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Miiuu

Referendarin- zahlt private KK, eventuell Verbeamtung gefährdet?

Hallo, bei mir soll eine GNE gemacht werden. Im Oktober habe ich eine Voruntersuchung mit Röntgenbildern etc. Der Kieferorthopäde sagte, dass die private Krankenkasse sowohl die GNE als auch die feste Zahnspange tragen würde, je nachdem ob ich mich für oder gegen GNE entscheide. Es sei aber medizinisch notwendig (in meinen Augen ähstetisch nicht so, ich kann mit meinem schiefen Gesicht leben).

ZU meiner Frage: ich bin Referendarin und meine aber, dass die private Krankenkasse hier solche Sachen nicht übernimmt, da ich auch einen speziellen Referendarstarif habe. Zudem wurde mir von Kollegen geraten so einen Eingriff erst nach der Verbeamtung zu machen. Der Sprechapparat ist immerhin mein wichtigstes Werkzeug als Lehrerin, ein Amtsarzt könnte da der Meining sein, dass dies eine Ausschlußgrund ist. Zudem kann man ja Komplikationen nicht vorhersehen.

Ich überlege also meinen Termin von Oktober auf Mai nächsten Jahres zu verschieben.

Hat jemand schon Erfahrung mit sowas?

Gruß, Miiuu

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Hi Miiuu,

ich hab es damals erst nach dem Ref machen lassen, aber ich wusste es zu der Zeit noch nicht (und wenn, hätte ich es im Ref machen lassen!).

a) es hängt auch vom Bundesland ab, wegen der Beihilfe, welche 50% der Kosten übernimmt, dazu hast Du nix gesagt.

B) Hat dein PKV Tarif eine Wartezeit für Zahn, KFO-Behandlungen? Gibt ja solche Tarife. Das kann Dir nur dein Vertreter oder ein Mitarbeiter der PKV sagen. Falls ja, wird die Behandlung wohl nicht oder nur zum Teil bezahlt, solange dies in dieser Zeit bekommen wird. Aber dann übernimmt meist die Beihilfe mehr. Dazu musst die Beihilfe fragen. -> Du musst einen HUK einreichen.

c) Ob Ausbildungstarif oder nicht spielt da eigentlich keine Rolle. Der Ausbildungstarif wird ja später in den normalen Tarif umgestellt. Dort gibt es keine Wartezeit mehr, falls Du die Behandlung doch erst dann beginnen willst. (das macht es nicht einfacher, weil dann vielleicht Schwangerschaft ansteht oder mehr Unterrichtsverpflichtung)

d) Such mal nach Beihilfe im Forum, ein Paar Fragen sind schon mal aufgetaucht. Aber es gibt hier nicht viele, die von Deiner Situation betroffen sind. Ich vermute, das ich hier wohl der einzige Vertreter bin, der in ähnlicher Situation war.

e) wegen Amtsarzt: imho ist es besser es früher beheben zu lassen. der Amtsarzt könnte ja später wegen Kieferproblemen die Verbeamtung auch ablehnen.

f) viele haben sich an ihr Gesicht gewöhnt, und haben Angst vor der Veränderung, sind dann aber nach der OP froh das ganze gemacht zu haben.

g) und der KFC sollte frühzeitig wegen GNE entscheiden (macht eigentlich nicht der KFO)

Wenn Du nicht davon überzeugt bist, das es dir in Hinsicht auf Zahnstellung oder Kiefergelenken bringt, dann lass die Behandlung sein. Die Entscheidung kann dir keiner Abnehmen. Auch dazu findest Du im forum viele Antworten.

Das Lehrer die KFO nicht beheben lassen, scheint wohl häufiger zu sein, so wie ich das aus meiner Ref. Zeit beurteilen kann. Da trifft man doch heftige Fälle unf fragt sich wieso die Leute das wirklich nicht merken, oder der ZA nix sagt (naja, der verdient bei einer Totalsanierung dann mehr, und das früher).

Viel Erfolg bei der Behandlung und beim Ref. Darf man fragen welche Schulform?

gruss

Michael

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Hallo Michael, danke für deine schnelle Antwort.

a) es hängt auch vom Bundesland ab, wegen der Beihilfe, welche 50% der Kosten übernimmt, dazu hast Du nix gesagt.

ich unterrichte in NRW

B) Hat dein PKV Tarif eine Wartezeit für Zahn, KFO-Behandlungen? Gibt ja solche Tarife. Das kann Dir nur dein Vertreter oder ein Mitarbeiter der PKV sagen. Falls ja, wird die Behandlung wohl nicht oder nur zum Teil bezahlt, solange dies in dieser Zeit bekommen wird. Aber dann übernimmt meist die Beihilfe mehr. Dazu musst die Beihilfe fragen. -> Du musst einen HUK einreichen.

Ich bin bei der Debeka, muss eh meinen Versicherungsvertreter anrufen. Das ist ein ganz netter und zufällig ist seine Frau Zahnärztin :-D

Mal schauen, was er sagt. Am besten les ich mir gleich mal alles durch, was in meinen Papieren steht, die ich nur abgeheftet habe und bisher keines Blickes gewürdigt habe.

c) Ob Ausbildungstarif oder nicht spielt da eigentlich keine Rolle. Der Ausbildungstarif wird ja später in den normalen Tarif umgestellt. Dort gibt es keine Wartezeit mehr, falls Du die Behandlung doch erst dann beginnen willst. (das macht es nicht einfacher, weil dann vielleicht Schwangerschaft ansteht oder mehr Unterrichtsverpflichtung)

ja, mehr Unterrichtsverpflichtungen stehen sicherlich an. Wobei ich jetzt auch nicht gerade wenig außerplanmäßig unterrichte. Wegen den ähstetischen Folgen ist es mir im Endeffekt egal, ob ich 12 Stunden oder 24 mit Zahnlücke oder Zahnspange rumlaufe...na gut, das sag ich jetzt

d) Such mal nach Beihilfe im Forum, ein Paar Fragen sind schon mal aufgetaucht. Aber es gibt hier nicht viele, die von Deiner Situation betroffen sind. Ich vermute, das ich hier wohl der einzige Vertreter bin, der in ähnlicher Situation war.

e) wegen Amtsarzt: imho ist es besser es früher beheben zu lassen. der Amtsarzt könnte ja später wegen Kieferproblemen die Verbeamtung auch ablehnen.

ich glaube meine Kieferprobleme würden niemandem sofort auffallen, auch einem Amtsarzt nicht. Soweit ich weiß geht die Untersuchung auch gar nicht so sehr ins Detail. Ich konnte es selber nicht glauben und meine Umgebung glaubt mir kein Wort, alle meinen ich hätte ein schönes Gebiss.

Problematisch ist doch nur, das wenn ich mich jetzt in Behandlung begebe bzw. Voruntersuchungen mache- dann bin ich verpflichtet es beim Amtsarzt anzugeben in dem Fragebogen.

f) viele haben sich an ihr Gesicht gewöhnt, und haben Angst vor der Veränderung, sind dann aber nach der OP froh das ganze gemacht zu haben.

Mag sein, dass ich dann noch besser aussehe, als ich es jetzt schon tue :-P

Nein, Scherz beiseite. ich hab dieses schiefe Gesicht. Aber es fällt eben nur mir auf. Man betrachtet sich halt doch sehr kritisch. Früher hatte ich mehr Probleme damit. Aber ich bin jetzt älter und weiß, dass es rein optisch schlimmer sein könnte.

g) und der KFC sollte frühzeitig wegen GNE entscheiden (macht eigentlich nicht der KFO)

Wenn Du nicht davon überzeugt bist, das es dir in Hinsicht auf Zahnstellung oder Kiefergelenken bringt, dann lass die Behandlung sein. Die Entscheidung kann dir keiner Abnehmen. Auch dazu findest Du im forum viele Antworten.

Das Lehrer die KFO nicht beheben lassen, scheint wohl häufiger zu sein, so wie ich das aus meiner Ref. Zeit beurteilen kann. Da trifft man doch heftige Fälle unf fragt sich wieso die Leute das wirklich nicht merken, oder der ZA nix sagt (naja, der verdient bei einer Totalsanierung dann mehr, und das früher).

Sollte es medizinisch notwendig sein, dann mache ich es. Das ist die Hauptmotivation. Ein gerades Gesicht ist ein netter Nebeneffekt. Ich mache mich jetzt auf die Suche nach anderen KFOs und KC, nur wem werde ich glauben? Man neigt doch dazu dem zu glauben, der einem das erzählt, was man hören will. Das muss aber noch lange nicht stimmen.

Viel Erfolg bei der Behandlung und beim Ref. Darf man fragen welche Schulform?

Danke schön. Es handelt sich um Gymnasium/ Gesamtschule.

gruss

Michael

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