst ich dann auch wieso sie sagte ich täte ihr leid. Die Nachwirkungen davon waren wohl nur ein kleiner Vorgeschmack auf das wie ich mich gefühlt hätte, wenn die drin geblieben wären.

Wegen den Bändern hat mir die KC, bei der ich diese Woche war, eine sogenannte SARPE vorgeschlagen. Diese mögliche Nebenwirkung, dass dabei die Frontzähne absterben könnten und ich sie dann verliere, fand ich ziehmlich erschreckend. Daweil hoff ich das bei der Besprechung zwischen meiner KC und meiner KFO ein anderer Plan entsteht.

Die Weißheitszähne wollte meine KFO ja eigentlich als erstes entfernt haben, der Arzt zu dem sie mich überwiesen hat, hat mich zum CT geschickt und dann gemeint das wäre nichts für eine Ordination (4 und 2 wurzliger weißheitszahn im UK mit nahezu vollständiger Umfassung des Nervs bzw. sehr knapp daran vorbei laufend, im OK ragen sie in die Kieferhöhle). Bisher sind sie also noch drin, obwohl meine KC schon angekündigt hat, dass sie die raus haben will. Sie meinte auch einen durchgeschnittenen Nerv könnte man nähen und der würde dann wieder heilen?! Draufankommen lassen würd ichs aber nun trotzdem nicht wollen.

Bei mir scheint das irgendwie alles etwas problematisch zu sein ... Kiefer zu klein bzw. die Zähne zu groß, UK Knochen zu dünn und OK zu lang :| Die vorderen Zähne im UK trauen sie sich nicht wirklich zu kippen (stehen zu steil), stattdessen hat mir die KC vorgschlagen das ganze Knochensegment zu kippen wenn meine KFO fertig ist. Das OK will sie verkürzen. Wären dann 1OP für die SARPE bei der auch die oberen 8er entfernt werden sollen, wohl eine OP für die retinierten 8er im UK? und 1OP OK verkürzen. Hmm also eigentlich 3 OPs, irgendwie keine so rosige Vorstellung, besonders bei den ganzen Sachen die dabei schief gehn können.

So das wär daweil mal mein Zustand. Die Unsicherheit ist also wohl noch nicht ganz verflogen. Wenn ich rausfind wie man hier Bilder hoch läd, dann tu ich das eventuell noch. Falls jemand bereits Erfahrungen mit solchen OPs hat, wär ich dankbar. Das Forum werd ich auch noch nach entsprechenden Beiträgen durchsuchen.

lg

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Hi Anubis,

hier im Forum gibt es noch jemand, bei dem das UK-Frontzahnsegment nach vorne verlagert werden soll. Weiß bloß leider im Moment nicht mehr wer..

Bezüglich des WHZ würde ich mir noch weitere Meinungen anhören. Ich glaube, man kann einen Nerv nähen. Aber trotz allem kann er beschädigt bleiben. Ich würde das Risiko nicht auf mich nehmen, ohne mich genau zu informieren.

Viel Glück, NIna

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bei einer GNE können die frontzähne absterben?

frag bevor du dich dagegen entscheidest deine ärzte mal wie wahrscheinlich das ist. von dem risiko hab ich noch nicht gehört, und zig leute hier im forum hatten eine GNE(SARPE).

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Ich hab auch gelesen, dass man Nerven wohl nähen kann.

Allerdings hat mir bisher jeder KFC (egal ob Weisheitszahn oder bimax) gesagt, dass wenn der Nerv durchtrennt ist, da nichts mehr zu machen ist und es für immer Taub bleiben wird.

Entweder wollen/können sie den Nerv nicht Nähen oder es geht wirklich nicht, oder villeicht nur in einer Spezialklinik als Privatleistung ?

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Hi,

Nerven kann man zwar nähen, sie müssen sich aber trotz der Naht erst wieder "regenerieren" (die Nervenfasern müssen die durchtrennte Stelle "überbrücken"), so dass es längere Zeit dauern kann, bis die Funktion wieder einigermaßen wieder hergestellt ist.

Hier ist ein Link zu einer Seite, wo das ganz gut erklärt wird:

http://www.plastische-chirurgie-nuernberg.info/nervenverletzungen.html

LG, Anna

bearbeitet von Annawake

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Wenn ich mich recht erinnere, hat meine KC das mit dem Absterben der Frontzähne nur erwähnt weil sie das erwähnen muss. Und ich meine sie hat gesagt, dass das sehr selten wäre. Zu 100% sicher bin ich nicht, aber wenn das hier noch niemand gehört hat ist es hoffentlich wirklich sehr selten und ich muss mir vielleicht doch keine so großen Sorgen machen.

Soweit ich das weiß sind ja glaub ich nur die Weißheitszähne im UK von dem Problem mit dem Nerv der durchtrennt werden kann, betroffen. Meine KFO meinte nach dem Ergebnis des CT das is zu gefährlich wir lassen sie drin, genauso wie der Artzt, der das CT veranlasst hat. Die KC ist nicht der Ansicht, hat aber in die SARPE OP nur das Entfernen der OK Weißheitszähne eingeplant.

Die KC hat zu dem durchtrennten Nerv auch dazu gesagt, dass es bis zu einem Jahr dauern kann bis er sich erholt. Leider hat mir meine KFO gesagt, dass sie einen Patienten hat, den sie in selbiges Krankenhaus zum Weißheitszähne entfernen geschickt hat und dieser Patient seitem seine Zunge nicht mehr spürt. Der Arzt der mich zum CT geschickt hat, hatte vor mir aber nur erwähnt, dass lingual seitig ein Nerv verlaufen würde, der die Geschmacksnerven der Zunge betrifft und das ein durchtrennter Nerv nicht mehr heilen würde.

Hm ja die Internetseite überzeugt mich, dass eine Heilung möglich ist. Wenn er aber nie vollständig heilt, ist das dann aber wohl ein Lotteriespiel welche Funktionen man zurück bekommt und welche nicht. Ich meine mich zu erinnern, dass da Gefühl und Temperaturempfinden in Lippe und Kinn zur Auswahl standen. :|

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Wenn ich mich recht erinnere, hat meine KC das mit dem Absterben der Frontzähne nur erwähnt weil sie das erwähnen muss. Und ich meine sie hat gesagt, dass das sehr selten wäre. Zu 100% sicher bin ich nicht, aber wenn das hier noch niemand gehört hat ist es hoffentlich wirklich sehr selten und ich muss mir vielleicht doch keine so großen Sorgen machen.

ich erinner mich jetzt doch an einen fall im forum bei dem frontzähne bei einer bimax abgestorben sind -> wurzelbehandlung

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danke für eure zahlreichen Antworten, was würde ich nur ohne dieses Forum und ohne EUCH machen :smile:

Ich hätte da nun noch etwas das ich irgendwie nicht so ganz nachvollziehen kann. Vielleicht weiß ja jemand eine logische Erklärung für mich. Ich hab ja eigentlich eine Klasse III Verschiebung (Backenzähne im OK sind um einen weiter hinten wie im UK, weiß nicht ob sowas umgekehrt auch möglich ist). Wenn man nun eine SARPE / GNE durchführt, wird ja der OK breiter. Wird durch sowas dann die Klasse III nicht noch weiter begünstigt? Ruft das dann hervor dass man später den UK auch verbreitern muss?

Ich persönlich hätte den Eindruck, dass eine SARPE ungünstig für Klasse III wäre. Außer die Klasse III soll gar nicht behoben werden, was ich aber nicht so toll fände, weil doch dann im OK die letzten (bei mir 7er, 8er sind ja irgendwo im Kiefer versteckt) keinen Kontakt hätten.

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Wenn man nun eine SARPE / GNE durchführt, wird ja der OK breiter. Wird durch sowas dann die Klasse III nicht noch weiter begünstigt? Ruft das dann hervor dass man später den UK auch verbreitern muss?

Was ist eine SARPE ? Wieder ne englische Abkürzung die im deutschen nichts zu suchen hat :razz:

Eine chirurgische Gaumennahterweiterung verbreitert den Oberkiefer wenn der zu schmal ist. Mit der Bißlage hat das wenig zu tun.

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ja SARPE ist die englische Bezeichnung für chirurgisch unterstützte Gaumennahterweiterung (surgically assisted rapid palatal expansion)

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Erfreulicherweise ist mir die GNE erspart geblieben. Der Plan wurde geändert in alle 8er und die 4er im UK entfernen. Prophezeit wurde mir 2-3 Tage Krankenhaus, außer mir sollte es doch sehr gut gehn danach. Termin hab ich auch schon in ca. 2 Wochen. Ich hoff jetzt also inständig, dass sie den Gesichtsnerv dabei nicht verletzen, lauf nur ungern für den Rest meines Lebens sabbernd rum.

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Falls dich das beruhigt, mein KFC meinte der Nerv im Unterkiefer ist nur fühlend, nicht bewegend. Das schlimmste was passieren kann wäre also, dass du den heißen Kaffee nicht mehr spürst und dir ständig die Lippe verbrennst.

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Danke für die Anteilnahme:!:

Der Plan wurde nun nochmal geändert, die 4er bleiben vorerstmal doch drinnen. Hab letzen Donnerstag Brackets im UK bekommen. Die 2er haben sie ausgelassen, um zu verhindern, dass die 1er zu weit vor kippen.

Mir kommts vor als wenn die Brackets im UK mehr weh tun würden als wie die im OK. Zeitweise hat ich sogar das Gefühl ich bekomm meinen Mund nicht mehr richtig auf, als wenn plötzlich irgendwas die Bewegung blokiern würd.

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