AnB79

Endlich gerade Zähne - mit 32 Jahren???

39 Beiträge in diesem Thema

Hey,

vorweg – sehr informatives Forum.

Obwohl sich jetzt bei mir herausgestellt hat, dass ich doch keine OP brauche, sondern „nur“ eine feste Zahnspange für ca. 2 Jahre, hoffe ich, dass mich dieses Forum während meiner Behandlung begleitet – und ich hier nicht völlig Fehl am Platze bin...

Aber fangen wir von vorne an:

Ich fasse den „es war einmal...“-Teil mal etwas kurz und knapp, weil ich mich 1. nicht mehr genau erinnere und 2. es glaub ich alles endlos lang werden würde hier.

Also, mittlerweile bin ich 30 Jahre, weiblich, Student (noch).

Mit ca. 11 Jahren habe ich eine lose Zahnspange bekommen im OK und UK.

Der Hauptgrund war, dass ich einen Eckzahnhochstand hatte (auf beiden Seiten).

Diese Spange hatte ich bis ich ca. 16 Jahre alt war.

„Besonderheit“ bei mir: im OK fehlen mir rechts die beiden vorderen Backenzähne (4er + 5er = Nichtanlage).

Tja, was nun im Laufe der Behandlung mit meiner losen Zahnspange passierte, kann man sich vorstellen: Die Zähne im OK driffteten mit der Zeit nach rechts ab. (Muss dazu sagen, dass meine damalige Zahnärztin, die die Zahnspangenbehandlung gemacht hat, mir die Milchzähne an der Stelle der Nicht-angelegten gezogen hat, mit der Begründung, dass dann dort mehr Platz wäre für den Eckzahn und den Weisheitszahn).

Der aktuelle Stand ist jetzt folgender:

- meine Mittellinie im OK ist um ca. 4-5 mm nach rechts verschoben

- unten haben die Eckzähne keine Platz

- durch die 2 fehlenden Zähne rechts im OK ist der Zahnbogen auch nach hinten verschoben, so dass ein Kreuzbiss entstanden ist.

- Zwischen den Zähnen im OK sind überall Lücken.

Ja...jetzt endlich mit 30 Jahren bin ich fest entschlossen, zu einem hübschen Gebiss zu kommen.

So nun möchte ich kurz auflisten, was die unterschiedlichen KFO gesagt haben, die ich aufgesucht habe:

KFO 1:

Plan: oben links und unten rechts + links je ein Zahn ziehen, um unten den Eckzähnen Platz zu geben und oben die Mittellinie wieder einzustellen.

Dann Vorverlagerung des OK durch OP.

Behandlungsdauer mit normalen Brackets (nicht selbstligierend) ca. 18 Mo. Preis ca. 5000 Euro.

KFO 2:

Plan: Behandlung mit Damon-System, im OK rechts die Lücke (wo die Nichtangelegten Zähne waren) wieder öffnen, Implantat rein und von diesem Druck ausüben, um die Mittellinie wieder einzustellen. UK ist er nicht näher auf den genauen Vorgang eingegangen. Dauer ca. 18 Mo. Preis 4500-5500 Euro

KFO 3:

war irgendwie ein Reinfall, super-moderne Praxis, aber wenig Info bei der Erstberatung.

Welches System für mich in Frage kommt, könne man erst sagen, wenn Abdrücke u. Röntgen gemacht sind. Das sollte dann aber schon 500 Euro kosten. Gesamtkosten der Behandlung schätzte sie auf 5000-6000 Euro.

KFO 4:

Plan: ebenfalls im OK die Lücke wieder öffnen für ein Implantat (aber erst nach der Zahnspangenbehandlung), im UK rechts den 5er ziehen ((„wahrscheinlich“)) (rechts wird mehr Platz für den Eckzahn benötigt als links). System InOvation C/R.

Behandlungsdauer 18 Mo. bis 2 Jahre, Preis 4000-5000 Euro.

Nach meinem KFO-Marathon tendiere ich nun am stärksten zu dem KFO 4.

Auch gut gefallen hat mir der Plan von KFO 2 (der will immerhin keinen Zahn ziehen), ABER:

KFO 2 hat gesagt: „Ja...andere kaufen sich für das Geld lieber ein kleines Auto.“ Das fand ich irgendwie komisch. Außerdem ist er fast nur auf die optische Komponente eingegangen.

KFO 4: hat genauer untersucht. Er hat genau mein Kiefergelenk untersucht, hat sich die Symmetrie meines Gesichts angeschaut, hat mir genau erklärt was beachtet werden muss, um noch ein Implantat einzusetzen (Wurzeln der nebenstehenden Zähne parallelisieren; nicht zu lange warten, weil Kieferknochen an dieser Stelle Gegenbiss benötigt etc.), hat mir erklärt, dass hinterher meine Füllungen ausgetauscht werden müssen, weil die ja jetzt die Form der jetzigen „Gegenbiss-Kandidaten“ haben.

Außerdem ist er sehr genau auf die funktionellen Aspekte und auf Kiefergelenkgesundheit eingegangen.

Was mir ein bißchen „Angst“ macht, ist die Tatsache, dass er weniger auf die verschobene Mittellinie eingegangen ist (was mich ja optisch am meisten stört) und sehr stark auf den Kreuzbiss. Aber andererseits denke ich, dass das ja hoffentlich selbstverständlich ist, dass die wieder eingestellt wird. Aufgenommen hat er das in den Befund jedenfalls.

Oh Gott – ist das jetzt lang geworden. Sorry.

Ich nehm´s keinen übel, wenn er keine Lust hat alles zu lesen.

Würde mich freuen über eure Meinungen!!!

Lg AnB

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Hey,

vorweg – sehr informatives Forum.

Obwohl sich jetzt bei mir herausgestellt hat, dass ich doch keine OP brauche, sondern „nur“ eine feste Zahnspange für ca. 2 Jahre, hoffe ich, dass mich dieses Forum während meiner Behandlung begleitet – und ich hier nicht völlig Fehl am Platze bin...

Aber fangen wir von vorne an:

Ich fasse den „es war einmal...“-Teil mal etwas kurz und knapp, weil ich mich 1. nicht mehr genau erinnere und 2. es glaub ich alles endlos lang werden würde hier.

Also, mittlerweile bin ich 30 Jahre, weiblich, Student (noch).

Mit ca. 11 Jahren habe ich eine lose Zahnspange bekommen im OK und UK.

Der Hauptgrund war, dass ich einen Eckzahnhochstand hatte (auf beiden Seiten).

Diese Spange hatte ich bis ich ca. 16 Jahre alt war.

„Besonderheit“ bei mir: im OK fehlen mir rechts die beiden vorderen Backenzähne (4er + 5er = Nichtanlage).

Tja, was nun im Laufe der Behandlung mit meiner losen Zahnspange passierte, kann man sich vorstellen: Die Zähne im OK driffteten mit der Zeit nach rechts ab. (Muss dazu sagen, dass meine damalige Zahnärztin, die die Zahnspangenbehandlung gemacht hat, mir die Milchzähne an der Stelle der Nicht-angelegten gezogen hat, mit der Begründung, dass dann dort mehr Platz wäre für den Eckzahn und den Weisheitszahn).

Der aktuelle Stand ist jetzt folgender:

- meine Mittellinie im OK ist um ca. 4-5 mm nach rechts verschoben

- unten haben die Eckzähne keine Platz

- durch die 2 fehlenden Zähne rechts im OK ist der Zahnbogen auch nach hinten verschoben, so dass ein Kreuzbiss entstanden ist.

- Zwischen den Zähnen im OK sind überall Lücken.

Ja...jetzt endlich mit 30 Jahren bin ich fest entschlossen, zu einem hübschen Gebiss zu kommen.

So nun möchte ich kurz auflisten, was die unterschiedlichen KFO gesagt haben, die ich aufgesucht habe:

KFO 1:

Plan: oben links und unten rechts + links je ein Zahn ziehen, um unten den Eckzähnen Platz zu geben und oben die Mittellinie wieder einzustellen.

Dann Vorverlagerung des OK durch OP.

Behandlungsdauer mit normalen Brackets (nicht selbstligierend) ca. 18 Mo. Preis ca. 5000 Euro.

KFO 2:

Plan: Behandlung mit Damon-System, im OK rechts die Lücke (wo die Nichtangelegten Zähne waren) wieder öffnen, Implantat rein und von diesem Druck ausüben, um die Mittellinie wieder einzustellen. UK ist er nicht näher auf den genauen Vorgang eingegangen. Dauer ca. 18 Mo. Preis 4500-5500 Euro

KFO 3:

war irgendwie ein Reinfall, super-moderne Praxis, aber wenig Info bei der Erstberatung.

Welches System für mich in Frage kommt, könne man erst sagen, wenn Abdrücke u. Röntgen gemacht sind. Das sollte dann aber schon 500 Euro kosten. Gesamtkosten der Behandlung schätzte sie auf 5000-6000 Euro.

KFO 4:

Plan: ebenfalls im OK die Lücke wieder öffnen für ein Implantat (aber erst nach der Zahnspangenbehandlung), im UK rechts den 5er ziehen ((„wahrscheinlich“)) (rechts wird mehr Platz für den Eckzahn benötigt als links). System InOvation C/R.

Behandlungsdauer 18 Mo. bis 2 Jahre, Preis 4000-5000 Euro.

Nach meinem KFO-Marathon tendiere ich nun am stärksten zu dem KFO 4.

Auch gut gefallen hat mir der Plan von KFO 3 (der will immerhin keinen Zahn ziehen), ABER:

KFO 3 hat gesagt: „Ja...andere kaufen sich für das Geld lieber ein kleines Auto.“ Das fand ich irgendwie komisch. Außerdem ist er fast nur auf die optische Komponente eingegangen.

KFO 4: hat genauer untersucht. Er hat genau mein Kiefergelenk untersucht, hat sich die Symmetrie meines Gesichts angeschaut, hat mir genau erklärt was beachtet werden muss, um noch ein Implantat einzusetzen (Wurzeln der nebenstehenden Zähne parallelisieren; nicht zu lange warten, weil Kieferknochen an dieser Stelle Gegenbiss benötigt etc.), hat mir erklärt, dass hinterher meine Füllungen ausgetauscht werden müssen, weil die ja jetzt die Form der jetzigen „Gegenbiss-Kandidaten“ haben.

Außerdem ist er sehr genau auf die funktionellen Aspekte und auf Kiefergelenkgesundheit eingegangen.

Was mir ein bißchen „Angst“ macht, ist die Tatsache, dass er weniger auf die verschobene Mittellinie eingegangen ist (was mich ja optisch am meisten stört) und sehr stark auf den Kreuzbiss. Aber andererseits denke ich, dass das ja hoffentlich selbstverständlich ist, dass die wieder eingestellt wird. Aufgenommen hat er das in den Befund jedenfalls.

Oh Gott – ist das jetzt lang geworden. Sorry.

Ich nehm´s keinen übel, wenn er keine Lust hat alles zu lesen.

Würde mich freuen über eure Meinungen!!!

Lg AnB

Finde ich klasse, dass Du dich in Deinem Alter noch dazu durchringst. Besser spät als gar nicht. Allerdings frage ich mich schon, warum Du das erst jetzt machen lässt? Andere, wie ich, ärgern sich, wenn sie das erst mit 18 machen:-? Aber bleib auf jeden fall bei der Entscheidung, du hast ja schließlich noch mehr als dein halbes leben vor dir:D Was sind da schon 2 Jahre

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Hey,

also der Grund, warum ich es erst jetzt mache, ist einmal, dass es mit 17 Jahren noch nicht soooo extrem verschoben war, wie jetzt und ich damals einfach nur froh war (nach 5 Jahren Spange), dass das vorbei ist...Leider.

Als ich dann angefangen habe, mal wieder drüber nachzudenken, habe ich mich einerseits nicht getraut, andererseits fehlte mir dann auch das Geld.

ABER JETZT!

@HopeforSurgery

der KFO 1 hat mir irgendwas vorgelesen, dass ne OP nur dann übernommen wird, wenn die Vorverlagerung (ich glaube) >7mm sein müsste. Bei mir wären es aber weniger.

Aber der kommt für mich eh nicht in Frage, weil er mir gleich 3!!! Zähne ziehen will. Und dass, obwohl mir ja eh schon 2 fehlen!

KFO 4 will mir keinen Eckzahn ziehen, sondern den 5er, damit der Eckzahn in Position geschoben werden kann. Das war aber auch noch nicht 100% sicher.

Danke für euer Interesse

Lg AnB

Ups - hab gerade gemerkt, hatte mich verschrieben. Gefallen hat mir neben KFO 4 auch KFO 2 - nicht KFO 3!!

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Hallo Anb79,

ich habe auch wie du mit 32 mit meiner Zahnspange angefangen, bin jetzt 34 und in ca. 5 Wochen wird meine OP sein (UK-Vorverlagerung). Ich war 2007 auch bei mehreren Kieferorthopäden.

Mir wurde damals mehrmals empfohlen 2 Zähne im OK ziehen zu lassen und die OP wäre mir erspart geblieben.

Ich habe mich aber dann dafür entschieden, keine Zähne ziehen zu lassen und dafür eine OP zu machen.

Ich bin aber trotzdem immer noch am zweifeln, ob die Entscheidung die Richtige war. Ich habe bis jetzt keinerlei Beschwerden (mit dem Kiefergelenk und so) und jetzt soll ich eine OP machen lassen?

Bin auch dankbar für jeden Kommentar!

Lg Karin

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Ja - diese OP...weiß auch nicht wie sinnvoll das ist.

Der KFO 1 meinte ja: oben links nen Zahn ziehen (für den Ausgleich, da rechts ja 2 nicht angelegt sind. Und dann den OK per OP vorverlagern.

Das kommt mir nur so sinnlos vor. Erst Zähne ziehen und damit den Zahnbogen noch kleiner machen und dann per OP vorholen?!?

Da scheint mir der Plan der anderen, dort die Lücke aufzumachen und nen Zahn einzusetzen irgendwie schonender?!

Vom Kiefergelenk her habe ich aber auch nicht wirklich beschwerden.

Es knackt halt ab und zu.

Aber da meinten KFO 3 + 4, dass das durch die Fehlbelastung aufgrund des falschen Bisses kommt. Und sich diese Fehlbelastung durch die Korrektur mit der Zahnspange beheben lässt.

@karin

hast du denn mal deinen KFO gefragt, ob das jetzt noch immer gemacht werden muss? Vielleicht hat sich das ja bei dir auch durch die Zahnspange "erledigt"?

Lg A.

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Hallo AnB79, durch die Zahnspange ist der Biss eigentlich viel schlechter geworden und soll dann durch die OP wieder zusammenstimmen. War grad bei der Kieferchirurgin, hab jetzt meinen OP Termin, am 14.8. Bin jetzt schon nervös!

Lg Karin

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Hey Karin ich hab meinen OP-Termin nur 3 Tage nach dir! Das kriegen wir schon hin! Können dann zusammen hier rumjammern ;)

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hey,

also ich arbeite mich hier so nach und nach durch die verschiedenen Beiträge und dabei kommen mir so einige (wahrscheinlich Anfänger-)Fragen:

@Chris80:

Du hast in Deinem - übrigends sehr gelungenem - Behandlungstagebuch geschrieben, dass Du Deine Zähne am Anfang beim Putzen "festgehalten" hast.

Werden die Zähne denn soooo lose?

Das macht mir ja Angst. Und kann es passieren, dass sie nicht wieder richtig fest werden?

Kann mir eigentlich jemand erklären, was die Unterschiede zwischen den Bögen sind? Erstmal hab ich was gelesen von Ni-Ti-Bögen, dann habe ich diese weißen gesehen...und gibt´s da noch andere? Und wonach wird entschieden, ob rund oder eckig und wie dick?

Wie lange dauert es eigentlich im Durchschnitt vom Abdrücke machen und Röntgen bis zum Aufbringen der Brackets?

Wahrscheinlich wird mir das alles auch noch der KFO erklären, aber da ich aus beruflichen Gründen erst im Okober richtig anfange...

Lg AnB

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Hi,

Danke.

ich halte sie an solchen Tagen nicht fest, weil sie zu sehr wackeln würden, sondern weil die Bewegungen der Zähne an den Tagen durch die Zahnbürste nach dem Bogenwechsel schmerzhaft sind. Die kann man so deutlich mindern, habe ich letztens auch wieder gemacht. So locker, dass man sie mm weise durch die Gegend schieben könnte, waren sie bei mir nicht.

Bei den Bögen wird zwischen Material (zB Ni-Ti), Form (rund und vierkant) und Stärke/Dimensionen unterschieden. Je nach nötiger Bewegung und Phase ein anderer.

Die weißen sind von Außen zusätzlich beschichtet und somit unauffälliger.

VG

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Hallo AnB,

ich würde KFO 1 und 3 auch auf jeden Fall ausschließen.

Einen Zahn zu opfern ist echt nicht schön, aber gleich drei... Interessant finde ich, dass drei von den KFOs alle eine Behandlungszeit von 18 Monaten sehen.

Ich persönlich habe auch die Inovation C (wie Chris, ich allerdings nur oben, unten Inovation R) und kann sie dir nur empfehlen.

Bezüglich der Bögen ist es so, dass du erst dünne Bögen bekommst, die lassen viele Zahnbewegungen zu. Zum Schluss hast du dann dicke vierkantige Bögen drin.

Ich denke auch, dass sich durch die Behandlung des Kreuzbisses die Mittellinie verbessert. Bei mir war es zwar leider nicht ganz so, aber mein Biss passt trotzdem nun besser. Mein Kreuzbiss ist behoben und die ML ist noch leicht verschoben, so ca. 2-3mm. Aber mein "gefühlter" Biss ist sehr gut.

Mein UK sah damals auch deinem sehr ähnlich :mrgreen: Der hat mir in der ganzen Behandlung die wenigsten Probleme bereitet.

Bei mir hat es zwischen Abdrücke und Bebänderung ca. 1 1/2 Monate gedauert.

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@LadySunshine

du hast Recht...unsere UK-Fehlstellung sieht ganz ähnlich aus.

Sag: Wie kommt es, dass Du nicht 100% zufrieden bist...bzw. dass die Mittellinie nicht wirklich stimmt.

Habe gesehen, dass du ja so gut wie fertig bist mit Deiner Behandlung.

Hast Du aktuelle Fotos?

Mich erschreckt es ein bißchen, dass du sagst, Deine Mittelline ist nicht ganz perfekt.

Für mich ist das das Wichtigste (bei mir). Jetzt kriege ich doch ein bißchen bammel, dass ich mir das 2 Jahre antue und am Ende ist´s doch nicht das, was ich mir vorgestellt habe...nämlich eine korrekte Mittellinie.

((Ich glaub es ist nachvollziehbar, dass ich mir nach über 10 Jahren nicht-vorhandener Mittellinie jetzt endlich eine wünsche...:roll: )):599:

Aber sonst freue ich mich für Dich, dass Du es fast geschafft hast. Wow...ob ich das auch erleben darf?! :-D

Lg Andrea

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huhu und willkommen!

das die zahnärzte immer zähne ziehen wollen... schlimm!! meiner hat mir das auch erst vorgeschlagen, hat mir allerdings noch eine alternative gegeben. bei mir wurden im OK beide 5er gezogen wegen platzmangel bzw. verlust.

im UK darf ich die 5er behalten weil die auch ganz gut in der reihe stehen, allerdings wird dafür an den unteren vorderzähnen 0,2 mm zahnschmelz abgetragen, damit die engstände gelöst werden und UK nicht vor den OK wandert.

mal sehn ob das so klappt wie mein KFO versprochen hat :mrgreen:

der plan von kfo 2 hört sich für mich persönlich am besten an :-D aber is meine bescheidene meinung :roll:

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@andrea: Hab gestern nochmal Fotos gemacht :roll: Hatte vorher schon ewig keine mehr gemacht... Ich werde wenn ich fertig bin, nochmal welche reinstellen, sind ja nur noch 10 Tage :mrgreen:

Ich bin da mit der ML wohl eher die Ausnahme. Die KFO hat mich vor die Wahl gestellt, entweder ich mache weiter und es wird weiter auf Biegen und Brechen versucht, die ML herzustellen (ohne Garantie) oder die Spange kommt raus. Zum Schluss haben meine Zähne generell nicht mehr das gemacht, was sie sollten. Deshalb hab ich mich für runter entschieden. Bei mir sind es ja auch "nur" 2-3mm, bei dir kann ich das auf jeden Fall nachvollziehen. Mein Kreuzbiss ist behoben, eigentlich steht alles so wie es soll, auch mein Biss ist gut.

Klar darfst du das nochmal erleben:-D Es ist wie son Berg vor dir, kann ich verstehen, ging mir genauso. Ich hab immer Leute damals schief angeguckt, die gesagt haben "die Zeit geht doch so schnell vorbei":roll: Aber es ist wirklich so! Du gewöhnst dich auch so an die Spange, dass du - abgesehen von den KFO Terminen - ein ganz normales Leben führen kannst, ohne dass sie dir groß auffällt. Funktionell stört sie mich auch immer noch nicht, mittlerweile nur noch optisch...

Ich werde Fotos in meinen Thread stellen, wenn die Spange raus ist:-D

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Ich antworte dir mal hier bei dir im Thread.

Findest du die Zahnfarbe auf meinen Bildern in meinem Thread schon zu dunkel? :confused: Also ich hatte noch nie Strahlezähne, aber ich fand meine Zahnfarbe immer normal. Auch meine Zahnärztin meinte, da müsste nix gemacht werden. Okay, jetzt zur Zeit sind sie wirklich echt schlimm, aber auf den Bildern am Anfang war die Zahnspange noch frisch drauf, da war noch nichts verfärbt. Die Verfärbungen sind erst seit kurzem da, deshalb konnte ich auch nicht so früh was sagen.

Ich fühle mich nicht angegriffen. Ich weiß ja, wie ich putze und wie das mit den Verfärbungen ist. Nächste Woche ist die Spange ja eh runter, da wird nochmal ordentlich poliert :mrgreen:

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Hallo Andrea,

wir könnten doch den Club der ü30+feste zahnspange aufmachen, oder?

Ich habe übrigens ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich war auch bei 3 KFO's.

2 rieten mir zur ASR im Unterkiefer um den Engstand zu beheben und einer wollte gleich 4 Zähne ziehen oder eine GNE machen. Beides wollte ich nicht. Ich habe zwar einiges an Füllungen, aber in den letzten 15 Jahren hatte ich keine einzige neue mehr und bin doch irgendwie stolz auf mich. Leider hatte ich auch ein Rezidiv nach KFO mit 15 und jetzt mit 31 einen frontalen Engstand mit leichtem Überbiss. Ich habe mich jetzt für KFO Nr. 3 entschieden. Das heißt 1,5 Jahre feste Spange (Keramikbrackets)+Herbstapparatur. Der Spaß kostet mich 5200 Euro. Ist schon happig. Aber ich wollte nicht ewig mit den schiefen Zähnen rumlaufen, vor allem, weil ich nirgends mehr unbeschwert lachen kann.

Wie ist das denn bei Dir? Hast Du Dich fest für eine Behandlung entschieden?

Ist bei Dir das Implantat im Preis drin?

Lg, Nina

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hey,

also ich habe mich jetzt fest für den KFO 4 entschieden und am 3. September Termin für Abdrücke, Röntgen etc.

@LadySunshine

habe gerade bemerkt, dass es doch nicht Deine Bilder waren, die ich als sooo verfärbt in Erinnerung hatte...war doch ein anderes Mädel...sorry.

Stimmt...bei Dir ist es gar nicht soo schlimm. Hatte wohl nur noch in Erinnerung, dass es bei dir verfärbt war und dann verwechselt, dass es aber nicht ganz so schlimm war. Ich hoffe Du verzeihst mir :roll: .

Aber Du meinst, wenn es bei Dir so schlimm geworden wäre, und Du hättest Deine KFO darum gebeten, wäre es schon möglich gewesen das zu entfernen?!

Naja...aber das kann Dir mittlerweile ja auch fast egal sein...NEID!

Ich bin gespannt auf die Fotos.

@nina

ja...das mit dem unbeschwert lachen...das ist manchmal bei mir echt extrem.

Wenn ich einen Menschen neu kennenlerne, denke ich manchmal "jetzt nicht lächeln - was denkt der nur von Dir."

Das Implantat ist übrigens noch nicht im Preis enthalten...leider.

Da muss ich mich auch noch irgendwann informieren, was da das beste aber auch günstigste ist. Aber das hat ja noch Zeit.

Lg Andrea

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hey,

wollte meinen Bericht mal etwas aktualisieren:

Am 3. September hatte ich meinen "Diagnostik-Termin".

Ich hatte vorher schon etwas Angst...

...aber nicht davor, was gemacht wird, sondern dass sich im Laufe der Untersuchung herausstellt, dass ich mich für den falschen KFO entschieden habe.

Die Angst war aber bisher - zum Glück - unbegründet.

Als erstes habe ich einen Fragebogen mit dem Schwerpunkt Kiefergelenks-Gesundheit ausgefüllt.

Dann wurde ich ins Behandlungszimmer gerufen und die "richtige" Untersuchung begann:

Der KFO fing an, sich im OK u. UK erst einmal jeden Zahn einzeln anzuschauen und machte sich dazu Notizen.

Dann hat er sich die Schleimhäute (Zunge, Wange, Zahnfleisch) angeschaut.

Als nächstes hat er mein Kiefergelenk genau untersucht.

Ich musste - während er das Gelenk in verschiedene Richtungen gedrückt und gezogen hat - den Mund langsam auf und zu machen oder kräftig zusammenbeißen. Außerdem hat er ausgemessen, ob und bei wieviel mm Mundöffnung es in meinem Kiefergelenk knackt.

Das selbe hat er mit einem Stethoskop wiederholt, das er auf mein Kiefergelenk gehalten hat.

Danach hat er mein gesamtes Gesicht bzw. die Muskulatur untersucht (auf Hyperaktivität der Muskulatur, und ich musste die Augen abwechselnd auf und zu machen usw.) und ob mein Gesicht insgesamt symmetrisch ist.

Als er damit fertig war, wurden Abdrücke gemacht, danach Fotos und Röntgenaufnahmen.

Wie gesagt, war er und auch die Assistentinnen die ganze Zeit super nett und lustig. Das finde ich auch sehr wichtig, wenn ich bedenke, dass ich da die nächsten 2 Jahre regelmäßig hinlaufe.

Der nächste Termin (Besprechung) ist jetzt am 2. Oktober (leider habe ich früher nicht wirklich Zeit).

Der Termin wird glaub ich auch noch mal aufregend.

Habe ein bißchen Angst, dass da bei seiner Berechnung jetzt irgendwas Unvorhergesehenes herauskommt. z. B. dass ich vielleicht doch operiert werden muss. Das wäre erst einmal ein Schock.

Aber ich hoffe es wird alles gut.

Lg A.

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Ich wollte mal kurz anmerken, dass ich glaube ich zu UNGEDULDIG für eine Zahnspange bin...

Ich hab sie noch nicht mal im Mund...und kann´s jetzt schon kaum abwarten, dass die Zähne endlich gerade sind.

Ich glaube, wenn ich die InOvations drin habe, gucke ich stündlich in den Spiegel, um zu sehen, ob sich schon was verschoben hat....:?

Ich brauche ein Zahn-Fee, die einfach sagt: "Hex, Hex...Deine Zähne sind gerade!" :-D

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Ich hab sie noch nicht mal im Mund...und kann´s jetzt schon kaum abwarten, dass die Zähne endlich gerade sind.

Ich brauche ein Zahn-Fee, die einfach sagt: "Hex, Hex...Deine Zähne sind gerade!" :-D

mir geht das genau so ich kann es auch kaum mehr abwarten

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Hey,

hatte heute meinen Besprechungstermin.

Leider kam dabei heraus, dass es OHNE eine OP ( OK-Vorverlagerung mit Drehung des Kiefers nach links) nicht möglich ist, meine Mittellinie 100%ig einzustellen.

ABER: Der KFO hat mir dann eine alternative Behandlungsmethode vorgestellt, die es ohne OP ermöglicht, zumindest ein 90 %iges Ergebnis bringt.

Er hat mir gesagt, wenn man nicht absoluter Perfektionist ist, würde er auch die Methode ohne OP empfehlen.

Ich hab mich für die Version OHNE OP entschieden - also nur 90 %ig.

Das Problem Nr. 1 ist, dass vorher mein Weisheitszahne oben links raus muss.

Zum Glück habe ich in einen Kieferchirurgen gefunden, der ziemlich schnell einen Termin frei hatte und der auch vorher nicht noch nen extra Besprechungstermin vereinbart. D. h. ich fahre jetzt am 13. Oktober dort hin und lasse mir meinen Weisheitszahn rausnehmen.

Leider (!!!) muss die Wunde dann erstmal 3 Wochen abheilen, bevor man mit der Behandlung anfängt.

D. h. mein Termin, um diese Separiergummis einzusetzen ist am 30. 10. und eine Woche später (am 6. 11.) kommt dann erstmal nur oben (weil´s da eben länger dauert) die Spange rein.

Dann kommt irgenwann auch die unten rein.

Nach einem 3/4 bis 1 Jahr ist der erste Behandlungsabschnitt beendet.

D. h. bis dahin soll die Lücke vorne zu sein und ca. 1-2 mm weiter zur Mitte verschoben sein, die rechte Seite oben vorgeholt sein und der Platz für das Implantat (5er) ist da.

Das geht bis dahin ja eigentlich schon recht schnell.

ABER, wie gesagt, bekommt er die Mitte nicht einfach so hin.

Jetzt kann ich mich dann in einem 3/4 Jahr entscheiden, ob mir das als Ergebnis ausreicht (dann ist also die Lücke weg und die Mittellinie ist noch ca. 2-3mm verschoben).

Wenn ich dann sage, ich möchte es noch besser, bekomme ich dann ein Gaumenimplantat.

Dieses Implantat bzw der daran befestigte "Bogen" soll dann nacheinander die Backenzähne oben links Zahn für Zahn weiter nach hinten schieben (deshalb muss der Weisheitszahn da auch weg), so dass die Mitte halt noch weiter nach links rüber kommt.

Wenn das dann alles erledigt ist und alles so läuft, wie jetzt geplant, ist die Mitte zumindest bis auf 1-2 mm "perfekt".

Mehr geht halt leider nicht ohne OP. Aber er hat auch gesagt, dass das auf jedenfall keine falsche Entscheidung ist, das OHNE OP zu machen.

Jetzt habe ich hier einige Berichte von "Manfred" gelesen.

Der berichtet allerdings ja über ziemliche Schmerzen, was das Gaumenimplantat angeht.

Hat vielleicht sonst hier noch jemand Erfahrung mit diesem Gerät?

Gibt es auch positive Berichte?

Außerdem habe ich gelesen, dass die Betäubungs-Spritze im Gaumen ziemlich heftig sein soll / schmerzhaft ist.

Kann mich da jemand etwas aufmuntern?

Ich habe nämlich schon ein bißchen Sorge, dass ich dann NEIN zum Gaumenimplantat sage, weil die Angst größer ist.

Bin gespannt, ob ihr mich motivieren könnt.

Lg Andrea

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Hey,

so...gestern musste nun mein Weisheitszahn oben links dran glauben.

Ich hatte irgendwie etwas Bammel vorher, weil ich mich noch dunkel daran erinnern konnte, wie es war, als damals (ich war ca. 15 Jahre) meine Weisheitszähne unten raus kamen. Bei denen hatte ich richtig geschwollene Wangen und auf der einen Seite hat es sich auch noch entzündet.

Aber diesmal: Das einzige, was ich merke, ist eine wunde Stelle in der Wangenschleimhaut von dem Haken, mit dem die Assistentin die Wange "abgehalten" hat.

Das Entfernen selbst hat maximal 5 Min. gedauert.

Ich habe mir dann noch für 18 Euro eine Cortison-Spritze "gegönnt" durch die die Schwellung vermieden wird.

Und es funktioniert tatsächlich. Man sieht absolut nichts.

Ich habe auch überhaupt keine Schmerzen.

Das einzige "Manko" ist, dass ich den Mund noch nicht ganz so weit aufbekomme, wie vorher. Das geht einfach nicht weiter. Tut aber auch nicht weh.

Falls also jemand eine Empfehlung für einen guten Kieferchirurg in Bremen benötigt. Den Dr. Schulz kann ich da nur empfehlen!

Ich hoffe, die nächsten Tage verläuft die Heilung weiter so erfolgreich.

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So,

heute morgen um 11 Uhr habe ich meine Separiergummis bekommen.

Erstmal nur oben, weil die Spange unten erst später kommt.

Und zwar oben rechts ein Gummi zwischen 6er und 7er. Allerdings sitzt das so locker, dass es bestimmt von selbst rausfällt.

Der KFO meinte aber auch, dass das dort nicht so schlimm sei, weil da ja auch so relativ viel Platz zwischen den Zähnen ist.

Das zwischen 6er und 5er erübrigt sich hier, weil mir der 5er fehlt und dort ne Lücke ist.

Oben links ist´s etwas enger.

Dort habe ich 2 Separiergummis bekommen. Einen zwischen dem 5er und 6er,

das zweite zwischen 6er und 7er.

Oben rechts merke ich auch fast gar nichts davon.

Links ist es irgendwie komisch.

Wenn ich mit der Zunge gegen die Zähne komme (und zwar sind davon auch die Schneidezähne betroffen), fühlen die sich irgendwie taub an.

So als wenn eine Betäubung drin ist.

Ist das eigentlich normal?

Wirklich Druckschmerz habe ich nicht (noch nicht?).

Am nächsten Freitag werde ich dann oben verdrahtet.

Lg A.

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also die separiergummis hatte ich nur paar stunden drinnen ! aber nur linke seite rechte ist hinfällig da fehlt mir ein backenzahn !

Aber dazu mal eine Frage dir fehlt auch einer oder ? Bei mir meinten sie ich muss mich dann entscheiden ob brücke oder implantat weil man keine lücke im gebiss haben sollte (rechts und links fehlt einer unten und einer oben) .

Musst du das dann auch auf diesen Teuren Weg nochmals korregieren lassen oder darfst du die lücke behalten ?

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