Lars

UK-Vorverlagerung

Hallo,

Also bei mir ist nun eine rein kieferorthopädische Behandlung und daraufhin auf eigenem Wunsch eine Kinnkorrektur beim MKG-Chirurgen durchgeführt worden.

Äußerlich ist nun alles schön und gut... das Problem ist nur, dass mir der Kieferchirurg nun beim Abschlussgespräch eröffnet hat, dass wenn man bei mir eine UK-Vorverlagerung + Kinnkorrektur (wäre auch bei einer uk-vorverlagerung für ein harmonisches profil fällig gewesen) kombiniert mit kieferorthopädischer Behandlung durchgeführt hätte, alles die Krankenkasse übernommen hätte. (Erwachsenenbehandlung beim KFO habe ich natürlich privat begleichen)

Das sagte er nun natürlich nicht erst beim Abschlussgespräch, er deutete das auch schon beim Vorgespräch an, wo ich aber nicht weiter "nachgebohrt" habe, weil ich den Gedanken nicht wahrhaben wollte...

Ich war bisher immer in dem Glauben, dass man einen kieferchirurgischen Eingriff nur durchführt, wenn ein normaler Biss mit rein kieferorthopädischen Mitteln nicht zu erreichen ist.

Nun sehe ich ja, dass das ein Irrtum ist... bin nun total verunsichert und stelle beide Behandlungen in Frage.

War ich einfach nur schlecht informiert? Hätte mich der KFO besser aufklären müssen? Hat er mich sogar "abgezockt"?

Es kann doch echt nicht sein, dass soviel Geld nur davon abhängt, ob man nun zu erst zum KFO oder zuerst zum Kieferchirurgen geht.

Ich weiss im Moment nicht, was ich glauben soll...

Wäre echt dankbar für Antworten(Hilfe)!

mfg

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Hallo Lars,

ich war bei einer Kieferorthopädin in München weil ich am Überlegen bin,

ob ich eine UK-Vorverlagerung machen lassen soll. Mir wurde gesagt, dass

die Krankenkasse so gut wie nichts für die KFO-Behandlung bezahlt, wohl aber

die Operation. Sie meinte die Beteilung der Kasse wäre so minimal, dass könne

man vergessen. Hoffentlich hilft Dir das weiter.

Petri

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@Petri *rolldieAugen* wie an anderen Stellen schon mehr als ein Mal beschrieben, ist das so nicht richtig!!! Kurzfassung: Erkennt die KK die Notwendigkeit der OP an, zahlt sie auch den KFO. Sonderleistungen, wie zum Beispiel vergoldete Brackets ;-) muss man selber tragen.

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Hallo Lars,

die Sache vom Ablauf, was ich so gelesen habe in meiner Vorbereitungszeit für eine eigene Behandlung, sieht doch so aus:

Du gehst zum KFO und der entscheidet, was gemacht wird.

Der KFO setzt sich auch für deine Behandlung ein.. Er vertritt das auch für ein Gutachten, wo nach entschieden wird, ob sich die KK in irgend einer Weise an den Kosten beteiligt. Wenn der KFO sagt, diese Behandlung geht nur in Verbindung mit einem Chirurg,hast du Aussichten auf eine Kostenübernahme der KK. Andernfalls ist dein Alter entscheidend, wonach du selbst zahlst oder die KK sich auch für Jugendliche einsetzt und anteilig zahlt. Die Kinnplastik ist ja meistens in Verbindung mit einem Kieferchir.- OP bezahlt. Wenn du als erstes zum KC gegangen bist, sieht er vielleicht eine Notwendigkeit für eine OP. Damit es aber dazu kommt, ist eine Vorbehandlung beim KFO wichtig.

Es ist natürlich blöd, wenn dein KFO entschieden hat, es ginge auch ohne OP, du zahlst und anschließend wird klar, es geht doch nicht ohne und du brauchst einen Kiefereingriff. Aber wie gesagt normalerweise, bei Infragestellung des KFO wird die KK auf jeden Fall eingeschaltet und die entscheidet mit. Von der hörst du eine Entscheidung im Sinne des Patienten. Gruß matteo

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Hallo und danke für die antworten erstmal an alle!

@Matteo

Ich dachte ja auch dass man in aller Regel zuerst zum KFO geht und der entscheidet dann übere die weitere Vorgehensweise und bei mir sagte er damals, dass ein kieferchirurgischer Eingriff nicht nötig sei, um einen korrekten Biss zu erlangen. Damit hatte er ja nun scheinbar auch Recht, denn mein Kieferchirurg hat das ja auch noch bestätigt, dass der Biss gut ist. Das ist ja das konfuse für mich daran. Trotzdem sagt er, man hätte auch den UK nach vorne verschieben können und in der daraus neu entstandenen Kieferlage zueinander dann den Biss richten können, sprich ein korrekter Biss nur an "anderer Stelle" als jetzt... Nur warum hätte da die Krankenkasse mitgemacht, wenn das Behandlungsziel auch kieferorthopädisch erreicht wurde? Auch für mich als Laie klingt das irgendwie unlogisch, aber son Facharzt wird ja nun auch net irgendwelchen Unsinn in Raum werfen. Er sagte, dass man das bei der Krankenkasse "durchbekommen" hätte. Ich blick da jedenfalls nicht mehr durch... :???:

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Hi Lars,

wir wären da glaube ich an der Stelle angelangt, ob es zwischen der Farbe chwarz und der Farbe Weiß auch Grauabstufungen gibt. Es gibt sie eindeutig. Da hier aber eine Zusammenarbeit der Ärzte gefordert wird im Fall der Operation hätte die KK wohl besonders zahlen müssen. Für solche Fälle der Bißanomalien und da gibt es ja skeletale oder dentale wird eigentlich ein Gutachter eingeschaltet. Der entscheidet, ob die KK den Beitrag zur Behandlung zahlt, oder ob du die KOsten alleine trägst.. Wenn dir , stelle ich mir alternativ der KC sagt, man hätte den Kiefer auch vorholen können, hört sich das entweder nach einem Grenzfall an und der KC sieht das, weil er Erfahrung hat. oder aber er zeigt dir sein bestes Mitgefühl, indem er betont, es sei auch so gegangen. Die KK entscheidet das über den Gutachter. Das ist der normale Weg. wenn du gleich eingewilligt hast zu einer KFO behandlung mit Eigenbezahlung hast du wahrscheinlich die KK nicht richtig zum Zug kommen lassen. Amende sagen, man hätte es auch anders machen können, verläuft nach dem Spruch:

Hät der Hund nicht geschissen, hätt er die Wurst bekommen. Es ist halt nun so gekommen. Ich meine man zahlt wohl bei allem sein Lehrgeld und nicht jeder besitzt soviel Geiz, dass er mit seinem Geld so gut haushalten kann. Wir sind alle einfach dazu erzogen worden, was uns wichtig oder gut ist, sofort haben zu wollen.Ich weiß nicht, was du gezahlt hast, aber sei sicher, hier im Forum hat bestimmt jeder schon bei seiner Behandlung Einiges gezahlt.

Du kannst dich also zurück lehnen und denken, You are not the only one !! gruß matteo Berichtige nmich, wenn`s falsch ist !!

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Hallo Lars, ich habe die Kiefernorthopädische Behandlung hinter mir und in ca.6Wochen folgt die Op, die sehr sinnvoll ist, denn ich habe bereits durch den Fehlbiss eine Athrose im Kiefergelenk und ich sage Dir diese Schmerzen gibt es nicht nochmal, deswegen jetzt die OP. Vorbeugend würde ich es auch jedem empfehlen, da ich diese Schmerzen jedem ersparen möchte.

Die krankenkasse übernimmt im Falle einer Operation die vollen Kosten der Kiefernorthopädischen Behandlung sowie der OP-Kosten. Sogar die 20prozent Eigenanteil sind bei mir weggefallen und die Kasse trägt komplett gleich alles.

(Die Technikerkrankenkasse)

Ich wünsche Dir alles gute viel Erfolg und Glück

Liebe Grüße silke

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Hallo Silke,

ich bin auch bei der TKK versichert und bei mir läuft es genauso, dass sie gleich alles zahlen.

Aber nun zu deiner Arthrose im Kiefergelenk: Hast du sehr starke Schmerzen? Was machst du dagegen? Also meine KFO empfahl mir Dona S mit dem Wirkstoff Glucosamin, der den Knorpel aufbauen und leichte Schmerzen nehmen soll!

Viele Grüße Manuela

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