Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
biba92

Unzufrieden mit behandlung

In letzter Zeit werd ich irgendwie immer unzufriedener mit meinem Kieferorthopäden. Dazu erstmal meine "Geschichte":

Da bei mir einige bleibende Zähne fehlen wurde erst sehr spät mit meiner Behandlung angefangen, mit 14. Ich bekam dann für etwas weniger als zwei Jahre eine lockere Zahnspange, was der genaue Zweck weiß ich jetzt leider nicht so genau, weil ich mich damals noch nicht so sehr dafür interessiert habe. Ich hab das alles meinen Eltern überlassen, aber da ich schon seit längerer Zeit alleine zum Kieferorthopäden gehe, hab cih auch angefangen mich genauer dafür zu interessieren und fragen zu stellen usw.. Soweit ich weiß, wurden mit dieser Zahnspange die Zähne etwas korrigiert, ich musste sie auch jede Woche um eine Stufe verstellen.

Nach dieser Spange bekam ich eine neue, um meinen Überbiss zu behandeln. Diese Spange trage ich auch heute noch mit 17

Vor einem Jahr habe ich von meinem Kieferorthopäden gesagt bekommen, dass ich Anfang dieses Jahres eine feste Zahnspange bekommen soll, er aber noch darauf warten muss, bis einige Zähne größer sind, um daran eine Spange anzubringen. Jedoch sind diese bis heute noch kein bisschen gewachsen. Und so langsam frage ich mich ob diese Behandlung noch einen Sinn hat. Meine Spange müsste ich eigentlich sowieso nicht mehr anziehen, da mein Überbiss schon seit Ende letzten Jahre korrigiert ist. Ich gehe eigentlich nur noch hin um nach einer Minute wieder zu gehen, da meine Zähne schon wieder nicht gewachsen sind. Demnächst soll ich auch wieder Zähne gezogen bekommen, wegen der festen Spange un um Platz für Andere machen, hab ich noch nicht so ganz verstanden, aber noch habe ich noch nicht diesen Zettel für den Zaharzt bekommen. Ich habe auch früher schon Zähne gezogen bekommen, wo aber kein bleibender Zahn gekommen ist wie vermutet un renne jetzt mit drei mehr oder weniger großen Zahnlücken rum.

Mit meinen Eltern habe ich jetzt auch schon darüber gesprochen, die sind aber beide unterschiedlicher Meinung. Mein Vater meinte ich sollte die Behandlung abbrechen, weil das ganze kostet ja auch Geld.

Ich würd mir halt gerne noch eine Meinung von einem anderen Kieferorthopäden holen, was meint ihr?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

also als ich das letzte mal zähne gezogen gekriegt hab, hab ich auch mal den zahnarzt gefragt. den einen musste ich ziehen lassen, da der Platz zu eng war und cih schon eine Entzündung an der Wurzel hatte. Beim anderen konnte er mir nicht weiter helfen. Daraufhin hab ich nochmal beim Kieferorthopäden nachgefragt und er zeigte mir auf dem Röntgenbild, dass sich da ein bleibender Zahn gebildet hat, und ich den Milchzahn ziehen lassen soll, um für den Platz zu machen. Nur leider ist dieser Zahn auch nach einem Jahr nicht gekommen, weswegen ich jetzt eine schöne Lücke habe. Der Milchzahn hatte zwar auch schon ne Füllung und so, war aber jetzt nciht so, als müsste der dringend raus.

Ich werd mir garantiert keine mehr ziehen lassen, außer wenn ich nachgewiesen rieg, dass es dringend notwendig ist, weil die feste Zahnspange lässt ja eh noch ewig auf sich warten...

Aso, danke für die Antwort :-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja, vielleicht sollte man da mal genauer hingucken ob und wann da noch Zähne durchbrechen. Nicht, dass der KFO sich geirrt hat und die bleibenden Zähne an der Stelle wo Dir ein Milchzahn gezogen worden ist dann nicht durchbrechen. Wenn Du momentan noch Lücken hast, dann lass Dir lieber keine Zähne mehr ziehen - außer der neue Zahn bricht schon durch und es bleibt kein Platz für alle Zähne.

Aber auch ich würde sagen: Mach Dir mal einen Beratungstermin bei nem anderen KFO!

Du bist erst 17, aber vielleicht kannst Du doch noch mal mit Deinen Eltern sprechen. Bisher dürfte die Behandlung für sie ja nicht so teuer gewesen sein - bei losen Spangen zahlt doch immer die KK, oder? Sag ihnen, dass Dir da einiges komisch vorkommt - auch der KFO ist nur ein Mensch und kann Fehler machen. Ein Anruf bei der KK könnte auch weiterhelfen. Die dürften auch daran interessiert sein, dass die Behandlung zu einem guten Ende kommt und nicht unnötige Maßnahmen ergriffen werden. Vielleicht unterstützen die das auch, wenn Du mal bei nem anderen KFO vorbeischaust?

Meine Story lässt auch vermuten, dass das keine schlechte Idee ist, der Sache nachzugehen (wenn man irgendwie unzufrieden ist):

Ich hatte auch als Kind lose Zahnspangen. So zwischen 9 und 16 Jahren! Dann kamen die Weisheitszähne raus. Ich wurde vor der OP bei der KFO entlassen. Die Spange sollte ich nach Abschwellung noch ne Weile tragen - aber das war gar nicht wirklich möglich! Sie passte nach den Wochen nicht mehr.

Die Spange war auch nur wegen einem leichten Überbiss (so leicht, dass die Kasse das heute wohl garn icht mehr übernehmen würde) und einer transversalen Enge im OK und UK - die sie aber gar nicht wirklich beseitigt hat.

Mindestens 2 Jahre vor Behandlungsende hat sie nur noch so vor sich hingedoktort, meine KFO damals. Der Überbiss war weg, aber irgendwie kam mir das dann alles komisch vor.

Am Ende hatte ich nicht viel von der Behandlung weil sie meine damalige Frage, ob ich denn nicht einen Kreuzbiss habe, irritiert verneinte.

3 Jahre später, mit 19, fand meine ZA, dass das irgendwie alles nicht so recht passt in meinem Mund, die Zähne krass abradiert sind und alles verschoben aussieht. Darauf hin habe ich ihr gegenüber mal meine Kiefergelenks-Beschwerden erwähnt. Sie schickte mich zu meiner alten KFO.

Die guckte mir in den Mund und machte große Augen! Oh, was ist denn da mit ihren Kiefern passiert? Das sieht ja krass aus!

Dann machte sie Abdrücke. Diese zeigte sie mir im Vergleich zu einem verdächtig winzig aussehenden Gebiss (das sie sicherlich ganz am Anfang gemacht hat, als ich 9 oder 10 Jahre alt gewesen bin). Dieser Kreuzbiss wäre ja damals gar nicht da gewesen! Aha! Hätte die Dame mal ein Modell vom Ende der Behandlungszeit genommen, hätte sie es schon sehen müssen.

Ach ja, auch zu erwähnen wäre die kuriose Gegebenheit mit der KFO als ich ca. 15 Jahre alt war. Es stand mal wieder ne neue Spange an und sie meinte, ob es ok wäre, wenn sie mir eine feste Zahnspange machen würde. Ich war etwas irritiert, weil ich mir dachte, dass das ja wohl nicht meine Entscheidung sein kann. Doch ich stimmte zu, da ich gar nicht so abgeneigt gegenüber Brackets war - es hatten viele Leute in meinem Umfeld feste Zahnspangen. Außerdem mochte ich die Herausnehmbaren überhaupt nicht!

Na ja, sie drehte sich kurz um, machte irgendwas an meiner Spange und wand sich dann wieder mir zu und meinte, "Ach nein, machen wir doch wieder ne Herausnehmbare". Ich war etwas verdutzt, war aber damals noch nicht geistesgegewärtig genug oder zu schüchtern um nachzuhaken. Ich fragte sie nur, ob es möglich wäre, die Herausnehmbare getrennt zu machen für OK und UK (so hatte ich es zwischendurch schon mal). Sie: "Na ja, eigentlich wäre das bei Dir nicht so gut - aber hm ... ja, gut, dann machen wir das halt so".

Krass, oder? Es wirkte alles total willkürlich bei ihr. Erinnert mich an so Geschichten, wo sich jemand den Abschluss in Medizin fälscht und dann jahrelang praktiziert und erst auffliegt, als jemand bemerkt, dass er von Tuten und Blasen keine Ahnung hat!

Jetzt hab ich den Salat. Bin zu alt, als dass man da konservativ behandeln könnte.

Tja ... soviel zu Unzufriedenheit mit KFO!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0