Hallo liebe Gemeinde,

ich bin seit gut anderthalb Jahren in Behandlung beim KFO, um mich auf eine Bimax-OP vorzubereiten. Der kombinierte Behandlungsplan wurde von der Kasse genehmigt. Den OP-Termin hab ich inzwischen, allerdings hat mich der KFC beim letzten Besuch darauf hingewiesen, daß die Kasse trotzdem noch ablehnen könnte.

Ist es u. U. sinnvoll, parallel zum Psychologen zu gehen, um die medizinische Notwendigkeit zu unterstreichen? Ich gehe davon aus, daß meine Kiefergelenksfehlfunktion die med. Indikation ausreichend begründen sollte, weiß aber noch nicht, ob das die Kasse genauso sieht. Hat hier jemand Erfahrung mit solchen Fragen?

Viele Grüße

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Hallo,

dass was Dein KFC gesagt hat, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Bei mir war es so, dass ich erst beim KC, dort alles besprach usw. - warum diese Fehlstellung (meine persönliche Vorgeschichte, ist ja bei jedem Menschen anders). Der sagte mir dann, dass ich mir einen KFO suchen solle. Beide zusammen machten dann einen Behandlungsplan, dabei wird natürlich´die Krankenkasse darauf hingewiesen, dass diese Kieferfehlstellung usw. nur kombiniert d. h. kieferorthopädisch/-chirugisch zu beheben ist. Wird dieser Behandlungsplan von der KK genehmigt, dann kann sie doch später keinen Rückzieher mehr machen!

Wenn Du durch diese Fehlstellung auch persönliche (psychische) Probleme hast, kannst Du natürlich eine Psychotherapie machen. Das halte ich sogar für sinnvoll. Evtl. hat sich ja dadurch einiges an Umbewältigtem Balast angesammelt, mit einer Therapie kann man sowas aufarbeiten.

Du kannst Dich auch direkt an einen Psychotherapeuten wenden, der wird eine Notwendigkeit feststellen, und bei der KK eine Kostenübernahme für eine Therapie beantragen.

matze

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Hallo matze,

ja, so denke ich eigentlich auch. Der Behandlungsplan wurde vom KFO erstellt und enthält die kombinierten kieferorthopädische/-chirurgische Maßnahmen. So wurde er von der KK genehmigt.

Deswegen gehe ich eigentlich auch davon aus, daß die OP bezahlt wird. Mein KFC meinte nur, daß einige Kassen auch dies zur Zeit infrage stellen, selbst wenn ein kombinierter Behandlungsplan bereits vorliegt. Der KFO meinte allerdings auch, daß ich mir da keine Gedanken machen müsse.

Dennoch überlege ich mir den Weg zum Psychologen. Wobei ich ja glücklich bin, daß es hier überhaupt eine Aussicht auf Besserung nach der OP gibt. Jahrelang hab ich das ja einfach so als gegeben angesehen...

Danke und Grüße!

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Hallo,

auch ich hatte, durch fehlende Aufklärung usw., es als gegebenens "Schicksal" angesehen.

Dann wünsche Dir alles Gute, und dass Du alles gut übestehst, als auch bewältigst!

matze

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hey,

denke dass es teilweise schon wirklich sinnvoll ist für manche parallel noch zu nem psychotherapeuten zu gehen, kommt halt immer drauf an inwieweit einen diese ganze sache im bisherigen leben eingeschränkt und belastet hat, weil ich denke viele sind fälschlicherweise der überzeugung, dass "nach der op" dann auf einmal alles ganz anders ist weil man dann ja endlich normal ist bzw das, was einen so gestört hat auf einmal weg ist, aber ich denke dass das bei einem großteil nicht ausreicht, weil über die jahre in denen man sich als so "unnormal" oder "falsch" empfindet schon einiges kaputt geht in einem, bzw das auf jeden fall spuren hinterlässt.... kommt natürlich immer auf die person an und das ausmaß usw gibt sicher auch leute die stecken das einfach so weg und dann wiederrum gibts leute die haben dadurch dann echt einen "knacks"

... wenn du schreibst du hättest es als "gegeben" angesehen, was meinst du damit? hast du dich damit einfach abgefunden oder hat dich dass schon in deinem leben eingeschränkt? werd da nicht so schlau draus grade :wink:

ich zum beispiel hab ein total verzerrtes selbstbild entwickelt im laufe der zeit und hab dann immer versucht diesen "unperfekten" teil von mir dadurch auszugleichen, dass ansonsten alles "perfekt" ist, klingt etwas umständlich gerade aber hoffe du verstehsts trotzdem.... naja auf jeden fall hatte ich immer so einen krassen leistungsdruck weil ich gedacht habe ich, die ich schon in diesem einen bereich "versage" kann mirs nicht erlauben in sonst noch irgendeinem anderen lebensbereich schlecht zu sein und dann kam ich iwan in so nen kreislauf den ich dann auch erst durchbrechen konnte als ich ne psychotherapie begonnen habe.... also mir hats geholfen :)

glg

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Hallo,

gegeben.... , ja dass man das nicht ändern kann bzw. weil es eine Sache ist, mit der man geboren wurde. Ich lebte damit, wurde aber im Laufe Jahre immer unzufriedener, viele Dinge klappten nicht! Das hat nichts direkt mit dieser Sache zu tun, doch indirekt schon.

matze

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