Mascha

Familienplanung und Vertrauen

Liebe Forenmitglieder, ich überlege schon seit drei Jahren herum, ob ich mich einer kieferorthopädisch/kieferchirurgischen Behandlung stellen soll (Kieferchirurg schlägt Bimax vor). Hauptgrund für eine solche Behandlung wäre die Hoffnung damit verschiedenen Gelenkproblemen beikommen zu können und Spätfolgen einer dauerhaften Fehlbelastung zu vermeiden. Allerdings mache ich mir auch um meine Lebensplanung Gedanken. Ich habe eine etwas über einjährige Tochter, muss meine Doktorarbeit noch zuende schreiben (das wird wohl noch zwei Jahre dauern) und möchte auch mindestens noch ein weiteres Kind. Jetzt bin ich 31. Wenn alles gut geht schafft man die kieferorthopädische Vorbehandlung wohl in 2 Jahren - in der Zeit müsste ich dann also auch die Diss. hinkriegen - dann die OP und ein halbes Jahr später die Plattenentnahme. Wenn aber Komplikationen eintreten, verschiebt sich dann wohl alles nach hinten.

Außerdem würde ich gern wissen, wie sehr einen die Behandlung mental gefangen nimmt. Lebt ihr einfach wie vorher weiter oder denkt ihr viel über die Behandlung nach. Ich neige leider Gottes sehr zum Grübeln und befürchte, dass ich dann viel Hirnkapazität an das Thema OP und ihre Risiken verschwenden werde. (Oder dass ich meinem Mann ständig die Ohren vollheule, weil ich Angst habe die falsche Entscheidung getroffen zu haben).

Ich habe mich auch bislang mit der naturheilkundlichen Schiene der Medizin wohler gefühlt als mit Chirurgen. Osteopathie und Co. haben allerdings die "Schieflage" nicht dauerhaft verbessern können.

Vielleicht kann mir jemand antworten, der die vielen Zweifel versteht. Ich würde mich freuen!

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Hey Mascha.

Ich bin 29, vor kurzem in eine neue Stadt gezogen und habe freiberuflich mit sehr vielen verschiedenen Menschen zu tun und kann mich nicht im Büro verstecken. Trotzdem mach ichs... mit dem Bewusstsein, dass ich in den nächsten zwei Jahren wahrscheinlich bis vor der OP mich immer schlechter artikulieren kann, wegen der Fehlstellungsverschlechterung. Plus natürlich die optischen Einbussen dadurch und die Spange.

Das einzige, was für mich eine Rolle spielt, ist das Endergebnis. In zwei Jahren ist der Spuk rum und man darf sich eine grosse Belohnung abholen... in drei/vier Jahren hat man die Behandlung schon wieder verdrängt/vergessen. (wenns gut läuft)

Das mit den Risiken: Mach Dir diese Gedanken jetzt, informier Dich, bis Dich das Thema schon langweilt und Dich nichts mehr überraschen kann. Dann fang die Behandlung mit dem Bewusstsein an, dass Du alles weisst. Wenn dann komische Dinge während der Behandlung auftreten, ist der Schockeffekt geringer. Such Dir Ärzte, denen Du vertraust und sei Dir bewusst, wie viele tausend Menschen das alles schon überstanden haben, von Schulkindern bis hin zu Rentnern. Denen gegenüber hast Du sogar den Vorteil, dass die Ärzte und die Medizin sich in der Zwischenzeit weiterentwickeln konnten.

Ich schieb das JA auch noch ein bisschen vor mir her, aber eigentlich spricht alles dafür.

viele Grüsse

Duke

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Hallo,

ich hab vor gut einem Jahr meine Behandlung angefangen und meine Situation damals: ich wollte mein Studium zu Ende bringen (Abschlussarbeit bis Ende Sept. fertig haben und alle Prüfungen Anfang 2010) und ein Kind haben.

Sprung zum jetzt, ein halbes Jahr später: Abschlussarbeit ist zu einer guten Hälfte geschafft und Kind ist unterwegs und Behandlung in vollem Gange und es hat sich schon soo viel getan!

Vor und am Anfang der Behandlung beschäftigt man sich schon SEHR viel damit, alles ist spannend, alles muss ergoogelt werden usw. Inzwischen les ich nur noch die Beiträge hier im Forum und ansonsten ist alles rund um die Zahnspange Alltag geworden. Sie lenkt garantiert nicht von der Uniarbeit ab. Spange und Schwangerschaft verträgt sich auch ganz gut (so lange bin ich noch nicht in der Situation, aber ich hab zum Behandlungsbeginn alle möglichen KFOs auch darauf angesprochen.)

Ich kann mir eher vorstellen, wenn man sich schon so viel mit dem Thema befasst hat, und eigentlich kurz davor ist, eine Zahnspange zu kriegen, es dann aber wieder aufschiebt, DANN lässt man sich davon ablenken, denn DANN denkt man immer darüber nach, wie es wäre, wenn man die schon hat. Wenn man dann die Behandlung irgendwann schon hinter sich hat. Wenn sie erstmal drin ist wird alles zur Normalität und stellt überhaupt kein Problem dar. Ich würds lieber gleich machen, als es noch länger aufzuschieben.

Viel Glück bei der Entscheidung.

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Hi Mascha,

ich kann das, was Els schreibt, voll unterschreiben.

Ein bißchen hängt es natürlich auch von dir selber ab, wie stark diese Situation dich emotional beschäftigt. Aber eigentlich ist es kein Problem.

Ich studiere auch und schreibe gerade an meiner Diss, und die KFO-Behandlung läuft so nebenher. Man geht eben alle 4-6 Wochen zum KFO, lebt aber sonst sein Leben rel. bald wieder wie gewohnt weiter. Natürlich kann es zwischendurch Situationen oder Zeiten geben, in denen es dich mehr beschäftigt (z.B. wenn die OP irgendwann in greifbare Nähe rückt), aber eigentlich ist eine KFO-Behandlung kein so einschneidendes Erlebnis.

Und zumindest ich habe auch in Zeiten, wo es mich mehr beschäftigt hat, trotzdem noch lernen/an meiner Doktorarbeit arbeiten können - es ist wirklich nicht sooo schlimm.

Das einzige Problem bei mir ist, dass die KFO-Behandlung deutlich länger gedauert hat als geplant und die OP jetzt zu einem ziemlich ungünstigen Zeitpunkt stattfindet (könnte im Oktober mit den Versuchen anfangen, aber da ich dann operiert werde, wird sich das blöderweise verzögern).

Solche Verzögerungen können ein Problem sein, wenn man einen enggesteckten Zeitplan hat - aber im absoluten Notfall (Examen, Schwangerschaft...) gibt es ja noch die Option, die OP zu verschieben.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein bißchen helfen.

Liebe Grüße, Anna

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Vielen Dank für eure Antworten. Wahrscheinlich würde ich auch weniger über die ganze Geschichte nachdenken, wenn ich nicht noch mit meiner Tochter zuhause wäre. Mein Mann ist Pfarrer und uns hat es vor einem Jahr von der Großstadt aufs Land verschlagen - da fehlt dann manchmal die gewohnte Betriebsamkeit mit städtischen Ablenkungen und Unikollegen. Hier versteht auch wirklich niemand, warum man sich so etwas "antun" kann. An der Diss. sitze ich auch ganz allein und da schweifen die Gedanken schon mal ab. Selbige schreibe ich dann auch noch über die neueren Entwicklungen im Gesundheitswesen - etwa über die gegenwärtige Kommerzialisierung dort. Aus theoretischer Sicht kenne ich mich also ganz gut mit Ärzten und den Rahmenbedingungen aus, unter denen sie arbeiten. Praktisch muss ich aber vertrauen.

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hallo :wink:,

freu mich dass ich gleich einen beitrag gefunden habe, der ziemlich meine situation widerspiegelt :) ich bin 32, studier jetzt im 2. bildungsweg und hab noch ca. 1,5 jahre vor mir. eigentlich wollten mein freund und ich bald ein baby, auch der zahnarzt hat gesagt dass das trotz spange kein problem wär. nun aber hab ich aber beim ersten kfo-besuch die nachricht bekommen: spange alleine wird nicht helfen, ich brauche auch eine op (unterkiefervorverlagerung). :(

eine op in der schwangerschaft ist sowieso nicht denkbar, mein kopf sagt mir dass ich dann halt den babywunsch bis nach der op aufschieben soll - aber das ganze kann ja auch jahrelang dauern, oder? :confused:

@mascha: kann also deine gedanken total gut verstehen. bin gespannt wie du dich entscheidest, ich hab in 14 tagen nochmal ein beratungsgespräch, da seh ich dann weiter. auch die kosten machen mir sorgen, seh schon den traum vom eigenen haus dahinschwinden ...

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Das Problem der anstehenden OP hab ich ja auch... Da es bis zur OP bei mir auch ein Weilchen dauert und ich die Babyplanung deswegen nicht aufschieben wollte, kommt die OP dann halt irgendwann, wenn das Baby da ist.

Ursprünglich wurde mir gesagt, dass es von Behandlungsbeginn bis OP UNGEFÄHR ein Jahr dauern würde. Ich hab mir gedacht: das passt ja perfekt, bis dahin haben wir genug Zeit, ein Baby zu kriegen. Inzwischen bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, ob das soooo ideal ist, da ich ja danach auch noch stillen werden (will) und daher auch nicht gleich weg kann. Und überhaupt, einige Wochen ausser Gefecht gesetzt zu sein, wenn das Baby noch nicht sonderlich alt ist, ist bestimmt auch nicht schön. Aber andererseits: es ging halt nicht anders... Weder wollte ich die Babyplanung wegen einer Zahnspange um JAHRE verschieben, noch lässt sich die OP umgehen und wenn dann irgendwann alles fertig ist, kann ich wenigstens auch gern auf Familienfotos lächeln!

Da beides (Zahnpange und Baby) mindestens mehrere Jahre dauert, ließ sich keins von beiden für mich wirklich aufschieben und es funktioniert ja auch beides zusammen. Also hab ich jetzt beides gleichzeitig. :)

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Hierzu kann ich euch grad was schreiben. Ich habe zwei kleine Kinder (2 und 1Jahr). Und vor 4Tagen hatte ich meine OP (UKRV).

Es ist hart, wirklich, da will ich euch jetzt nix vormachen.

Ich hole mal kurz aus: Die KFO-Behandlung begann bei mir im Mai 2005. Mit der losen Zahnspange kam ich überhaupt nicht zurecht und bekam dann ziemlich schnell die feste. Da hieß es, nach einem Jahr folgt die OP. Tja, im März 2006 haben wir dann erfahren, das ich schwanger bin. Der Kieferorthopäde hat ganz toll reagiert und die KK hat die Kosten für eine längere Behandlung übernommen. Ende 2006 kam dann unser Sohn zur Welt. Ende 2007/Anfang 2008 sollte dann endlich die OP sein. Im Januar 2008 gab es dann einen Termin, aber meine Zähne hatten sich irgendwie wieder verschoben. Also, OP Termin auf April verlegt. Tja, einmal nicht aufgepasst und Kind Nr.2 war völlig überraschend unterwegs im Februar 2008. Ich wieder zum KFO hin und bin dort in Tränen ausgebrochen. Ich wollte nur noch alles hinter mich bringen. Nun gut, er hat wieder total toll reagiert. Wir haben mit der KK eine erneute Kostenübernahme besprochen und die haben es auch genehmigt. *puh!* Desweiteren haben wir, der KFO und ich, uns geeinigt, die Spange jetzt die Schwangerschaft über rauszunehmen. Ich bekam einen Retainer in den UK und es war toll. Ohne Spange! So, unsere Kleine wurde geboren im November 2008 und im April 2009 bekam ich die Spange wieder. Und wir machten aus, dass spätestens Ende des Jahres die OP sein soll. Die Zeit verging und unsere Kleine wollte einfach so gar nix essen und ich stillte halt immer weiter. Anfang Oktober bekam ich dann einen Anruf vom KFO, ob ich mir vorstellen könne, mich in zwei Wochen operieren zu lassen. Tja,in Anbetracht der Tatsache, das meine Tochter noch nicht wirklich was aß und auch noch so kleine ist,...

Man findet immer was, was nicht passt. Ich habe trotzdem zugesagt. Ich wollte es hinter mich bringen. Ich habe mich wegen dem Stillen schlau gemacht und es wurde hier von der Ärztin abgesegnet, dass das kein Problem sei. Gibt auch eine tolle Internetseite, wo alle Medikamente aufgeführt sind und ob sie Stillkompatibel sind oder nicht.

So, am 14.10. bin ich also ins KH und es ist wirklich hart. Die Kinder fahren wieder heim und man fühlt sich einfach leer. Aber es geht. Finja isst mittlerweile am Tisch mit (ich sag jetzt mal nicht was, aber sie isst:roll: ) und wenn sie kommt, dann will sie gleich zu mir und erstmal stillen.

Ich will euch Mutmachen und gleichzeitig auch ehrlich sagen, das es nicht leicht wird mit kleinen Kindern.

Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr mir die gern stellen. Habe es ja jetzt alles durch - mit kleinen Kindern.

Achja, ich dachte am Anfang noch, vielleicht kann ich die Kleine einfach mitnehmen ins KH. Aber das ging nicht und ist auch ganz gut so: Ich hätte mich überhaupt nicht um sie kümmern können. Ich war immer nach dem Besuch von ihr und dem Stillen total fertig.

So, das war jetzt ganz schön lang. Vielleicht konnte ich euch ja helfen. Wie geschrieben, fragt, wenn noch etwas ist.

Lieben Gruß

Nicole, mit zwei kleinen wundervollen Kindern

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hallo anni1110!

ich hätte da mal eine frage.undzwar würde mich mal interessieren wie deine kinder reagiert haben als sie dich das 1. mal nach der op gesehen haben?

meine tochter ist gerade 2 geworden und ich habe etwas angst sie könnte mich nicht erkennen oder angst vor mir haben!:-(

lg

franzi

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hallo franzi,

mein großer war das erste mal am sonntag, donnerstag war op, bei mir. der hat nur kurz geschaut, mir erklärt, das wenn er geburtstag, mama´s aua wieder weg ist.:lol:

nee, der hat echt toll reagiert. und die kleine hat das noch nicht so gesehen, denke, die hat sich nur für´s stillen interessiert.:roll:

ich hoffe, ich konnte dir bisschen helfen. alles gute!

lieben gruß

nicole

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Hallo Mascha und alle anderen,

ich bin auch ganz neu hier und bisher nur stille Leserin gewesen. Bisher hatte ich nur eine Beratung in der MKG-Abteilung einer Klinik, die raten mir zu Bimax. Habe allerdings noch keinen KFO und weiß daher nicht, wie lange die Vorbehandlung dauern würde.

Meine zwei Kinder sind 3 Jahre und 9 Monate alt und ich kann mir absolut gar nicht vorstellen, da eine Woche im KH zu verbringen oder sonstwie davor und danach eingeschränkt zu sein. Es ist schon im gesunden Zustand alles anstrengend genug.

Der Kleine hat auch noch nie mehr als zwei Stunden ohne Mama verbracht und würde das auch momentan null verkraften. Natürlich - bei einem Notfall etc müßte es auch gehen, aber so lange man keinen hat, will man sich die Situation auch nicht schaffen.

Ich bin zur OP auch noch gar nicht entschlossen, bisher bin ich mit meinem fliehenden Kinn ganz gut durchs Leben gekommen und habe auch nur sehr wenige Beschwerden (in letzter Zeit stört mich die permanente Mundverspannung).

Als nächstes werde ich mir einen KFO suchen und je nachdem, wie die Zeiträume vor und nach OP sein würden, das ganze noch aufschieben, bis auch der Kleine mal so mindestens 2 oder 3 Jahre alt ist.

Jedem, der ein Baby plant, würde ich raten, die OP entweder davor zu erledigen oder frühestens, wenn das Baby 1-2 Jahre alt ist, davor ist es für alle Beteiligten einfach eine zu große Belastung.

Viele Grüße

bergfee

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Hallo Bergfee!

Ich habe ja die OP jetzt vor knapp zwei Wochen gehabt und meine Kinder sind auch fast 3 und fast 1Jahr alt. Mein Fazit: Nie wieder! Wirklich erst, wenn sie größer sind. Es ist eine Belastung für alle.

Bei mir war es nur so, dass meine Behandlung schon 2005 begonnen hat - ohne Kinder. Nummer eins war geplant und die Kleine war eine kleine Überraschung. Und irgendwie wollte ich jetzt auch nicht mehr - bin grad 30 geworden und so langsam will ich auch einfach nur noch, dass das alles ein Ende hat. Daher habe ich gesagt, jetzt.

Es ist anstrengend - ganz ehrlich. Bei mir kommt noch hinzu, dass die Kleine noch gestillt wird. So kam mein Mann jeden Tag mit ihr, auch direkt nach der OP, zum Stillen. Nach einer Woche im KH habe ich mich auf eigene Verantwortung entlassen.

Ich habe mich allerdings schon sehr verschätzt, was meine Kräfte angeht usw. Ich bin ziemlich fix und fertig. Der Große versteht mich kaum, da ich ja diesen Splint trage und das nervt mich total.

Ich kann es nur nochmal sagen: Nimm dir die Zeit, bis du und deine Kinder soweit sind. Aber das machst du ja, wie ich es aus deinem Beitrag erlesen kann. Alles Gute dir, wie immer dein Weg jetzt aussieht.

Lieben Gruß

Nicole

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Puh. Damit habe ich mich nie beschäftigt, da ich a) nie Kinder wollte, und nu einfach eins habe ;) und B) beruflich fertig bin mit Studium und Ausbildung.

Sie ist mittlerweile 1,5. Und ich muss gestehen, FALLS ein zweites irgendwann unterwegs sein sollte, ich habe NIE, NICHT EINE MINUTE darüber nachgedacht "was ist wenn ich schwanger bin / OP".

Ich habe mit 32 mein Kind bekommen und habe kein Problem, ein (WENN!!) weiteres mit 35 oder so zu bekommen.

Sehen kann sie mich ruhig nach der OP, ich würde es ihr erklären. Aber Ich habe solch große Probleme mit meiner Verzahnung / Kieferstellung, dass das einfach vorgeht. Sollte eine Schwangerschaft dazwischen kommen, wird sicher irgendwelche Mögichkeit geben, die Behandlung auf Stagnation zu halten.

Ich habe einen festen Ostepathen, bin auch nebenher fertige Yogalehrerin und baue sicherlich viel auf alternativ Medizin. Durch mein Sportstudium aber weiss ich auch, was nunmal knöchern/ muskulär da ist, wo und wie es ist. Und selbst mein Osteopath hat mir zugesichert, dass er zwar viel machen kann, aber eine knöcherne falsche Geschichte nun mit seinen Händen einfach nicht hinbekommt! Das ist auch einfach ein Fakt. Man kann auch kein 3. bein einfach "hinzaubern"..

In diesem Sinne würde ich einfach damit beginnen. Meine Freundin hat mit 39 ihr 3. Kind bekommen, ist dann einfach eine Frage der Einstellung und der geistigen Fitness. Aber ich finde, die eigene Gesundheit geht (bevor ein Kind da ist) erstmal vor allem

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Hallo

Ich habe mir vor meiner Behandlung auch den Kopf darüber zerbrochen wie lange sich die Familienplanung dadurch hinauszögern kann/wird.

Ich habe die Bahandlung fast 5 Jahre vor mir hergeschoben, und verschiedene Ärzte aufgesucht. Laut Behandlungsplan sollte die KFO Behandlung und die OP nach eineinhalb Jahren durch sein.

Für ein Kind war es zu dem Zeitpunkt noch zu früh. Wir waren erst ein knappes Jahr zusammen und wohnten ca. 500 Km auseinander.

Also her mit der Zahnspange!

Inzwischen bin ich zu ihm gezogen und habe dort einen neuen Job. (Vorstellungsgespräche mit Zahnspange sind nicht wirklich ein Problem)

Jetzt wollen wir endlich mit der Familienplanung loslegen - aber die Bahandlung hat sich durch kleine Hürden immer wieder verlängert. Jetzt habe ich die OP hinter mir, aber der Chirurg hat abgelehnt das Kinn gleich bei der UK VV zu operieren. Das soll bei der Materialentfernung gemacht werden.

Heißt ein weiteres halbes Jahr warten. Habe schon überlegt das Material einfach länger drin zu lassen, aber davon haben mir die Ärzte abgeraten.

Werde mir dazu noch andere Meinungen einholen.

Allgemein würde ich sagen Kind und KFO Bahandlung sind machbar. Man muss regelmäßig zum Arzt, aber die Einschränkungen hielten sich meiner Meinung nach in Grenzen.

OP kann man schlecht einschätzen. Die OP verträgt Jeder anders. Habe im Krankenhaus Leute gesehen bei denen die Schwellung nach einer Woche so gut wie weg war. Meine Zimmernachbarin war nach 3 Wochen schon wieder arbeiten.

Bei mir hat sich eine Seite entzündet, sodass ich 4 Wochen nach der OP ein zweites mal unters Messer und für knapp 4 Wochen ins Krankenhaus musste. Das wäre mit Kind sicher nicht möglich bzw. schwierig, wenn man keine Großeltern in der Nähe hat, die in dieser Zeit mit helfen können.

Perfekt planen kann man weder das Eine noch das Andere.

Bei mir waren halt die gegebenen Umstände ausschlaggebend um mit der Bahandlung zu beginnen und währenddessen nicht mit der Familienplanung loszulegen...aber man wird ja nicht jünger, die 30 steht direkt vor der Tür und jede weitere Verzögerung ist einfach nur noch frustierend.

bearbeitet von Zahnfee09

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da haben sich ja viele Antworten angesammelt! Habe mich im letzten halben Jahr für die OP entschieden und bin seit Oktober Spangenträgerin.

Neulich wollte ich mir dann sicherheitshalber die Pille verschreiben lassen, hab sie nach der Lektüre der häufigen Nebenwirkungen aber wieder weggelegt. Ein bisschen bleibt es also ein Glücksspiel, aber vielleicht komm ich ja mit Rechnen und Kondomen ohne Schwangerschaft über die OPs. Im Forum hab ich seit meinem letzten Eintrag irgendwann im Sommer gar nicht mehr geschaut. Irgendwie habe ich jetzt meine Entscheidung getroffen - mit dem Hin- und Herüberlegen ist es also fürs erste vorbei. Manchmal werde ich freilich doch noch skeptisch, wenn es umThemen wie übelflüssige Operationen und Komplikationen im Krankenhaus geht. Habe meinen Chirurgen schon mal gefragt, ob einer seiner Patienten schon mal eine dauerhafte Maulsperre davongetragen hat. Die Frage fand er nicht lustig.

Liebe Grüße!

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