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Luke

Operation ja oder nein?

Hallo,

ich bin jetzt 28 Jahre, und lasse mir - spät aber doch - meine Zähne richten.

ich habe zwei Probleme mit meinem Gebiss. Das erste ist, dass mir im Oberkiefer mehrere Zähne fehlen. Das ist allerdings nicht so schlimm, einfach für eineinhalb Jahre Zahnspange, dann drei Implantate - fertig.

Die Zahnspange bekomme ich im September - so weit, so gut. Nur muss ich bis dahin noch eine schwierige Entscheidung treffen.

Durch einen zu weit hinten liegenden Oberkiefer (ca. 2 bis 3 mm) habe ich einen Kopfbiss. Mein KFO meinte, nur mit der Zahnspange alleine schafft er es, die Zähne in einen leichten Überbiss zu bringen. Ist nicht die perfekte Lösung, aber seiner Meinung nach absolut ausreichend (das sagt auch mein Zahnarzt und der Kieferchirurg).

Es wäre aber auch möglich, die Zähne mit der Zahnspange in einen verkehrten Überbiss zu bringen, und dann den gesamten Oberkiefer nach vorne zu verlagern. Danach würde ich einen perfekten Biss und eine perfekte Zahnstellung haben. Und natürlich nicht zu vergessen die ästhetischen Vorteile durch eine Oberkiefervorverlagerung, wobei so schlimm sieht man das bei mir gar nicht, trotzdem stört es mich manchmal sehr (manchmal aber auch nicht).

Ich bin nun schwer am überlegen, für welche Variante ich mich entscheiden soll. Ich weiß schon, am Ende muss ich alleine die Entscheidung treffen. Aber für ein paar konstruktive Beiträge wäre ich dennoch dankbar.

Liebe Grüße

Luke

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Hallo Luke,

ich bin selbst erst 27 (ok fast 28 ;o) ) und habe eine OP hinter mir und noch eine vor mir. Und ich finde wir gehören hier noch mit zu den jüngeren ;o).

Ich kann aber deine Überlegungen und Sorgen gut verstehen! Ich selber habe über 10 Jahre darauf rum gedacht ob ja oder nein. Ich bin jetzt, 10 Tage nach meiner ersten OP super glücklich das ich das angefangen habe! Die Entscheidung, wie du schon geschrieben hast, musst du für dich ganz persönlich treffen. Aber wenn du das "nur" mit einer Spange richten lässt zahlt die Krankenkasse keinen Penny dazu! Und das Ergebnis ist ausreichend (was im Schulnotensysthem eine 4 währe). Entschließt du dich zu einer OP und sie wird von deinem KFO als notwendig befunden (im Antrag für die KK) dann übernimmt die KK zu 100%! Und dein Biss ist danach dann perfekt. Das sind die Aspekte die mich letztendlich auch mit dazu gebracht haben das ganze im unserem Alter noch machen zu lassen!

Ich halte Dir auf jeden Fall die Daumen!

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Hallo swimminggirl,

Danke schonmal für die Antwort. Derzeit tendiere ich auch eher zur Operation. Ich denke mir, wenn man schon seine Zähne machen lässt, dann sollte man auch das Optimum rausholen. Wenn man eine Notlösung wählt, wird man das bestimmt eines Tages bereuen.

Und so eine Operation kann mich nicht abschrecken. Wenn alles glatt geht (und davon gehe ich aus), ist der ganze Spuk schneller vorbei als man denkt. Und es lohnt sich sicher.

So ähnlich war es auch, als ich mir das Kreuzband gerissen habe. Eine Operation war nicht unbedingt nötig, ich hätte auch gut ohne Kreuzband weiterleben können. Aber das hätte bedeutet, nie mehr Fussallspielen. Das war für mich nicht denkbar - deshalb Operation, und siehe da, schneller als gedacht war ich wieder auf dem Platz.

Ich werde aber auf jedem Fall nochmal mit meinem KFO sprechen und ihn genau über die Vor- und Nachteile der beiden Varianten ausfrage.

Wenn ich mir so deinen Erfahrungsbericht durchlese, scheint bei dir ja alles bestens zu laufen. Freut mich für dich.

Liebe Grüße

Luke

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Hallo,

falls es jemanden interessiert, es gibt Neuigkeiten von mir.

Ich war heute beim Kieferchirurgen und habe mich wegen einer Operation beraten lassen. Er meinte, die meisten Patienten stellen sich so eine Oberkiefervorverlagerung schlimmer vor, als es dann tatsächlich ist. Er hat aber auch gesagt, er sieht bei mir keine absolute Notwendigkeit, diese Operation durchzuführen. Wenn ich jedoch ein perfektes Endergebnis der ganzen Behandlung wünsche, dann komme ich um eine Operation nicht herum.

Zum finanziellen Aspekt hat er gesagt, dass die Operation und der damit verbundene Krankenhausaufenthalt natürlich von der Krankenversicherung bezahlt werden würde. Die Zahnspange und die Implantate muss ich allerdings selbst zahlen, egal ob mit Operation oder ohne.

Soweit mein Lagebericht, ich habe mich noch immer nicht entschieden, ob ich die Behandung mit oder ohne Operation wähle. Jedoch zeigt meine Tendenz weiterhin in Richtung perfektes Endergebnis, d.h. Operation.

Ich werde in den nächsten Wochen auch noch mal mit meinem KFO sprechen und mit ihm die Vor- und Nachteile aufwiegen, ich halte euch auf dem laufenden.

Liebe Grüße

Luke

P.S.: Ich werde mir demnächst ein Passwort besorgen und dann nach Möglichkeit ein paar Bilder in den Bilderthread stellen, damit ihr seht, mit wem ihr es hier eigentlich zu tun habt.

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