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Jera

14 Tage nicht sprechen?

Hallo,

ich war heute das erste Mal seit 10 Jahren wieder beim Zahnarzt/Kieferorthopäden.

Irgendwann muss man seine Angst überwinden und meine schiefen Zähne stören mich schon lange. Mittlerweile hätte ich auch das nötige Kleingeld um zumindest in Raten einen günstige Zahnspange bezahlen zu können.

Ich wollte mich heute eigentlich nur beraten lassen und fragen, was das so kostet.

Womit ich nun gar nicht gerechnet habe, ist eine OP. Mein Unterkiefer steht zu weit hinten, das war mir bewusst. Ca. eine Backenzahnlänge, also 8 mm, sollen es sein.

Nun müsste ich also ein Jahr eine Zahnspange tragen und danach käme die OP. Alles wird von der Krankenkasse bezahlt, also schonmal keine Geldprobleme.

Ich habe natürlich Angst vor dieser OP, aber die Ärztin sagte, dass es sonst einfach kein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis gäbe. Ich würde zwar durch eine Zahnspange grade Zähne bekommen, aber hätte einen gewaltigen Überbiss ^^.

Nun sagte sie auch, dass mir nach der OP die Zähne mit einem Draht so verzurrt werden, dass ich den Mund nicht öffnen kann. Oo Ist das so? Sie sagte was von 14 Tagen. Wie soll man dann essen?

Ich habe nun schon Abdrücke und Bilder machen lassen, die zur Krankenkasse geschickt werden. Und ich habe mir einen Beratungstermin geben lassen in 4 Wochen bei dem Arzt, der die OP dann durchführen würde in einem Jahr.

Tja äh wie ist das nun, was wird da genau gemacht? Ich hab hier jetzt nichts gelesen vonwegen 14 Tage nicht sprechen können?

Ich mach mir da jetzt eigentlich noch nicht allzu viele Gedanken drüber, aber ich weiß genau ein Jahr geht schnell vorbei und dann sitz ich da und kann die Nächte nicht schlafen und hab voll die Panik vor dieser OP.

Grüße, Jera

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Hallo Jera !!

Bei dir wird nur der Unterkiefervorverlagert oder auch der Oberkiefer?

Ich hatte eine Unterkiefervorverlagerung, da ich auch einen Überbiss besaß.

Hatte natürlich auch das Glück ,das ich kein Splint brauchte und nur Gummis nach der Op eingehängt bekommen habe. Wobei man da auch den Mund nicht soweit auf bekommt. Aber reden konnte ich da trotzdem:-D is zwar anstrengend aber es geht.:-D

Was ich hier so im Froum mitbekommen habe ist, das es bei einer Bimax ( Oberkiefer und Unterkiefer) verdrahtet wird .

Wenn du noch Fragen hast nur zu!

Lieber Gruss Bella

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Hallo Jera,

ich hatte morgen vor 6 Wochen meine Unterkiefer-Vorverlagerung. Natürlich ist es nicht unbedingt ein Spaziergang, aber es ist absolut zu Überleben.

Zum Vorgang selbst können wahrscheinlich andere bessere Erklärungen abgeben, aber zusammengefasst wird der Kiefer durchtrennt, neu positioniert und per Metallplatten und Schrauben fixiert.

Die erreichte Kieferstellung wird schließlich meistens durch eine vorher angefertigte Aufbissschiene (den Splint) fixiert. Meistens passiert dies anhand von Gummis, manchmal wird das auch mit Draht fixiert.

Die Länge der Fixierung ist auch verschieden von ein paar Tagen bis zu mehreren Wochen - ich gehörte zu den armen Säuen die 4 Wochen lang den Splint tragen mussten und während dieser Zeit lediglich Suppe essen konnten. Aber das ist wirklich von Krankenhaus zu Krankenhaus verschieden und vor allem: Irgendwann ist es eh vorbei ;-)

Sprechen kannst du schon die ganze Zeit, allerdings etwas schlechter, weil du durch den Splint etwas lispelst (zumindest ich) und manchmal erteilen die Ärzte auch Sprechverbot (ein Junge, der einen Tag vor mir operiert wurde durfte wirklich nicht reden - mir wurde lediglich empfohlen so wenig wie möglich zu reden).

Ich bereue die Entscheidung nicht, die Operation gemacht zu haben, aber Angst hatte ich gewaltig davor.

Lg,

muse

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Danke für die schnellen Antworten :)

Also ich habe mir schon einen Beratungstermin bei dem Chefarzt der Klinik geben lassen. Der wird mir das dann sicher alles genau erklären können. Sonst würde ich mich darauf auch nicht einlassen ^^

Ich denke bei mir wird nur der Unterkiefer korrigiert, von dem Oberkiefer hat die Ärztin nun nichts gesagt.

Ich hatte übrigens auch schon einmal eine Zahnspange. Aber der Kieferorthopäde kam mir damals schon nicht sehr kompetent und schon gar nicht nett vor. Ging auch ganz schnell da waren meine Zähne wieder schief. Meine Mutter sagte mir, dass ich die Kosten eh nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt bekommen würde, deshalb bin ich auch nicht eher hingewesen.

Und nun das.

Ich denke ich werde es machen lassen. Ich will meine Zähne ja nunmal korrigiert haben und eine OP bräuchte ich sowieso, weil die Weisheitszähne weg müssen.

Es geht ja dann auch in nur einem Jahr und fast völlig kostenfrei.

Habt ihr denn eine bestimmte Zeit gewählt, wann ihr die OP habt machen lassen? Kann man die Zahnspange auch ein paar Monate länger tragen? Ich würde die OP in den Semesterferien machen lassen wollen.

Genehmigt die Krankenkasse die OPs eigentlich immer? Ich kann mir das gar nicht vorstellen bei mir. Ich finde den Überbiss gar nicht so schlimm und hätte auch damit leben können. Man sagt mir zwar, dass ich wenig Kinn habe, aber naja.

Ach eine Frage habe ich noch: Wozu trägt man die Zahnspange vor der OP? Ist die dazu da, damit die Zähne schon komplett gerade werden und bei der OP wird dann nur der Unterkiefer nach vorne operiert?

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Wenn der Kiefer versetzt wird, verändert sich ja auch dein Biss. Da drauf bereitet der KFO durch die Zahnspange vor. Sprich, da ist schon ein bißchen mehr als "nur" gerade Zähne.

Und zur Terminierung: Ich habe meinen Termin extra vor Studienbeginn gelegt. Es ist also möglich. Vor der Op soll eh 6 Wochen lang keine Zahnbewegung stattfinden. Wenn der KFO ein halbwegs gutes Timing drauf hat, sollte das also funktionieren.

Ich würde mich allerdings nicht zu sehr auf das Jahr fixieren. Mir wurde auch gesagt, ich werde nach 1 Jahr operiert und dann hat eine Zahnbewegung derart hingezogen (Lückenschluss mit Weisheitszahn) das ich erst 2 Jahre nach dem Einsetzen der Spange operiert werden konnte..

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Ich hatte vor zwei Wochen eine Oberkiefervorver. bzw. auch eine Kinnverl. Nicht alle Kieferchirurgen verdrahten nach einer OP den Kiefer. Das ist unterschiedlich. Bei mir wurde nichts verdrahtet und ich bekam danach auch keinen Splint. Die ersten drei Tage waren nicht einfach aber dass ist alles wirklich halb so schlimm. Das Essen ist natürlich alles andere als angenehm. Ich esse seit zwei Wochen Suppe, Brei und Joghurt bzw. trinke ich täglich Fresubin. Aber dass alles kann man überstehen. Ich habe mich bereits nach einer Woche wieder einigermaßen fit gefühlt. Die Schwellung war nach einer Woche so gut wie vorbei... Natürlich hast du Schmerzen... Aber die sind mit ein paar Schmerztropfen auszuhalten. Ich muss sagen: Ich würde es sofort wieder machen. Nur Mut!!!!

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Hallo,

ich wollte mich mal wieder melden.

Ich hatte jetzt meinen Beratungstermin bei dem Arzt, der die OP durchführen soll, wenn sie denn genehmigt wird von der Krankenkasse.

Der hat mir gesagt, dass meine Zähne dann mit diesen Gummis über die Brackets zusammen gehalten werden, damit sich der Muskel nicht wieder zurückzieht und alles umsonst war.

Ich hab ihn dann gefragt wie man damit essen kann *g*.. und er sagte "Naja flüssig... gibt ja diese tollen Smoothies und sowas" :D

Bei mir soll dann tatsächlich nur der Unterkiefer vorverlagert werden.

Und wenn die Platten ein halbes Jahr später rauskommen, kann man das Kinn auch eventuell noch ein wenig verlagern, wenn es nicht gefällt.

Meine Weisheitszähne müssen erst vor der OP raus. Das will der Arzt allerdings nicht mit Vollnarkose machen, sondern in zwei Operationen jeweils zwei Zähne rausholen. Alles, was ich da zusätzlich zur örtlichen Betäubung bekommen darf, ist so eine Schlafspritze.

Hm :???:

Ich warte erstmal die Bewilligung der Krankenkasse ab.

Eigentlich freue ich mich schon, wenn es denn klappt. Schöne, optimal funktionierende Zähne wären was tolles. :-D

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Hallo Jera,

ich kann mich total in deinem Beitrag wiederfinden - nicht zuletzt daher, weil ich auch 8 mm Fehlstellung im UK habe und wieder schiefe Zähne.

Zum KFO ging ich eigentlich nur wegen der nun wieder stark schiefen Zähne und war geschockt als er mir sagte ich müsste bei meinem starkem Fehlbiss unbedingt eine OP machen. Ich hatte in jüngeren Jahren auch schon eine KFO-Behandlung, auch ohne OP.

Nun ja, im Prinzip genau wie deine Geschichte.

Und Ängste vor der OP habe ich ebenfalls. Puh, vor allem wusste ich gar nicht das die Metallplatten wieder heraus müssen. Ohh jee.

Vorfreude und riesen Ängste halten sich bei mir die Waage. Noch ist nichts entschieden, ich warte auf ein Gespräch mit dem KFC und dann auf das "OK!" der KK.

Ich drück dir die Daumen dass es bei dir klappt.

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Noch Jemand :smile:

Also bei mir hat sich einiges ergeben, was mir eher Angst macht :/

Und zwar wurde der Behandlungsplan erstmal abgelehnt, weil vorher noch weitere chirurgische Maßnahmen notwendig sind. Heißt: Mir sollen oben und unten hinter den Eckzähnen, die kleinen Backenzähnchen gezogen werden.

Dann hab ich gleich 4 Zähne weniger.

Da meine Weisheitszähne auch weg müssen (hab deswegen schon Zahnschmerzen), will die Ärztin mir beim nächsten Termin gleich alle 7 Zähne, die weg müssen, rausholen.

Ja, ich war etwas geschockt, als ich hörte, dass die Zähne nun auch noch weg sollen. Der Gutachter meinte halt, dass mein Engstand der Zähne sonst nicht korregiert werden könne.

Ich hab dann gleich noch so eine Mappe bekommen, was dann alles gemacht wird nachdem die Zähne raus sind und was mich das monatlich kostet.

Also da werden die ganzen Zusatzleistungen aufgeführt. Ich zähl das mal auf, möchte gerne wissen, was ihr davon haltet:

1. KFO-Rein, Versiegeln, PZR pro Zahn

2. Elastische Thermobögen

3. Selbstligierende Brackets

4. 6 Vollkeramikbrackets

5. Diagnostikpaket

6. Funktionsdiagnostik

7. Unsichtbare Retentionsgeräte

8. Festsitzendes Retentionsgerät im Unterkiefer

Das sind alles meine Extraleistungen. So komme ich auf eine Rate von fast 62 Euro im Monat, die ich 4 Jahre lang zahlen muss. Davon bekomme ich 500 Euro wieder.

Ist das nicht alles ein wenig teuer?

Uff, ich bin überfordert.

Zum einen hab ich Angst, dass die Krankenkasse die Behandlung doch nicht bewilligt, obwohl es ja jetzt scheinbar nur an diesen 4 Zähnen liegt, die ich noch zu viel im Kiefer habe.

Dann habe ich Angst, dass ich mir da zu viel Schwachsinn andrehen lasse, obwohl die Ärztin schon einen kompetenten Eindruck auf mich gemacht hat. Allerdings wollte sie mir am liebsten sofort die ersten Zähne entfernen, was ich dann aber abgelehnt habe.

Ich kenne mich ja kaum aus mit der Materie, kann also selbst schlecht entscheiden was notwendig ist und was nicht... aber irgendwie fällt es mir schwer dann einer Ärztin so blind zu vertrauen.

Immerhin bekomme ich jetzt erst im November meine Zähne gezogen, dann auch bei dem Chefarzt vom Klinikum, in dem auch später auch operiert werden soll, und mit Schlafspritze.

Ich find das auch komisch, dass sie von diesem Retentionsgerät vorher nichts erwähnt hat. Ich soll dann nach der OP, wenn die feste Spange irgendwann rauskommt noch ca. ein Jahr diesen durchsichtigen Plastikschienen tragen und dann bekomme ich dieses festsitzende Gerät hinter die Zähne.

Tja, was würdet ihr machen, ist das alles gut so? :717:

Viele Grüße!

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hallöchen jera,

ich bin ehrlich gesagt geschockt wie teuer deine behandlung ist und wie wenig du wieder bekommst.

nur zum vergleich bei mir wird eine bimax gemacht und ich zahle monatlich 37.03 auf 3 jahre laufzeit und bekomme ca 1300€ + sonderzahlunge wieder!

da verstehe ich nich warum deins so teuer ist!?!?!

meine KK hat die behandlung sofort genehmigt obwohl bei mir auch noch zähne gezogen werden mussten!!!

bei welcher KK bist du denn wenn ich fragen darf???

Liebe grüße Steffi

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Tja, also ich zahle im Monat 52 Euro für diese Extraleistungen, die nicht von der Kasse übernommen werden und 10 Euro, die ich später von der Kasse wieder bekomme.

Ich bin bei der AOK.

Ich kann mal einzeln auflisten, was z.B. diese elastischen Thermobögen etc. kosten.

Ich war nur ziemlich geschockt, weil man ja für 3000 euro schon fast eine Zahnspange bekommt, ohne dass die Krankenkasse überhaupt etwas bezahlt.:roll:

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