Annawake

Set up, Face bow usw. im Marien - wie läuft das ab?

Hi!

Meine OP rückt ja langsam näher, und mich würde interessieren, wie die OP-Vorbereitung im Marienhospital abläuft und was für Untersuchungen gemacht werden.

Bekommt man z.B. ein CT? Oder werden nur Röntgenbilder und Abdrücke gemacht?

Wie lange dauern die einzelnen Termine ungefähr?

Ich würde mich freuen, wenn ihr berichtet, wie das bei euch war.

Danke und liebe Grüße, Anna

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Hi Anna !

Ich hatte letztes Jahr im Oktober meine GNE im Marienhospital.

Da wurden Röntgenbilder, Abdrücke und Bilder von mir gemacht.

Denke, das machen die vor jeder OP.

Ich drück dir fest die Daumen und wünsche dir, damit du keine Schmerzen hast.

Berichte darüber, denn ich komme Ende nächsten Jahres wieder dran.

LG

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Hallo Anna,

meine Bimax im Marien war am 13.7.09. Es gab drei Vortermien. Der erste war recht früh vor der OP und da wurden auch nur Abdrücke und Bilder gemacht. Das ging recht fix. Ach ja, geröngt wurde auch noch. Da kommt es halt immer drauf an, wieviel los ist. Bin auch schon `ne Stunde dort gesessen und hab gewartet. :roll:

Beim zweiten Termin wurde der Gesichtsbogen vermessen. Nix dramatisches. Ein kleines "Gestell" wird am Kopf befestigt und dann liest der KC irgendwelche Werte ab. Außerdem schaut er, ob das Gesicht symmetrisch ist. Abstand Lippe-Nase, Augen-Mund etc wird gemessen. Und Abdrücke für den Splint wurden gemacht. Länger als 30 min ging das aber auch nicht. Beim letzten Termin wurde der Splint anprobiert und mit Splint musste ich dann noch zum röntgen.

Ein CT wurde nicht gemacht. Ist, glaube ich, auch nicht üblich.

Wünsche dir alles Gute für deine OP. Bist dort gut aufgehoben. :-D

Wann isses denn soweit?

lg

Steffi

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Hi Eddy, hi Steffi,

danke für eure Antworten. Ich fühle mich da auch sehr gut aufgehoben. Die OP ist für den 1. Oktober geplant =) *freu*.

Noch eine Frage: habt ihr bei der GNE/der Bimax eine Krankenhaus-Einweisung (ist, glaube ich, so ein hellgrünes Formular) oder eine normale Überweisung (rosa Zettel) von euren KFOs bekommen? Ich habe bei meinem KFO um eine Einweisung gebeten (die man ja normalerweise braucht, wenn man stationär aufgenommen wird), aber eine Überweisung bekommen, und bin jetzt nicht sicher, ob das ausreicht.

Face bow und Set up hatte ich am Montag. Es lief ungefähr so ab:

Zunächst schickten die Leute aus der Ambulanz mich in die Röntgenabteilung, und es wurden Röntgenbilder (Panoramaaufnahme, Seitbild und "Frontalaufnahme") des Schädels gemacht.

Dann ging es zurück in die Ambulanz, wo ich eine Weile warten musste. Es hieß zunächst, dass eine Assistenzärztin die Untersuchung durchführen würde, tatsächlich hat es dann aber der Chef gemacht.

Er hat meinen Biss angeschaut, eine Anamnese erhoben, in der auch nach Beschwerden im Kiefergelenk gefragt wurde, und meine Mundöffnung und die Fähigkeit, den Unterkiefer zu bewegen (vorschieben, nach rechts und links verschieben) wurde überprüft.

Dann wurden Abdrücke mit so einer blauen Masse, die mir mit einer Spritze zwischen die Zähne appliziert wurde, gemacht und geschaut, wie meine Nase aussieht, die Gesichtshälften "verglichen" und geschaut, ob die Mittellinie verschoben ist.

Der Abstand zwischen Nase und Oberlippe wurde gemessen und der Chirurg schrieb sich auf, wie meine Lippen aussehen (UL normal, OL schmal).

Dann wurden Fotos gemacht (Zähne, Gesicht von vorne, Profil und Halbprofil).

Dann hat die Assistenzärztin (mit dem o.g. Gestell, das mit Stöpseln in den Ohren befestigt wird) mein Gesicht vermessen, es wurden Abdrücke gemacht, und das wars.

Dauer: Röntgenbilder ca. 20 Minuten, Wartezeit ca. 1,5 Stunden, Set up/face bow ca. 1 Stunde.

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PS: einen OP-Bericht werde ich auf jeden Fall schreiben.

Es gibt hier aber auch schon ein paar sehr informative Berichte übers Marien, z.B. von Rock and Metal und ff1977.

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Hi Anna,

na, das ist ja dann schon bald.

Dann wird wohl nächste Woche der Termin für die Splint-Anprobe sein?!

Also ich glaube, ich hatte auch nur eine Überweisung. Bin mir aber nicht sicher. Kannst ja sicherheitshalber mal im Marien anrufen und nachfragen.

Ja, bei der Warterei geht die meiste Zeit drauf. Sonst wäre man viel schneller fertig mit den Untersuchungen. Vor allem beim Röntgen ist manchmal recht heftig.

Alles Gute

Steffi

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Hey Anna

vielen dank für dein Ausführlichen Bericht so kann man Gleich mit fühlen und wissen was dann für ein Selbst mal zu kommt in der Ferne :-D

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Gestern hatte ich meinen Termin zur Splinteinprobe.

Normaler Ablauf ungefähr: Splint rein--> zum Röntgen --> Splint wieder raus und entspannt shoppen gehen.

Bei mir lief es etwas anders: Leider stellte sich rel. schnell heraus, dass der Splint nicht mehr passte, weil sich wohl die Backenzähne im Oberkiefer verschoben hatten (k.A., wie das passiert sein kann - vor Allem in der einen Woche...).

Der Versuch, mir den Splint anzupassen, scheiterte daran, dass ich meine Kiefermuskulatur nicht ausreichend entspannen konnte und den UK dadurch nicht weit nach hinten bekam.

Nachdem die Ärztin eine Weile selbst versucht hatte, meinen Kiefer zu überreden, sich nach hinten zu bewegen, wurde Prof. W. geholt , und ich bekam eine Kiefermassage a la Chef. Da ich aber ziemlich großen Respekt vor meinem Operateur habe und mir v.a. die ganze Situation furchtbar peinlich war, hatte das nicht wirklich den gewünschten Effekt... :0(

Nach einigem "Herumschrauben" beschlossen die Ärzte, ein Gerät zu holen, das die Kiefermuskulatur lockern sollte. Sollte das nicht funktionieren, wurde mir gesagt, müsse ich eine Narkose (Analgosedierung) bekommen. Yippie...

Wenig später erschien ein anderer Arzt mit dem "Entspannungsgerät". Es handelte sich dabei um eine Art Plastikbügel, auf den ich beißen sollte. Der Sinn dahinter war wohl, die Kiefermuskulatur so zu ermüden, dass sie locker wurde.

Ich habe mindestens 20 Minuten mit diesem Ding im Mund dagesessen - mit 2 Ärzten, die auf mein Gesicht starrten, lustige Bemerkungen machten und alle paar Minuten fragten: "Passiert schon was?" "Gleich passiert es!".

Aaahhhhhhh....

Ich hatte schon die Befürchtung, dass ich dank meiner gut trainierten Kiefermuskulatur vermutlich noch Weihnachten mit dem Gerät im Mund in diesem Behandlungsraum verbringen würde, aber irgendwann hat es doch noch geklappt - Gott sei dank kam ich um die Narkose herum.

Ein neuer Splint wurde gleich vor Ort angefertig, und dann wurde ich mit dem Splint im Mund zum Röntgen geschickt.

Auf dem Weg bekam ich einige ziemlich seltsame Blicke ab, quasi: "Wo hat man die denn rausgelassen?" - alle Leute starrten mich und meinen wohl ziemlich überdimensionalen Splint (der durch die Kombination Splintplastik/Kleber auch noch rot/weiß gestreift war, es sah tatsächlich aus, als ob ich mir einen riesigen Lutscher komplett in den Mund gesteckt hätte) an. Ich hoffe, er wird zumindest soweit abgeschliffen, dass die Ränder nicht mehr 5 mm weit aus meinem Mund herausstehen...(ich denke schon - der andere Splint, der nicht mehr gepasst hat, war viel kleiner und komfortabler).

Beim Röntgen stellte sich heraus, dass eines der Röntgengeräte kaputt war, so dass nicht alle Aufnahmen an diesem Tag gemacht werden konnten. Ich werde also demnächst nochmal nach Stuttgart fahren müssen.

Aber immerhin scheint der Splint zu passen.

Ich hoffe nur, dass meine Zähne sich in den 9 Tagen bis zur OP nicht nochmal verschieben...

Aber: ich habe die Zahnarzthelferin in der Ambulanz gefragt, ob sie öfter Patienten haben, die so verspannt sind. Haben sie nicht, ich war in den 9 Monaten, die sie schon dort arbeitet, der Pat. mit den schlimmsten Verspannungen. Ist also eher die Ausnahme.

Wegen der Überweisung/Einweisung habe ich auch gefragt: anscheinend reicht eine Überweisung aus.

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vielen dank für dein Bericht das war ja wohl echt nicht toll wo dir der Splint nicht mehr gepasst hat aber End egut alles gut hoffen wir es mal

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oh scheiße^^

Da hat der Vorführeffekt wohl kräftig mitgewirkt...aber, dass die einem da schon ne Narkose androhen nur wegen diesem Splint...oh mein gott!!! Ok, was heißt "nur", aber klingt schon heftig und nicht sehr entspannungswürdig...

Sie's so, das war die Generalprobe, die ist jetzt nicht so hipp gelaufen, dafür wird die OP dann umso besser :)

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DAS (mit dem Vorführ-bzw. Generalprobeneffekt) hab ich auch gedacht und es hat mich sehr getröstet ;0).

Ich bin leider ein etwas "komplizierter Fall", da bei meiner 1. KFO-Behandlung als Kind ein Behandlungsfehler gemacht wurde und auch die 2. Behandlung nicht optimal gelaufen ist. Das macht jetzt alles ziemlich schwierig - normalerweise läuft es nicht so ab wie bei mir! Und der Splint ist halt doch extrem wichtig für die Op...

Aber ich fühle mich dort echt gut aufgehoben und hoffe einfach, dass die das hinkriegen! Bei einem weniger erfahrenen Operateur (z.B. bei mir an der Uni, wo Bimax-OPs zwar durchgeführt werden, aber eben viel seltener) hätte ich deutlich mehr Angst.

Liebe Grüße, Anna

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Aber ich fühle mich dort echt gut aufgehoben und hoffe einfach, dass die das hinkriegen! Bei einem weniger erfahrenen Operateur (z.B. bei mir an der Uni, wo Bimax-OPs zwar durchgeführt werden, aber eben viel seltener) hätte ich deutlich mehr Angst.

Liebe Grüße, Anna

Jaa ich denk auch, dass man den Menschen im Marienhospital vertrauen kann. Ich hab auch so den Eindruck, dass die sich alle unter einander auch gut verstehen, was ich von den wenigen Malen behaupten kann, die ich dort war.

...und letztendlich hat der Splint ja gepasst und das ist die Hauptsache =)

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Hallo Anna,

hast Du Deine Vorbereitungstermine auch so hopplahop vor der OP? Also bei mir beginnt der erste von drei Terminen (Set-up) direkt drei Wochen vor der OP, und dann geht's im Wochenrhythmus mit den restlichen beiden weiter.

Ich finde das alles nur ein bißchen kurzfristig...

VG Angsthase1

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Bei mir war es auch so "hopplahopp": die ersten beiden Termine hatte ich 2 1/2 Wochen vor der OP, die Splinteinprobe dann am Montag (10 Tage vor der OP).

Vielleicht machen die das deshalb so zeitnah zur OP, um zu verhindern, dass sich die Zähne nochmal verschieben? Wäre der einzige logische Grund, den ich mir vorstellen kann.

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