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Barbara121

Pflaster gegen Mundatmung???

Mir wurde von der Kieferorthopädin empfohlen, meiner 7-jährigen Tochter nachts ein Pflaster so über den Mund zu kleben, dass sie nicht mehr durch den Mund atmen kann und gezwungenermaßen die Nasenatmung "lernt". Ist das eine übliche, empfehlenswerte Methode?

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Hört sich fies an...

Warst Du mal mit Deiner Tochter bei einem Hals-Nasen-Ohrenarzt und hast abklären lassen, ob sie Polypen oder etwas anderes hat, was die Nasenatmung behindert?

Wenn da nichts vorliegt, ist Üben sicher sinnvoll. Mein Zahnarzt meinte, man könne zumindest den Lippenschluss auch trainieren, indem man sich z.B. beim Fernsehen etwas (kurzer Bleistift, Knopf...) zwischen die Lippen klemmt und versucht, es da zu halten.

Das mit dem Pflaster habe ich noch nie gehört (und finde auch, dass es sich ziemlich unangenehm anhört), würde aber gern wissen, was die Experten hier dazu sagen.

Liebe Grüße, Anna

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das einzige, was ich ähnliches mal gelesen hab: wenn man eine lose spange trägt und die nachts immer raus fällt, soll es helfen, sich abends einen dünnen klebestreifen von oben nach unten über die lippen zu kleben und nur durch diese "erinnerung" macht man wohl unbewusst den mund nachts zu.

Wirklich den Mund mit einem großen Pflaster so richtig zukleben klingt ziemlich brutal finde ich, wer weiß, ob sie durch die Nase genug Luft kriegt und so... Ich würde vorher auf jedem Fall auch zum HNO-Arzt gehen und noch ein paar andere Dinge ausprobieren. Mit dickem Pflaster überm Mund ist sie ja quasi geknebelt..... :-?

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Ich würde eher vermuten, daß man davon Traumata bekommt.

Wie wäre es mit einem Gang zum Logopäden, denn die Lage der Zunge ist entscheidend für die Mundatmung. Mir konnte früher kein HNO-Arzt erklären, warum meine Nasenatmung nicht funktioniert. Erst der Gang zu einem KIeferchirurgen brachte die Erkenntnis, daß die Kieferfehlstellung das Ganze verursacht hat, und diese wiederum wird durch eine falsche Zungenlage verstärkt.

Ich gehe schon seit ein paar Wochen zum Logopäden und habe inzwischen große Fortschritte gemacht.

Die Nasenatmung ist auch sehr wichtig für das Wachstum des Oberkiefers, also solltest du alles unternehmen, um das Problem deiner Tochter zu beheben- aber ein Pflaster über den Mund zu kleben, finde ich grausam (ich habe z.B. unter Erstickungsängsten in ähnlichen Situationen gelitten- z.B. bei HNO-Untersuchungen-, da ich gar keine Luft durch die Nase bekommen habe).

Viel Erfolg!

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Ich hab vor meiner OP auch schlecht Luft durch die Nase bekommen und fast nur durch den Mund geatmet. Was mir da ein Pflaster hätte bringen sollen, weiß ich nicht...find das ne ziemlich fragwürdige und heftige Methode, die vor allem nicht die Ursache bekämpft. Ich würd auch zum HNO gehen und mal ne andere Meinung einholen.

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also ich habe den Hinweis auch von einem namhaften KFO erhalten und mir den Mund mit Hansaplast zugeklebt. Hat in der Tat funktioniert und war nur in den ersten paar Minuten unangenehm. Ich denke ich habe mich schnell daran gewöhnt. Nun bin ich aber erwachsen; wie traumatisch das für Dein Kind u.U. ist kann ich daher nicht beurteilen...

Übrigens meinte er, dass Menschen mit Mundatmung lt. Statistik ca. 7 Jahre früher sterben und Morgens müder und ermatteter sind. Das habe ich aber nicht recherchiert und ist daher keine verbindliche Auskunft.

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Ich würde da rein aus dem Bauch raus bei einem Kind abraten und vor allem nachts. Es ist ein normales menschliches Verhalten, wenn man durch die Nase keine Luft bekommt, dass man durch den Mund atmet. Es kann sein, dass Deine Tochter Probleme mit der Nasenatmung hat (zu große Muscheln, schiefe Nasenwand etc.) und deshalb schlecht Luft bekommt. Ich hätte da ANgst nachts zu erticken, wenn dann die Mundatmung behindet ist.

Würde das erst einmal vom HNO abklären lassen und wenn Pfalster dann nur tagsüber um es zu kontrollieren.

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