duke nukem

hmm... OP-Entscheidung, Unangenehme Nebeneffekte usw.

Hallo,

ich steh vor der Entscheidung, das "Standardprogramm" GNE/Bimax anzugehen, um meine Progenie (8 mm) / offenen Biss zu korrigieren...

...bin aber irgendwie noch nicht ganz bereit dazu. Eigentlich weiss ich mittlerweile fast alles, was auf mich zukommen wird, habe mit verschiedenen Ärzten (niedergelassen/Uniklinik) gesprochen (glücklicherweise immer mit identischen Diagnosen / Behandlungsvorschlägen), bin bereits im Besitz eines fertigen Heil- und Kostenplans usw.

Aber ich kann noch nicht zusagen!

Der Grund ist, dass ich im Moment (bin 29) einfach keine Probleme habe, ausser dass mich die Progenie optisch ziemlich stört. Ich weiss natürlich, dass ein offener Biss und das damit verbundene Kauen auf 4 Zahnpaaren nicht gut sind, aber ich habe weder Verspannungen/Kopfschmerzen, noch Kiefergelenksschmerzen (ein Knacken allerdings schon!) und würde die Behandlung somit aus rein präventiven (und natürlich ästhetischen) Gründen machen. Das Aussehen ist mir persönlich wichtiger, aber durch den funktionalen Bedarf ist die OP überhaupt erst gerechtfertigt.

Ich habe mich auch schon damit abgefunden und denke innerlich schon an den Zeitraum in ca. 2 Jahren, wo die Sache (hoffentlich) erledigt sein wird... aber wie es bei vielen von Euch wahrscheinlich auch ist, fehlt es mir ziemlich schwer, einfach so "loszulassen" und die Sache optimistisch anzugehen, wenn man genauso stundenlang im Internet nach potentiellen Risiken suchen kann.

Der Fragenkatalog, den ich bei meinen Arztterminen dabeihatte, hat die immer etwas verwundert (Kann ich durch OP Tinnitus bekommen? kann es sein, dass meine Nase schief wird? usw.) aber es kommt nunmal vor (siehe Forum) und es hilft mir sehr, ALLE negativen Aspekte vorher zu kennen und mich damit zu beschäftigen. Ob es Haarausfall durch Narkose ist oder schiefe Nase durch den Beatmungsschlauch oder schlaffe Haut durch Entfernung von zuviel Knochen.

Mein KFO/KC-Team halte ich für sehr kompetent, fachlich und menschlich.

Aber natürlich sind sie nicht meine Eltern und arbeiten für mich, weil ich sie bezahle. Die Verantwortung für den Eingriff/ bzw. das Leben mit evtl. OP-verursachten Problemen betrifft nur mich ganz allein. Deswegen bin ichso kritisch, reiner Selbstschutz. Die Aussagen der Ärzte sind nie eindeutig "Jaaaa, es wird auf JEDEN Fall alles besser!" sondern realistisch ("Es wird sehr wahrscheinlich besser, aber es gibt auch Risiken und die treten manchmal ein!"), was ja klar ist, denn Ärzte sollten nicht lügen.

Der Grund, warum ich diesen Beitrag schreibe, ist, dass ich gerade über eine sehr GNE-kritische Seite im Internet gestossen bin:

http://www.sanfte-zahnklammern.de/spangen/g_spreng/g_spreng.html

und da steht, ich zitiere:

Auch extraorale Komplikationen, wie Verbreiterung der Nase und der Nasenwurzel, Ausbildung von Asymmetrien des Nasensteges, Höckerbildungen am Nasenrücken und Hämatombildungen unterschiedlicher Ausprägung wurden von den Praxen (12%) angegeben.

Schlussfolgerungen: Bei der Patientenaufklärung sollte nicht nur auf die positiven Effekte der Gaumennahterweiterung, sondern auch auf die Möglichkeit von Komplikationen, insbesondere auf mögliche extraorale Veränderungen, wie Nasenverbreiterungen etc. hingewiesen werden.

Soooo... ich weiss, dass die Nase etwas breiter wird, was blöd ist, weil ich meine Nase mag. Aber was soll das plötzlich mit Höckerbildungen?

Ich dachte immer, die GNE ist eigentlich ein ganz "harmloser" Eingriff und richtig heftig wird dann erst die Bimax. Klar gibts hier tausend Berichte über GNE-Operationen, aber mir gehts eher um jemand, der sich vielleicht auch schon viel damit beschäftigt hat und ein allgemeines Statement dazu abgeben kann. Fällt einem das ein Jahr später nicht mehr auf mit der Nase? Oder tauscht man sein dominantes Kinn gegen eine dominante Nase ein?

Ich kenne die ganzen Bilder hier im Forum, aber die sind meistens unter ganz unterschiedlichen Bedingungen/Lichtverhältnissen/mit-Lächeln/ohne-Lächeln/anderer Haarschnitt usw. aufgenommen und meistens nicht so gut zum Direktvergleichen geeignet.

Ich könnte noch weiter schreiben, aber am besten Step-by-Step...

Liebe Grüsse,

duke

PS: Wer was zum Thema: "Keine Probleme jetzt - KÖNNTE aber welche bekommen und muss mich entscheiden" schreiben will - auch super.

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HI Duke

Also ehrlich gesagt würd ich beinahe gerne mit dir tauschen. Im Gegensatz zu dir hab ich Kieferschmerzen und auch oft Kopfschmerzen und habe allerdings mit dem Erscheinungsbild keine Probleme. Und ich kann mir eine OP beim besten Willen momentan DEFINITIV nicht vorstellen.

Ich würde das ganze lieber sehr ausführlich und lange überlegen, zumal du, wie du schreibst, keine Schmerzen hast. Und ich kenne einige sehr kritische Ärzte, was solche OPs betrifft.

Einige meinten auch schon, dass der Leidensdruck für eine solche OP manchmal hoch genug sein muss, um das auch WIRKLICh zu wollen. Und wenn ich dich richtig verstanden habe, wäre es bei dir eben hauptsächlich aus präventiven Gründen.

Ich weiß, mein Beitrag hilft dir wahrscheinlich jetzt auch nicht weiter.

Trotzdem viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung!

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und es hilft mir sehr, ALLE negativen Aspekte vorher zu kennen und mich damit zu beschäftigen.

und wieso?

ich hab mich auch (zu) ausführlich informiert, aber letztendlich entscheidest du dich nicht zwischen einer OP mit risiken und einer OP ohne risiken, sondern zwischen einer OP mit risiken und gar keiner.

was macht's für einen unterschied für deine entscheidung, ob du ein obskures risiko mehr oder weniger kennst?

die realistischen risiken sind dann aus meiner sicht:

- bleibendes taubheitsgefühl

- dass man mit dem optischen ergebnis nicht klarkommt, aus welchen gründen auch immer

- ein zweites mal operiert werden zu müssen

auf der basis war's für mich eine einfache entscheidung. für dich vielleicht nicht, aber ich glaub nicht dass es dir weiterhilft immer mehr seltene risiken aufzulisten.

erst recht bei solchen details ob sich deine nase verändert o.ä.

wenn du dir ansiehst wenn sich jemand im forum über sowas "beschwert" dann ist er meistens trotzdem insgesamt zufrieden.

wenn du wie du schreibst eine deutlich sichtbare progenie hast und auch ärzte sagen, dass es auf jeden fall besser wird, wird es dir wahrscheinlich ähnlich gehen. selbst wenn so ein risiko bei dir eintritt.

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Hi Nelke und Relative,

danke für Eure Antworten. Ihr habt beide recht mit dem, was Ihr schreibt!

Ich bin halt in einer dummen Position - der Verstand will die OP machen,

um "besser" auszusehen und weil es "sinnvoll" ist, der Körper hält dagegen "hey, ich bin doch gesund, warum willst Du so'n Quatsch machen".

Tendenziell will ichs aber machen.

Mein Biss wurde allen Ärzten bisher als relativ extrem bezeichnet... und ich wünsche mir mittlerweile einfach eine ganz normale Zahnstellung.

Die Ärzte (und auch das Forum) vermitteln mir sehr viel Zuversicht - nach dem Motto: kein Spaziergang, aber ein Routineeingriff, der jeden Tag viele Male gemacht wird.

An diesen "Kleinigkeiten" wie Nasenverbreiterung häng ich mich halt auf, weil das die einzigen Aspekte sind, die einer vollkommenen Zufriedenheit nach der OP (sofern alles top verläuft) noch im Wege stehen können.

Meine Ärzte sprechen von Patientenzufriedenheit bzgl. des Eingriffs:

90% positiv (niedergelassen)

80% positiv (Uniklinik)

Dies ist der Anteil an Leuten, die die Behandlung noch einmal machen würden.

bis bald,

Duke

PS: Nelke, weil Du von kritischen Ärzten schreibst... geht das, was die meinen, über die normalen Risiken (siehe Relatives Beitrag) hinaus?

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HI Duke

Also mit kritischen Ärzten meine ich Ärzte, die keine Kieferorthopäden sind. Bei manchen Kieferorthopäden oder Chirurgen hat man einfach manchmal das Gefühl, sie sehen eben nur dein Gebiss und was es für Auswirkungen haben könnte auf deinen Kiefer. Dabei ist es total wichtig, immer den ganzen Körper zu sehen. Eine solche OP hat schließlich Auswirkungen auf deinen gesamten Körper, der sich dann auf die neue Kieferstellung z.B. einstellen muss. Und du weißt ja vorher nicht zu 100%, wie er das verkraftet. das ist z.B. die Meinung eines normalen Orthopäden gewesen. Ein anderer Arzt meinte, dass die Kopfschmerzen z.B. 1000 Ursachen haben können, es also nicht zwangsläufig wegen der Fehlstellung vorkommt. Und mein Zahnarzt war ebenfalls äußerst kritisch.

Ich finde, man muss sich IMMEr bei einer OP grundlegend bewusst sein, dass es ein Eingriff ist in den Körper und natürlich auch, dass es gefährlich ist. Und deshalb würde ich mich nicht unters Messer legen, wenn es gesundheitlich nicht nötig wäre.

Heutzutage geht es einfach meiner Meinung nach viel zu sehr ums Äußere. Als ich z.b. bei einer Beratung in der Uniklinik war, da meinte der Chirurg gleich, dass man dann auch meine Oberlippe größer erscheinen lassen könnte, da dies eben das Schönheitsideal ist für junge Frauen. Ich denke, dass Ärzte, die auf dem Gebiet Kiefer/Gebiss tätig sind, einfach denken, dass alles, was nicht 100%ig gerade ist sofort perfekt gerade gemacht werden sollte und kann. Ein Tipp von mir ist, sich mal mit einem Arzt zu unterhalten, der auf einem anderen Gebiet tätig ist. Man merkt schnell, dass die Meinungen extrem außeinandergehen. Und das sind dann ja auch die Ärzte, zu denen man teilweise geht, wenn dann eben nach so einer OP nicht alles glatt gelaufen ist.

Gruß

Nelke

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wenn es gesundheitlich nicht nötig wäre.

Das ist halt sehr schwierig zu definieren! Denn auch Prävention gehört zum

gesundheitlichen Aspekt dazu. Und bisher habe ich von allen Fachleuten gehört, dass es in meinem Fall sinnvoll wäre (wenn halt auch kein Muss - aber es ist ja auch ein Wahleingriff!).

Mein KFO geht davon aus, dass er mich im Falle einer Nichtbehandlung in 10+X

Jahren auf jeden Fall wiedersehen wird, dann aber mit ganz anderen Sorgen,

also Zahnverlust, Kiefergelenksproblemen und co.... Hier im Forum gibt

es ja auch einige Fälle, bei denen der ganze Spass irgendwann ab Mitte 30 begonnen hat.

Heutzutage geht es einfach meiner Meinung nach viel zu sehr ums Äußere.

Nicht abzustreiten... aber erstens ist das nunmal einfach so, egal, wie sehr man sich dagegenstellt und zweitens rechtfertigt ja erst der gesundheitliche Aspekt diesen Eingriff.

Ich denke, dass Ärzte, die auf dem Gebiet Kiefer/Gebiss tätig sind, einfach denken, dass alles, was nicht 100%ig gerade ist sofort perfekt gerade gemacht werden sollte und kann.

Aber ICH bin doch dorthin, weil ich einen gewissen Leidensdruck habe. Die bieten das halt an, will man mehr "Perfektion" im Sinne des herrschenden Schönheitsideals, kann man das bekommen... aber gezwungen hat mich bisher niemand.

Ausserdem ist es bei keine 2%-Abweichung von der Norm, sondern ein offener Biss von 0,8 cm. Meine mittleren Kauzähne (keine Ahnung wie der Fachbegriff ist) sind noch ziemlich jungfräulich, die hinteren (Molaren?) schon sehr belastet.

Ein Tipp von mir ist, sich mal mit einem Arzt zu unterhalten, der auf einem anderen Gebiet tätig ist.

Bisher hab ich da immer nur: "Also, ich würds machen" gehört... auch der KFC in der Uniklinik war eher ein kritischer Typ und hat gemeint, in meinem Fall könne man das Risiko eingehen...

Bis bald,

Duke

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Tu es einfach, irgendwann kommt ja doch der Zeitpunkt, an dem du die OP durchführen lässt. Ich habe dummerweise mehr als 10 wertvolle Jahre vergeudet, weil ich mir die OP damals habe ausreden lassen. Nun ist meine Bimax fast 8 Monate her und ich bin froh, dass ich sie habe machen lassen.

Lies dir nicht so viele Ängste im Internet an, den Fehler habe ich auch vor meiner OP gemacht.

Entscheidung fällen, dazu stehen und die Sache durchziehen.

P.S. wie würde sich der Duke entscheiden? Hail to the King, Baby.

@all,

das war jetzt ein Insider.

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Tu es einfach, irgendwann kommt ja doch der Zeitpunkt, an dem du die OP durchführen lässt.

Yo, so wirds sein. Ich brauch noch etwas Zeit, aber ich werds machen.

P.S. wie würde sich der Duke entscheiden? Hail to the King, Baby.

Rocket Launcher direkt auf den Kiefer draufgehalten und dann ein/zwei Medikits gegen die Nachblutungen.

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Yo, so wirds sein. Ich brauch noch etwas Zeit, aber ich werds machen.

Rocket Launcher direkt auf den Kiefer draufgehalten und dann ein/zwei Medikits gegen die Nachblutungen.

Na also, du hast es begriffen. Meine erste OP wurde mir übrigens von einer Kieferorthopäd"IN" ausgeredet. Mit mütterlicher Anteilnahme hat sie mir geschildert, dass eine OP doch sooo schlimm ist und bei mir doch bestimmt auch so alles gut wird. Die Arschkarte hatte ich dann eben 10 Jahre später. 10 Jahre, in denen ich mir optische Makel, Lästereien von Mitmenschen und vieles mehr hätte ersparen können. Das klingt jetzt vielleicht etwas platt aber manchmal muss man eben auch dahin gehen, wo es weh tut.

Klar, die OP und einige Wochen danach sind unangenehm aber eben auch nicht mehr und nicht weniger. UNANGENEHM, nicht schmerzhaft, schrecklich, etc. sondern einfach nur unangenehm.

Nochmal mein persönlicher Rat; wenn du dich für die OP entschieden hast, dann geh deinen Weg ohne Zweifel und meide die OP-Erfahrungsberichte in diesem Forum. Die machen dich nur unnötig verrückt. Ich habe es an anderer Stelle schon einmal gepostet, da wird z.B. sehr plastisch geschildert, wie schlimm das Ziehen der Wundschläuche nach der OP doch sein soll. Was habe ich auf Grund solcher Postings für eine Panik geschoben. Letztendlich war das Ziehen dieser Schläuche für mich ein Witz. Die Magensonde wird von vielen Patienten als Horror empfunden; ich habe vor diesem Teil auf Grund solcher Postings die grösste Angst überhaupt gehabt. Und was soll ich sagen, ich habe die Magensonde überhaupt nicht bemerkt, lediglich als leichtes Kratzen im Hals.

Dies nur als Beispeil, dass jeder Mensch bestimmte Situationen eben anders empfindet.

Ich wünsche dir alles Gute.

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Oh wie krass!

Ich stand vor dem gleichen Problem! Habe mich jetzt aber nach ca. 7 bzw. 5 Jahren doch dazu durchgerungen die OPs machen zu lassen. Wobei ich wohl auch ein eher leichter Fall bin und manchen Leuten meine sogenannte "Gesichts-Skoliose" gar nicht auffällt bzw. es sie nicht stört. Andere wiederum meinen einen darauf hinweisen zu müssen, dass man ja sehr unterschiedliche Gesichtshälften hat - was bei mir aber bestimmt nicht nur durch den UK bedingt ist und demnach auch nicht zu ändern. Anyway ... meine Gründe für die OPs sind eh eher gesundheitlichen Charakters (starke Abrasion der Kauflächen (Schmerz lass nach!) und Kiefergelenks-Beschwerden (noch nicht so stark, aber absehbar, dass es in 10 Jahren schlecht aussieht). Sonst würde die KK ja auch nicht zahlen.

Was bei mir nun ansteht:

Chirurgisch unterstützte GNE und Dysgnathie-OP (Unterkiefer ist leicht nach links verschoben/schief nach links gewachsen und ein kleines bissl zu lang). Und natürlich Zahnspange.

Hab immer noch Angst vor den Eingriffen, aber so schlimm kann´s doch gar nicht werden. Ich meine ich habe sonst das Gefühl auf einer tickenden Zeitbombe zu sitzen, wenn ich nichts machen lasse. Und meine Zähne will ich auch nicht weiter übermäßig abkauen.

Leider habe ich zufällig eine Freundin, die ihre OK und UK Operationen schon hatte (mit Zahnspange und allem drum und dran natürlich). Sie sagt heute noch, dass es der Horror war und ist froh, es hinter sich zu haben. Andererseits kann es gar nicht so dramatisch gewesen sein: Wir waren nach ihrer 1. UK-OP zusammen snowboarden, da hatte sie noch die Titan-Platten im Kiefer! Hm ... was sagt man dazu?

Und außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass in Foren OP-Berichte immer viel dramatischer ausfallen oder eben v.a. diejenigen schreiben, die schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Ich persönlich hatte schon 2 ganz andere OPs, die ich nach Lektüre der OP-Berichte in diversen Foren vielleicht länger vor mir her geschoben hätte, als nötig. Am Ende hatte ich die entsprechende OP sogar 2 Mal innerhalb von 1,5 Jahren (Rezidiv bzw. etwas ähnliches). Und? Es war beides Mal ein Klacks. Die Schmerzen, die von anderen berichtet wurden, habe ich nie gehabt und die Eingriffe waren sogar angenehm (lach - bin beidesmal super gut gelaunt aus der Narkose aufgewacht und nach hause marschiert). Danach ging´s mir 1.000 Mal besser als die Jahre davor. Frage mich also, wieso dann alle so Horror-Szenarien beschreiben - würde jedem mit dem gleichen Problem sofort zur OP raten.

Von daher bin ich jetzt auch mal guter Dinge was meine Kiefer-Sachen angeht und erwarte, dass es nicht so schlimm wird. Hab ja auch noch ein paar Monate um mich darauf einzustellen, weil ich jetzt erst Mal 3 Monate ins Ausland gehe.

So far ...

Zieh es einfach durch!

PS: Was die "Nebeneffekte" angeht habe ich auch so meine Bedenken. Aber auf meine Frage nach "Verbreiterung der Nase" sagte der Chirurg zu mir, dass dies nur passiert, wenn der Operateur da nicht aufpasst. Jeder erfahrene Chirurg würde das vorher mit einkalkulieren und darauf achten, dass es nicht passiert oder zumindest die Nase während der OP wieder ordentlich hinbasteln. Es gäbe da gewisse Techniken. Und bei mir wäre da eh kein solches Risiko, weil die Weichteile nicht abgetrennt würden. Also einfach den Chirurg fragen!

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Hey Francis,

danke.

Und außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass in Foren OP-Berichte immer viel dramatischer ausfallen oder eben v.a. diejenigen schreiben, die schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Das stimmt und mir ist aber trotzdem aufgefallen, dass in diesem Forum die Grundstimmung ziemlich positiv und optimistisch ist. Sehr ungewöhnlich für ein Patientenforum im Internet. Ich hatte mal einen (zum Glück unbegründeten) Verdacht auf Tinnitus und hab rumgegoogelt. Sofort bin ich bei "Mein Leben ist die Hölle", "Pfeifen geht NIE WIEDER WEG!!", "Nichts hat geholfen!!!!"... und Konsorten gelandet.

Da ist es hier doch ganz angenehm. Problemfälle gibts aber natürlich auch hier.

Die OP-Berichte an sich schocken mich überhaupt nicht, das (wie auch die Spangenzeit) ist ja nur was temporäres. Mir gehts mehr um das finale Ergebnis. Bei einem derartigen zeitlichen, finanziellen, physischen und psychischen Aufwand hat man ja sehr hohe Erwartungen.

In den meisten Fällen hier war der wohl gerechtfertigt...

cheers!

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Die OP-Berichte an sich schocken mich überhaupt nicht, das (wie auch die Spangenzeit) ist ja nur was temporäres. Mir gehts mehr um das finale Ergebnis. Bei einem derartigen zeitlichen, finanziellen, physischen und psychischen Aufwand hat man ja sehr hohe Erwartungen.

In den meisten Fällen hier war der wohl gerechtfertigt...

Ich würde sagen zur positiven Grundeinstellung des Forums trägt deine Einstellung dann auch bei. Schön! *thumbs up* So sollte man an diese Sache rangehen!

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