flower77

Ablauf bis zur Zahnspange - Kostenplan

Hallo,

soll demnächst eine feste Zahnspange (MEAW) bekommen. Habe hier schon in vielen Beiträgen gelesen wie lange das vom Erstgespräch bis zur Zahnspange dauert und bin nun verunsichert, da das bei mir so schnell geht.:confused:

War diese Woche bei einem Gespräch, wo allerdings nur ich Fragen an den KFO gestellt habe (der KFO ist gleichzeitig mein Zahnarzt mit kieferorthopädischer Zusatzausbildung). Der genaue Ablauf wurde mir noch nicht erklärt, es gibt auch noch keinen Behandlungsplan (???).

Weil ich mich bereit erklärt habe, die Behandlung zu machen, wurde ein Termin in 3 Wochen ausgemacht, an dem ich im OK erstmal eine Multiband, also normale feste Zahnspange (keine MEAW) für ca. 2 Monate bekommen soll, damit sich die Zähne im OK lockern, danach MEAW.

Dann war ich noch in einer Röntgenpraxis (seitlich mit Weichteilfilter und von vorne), die Bilder bringe ich nächste Woche meinem Zahnarzt.

Alles weitere, d.h. Abdrücke und Zahnreinigung sollen erst beim Termin in 3 Wochen gemacht, gleichzeitig aber schon die Zahnspange im OK eingesetzt werden. Dazwischen habe ich keinen Termin mehr.

Hatte in der Praxis ein gutes Gefühl. Heute sind mir aber immer mehr Zweifel gekommen, ob das so stimmen kann.

Normalerweise dauert das doch alles viel länger bis zur Behandlung, oder? Muss nicht erst ein Behandlungsplan gemacht und unterschrieben und noch dutzende andere Sachen besprochen und gemacht werden, bevor der ZA loslegen kann?

Meine Diagnose:

rechts 1/2 Prämolarenbreite Klasse I

links Klasse I

Front Klasse II

75, 85 ad Ex und Lückenschluss.

Ausserdem habe ich eine private Zusatzversicherung, die von mir einen detaillierten Kostenplan für die Teilkostenerstattung benötigt.

Mein ZA meinte nachträglich (telefonisch) aber, er könne nur einen pauschalen (nicht detaillierten) Kostenplan abgeben, auch die Rechnungen (die ich auch nur halbjährlich erhalte) wären nicht detailliert. Damit kann die private KV aber nichts anfangen und die Praxis lässt hier nicht mit sich reden. Meinte detaillierte Aufschlüsselung wäre zu aufwendig - hätten sie noch nie gemacht und würden sie nicht machen und wenn ich das haben wolle, müsse ich leider zu einem richtigen KFO gehen.

Natürlich könnte ich noch einen anderen KFO aufsuchen, aber aus verschiedenen Gründen möchte ich die Behandlung schon bei meinem Zahnarzt machen. Ich bin bei ihm schon einige Jahre und war immer zufrieden. Er macht die MEAW-Technik schon einige Jahre, und das soll eine erfolgversprechende und schnelle Methode sein (auch laut Internet). Ich kenne zwei Leute die die Behandlung bei ihm machen liessen und begeistert sind. Auch sind die Kosten und die Behandlungsdauer für die MEAW-Technik wesentlich geringer als bei einer normalen festen Spange. Und diese Technik bietet hier bei uns sonst keiner an ...

Was meint ihr dazu?

Lg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Servus im Forum!

Entweder ich steh auf dem Schlauch oder ich weiss einfach nicht was die MEAW Technik ist?!

Was mich stutzig macht ... du hast einen Zahnarzt, der selber kein Röntgengerät hat?

Darf man fragen, wie alt der Doc ist?

lg feigling

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Servus im Forum!

Entweder ich steh auf dem Schlauch oder ich weiss einfach nicht was die MEAW Technik ist?!

Was mich stutzig macht ... du hast einen Zahnarzt, der selber kein Röntgengerät hat?

Darf man fragen, wie alt der Doc ist?

lg feigling

Danke für die schnelle Antwort!!!

MEAW-Technik:

"Das äußerlich erkennbare Zeichen dieser Technik ist der Multi-Edge-Arch-Wire Bogen. Daher auch die Bezeichnung MEAW(Übersetzung: Bogen mit vielen Schlaufen). Dieser Bogen wird oft auch als Multiloop Bogen bezeichnet. Durch die einzelnen Schlaufen kann jeder einzelne Zahn in jede Raumrichtung bewegt werden. Diese Bögen sind bei richtiger Aktivierung in Kombination mit den elastischen Gummiringen, die zwischen Ober- und Unterkiefer eingehängt werden müssen, außerordentlich wirksame Werkzeuge zur Korrektur von Fehlstellungen die mit der weit verbreiteten Straightwire Technik (Bedeutung: gerader Bogendraht) nicht oder nur in Kombination mit einem weitreichenden kieferchirurgischen Eingriff behandelt werden können."

Sieht fast aus wie eine normale feste Zahnspange, nur mit zusätzlichen Drahtbögen. :???: Im Internet findet man auch Bilder davon.

Ein normales Röntgengerat ja, aber zum Seitenröntgen mit Weichteilfilter musste ich in eine radiologische Praxis.

Mein Zahnarzt ist etwa 40.

Lg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey, also ich persönlich würde keine Behandlung starten ohne einen genauen Kostenplan. Zum einen brauchst du das ja für die Versicherung ( oder willst du nun doch es alles selbst zahlen ) und zum anderen ist es schon auch eine Art Vertrag der dadurch geschlossen wird, ins blaue würde ich nicht starten.Zumal normalerweise es auch bei jedem anderen Arzt üblich ist detaiierte Rechnungen zu erhalten um auch ein stückweit die Richtigkeit zu überprüfen, sonst könnte ja alles mögliche in Rechnung gestellt werden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ok danke für die erläuterung - jetzt weiss ich was du meinst!

mir war die abkürzung nicht bekannt.

das mit dem kostenplan würde mich stutzig machen - warum keine detail erläuterungen? das argument "zu viel arbeit" ist ja wohl ein witz.

an deiner stelle würde ich mich jedenfalls noch wo anders vorstellen, kann nicht schaden!

man muss einfach genug vertrauen aufbauen, sich ganz sicher sein mit der wahl des kfo! ansonsten werden einem die ganze behandlungszeit zweifel begleiten.

vielleicht kannst auch nochmal bei der versicherung nachfragen, ob eine kostenübersicht nicht doch reicht.

lg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank für eure Meinungen!!!

Ja, das mit dem Kostenplan macht mich auch stutzig, das verstehe ich auch nicht. Hatte allerdings nachdem ich dies erfahren hatte noch keine Gelegenheit selbst mit dem Zahnarzt darüber zu sprechen. Aber das hat sich ziemlich fix angehört.

Bei der privaten KV habe ich mich bereits erkundigt. Sie benötigt einen detaillierten Behandlungsplan. Aber ich soll einfach mal die Unterlagen einschicken die ich habe, und dann werden sie das prüfen. Viel Hoffnung mache ich mir jedoch nicht. Vorher brauche ich von der gesetzlichen Krankenversicherung noch eine Bestätigung, daß keine Kosten übernommen werden. Auch mit denen habe ich schon gesprochen, das geht in Ordnung. Die gesetzliche übernimmt in meinem Fall nichts mehr, da ich über 18 bin (weit über 18:-D ).

Ich hatte mir auch schon überlegt mich bei zwei anderen KFO´s vorzustellen. Leider sind diese gerade beide im Urlaub und einen Termin dort zu erhalten dauert einige Wochen, und ich möchte eigentlich mit der Behandlung schnellstmöglich beginnen ... solange ich noch den Mut dazu habe.

Für die Behandlung bei den KFO´s hätte ich auch einiges an Fahrzeit, mein Zahnarzt ist im Ort. Ausserdem scheint die MEAW-Methode erfolgversprechender und schneller zu sein als die normale Methode und die MEAW-Methode wenden bei uns in Deutschland anscheinend noch nicht viele KFO´s an, bin bisher immer nur auf österreichische Seiten gestossen.

Mit der MEAW-Methode soll die Behandlung schneller gehen und die Kosten damit niedriger sein. Meine Behandlung soll ca. 1,5 Jahre dauern und 3500 Euro kosten. Bei einer Bekannten, die das auch bei meinem Zahnarzt machen liess war diesselbe Behandlungsdauer angesetzt und diesselben Kosten. Sie hat die Zahnspange allerdings schon nach 10 Monaten raus bekommen und trägt nun nur noch nachts Kunststoffschienen. Und sie ist sehr zufrieden mit der Behandlung und dem Ergebnis.

Also es gibt doch einiges was dafür spricht, bis auf die Tatsache mit dem Kostenplan. Notfalls muss ich eben alles selbst bezahlen ...

Darf ich mal nach eurer angesetzten Behandlungsdauer und den Kosten fragen, nur als Anhaltspunkt.

Vielen lieben Dank!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Angesetzt bei mir waren 1,5 Jahre (allerdings komplett, also auch die Kontrollen ale 2 Monate nach der festen Klammer ), Kosten waren angesetzt mit 2777€, ist dann aber etwas weniger geworden, so etwa 2500€. Feste Klammer etwa 8 Monate, danach Kleberetainer im OK und UK plus lose Zahnspange zum halten des Ergebnisses.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

hatte gestern noch einen Termin bei einer anderen KFO, die mir um einiges kompetenter vorkam als mein ZA (die Beratung und Diagnose sind viel umfangreicher!!!).

Diese würde mich mit normaler Multiband behandeln. Angesetzt sind etwa 5000 Euro und 1 1/2 Jahre Zahnspange tragen. Sie sagte mir ich hätte zu den mir bereits bekannten Missständen noch einen Deckbiss und ausserdem seien meine Zähne durch den jahrelangen Fehlbiss schon sehr abgenutzt.

Ausserdem bezweifle sie, daß man die Lücken, die durch Ziehen der Milchzähne entstehen würden ganz schliessen könne. Selbst wenn man dies versuchen würde, würde mir ja dann hinten ein Zahn fehlen (der der vorgezogen wurde) und oben wäre einer übrig. Eventuell könnten die Weissheitszähne dafür verwendet werden die Lücke zu schliessen, wobei dann der Biss auch nicht optimal so sein würde, wie er solle. Ausserdem ist erst ein Weissheitszahn zum Teil durchgebrochen, den anderen müsste man dan evtl. erst freilegen. Ausserdem würde allein der Lückenschluss mindestens etwa 1 Jahr in Anspruch nehmen.

Falls Lückenschluss nicht möglich, wäre ihr Vorschlag die Milchzähne versuchen weiter zu erhalten und wenn nicht möglich durch Implantate ersetzen. Da würden dann natürlich noch weitere erhebliche Kosten auf mich zukommen. Also hoffe ich, daß der Lückenschluss doch durch die Spange irgendwie behoben werden kann...

Genaueres über Behandlungsmöglichkeit und Kosten könne sie mir jedoch erst nach einer eingehenden Diagnose Mithilfe der bereits vorhandenen Röntgenbilder (die sie anfordert), Abdrücken und Funktionstests machen. Dies kostet mich um die 300 Euro. Ich habe zugestimmt diese Diagnose zu bezahlen, da ich einen sehr guten kompetenten Eindruck von ihr hatte und natürlich eine optimale Behandlung, Aufklärung und Beratung möchte. Die Aufklärung über die Behandlung bei meinem ZA war nämlich bei weitem nicht so umfangreich. Die war eher so auf die Art "wir legen jetzt einfach mal los, dann sehen wir schon was machbar ist ...".

Ich habe nun bis Ende Oktober noch zwei Termine bei der KFO für Diagnose und Besprechung des Behandlungsplanes. Diesen soll ich dann bei der privaten KV einreichen und erst wenn diese mir die Zuzahlung bestätigen, wird mit der Behandlung begonnen.

Bei meinem ZA wären die Kosten zwar niedriger gewesen, die PKV hätte mir die Zuzahlung aber wahrscheinlich nicht genehmigt, da diese ja einen detaillierten Behandlungsplan benötigen, den mir der ZA so nicht ausstellen wollte.

Und sollte die PKV bei der Behandlung der KFO zuzahlen, sind meine Kosten sogar noch niedriger als die, die mir bei meinem ZA entstanden wären.

Ich bin also gespannt und freue mich auf die beiden nächsten Termine!!!

Hoffe nur, daß alles so machbar ist wie ich es mir vorstelle und auch in dem finanziellen Rahmen, den ich mir gesetzt habe.

Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, was ihr so für eine Multibandbehandlung in Verbindung mit eurer Behandlungsdauer zahlt, um einen Anhaltsspunkt für die Kosten zu haben.

Kann nämlich überhaupt nicht einschätzen, ob 5000 Euro normal oder evtl. überteuert wären.

Hat jemand von euch Erfahrung mit erfolgreichem Lückenschluss durch die Zahnspange? Die Lücke durch die Milchzähne würde etwa 10-12 mm betragen. Bei den Milchzähnen handelt es sich um die 75er und 85er, also Backenzähne.

Lg

Flower

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also ich fange ja erst an wenn die Krankenkasse Genehmigt hat aber im vorgespräch mit meinem KFO hat er gemeint die Behandlung kostet ca 2000€ und dauert 2 jahre ich habe aber er meinte es kommt nicht alles auf einmal auf mich zu kommt

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das geht ja für 2 Jahre Behandlungsdauer. Ist da die Retinierungsphase mit inklusive? Und professionelle Zahnreinigung?

Irgendwie kommen mir meine 5.000 Euro ziemlich hoch angesetzt vor. Werde jetzt aber wohl den Behandlungsplan (Ende Oktober) mal abwarten müssen, die 5.000 Euro waren ja nur eine erste Einschätzung der KFO.

Danke und LG!:-D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@flower77

Bei mir betragen die voraussichtlichen Kosten auch in etwas 5000 Euro. Die Behandlungszeit ist auf 2,5 Jahre angesetzt, davon aber nur etwa 1 Jahr feste Spange, die restliche Zeit ist dann Nachsorge (Retainer, regelmaessige Kontrollen). Je nach Lage kann sich das natuerlich auch alles noch verkuerzen und es wird dann entsprechend billiger.

In den 5000 Euro sind professionelle Zahnreinigungen enthalten (die ich nach Wunsch natuerlich nicht in Anspruch nehmen muss und dann rausgerechnet werden koennten), selbstligierende Brackets (oben Keramik) und natuerlich auch die Nachsorgegeraete (Retainer).

Hat jemand von euch Erfahrung mit erfolgreichem Lückenschluss durch die Zahnspange? Die Lücke durch die Milchzähne würde etwa 10-12 mm betragen. Bei den Milchzähnen handelt es sich um die 75er und 85er, also Backenzähne.

Der Lueckenschluss ist ein weiterer Kostenpunkt bei mir, denn dieser wird mittels Implantat (Schraube) realisiert.

Mir wurde (allerdings um Platz zu schaffen) oben links der 6er gezogen - der kam am ehesten in Frage, weil alle anderen Zaehne plombenfrei und gesund sind, waehrend an diesem schon eine Wurzelbehandlung gemacht wurde.

Seit 1 Monat habe ich nun eine kleine Schraube im Oberkiefer, die beim Lueckenschluss hilft. Die Schraube holt mittels Gummikette die beiden hinteren Zaehne (einer auch ein Weisheitszahn) in die 6er Luecke. Klar muss man die Zaehne gerade bei so einem großen Lueckenschluss recht langsam bewegen, aber ich kann schon sagen, dass innerhalb des Monats viel passiert ist. Ich bin zumindest guter Dinge, dass ich die Spange noch Anfang naechsten Jahres los bin und die Luecke bis dahin komplett geschlossen ist. Die Luecke war am Anfang 1cm groß.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Liebe delijha,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!!!! Sehr sehr aufschlussreich! Von diesem Schraubenimplantat hat meine KFO auch gesprochen. Sie war sich aber noch nicht sicher, ob man meine Weissheitszähne wirklich vorholen kann. Das kommt darauf an wie sie liegen. Das kann sie mir erst beim nächsten Termin sagen, wenn sie die Bilder hat und bis dahin ist es noch etwas hin.

Sie überlegte evtl. die Milchzähne drin zu lassen, aber dann bräuchte ich später Implantate und hab schon wieder imense Kosten. Das wollte ich eigentlich vermeiden ... Ausserdem sind die Milchzähne schon ziemlich im Eimer. Kann man sich ja vorstellen nach 30 Jahren ;-))))

Aber ich glaube ich wiederhole mich gerade ;-))

Waren Deine Weissheitszähne schon draussen oder musste man die erst freilegen? Bei mir ist bisher nur einer ein wenig durchgestossen.

Tat diese Schraube arg weh? Und der Lückenschluss - arg schmerzhaft?

Ich muss unbedingt mal in Deinen Beiträgen stöbern, sobald ich Zeit habe und hoffe ich darf Dich dann auch weiter interviewen.

Nochmals lieben Dank!!!

Grüsse

Flower

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also Lückenschluss kann keiner gemacht werden, das würde zu lange dauern und die Behandlung unnötig in die Länge ziehen. Ausserdem liegen die Weissheitszähne nicht gut und der Biss wäre am Ende wieder nicht optimal. Meine KFO ist eine Perfektionistin in dieser Hinsicht, sie möchte das wenn dann schon gescheit machen. Also doch Implantate. Am Anfang ein Schock, aber ich habe mich an den Gedanken mittlerweile gewohnt. Naja, is halt nunmal so, ich möchte eigentlich auch keine halben Sachen.

Nun habe ich Anfang Dezember einen OP-Termin für die Entfernung von 2 (oder 4) Weissheitszähnen und die Milchzähne kommen bei dieser Gelegenheit auch gleich raus.

Ende Januar habe ich den Termin für die Zahnspange, der Behandlungsplan ist von meiner privaten Zusatzversicherung bereits genehmigt.

Ich freue mich, dass nun bald etwas vorwärts geht.

Wenn die KFO-Bahandlung abgeschlossen ist, wird die Lücke der Milchzähne noch offen gehalten (mittels eines kurzen Drahtes und Brackets an nur ein paar Zähnen) und dann mach ich mich wohl an die Implantate.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Jetzt kommt die Sache langsam ins Rollen...

Vor 4 Tagen hatte ich OP-Termin beim Kieferchirurgen und es wurden 2 Weissheitszähne und 2 Milchzähne extrahiert. Es sollten ja erst 4 Weissheitszähne und 2 Milchzähne in einer Sitzung sein, aber 6 Zähne auf einmal ... das war mir dann doch zu heftig. Und ich bin im nachhinein froh mich so entschieden zu haben.

Die OP war nicht ganz so schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte, aber die ersten 2-3 Tage danach waren nicht angenehm.

Am ersten Tag hatte ich große Probleme beim Trinken und Tabletten einnehmen. Essen oder Zähneputzen war garnicht drin. Auch Sprechen war so gut wie nicht möglich. Mein Halsbereich war so stark geschwollen, dass ich nicht richtig schlucken konnte. Am zweiten Tag könnte ich immerhin schon Püriertes essen, wobei ich für 300 g Fruchtmus ca. 1 h benötigte. Kam mir vor wie ein Baby beim ersten Füttern:lol:.

Heute am Tag vier benötige ich nur noch zwei Schmerztabletten am Tag (vorher 3-4 St.), eine morgens, eine abends. Die Schwellung an der linken Backe ist nicht mehr ganz so entstellend, reden geht auch wieder einigermassen, beim Essen von Püriertem bin ich um einiges schneller geworden und auch das Zähneputzen klappt mit einer Kinderzahnbürste ansatzweise - wobei man noch lange nicht von richtiger Mundhygiene sprechen kann, ich bekomm den Mund einfach noch nicht auf und habe auch Angst an meine 4 Wunden zu kommen. Dafür spüle ich öfter mit einer Mundspüllösung.

Ein ganz komisches Gefühl ist das Fehlen der beiden Milchzähne (35er und 45er), denn diese waren ja vorher meine ersten Backenzähne. Ständig fahre ich mit der Zunge über die Lücken und komme mir vor wie eine alte zahnlose Frau. Keine Ahnung wie das wird, wenn ich wieder feste Nahrung esse, denn meine Kaufläche ist ja nun etwas eingeschränkt. Rutscht dann das Essen dazwischen, kann ich dann überhaupt wieder harte Sachen kauen? Möchte doch an Weihnachten von dem leckeren Schweinebraten (mit knackiger Kruste :lol: ) bei meiner Schwägerin kosten können. Naja, wird schon werden, gibt ja genügend Leute die Lücken im Gebiss haben.

Die Lücken sollen bei mir dann nach der KFO-Behandlung mit Implantaten geschlossen werden.

Habe mich über die Seite http://www.implantate.com/ bereits etwas informiert. Was mich beim Durchlesen besonders beschäftigt hat, ist der Knochenschwund. Anscheinend ist dieser in den ersten Wochen am intensivsten. Wäre es dann nicht besser gewesen ich hätte gleich nach der Entfernung der Zähne Implantate setzen lassen? Hat mich meine KFO hier richtig beraten - Implantate erst nach der KFO-Behandlung?

Was ich auch recht komisch fand ist, dass meine 34er und 44er noch am Tag der Zahnentfernung extrem nach innen gekippt sind. Dachte nicht dass sich Zähne so schnell verschieben bzw. kippen. Habe aber vergessen den KFC beim Nachsorgetermin darauf anzusprechen.

Naja, die Zahnspange kommt ja sowieso bald, die wird das schon wieder richten...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Natürlich Implantate NACH der KFO! Das ist richtig, denn die Implantate lassen sich nicht mehr bewegen. Wäre also ein fataler Fehler, wenn das vorher gesetzt würde. Also, alles gut ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo flower,

auch von mir zur Info: meine KFO-Behandlung ist auch mit 5000 Euro geschätzt worden (Dauer ca. 1 Jahr). Einen genauen Plan habe ich leider noch nicht, ich bin noch auf der Odyssee nach dem richtigen KFO.

Viele Grüße

Eva

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Natürlich Implantate NACH der KFO! Das ist richtig, denn die Implantate lassen sich nicht mehr bewegen. Wäre also ein fataler Fehler, wenn das vorher gesetzt würde. Also, alles gut ;)

Eine Frage: Wie verhält es sich mit überkronten Zähnen, ob und ggfs. inwieweit (mm) lassen sich diese durch KFO bewegen?

Für Antworten wäre ich dankbar!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

hallo dagmarw,

also ich habe zwei überkronte backenzähne und die bewegen sich auch ganz normal mit. an denen sind bei mir zwei metallbänder angebracht (mit verbindung zum herbstscharnier) und die haben sich bis jetzt auch gott sei dank nicht gelöst oder so!

lg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo flower77,

wie die Bergfee schon sagte, soll ein Implantat auf jeden Fall nach der KFO-behandlung gesetzt werden! Ich hatte etwas Pech, weil als mein Implantat 14 gesetzt wurde, war die KFO-Behandlung überhaupt nicht geplant.

Wg. KG-Probleme musste ich Brackets bekommen, die Zähne haben sich bewegt, der Biss hat sich total verändert, und jetzt steht das Implantat total schief da, außerhalb der Zahnreihe. Da ich nicht mal den Gedanken zugelassen habe, ihn entfernen zu lassen, hat mein KFC, der das Implantat damals gesetzt hat, empfohlen einen neuen Aufbau zu machen und die Krone dann ganz anders zu gestalten. Das ginge ohne große Probleme und die Implantatschraube bleibt wo sie ist, da sie ja ganz gut eingewachsen ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Dagmarw

Ich habe auch schon Überkronte Zähne, und bekomme jetzt auch bald eine Multibandapparatur für Ok und UK. Laut Kfo soll des alles kein problem sein ( bin selber mal gespannt wie des geht ).Ob die Kronen sich dann auch mit verschieben bzw. ob sie auch halten, lass ich alles mal auf mich zukommen.

Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Sabrina

Meine KFO ist Perfektionistin (was mir auch lieber ist als andersrum). Sie meinte das wäre unsauber, weil dann die Zähne des OK und UK nicht so aufeinander passen wie sie sollen, und es würde VIEL zu lange dauern bis alle Zähne von hinten nach vorne gewandert sind. Dritter Grund: Ich hätte dann ganz hinten für die oberen beiden Backenzähne kein Gegenstück mehr und der letzte Backenzahn im OK würde sich wahscheinlich irgenwann lockern.

Mit Implantaten sei das einfach sauberer und so wie´s sein soll. Ich habs eingesehen. Wenn ich schon soviel Geld ausgebe, solls danach auch perfekt sein.:464: Lg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden