Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
donald2

Unterkiefer nach hinten gezogen

Hallo,

ich bin über 25 und bin mit 11 Jahren zum ersten mal beim Kieferorthopäden gewesen. Vor der Behandlung war mein Unterkiefer weiter vor. Meine Unterzähne waren ungefähr auf der gleichen Höhe wie die Oberzähne, aber nicht dahinter. Auch konnten meinen Backenzähne (oberen und unteren) sich nicht richtig berühren, da meine Vorderzähne länger sind. Meine Zähne waren auch nicht alle gerade und hatten zu wenig Platz.

Der Kieferorthopäde meinte damals mir sollten 4 Zähne gezogen werden.

Meine Eltern wollten das nicht und fragten den Kieferorthopäden ob es nicht auch anders ginge da ich doch noch so kein war.

Mir wurden dann doch keine Zähne gezogen (weil wohl meine Eltern den Kieferorthopäden darum gebeten haben eine andere Lösung zu suchen), dafür bekam ich aber erstmal eine Art Vorichtung, die ich selber tragen konnte, am besten Nachts.

Es war so ein Teil mit der mein Unterkiefer nach hintengezogen(gehalten?) wurde.

Das Teil war teilweise um mein Kopf und am Kinn und hatte Löcher an den Seiten, damit ich selber, ich glaube einmal am Tag/Woche ein Loch weiter verstelle, damit mein Kiefer weiter nach hinten gezogen wird.

Ich glaube so wurde mein Unterkiefer paar Zentimeter nach hinten gezogen.

Danach bekam ich Spangen, oben und unten und trug diese (die obere konnte ich heraus nehmen und verstellen, die untere wurde vom Kieferorthopäden verstellt) trug ich dann ungefähr 3-4 Jahre.

Meine Unterzähne sind jetzt hinter den oberen, ich kann aber mein Unterkiefer auch nach vorne strecke so dass die wieder vor den sind. (ist das normal)

Vor der ganzen Prozedur sah mein Gesicht wenn es zu war normal aus und nach der Prozedur auch. Vorher fand ich mein Gesicht aber besser da mein Kinn leicht vor war, das war irgendwie ein Teil von mir.

Jetzt sieht auch alles gut aus, sagen auch andere, aber irgendwie habe ich immer so ein komisches Gefühl, Gedanken und Fragen.

Ok, jetzt zu den Fragen:

Ist es nicht ungesund für ein Kind in der Entwicklung (Pubertät) wenn ein Unterkiefer 1-2 cm (kann mich nicht genau erinnern) nach hinten gezogen wird?

Können Hormone oder sonstiges dadurch gestört werden?

Ist mein Unterkiefer während der Behandlung immer mehr wieder in die Ausgangslage gekommen, weil ich Spangen trug und meine Zähne gerdreht wurden sind usw.? Also wurde der Unterkiefer nur vorübergehend so weit nach hinten gezogen und durch Spangen wieder langsam zurück geführt (wenn auch nicht ganz), Unterzähne bleiben dabei hinter den Oberzähnen?

Ist es normal dass man sich unsicher fühlt mit der Mimik oder Lächeln und als Kind damit keine Beschwerden hatte. Meine Bekannten meinen es ist normal. Aber ich habe das Gefühl oder seh es auch manchmal im Spiegel dann, das meine Gesichtausdruck anders wirkt als ich es mache.

Welche Rollen spielen Mimik usw. wenn ein Unterkiefer so viele Zentimeter nach hinten gezogen wird und die Zähne gerade verändert werden? Wir haben doch Gesichtsnerven und Muskeln, spielen die da nicht verrückt oder bin ich eher verrückt?

Auch habe ich das Gefühl das meine Unterlippe mehr freiraum hat, da ja mein Unterkiefer nach hinten ging und die Unterlippe nicht so spannt beim Lächeln usw. :confused:

Pass sich die Haut an oder bleibt überschüssige Haut so? Auch da meinen andere mein Lächeln ist ok.

Achso ein Knacken habe ich auch wenn ich mein Mund auf und zu mache, aber nur wenn die unteren Zähne hinter den vorderen sind.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Hallo Donald2,

Du brauchst dir überhaupt keine Sorgen zu machen, in irgendeiner Weise nicht normal zu empfinden. Im Gegenteil du zeigst ein sehr gutes Körpergefühl. Du beschreibst die Physiognomie des Gesichtes, welche auch den Charakter bestimmen und die Wesenszüge. Das passiert unbewusst. Wenn etwas aber geändert wird, merkt man wie man auch plötzlich andere Verhaltensweisen an den Tag legt und merkt, dass etwas nicht mehr stimmt.

Ich gratuliere dir zu deinen sehr verantwortlichen Eltern, die das schlimmste verhindern konnten gerade in der Kindheit. Schade, dass die Kieferorthopäden immer so schnell beim Ziehen der Zähne sind, ohne sich über die Konsequenzen die den ganzen Organismus betreffen bewusst zu sein. Du hast auch recht was die Hormone angeht. Viele ganzheitlich arbeitenden Ärzte haben die Zusammenhänge erkannt, wobei es da auch noch mal Unterschiede gibt. Die Fragen die du dir stellst sind absolut berechtigt. Ich frage mich auch, warum sich das die meisten Ärzte nicht fragen...

Oft ist es auch so, dass es nicht reicht, nur die Zähne zu regulieren. Der Grund, weshalb sich häufig Rezidive bilden, ist dass nicht die Ursache der Fehlstellung erforscht wird und eleminiert wird. Die Ursache kann etwas ganz anderes sein als die Zähne. (Organe, Psyche, Wirbelsäulenprobleme, Beckenschiefstände, etc.) Nur wenn die eigentliche Ursache mit behoben wird, ist man richtig geheilt und auch die Zähne bewegen sich nicht zurück.

Man erlebt auch immer wieder bei Leuten, denen die Vierer gezogen wurden, dass sie Jahre später den gleichen Engstand vorweisen, den sie vor der Behandlung hatten. Da ist es schon sehr ärgerlich, wenn man 4 gesunde Zähne geopfert hat für nichts.

LG

FrauHolle

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke für die Antwort.

Ich habe noch paar Fragen.

Auf Fotos vor der Behandlung und danach sehe ich kein großen Unterschied beim Unterkiefer was die Länge angeht.

Ein Zahnarzt meinte der Unterkiefer kann nicht zuruck geführt werden (ohne Operation), da er eine feste Position hat.

Stimmt das, wieso musste ich dann bei meiner Vorrichtung immer was verstellen?

Beziehen sich die Hormonveränderungen nur auf gezogene Zähne oder auch auf das zurückführen des Unterkiefers und das verschieben der Zähne?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Schaust du dir Röntgenbilder an oder gemachte Fotos mit der Kamera?

Der Unterkiefer lässt sich auch zurückbringen, wenn man seine Kiefergelenklage beeinflusst, auch durch die Zahnachsenneigung der Zähne.

Viel ist aber auf gesundem Weg nicht zu machen.

Evtl. ist dein Problem auch dass der Oberkiefer weiter vor muss und nicht richtig ausgeprägt ist. Wie empfindest du es denn persönlich?

Die Hormonveränderungen werden auch durch Kiefer- und Zahnverschiebungen ausgelöst.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Röntgenbilder gibt es leider keine mehr.

Ich sehe es auf Fotos.

Ich glaube mein Oberkiefer ist ausgeprägt genug.

Er kommt mir von der Seite ausgeprägt vor wenn nicht sogar zu sehr ausgeprägt.

Vielleicht wurde er durch meinen Kieferothopäden erweitert?

Wenn ich mit meiner Zunge außen um die Zähne fahre und das Zahnfleisch taste,

dann ist es so dass die oberen Zähne am Zahnfleisch kleine Hügeln/Wölbungen nach außen haben.

Also dass oberen Zähne sich so anfühlen, als könnten die kaum noch weiter nach außen geführt werden, da der Oberkieferfleisch aufhört.

Ich habe bissen gegoogelt und denke dass ich vielleicht eine Progenie hatte.

Ich kann mich erinnern dass der Kieferothopäde sagte das meine Zähne zu wenig Platz haben, aber irgendwie hat er es doch hinbekommen.

Wie könnte er das erreicht haben?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0